Wie kann Content aufbereitet werden? Projecter zeigt verschiedene Content Marketing Kampagnen

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Auf dem Blog der Online-Marketing Agentur Projecter zeigt Luisa Fischer fünf ganz unterschiedliche Beispiele für Content-Marketing. So stehen in zweien vor allem die Produkte der gezeigten Hersteller im Vordergrund, durch eine ansprechende Geschichte wirkt die Produktplatzierung aber nicht werblich, sondern fast wie ein exklusiver Blick “hinter die Kulissen”. In zwei weiteren Beispielen werden die Use Cases, also Anwendungsfälle, der Produkte in den Vordergrund gestellt – einmal durch Tutorials, einmal durch ein Online-Magazin. Das fünfte Beispiel zeigt das Konsumentenverhalten der Deutschen in Echtzeit an – und ging bisher sehr viral.

Die Beispiele mit Screenshots, Unternehmensnamen und weiteren Erklärungen findet ihr auf dem Projecter-Blog:
5 Beispiele für richtig gelungene Content Marketing Kampagnen

Google könnte nach Firefox auch Apple als Partner verlieren

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Wie heute bekannt wurde, erwägt Apple die Standard-Suchmaschine in iOS und OSX zu verändern. Google soll als voreingestellte Suchmaschine von Yahoo! oder Bing ersetzt werden, berichtete der GoogleWatchBlog:

[...] nach Mozilla überlegt nun auch Apple den Wechsel des Suchmaschinen-Anbieters im Safari-Browser. Microsoft und Yahoo! dürften sich im nächsten Jahr eine wahre Bieterschlacht um diese Position liefern.

Google-Suche in Apples Safari, Symbolfoto

Google-Suche in Apples Safari, Symbolfoto

“Nach Mozilla” heißt es, denn vergangene Woche wurde bekannt, dass der Firefox-Browser in den USA ab Dezember nicht mehr mit Google, sondern mit Yahoo! als voreingestellte Suchmaschine ausgestattet wird. Mozilla habe einen Fünf-Jahresvertrag mit Yahoo! abgeschlossen heiß es im Artikel auf t3n dazu. In Deutschland würde vorerst keine Änderung vorgenommen.

Der Vertrag zwischen Google und Apple wird 2015 auslaufen. Ob Apple dann verlängern wird oder auf Yahoo! oder Bing wechselt, steht noch nicht fest. Erste Gespräche seien bereits geführt worden, berichtet das US-Portal The Information nach t3n-Informationen.

John Mueller: “I wouldn’t use PageRank as a metric”

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Bereits am Samstag verkündete John Mueller in einer Antwort im Google Webmaster Central Help Forum, dass keine weiteren PageRank Updates in der Zukunft geplant seien. “I wouldn’t use PageRank as a metric”, war seine Aussage dazu. Der PageRank wurde seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert – dass er so gut wie “tot” sei, schrieben wir schon im Oktober. Die Aussage von Mueller bekräftigt dies nun.

Die Aussage im Original aus dem Webmaster Central Help Forum findet ihr hier:

Hi Kyle
I wouldn’t use PageRank [...] as a metric. We’ve last updated PageRank more than a year ago (as far as I recall) and have no plans to do further updates. Think about what you want users to do on your site, and consider an appropriate metric for that. http://googlewebmastercentral.blogspot.ch/2011/06/beyond-pagerank-graduating-to.html

Cheers
John

Die Reaktionen anderer Blogs dazu:
TheSEMPost: Google PageRank Will Likely Not Update Again

SEO-united gibt Tipps, welche Kennzahlen stattdessen genutzt werden können: Was kommt nach dem Google PageRank?

Europäisches Parlament stimmt Donnerstag über Google-Entflechtung ab

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Vergangenen Freitag berichtete die Financial Times, dass das EU-Parlament plant Suchmaschinen von anderen kommerziellen Diensten innerhalb eines Unternehmens zu trennen. Damit soll die Marktdominanz von Google geschwächt werden – die Politiker Sigmar Gabriel (Wirtschaftsminister, SPD) und Heiko Maas (Justizminister, SPD) forderten dies im Sommer dieses Jahres und sprachen von einer “Entflechtung der Markmacht Googles”.

