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Android-only: Google zeigt Apps in der Suche in neuem Design an

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Google hat den Apps in den mobilen Suchergebnissen ein neues Design spendiert. Bisher konnten wir dieses Design nur auf dem Google-eigenen Betriebssystem Android sehen, bei iOS und auf dem Windows Phone ist noch das altbekannte Design sichtbar.

Auf Android-Geräten werden Suchanfragen mit „App“ oder „Apps“ in einer an Windows OS erinnernden Kacheloptik angezeigt:

Wetter_apps_mobile_android

Auf iOS-Geräten sieht man noch die Darstellung in Listenform:

Wetter_apps_mobile_iOS

Wir finden die Android-Darstellung sehr ansprechend. Wie gefällt sie euch?

Behinderung des Wettbewerbs: Google weist EU-Vorwürfe zurück

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Der Streit zwischen der EU-Wettbewerbskommission und Google geht in die nächste Runde. Diesmal legt Google vor: Kent Walker, der Senior Vice President von Google, hat gestern die Vorwürfe der EU-Kommission mittels Blogbeitrag im Google Europe Blog zurückgewiesen.

Zum Hintergrund: Der Suchmaschinenriese aus Mountain View ist im Visier der EU-Wettbewerbskommission. Die Wettbewerbskommissarin Margaethe Vestager wirft Google vor die eigenen Shopping-Angebote bevorzugt vor den Angebtoen der Wettbewerbern anzuzeigen. Falls Google sich nicht auf die Forderung der EU-Wettbewerbskommision einlässt, seinen Wettbewerbern mehr Platz und prominentere Plätze (unter anderem im Google Shopping-Karussell) einzuräumen, muss das Unternehmen mit einer Kartellbuße in Milliardenhöhe rechnen. In einem internen Dokumenthatte sich Google schon an seine Mitarbeiter gewandt und erklärt, dass ein jeder Google-Nutzer frei entscheiden könne, welche welche Angebote er nutzt: die von Google oder die der Wettbewerber.

Google-T-Rex_Headquarters_MountainView

Google setzt sich zur Wehr, Quelle: Google

Google hatte bis Ende dieses Monats Zeit auf die Vorwürfe seitens der EU zu reagieren und sich nun gestern dazu geäußert. Darin erklärt Kent Walker, dass Google keinen Handlungsbedarf in dieser Sache sieht. Die Kommission hätte im April keine Belege für ihre Vorwürfe vorgelegt. Auch würde die Anzeige von Wettbewerben im Shopping-Karussell die Suchergebnisse qualitativ verschlechtern und so direkt gegen Googles Selbstverständnis gehen. Denn das Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben bei jeder Suchanfrage die bestmöglich passenden Antworten zu präsentieren:

But our central point is our consistent commitment to quality — the relevance and usefulness of our search results and the ads we display. In providing results for people interested in shopping, we knew we needed to go beyond the old-fashioned “10 blue links” model to keep up with our competitors and better serve our users and advertisers.

[…]

We don’t think this format is anti-competitive. On the contrary, showing ads based on structured data provided by merchants demonstrably improves ad quality and makes it easier for consumers to find what they’re looking for. We show these ad groups where we’ve always shown ads — to the right and at the top of organic results — and we use specialized algorithms to maximize their relevance for users. Data from users and advertisers confirms they like these formats. That’s not “favoring” — that’s giving our customers and advertisers what they find most useful.

Auch könnte Google auf Basis unternehmenseigener Traffic-Analysen zweifelsfrei beweisen, dass Shopping-Anbieter keinen Nachteil durch Googles Shoppingergebnisse hätten. Daneben müssten die Auswirkungen von großen Shoppingportalen, wie Amazon und eBay, auf kleine Online-Shops berücksichtigt werden. Diese führt die EU-Kommission in ihrer Rechnung überhaupt nicht auf. Somit wären die Vorwürfe der EU-Wettbewerbskommission unbegründet:

Our response provides evidence and data to show why the SO’s concerns are unfounded. We use traffic analysis to rebut claims that our ad displays and specialized organic results harmed competition by preventing shopping aggregators from reaching consumers. Economic data spanning more than a decade, an array of documents, and statements from complainants all confirm that product search is robustly competitive. And we show why the SO is incorrect in failing to consider the impact of major shopping services like Amazon and eBay, who are the largest players in this space.

Nachdem Vestagers Vorgänger Joaquín Almunia schon fast eine Einigung mit Google erreicht hatte, wird das Thema nun scheinbar nicht so schnell geklärt.

Wer ist Eurer Meinung nach im Recht?

Umfrage: IKT-Branche setzt auf Mobile Marketing und SEO – Gefahr für Google AdWords

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Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes BITKOM wollen die Mehrheit der Unternehmen aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie (IKT) in Zukunft in Mobile Marketing und die klassische Suchmaschinenoptimierung investieren. Klassische Werbung dagegen wird nicht weiter ausgebaut und sogar zurückgefahren. Der Online-Marketing-Anteil des gesamten Marketingbudgets in dieser Branche wird im Zweijahres-Verlauf um 7% gesteigert.

Infografik: Unternehmen betreiben mehr Online-Marketing - aber nicht mit klassischer Werbung | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Aus der obigen Grafik wird deutlich, dass die IKT-Unternehmen stark auf Mobile Marketing und SEO setzen. Auch sollen Marketing-Aktivitäten über soziale Netzwerke erhöht und die eigene Webseite gestärkt werden. Klassische Onlinewerbung soll im Durchschnitt eher zurückgefahren werden. Das heißt, dass auch die Marketingbudgets für Google-Werbung, wie AdWords und AdSense zurückgefahren werden. Zwar ist das nur die Bestandsaufnahme einer einzelnen Branche und auch nur innerhalb Deutschlands. Doch sollte diese Entwicklung zum Trend werden, bedeutet das weniger Einnahmen für Googles Desktop-Werbegeschäft. Doch Google hat noch ein Ass im Ärmel: So baut der Suchmaschinenriese sein Werbegeschäft auf dem mobilen Markt zurzeit extrem aus und entwickelt auch regelmäßig neue mobile Werbeformate. Damit könnte Google auf der Welle „Mobile Marketing“ mitschwimmen und die Verluste aus klassischer Desktop-Werbung ausgleichen.

Googles Kampf gegen App-Interstitials: Ist reines Eigeninteresse der Grund?

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Ende Juli veröffentlichte David Morell, ein Engineer von Google+ die Ergebnisse einer internen Auswertung zur CTR von ganzseitigen App-Interstitials. Er kam zu dem Ergebnis, dass ganzseitige Interstitials keinen positiven Einfluss auf die Downloads der mit ihnen beworbenen App haben, sondern eher abschreckend sind. So haben 69% der Besucher eine mobil angesurfte Webseite mit ganzseitigen Interstitials umgehend wieder verlassen. Google empfahl im Artikel auf schmale Inline Banner zu setzen, um möglichst wenig Seiteninhalte zu verdecken.

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Darauf möchte Google in Zukunft verzichten. © Google

Auf Search Engine Land hat sich Gastautor Jeremy Stoppelman die Frage gestellt: Könnte Google mit seiner Anti-App-Interstitial-Kampagne das Ziel verfolgen sein eigenes Such-Monopol zu verteidigen? So stünde der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View in einem Interessenskonflikt mit den App-Betreibern. Je mehr Google-Nutzer Apps für ihre speziellen Anforderungen herunterladen, desto seltener brauchen sie die Google-Suche. So ersetzt beispielsweise die Tagesschau- oder SPIEGELONLINE-App Google News. Und die Amazon- und Zalando-App die Google Produktsuche. Dies lässt sich auf viele weitere Bereiche ausweiten, wie Yelp und Google Local Search.