Nach einigem hin und her scheint die Debatte nun doch wieder hochzukochen. Zur Erinnerung: Es handelte sich um eine Forderung nach mehr Transparenz von Google bei der Anzeige von eigenen Angeboten in den SERPs – Drittanbieter würden benachteiligt und Google bevorzuge seine Angebote (Preisvergleiche, Maps, Hotel- und Restaurantsuchen). Im Kern heißt das, Google würde damit seine Marktmacht nutzen, um seine eigenen kommerziellen Angebote vor den Angeboten des Wettbewerbs anzuzeigen. Dem sollte unter dem Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ein Ende gesetzt werden, jedoch konnte er während seiner Amtszeit keine Einigung erreichen – nun wird das Verfahren nach dem Amtseintritt einer neuen Kommission weiterverfolgt.

Google_Mountain View_Symbolfoto

Google Zentrale in Mountain View, Symbolfoto. Quelle: Google

Eine Entscheidung könnte am Donnerstag getroffen werden: Der Mediendienst turi2 berichtete heute früh, dass das EU-Parlament über eine Aufspaltung von Googles Diensten entscheiden wird – Donnerstag ist als Abstimmungstag angesetzt. “Zwar ist die Abstimmung nicht bindend, sie wäre aber der bislang weitreichendste Vorstoß, um Googles Macht einzudämmen und würde den Handlungsdruck auf die EU-Kommission erhöhen”, schreibt der Mediendienst. Bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung ausfällt und ob Googles Marktmacht in Deutschland und der EU durch Entflechtung der Dienste eingedämmt werden kann.

Sind NoFollow-Links wertlos?

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Auf dem Blog der Optimizing Experts hat Ji-Hyun Ahn untersucht, welchen Einfluss Nofollow-Links auf das Ranking einer Website haben. Sie haben einen Einfluss, allerdings keinen direkten – ist ja schon lange bekannt. Ein Link, dem der Google-Bot nicht folgt, kann auch keine Reputation liefern. Doch über einige Umwege ist ein Nofollow-Link trotzdem wertvoll für eine Website. Zwar verfolgt Google den Link nicht, ein Besucher kann aber natürlich auf den Link klicken. So kann ein Link, der von einer Website auf Deine eigene weiterleitet, auch Traffic bringen oder Nutzerinterkationen hervorrufen.

Verabschieden wir uns von der Vorstellung, Nofollow-Links seien wertlos. Wobei es schon einen Unterschied zwischen dem Nofollow-Link eines Wikipedia-Artikels und dem eines Viagra-Spammers gibt. Die Reputation der Quelle, die Anzahl der über den Link kommenden Besucher, sowie deren Interaktionen auf der Zielseite sind entscheidend. Quelle: Optimizing Experts

Warum ist die Reputation der Quelle wichtig?
Je besser die Reputation eines NoFollow-Linkgebers ist, desto mehr Besucher hat die Linkgeber-Website und auch desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass deren Besucher per Link auf Eure Seite kommen. Auch wird die Verweildauer von Besuchern, die über eine zu Eurer Website relevanten Quellseite kommen, um einiges höher sein, als jene von einer themenfremden Website.

Ahn macht mit ihrem Artikel darauf aufmerksam, dass Nofollow Links auch genutzt werden sollten und auch ein Kanal für neue Besucher und Nutzerinteraktionen seien können. In einem Artikel auf dem Blog der Trust Agents hat sich auch Stephan Czysch zu dem Thema “follow” und “nofollow”-Links geäußert:

Aus meiner Sicht sollte es das Ziel eines Webmasters sein, möglichst viele Links von themenrelevanten Seiten zu bekommen, die Besucher auf die eigene Website bringen – in diesem Zusammenhang ist die Unterscheidung nach follow und nofollow sekundär.