Was denkt ihr? Versucht Google mit der App-Interstitial-Case Study und weiteren Aussagen gegen App-Interstitials die Verdrängung seiner Produkte aufzuhalten? Oder hat Google wirklich ein Interesse daran die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und sieht in App-Interstitials ähnlich nervige Unterbrechungen, wie in normalen Interstitials? Normale Interstitials könnten ja in Zukunft von Google sogar abgewertet werden.

Themenseiten schon wieder ein Auslaufmodell?

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Auf dem tagSeoBlog hat Martin Missfeldt einmal analysiert, ob Themenseiten (Seiten-holistisch) und ganzheitliche Domains (Domain-holistisch) positive Nutzersignale hervorbringen und somit das Zeug zu einem echten Zukunfts-Trend haben.

Er kommt zu dem Fazit, dass Themenseiten, die eine große Anzahl Keywords und Keywordkombinationen zu einem Thema beinhalten keine gute Nutzererfahrungen bieten. Denn so müssten sich die Google-Nutzer nach Klick auf das Suchergebnis auf eine zweite Suche innerhalb ihrer Zielseite begeben, um die gesuchten Informationen herauszufiltern und zu finden. Eine lange Verweildauer spräche auch nicht automatisch für eine positive Nutzererfahrung auf der Webseite. Nutzer, die nur schnell eine Information suchen, möchten nicht mehrere Minuten auf der Seite danach suchen müssen – was eine hohe Verweildauer zur Folge hätte.

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Für jede Suchanfrage eine Unterseite – besser als konzentrierte Themenseiten? Quelle: Shutterstock

Ganzheitliche Domains dagegen, also Domains, die alle Fragen zu einem Thema beantworten und alle Keywordkombinationen zu einem Thema beinhalten, sind sinnvoll. Hier sollen die Seiten aber strukturell so aufgebaut sein, dass Nutzer auch über Sitelinks bei Google oder eine clevere interne Menüführung mit Sprungmenüs schnell zu dem gewünschten Ergebnis oder ihrer gewünschten Antwort kommen.

Was denkt ihr? Entwickeln sich Themenseiten schon wieder zum Auslaufmodell?

Den gesamten Artikel findet ihr im tagSeoBlog: Ist das holistische Website-Konzept ein Auslaufmodell?

US-Nutzer nutzen nur 1/3 aller installierten Apps: App-Indexing soll dagegensteuern

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Im Google Webmaster Central office-hours hangout zum Thema „App-Indexing“ haben die Googler heute ein Slide gezeigt, dass die Smartphone-Nutzer in den USA im Schnitt immer mehr Apps auf ihren Mobilgeräten installiert haben, aber immer weniger Apps davon aktiv nutzen:

So scheint es, dass manche Nutzer gar nicht wissen, welche Apps sie installiert haben. App-Entwickler, die ihre Apps für das App-Indexing angemeldet haben, können dem nun entgegensteuern. Denn falls Google die Apps indexiert hat, wird diese je nach Suchanfrage ausgegeben.

Im heutigen Hangout bestätigte Google auch, dass auf Android-Geräten je nach Suchanfrage auch nicht-installierte Apps zum Download vorgeschlagen werden.

Das vollständige Hangout findet ihr hier:

Tweets nun offiziell in den Desktop-Suchergebnissen – bisher US-only

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Vergangenen Freitag verkündeten Google und Twitter via Twitter, dass Tweets nun auch ihren Weg in die Desktop-SERPs gefunden haben:

Wir haben nun heute versucht dies für Deutschland zu reproduzieren. Bisher ergebnislos. In den USA haben Tweets nun einen festen eigenen Bereich in den Desktop-SERPs, aber keinen festen Platz. Jennifer Slegg von TheSEMPost fand heraus, dass der Twitter-Bereich nicht immer an einer festen Position in den Suchergebnissen angezeigt wird, sondern zwischen Platz 1-3 hin und her wechselt. Dies hängt wahrscheinlich mit der Relevanz von Tweets je nach Suchanfrage zusammen. Bei unseren Untersuchungen mittels der Eingabe von www.google.com/ncr in einem Inkognito-Browserfenster, fanden wir heraus, dass die Tweets nun in Realtime angezeigt werden. Dies macht Twitters Firehouse-Schnittstelle möglich, die Google einen direkten Zugang zur Twitter-Datenbank ermöglicht.

Tweets_live_Google_Suchergebnisse_Beispiel_Coca_Cola

Laut Stand 24.08.2015 16:00 ist der letzte Tweet von Coca-Cola 2 Stunden her – Google zeigt also Tweets in Echtzeit an.

Google aktualisiert den Googlebot user-agent für Smartphones

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Achtung: Die Google-Meldung ist aus dem Jahre 2014.

Wie Googles Smartphone Search Engineer Zhijian He im Webmaster Central Blog bekannt gab, wird der „Googlebot-mobile“ in Zukunft als „Googlebot“ durch das World Wide Web streifen. Um sich vom Desktop-Bot zu unterscheiden wird er jedoch im user-agent string weiterhin „mobile“ enthalten.

Im Zuge dieser Namensänderung aktualisiert Google auch den User-agent. So wird der bisherige User-Agent:

Mozilla/5.0 (iPhone; CPU iPhone OS 6_0 like Mac OS X) AppleWebKit/536.26 (KHTML, like Gecko) Version/6.0 Mobile/10A5376e Safari/8536.25 (compatible; Googlebot-Mobile/2.1; +http://www.google.com/bot.html)

in den nächsten 3-4 Wochen vom neuen User-agent:

Mozilla/5.0 (iPhone; CPU iPhone OS 8_3 like Mac OS X) AppleWebKit/600.1.4 (KHTML, like Gecko) Version/8.0 Mobile/12F70 Safari/600.1.4 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)

abgelöst. Die user-agents für den regulären Googlebot und dem Googlebot für Feature Phones bleiben bestehen und werden nicht geändert. Sie weisen sich weiterhin als „Googlebot-Mobile“ aus und sind im Blogpost einsehbar.

Da sich der neue Googlebot für Smartphones nun nicht mehr mit dem Zusatz „-mobile“ vom regulären Googlebot unterscheidet, ergeben sich auch Änderungen in der Aussperrung des Googlebots per robots.txt. So folgt der neue Googlebot für Smartphone nun den Anweisungen des regulären Googlebots. Im Klartext:

User-agent: Googlebot
Disallow: /

gilt, wohingegen:

User-agent: Googlebot-Mobile
Disallow: /

in Zukunft nur noch für Feature Phones gilt.

Alle weiteren Informationen findet ihr im Webmaster Central Blog.

SEO-Day 2015: Heute letzte Chance auf Early-Bird Tickets

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Der diesjährige SEO-Day findet zwar erst am 23.10.2015 im Kölner Rhein-Energie-Stadion statt, aber heute endet schon die Anmeldefrist für die vergünstigten Early-Bird Tickets. Die Tickets sind bis Ende des Tages für 250 Euro erhältlich. Regulär kosten die Tickets 350 Euro, es lohnt sich also.

SEO-DAY-2014-Fazit

Am 23.10.2015 ist es wieder soweit: Mit Speakern, die mindestens so erstklassig sind wie der 1. FC.

Um Euch auf die Konferenz einzustimmen, lohnt es sich das Recap des letztjährigen SEO-Days hier durchzulesen. Das aktuelle Timetable für den SEO-Day 2015 findet ihr hier. Euch erwarten unter anderem Nina Baumann von Linkspiel, Internetanwalt Christian Solmecke, Dominik Wojcik von den Trust Agents, Ex-Googler Kaspar Szymanski und Johannes und René von SISTRIX.