Den Artikel von Ji-Hyun Ahn findet ihr hier: Say Yes to No-Follow

RankingCheck gibt Tipps zur Optimierung der Conversion Rate

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Christian Neubauer, der Head of Inbound Marketing bei RankingCheck gibt im Blog der Agentur wertvolle Tipps zur Optimierung der Conversion Rate. Ganz zentral ist dabei, dass der Kaufprozess möglichst einfach und schnell, sowie ohne komplizierte Umwege, wie die Erstellung eines Kunden-Accounts, unnötiges Scrollen bei der mobilen Ansicht – hierzu gibt es von Google aktuelle Hinweise – oder die Eingabe von Coupon-Codes im Bestellprozess, ablaufen sollte. Coupons sollten in einer speziellen Seite eingegeben werden können, um die Absprungrate im Bestellprozess zu minimieren. Denn wenn ein Käufer erst im Bestellprozess über die mögliche Eingabe eines Rabattcodes infomiert wird, springt er möglicherweise zurück zu Google um einen passenden Code zu suchen – so ist der Kunde erstmal verloren. Auf einer speziellen Coupon-Seite sieht er die Möglichkeit schon vor Beginn der Bestellprozesses und kann sich auf die Eingabe des Codes vorbereiten – muss also nicht den Bestellprozess verlassen.

Auch eine angepasste Darstellung der Website auf Mobilgeräten ist wichtig, denn wenn der Besucher unnötig scrollen muss oder die Call-to-Action-Buttons sehr klein sind, könnte dies auf Kosten der Conversion gehen. Ebenso könnte sich ein zwingend zu erstellender Kunden-Account negativ auf das Kaufverhalten auswirken. “Eigentlich sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass man Usern den Kauf so einfach wie möglich machen sollte, um die Kaufabbruchrate zu senken. Leider gibt es bei vielen Shops immer noch die Verpflichtung einen Kunden-Account bei dem Unternehmen anzumelden, bevor man die Bestellung absenden kann. Nicht jeder möchte jedoch auf jeder Webseite einen Account anlegen und sämtliche Daten dort hinterlegen”, schreibt Neubauer.

Mit hochwertigen Produktbildern und Testimonials kann sich ein potenzieller Käufer noch umfangreicher über ein Produkt informieren – das erhöht, laut Neubauer, die Conversion ebenfalls.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass möglichst transparente und umfangreiche Produktseiten und einfache und schnelle Bestellprozesse einen positiven Effekt auf die Conversion Rate haben.
Viele weitere Tipps und den gesamten Artikel findet ihr auf dem RankingCheck-Blog:
Rankst du nur oder konvertierst du schon?

Viele Websites verlieren durch falsche HTTP-Statuscodes wertvolles Volumen im Google-Index

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Wie Googles Gary Illyes heute auf Google+ bekanntgab, mehren sich bei Google scheinbar Websites, deren Unterseiten aufgrund von falschen HTTP-Statuscodes nicht indexiert werden. Er macht Website-Betreiber darauf aufmerksam sich Gedanken darüber zu machen, welchen Statuscode Fehlerseiten ausgeben sollen. Wenn eine Seite einen 403-Fehler (Forbidden) ausgibt, also einen Fehler, der den Besucher von der Seite aussperrt, dann wird diese schnell aus dem Index entfernt. Falls die Seite nur temporär nicht verfügbar ist, dann sollte ein 503-Fehler (Service unavailable) ausgegeben werden – bei diesem Fehler schaut der Google-Bot nach einer Weile wieder vorbei, ob die Seite nun wieder verfügbar ist.

Der Post von Gary Illyes im Original:
Richtige HTTP-Statuscodes angeben_Post von Gary Illyes auf Google+

Neue TLDs in den SERPs von Google.at und Google.com noch nicht stark vertreten

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Auf der heutigen SEOkomm in Salzburg hat Johannes Beus einen Vortrag über den Anteil der Top-Level-Domains in den Suchergebniss-Listen von Google in Österreich und Google in den USA gehalten. Die neuen TLDs können seit diesem Jahr registriert werden.

In seiner Auswertung hat er gezeigt, dass die neuen Domains in Österreich noch eher in den hinteren Positionen der SERPs zu finden sind – aber sie sind schon zu finden:

In den Google.at-SERPs können wir von den 572 TLDs derzeit 211 und damit 37% in freier Wildbahn finden. Alle neuen Domains zusammen nehmen in den Top-100 0,047% aller Treffer ein. In den Top-10 sind es noch 0,013% und in den Top-3 gerade einmal 0,009%. Somit sind die neuen TLDs zwar bereits messbar, in der Realität aber kaum vertreten.

Wie groß der Anteil der neuen Top-Level-Domains in den SERPs von Google.com ist und was Google eigentlich als “Domain” ansieht, zeigt Beus in einem Blogpost auf SISTRIX.de.

Die Folien zum Blogpost findet ihr auf Slideshare: Neue TLDs und SEO

Linksammlung: Welche Informationen hat Google über Dich?

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Das Online-Medium Cloud Fender hat sechs Links zusammengestellt, mit denen Ihr überprüfen könnt, welche Informationen der Internet-Gigant Google über Euch schon gesammelt hat – meist ist ein Google-Konto vorausgesetzt. Auch solltet ihr in Eure Google-Profil eingeloggt sein, damit ihr die Daten direkt angezeigt bekommt.

Die Links findet ihr hier: 6 links that will show you what Google knows about you

Hat das alt-Attribut ausgedient?

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Das alt-Attribut dient bei Bildern einerseits dazu, dass eine Bilderklärung ausgegeben werden kann, falls es nicht angezeigt werden kann. Andererseits dient es dazu, dass Suchmaschinen die Bildinformationen auslesen können – also sozusagen sehen können was darauf abgebildet ist.

Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung und Golem.de arbeiten Google-Forscher an einem neuen Verfahren, mit dem ein Bild mathematisch analysiert und daraufhin beschrieben werden kann. Durch eine Kombination der CNN-Methode (Convolutional Neural Network) mit der RNN-Methode (Recurrent Neural Network) werden die Objekte auf dem Bild erkannt und in einen Zusammenhang gebracht:

Die Google-Entwickler nehmen ein Convolutional Neural Network (CNN), das darauf trainiert wurde, Objekte auf Bildern zu erkennen. Das CNN analysiert ein Bild und leitet das Ergebnis an ein rückgekoppeltes oder rekurrentes neuronales Netz (RNN) weiter. Das erstellt eine Beschreibung des Bildes. Quelle: Golem.de

Für diese abstrakte Beschreibung liefert Süddeutsche.de ein Praxis-Beispiel:

[Es werden] die sich im Bild befindlichen Objekte klassifiziert und nach der Wahrscheinlichkeit des Auftretens bewertet. So wird beispielsweise aus einem Bild, auf dem sich viele Menschen und viel Gemüse befinden, ein gut besuchter Markt mit Gemüsestand. Quelle: Süddeutsche.de

Computer können durch Kombination von RNN und CNN Bildinformationen auslesen

In einem ersten Schritt werden die Objekte im Bild ausgelesen und dann mit der RNN-Methode in einen Zusammenhang gebracht.

So könnte Google Objekte und deren Konstellation und Beziehung zueinander auf Bildern automatisch erkennen – das erklärende alt-Attribut wäre für die Suchmaschine überflüssig.
Doch das wäre zu schnell gedacht: Denn wenn das Bild, aufgrund von Verbindungsproblemen oder ähnlichem, nicht angezeigt werden könnte, ist das alt-Attribut weiterhin sehr hilfreich – und zwar um dem Nutzer in Textform anzeigen zu können, was auf dem Bild abgebildet ist.

Artikel von Süddeutsche.de: Was siehst du auf dem Bild, Google?
Artikel von Golem.de: Computer beschreibt Bild