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Auswirkungen des mobile-Update gering, da viele Websites nun “mobile-friendly”

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Am Tag der Arbeit gab es interessante Neuigkeiten von Google. Webmaster Trends Analyst Gary Illyes antwortete auf einen Tweet von Barry Schwartz, der sich vergewissern wollte, ob das “mobile-friendly”-Update nun vollständig ausgerollt wurde. Illyes bestätigte, dass der Algorithmus nun vollständig ausgerollte sei, allerdings noch nicht alle Websites neu gecrawlt und indexiert wurden, die finalen Auswirkungen also noch nicht sichtbar sind.

googlemobileupdate

Dann fügte er per Tweet hinzu, dass eine sehr große Anzahl Websites in den letzten Wochen für mobile Endgeräte optimiert wurden und daher die Auswirkungen letztlich nur gering sein könnten:

So könnte es sein, dass die Ranking-Verschiebungen nur marginal sind, da die gut gerankten Seiten nun mobilfreundlich sind und weiterhin gut ranken. Die Websites, die schon vor dem Update eine geringere Sichtbarkeit hatten, und nun optimiert wurden, konnten also möglicherweise nicht an ihren Konkurrenten vorbeiziehen und schlecht rankende nicht optimierte Websites ranken weiterhin schlecht. Ebenso spielt der Brand einer Website eine Rolle für das Ranking in den mobilen SERPs, wir berichteten. Wie die Sichtbarkeit Eurer Websites auf Mobilgeräten ist, könnt ihr mit dem Smartphone-Sichtbarkeitsindex herausfinden.

Der SISTRIX IndexWatch 05/2015 steht bereit – Wirkung des Mobile-Updates

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Pünktlich zum Wochenstart ist es wieder soweit: Der IndexWatch mit den Gewinnern und Verlierern im Sichtbarkeitsindex des Monats April steht bereit. René Dhemant hat im aktuellen IndexWatch auch Bezug auf das am 21. April weltweit ausgerollte Mobile-Update genommen und betont, dass die Wirkung des Updates in vielen Medienberichten falsch dargestellt wurde: Durch das Update bekommen mobilfreundliche Websites einen Boost in den Mobil-Rankings und mobilunfreundliche Seiten keinen Malus, wie fälschlicherweise oft beschrieben.

SISTRIX-IndexWatch-Blogpost

Zu den Gewinnern im April zählen das Online-Shop-Bewertungsportal trustpilot.com, welches die unterschiedlichen Country Top-Level-Domains (trustpilot.de, trustpilot.fr etc.) nun unter trustpilot.com als eigene Hosts bündelt, also folgendermaßen ausspielt: de.trustpilot.com, fr.trustpilot.com und so weiter. Damit konnte die Root-Domain trustpilot.com 70% mehr Sichtbarkeit gewinnen. Auch smava.de, ein Online-Vergleichsportal für Ratenkredite, konnte trotz zweier manueller Penalties in der Vergangenheit wieder ordentlich an Sichtbarkeit zulegen und schaffte es damit noch in die TOP-15 der Gewinner im April.

Zu den Verlieren zählen derweg.org (-90,39%), der Software-Download-Anbieter softonic.de (-55,07%) und der Vermittler für Mitfahrer blablacar.de (-21,30%). Bei dem Portal derweg.org ist der immense Sichtbarkeitsverlust auf eine Überarbeitung der Website zurückzuführen. Hier wird eine Vorschaltseite gewählt, die anzeigt, dass die Website zurzeit überarbeitet wird. Allerdings können so weder die Nutzer noch der Googlebot auf die Inhalte der Website zugreifen – daher kann die Website auch nicht mehr ranken. Das Downloadportal softonic.de versucht weiterhin den Auswirkungen des Panda-Updates zu entkommen.

Alle weiteren Auswertungen findet ihr im aktuellen IndexWatch 05/2015.

Interesse an Digital News Initiative wächst: sieben neue Partner in Deutschland

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Wie Google heute bekannt gab, hat die vorgestrige Ankündigung der sogenannten Digital News Initiative europaweit ein starkes Interesse ausgelöst. So hätten sich in den letzten zwei Tagen eine Vielzahl von Verlagen, Organisationen und Journalisten mit dem Wunsch einer Beteiligung an Google und die anderen acht Gründungspartner gewandt. In Deutschland sind damit die folgenden sieben Verlagshäuser neu beigetreten: DER SPIEGEL, die Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, die Bauer Media Group, Neue Osnabrücker Zeitung, Golem.de und Netzwerk Medientrainer.

Gesellschafter der Verwertungsgesellschaft VG Media fehlen bislang gänzlich. Das ist auch verständlich, denn die VG Media hatte vergangenes Jahr gegen Google geklagt und forderte Geld für die Anzeige der Snippets in den Suchergebnissen bei Google News – da Google ja damit gratis journalistische Inhalte anzeigen würde. Nachdem Google die Snippets dann einfach nicht mehr anzeigte, ruderte die Verwertungsgesellschaft, zu deren Gesellschaftern auch Axel Springer und die Madsack Gruppe zählen, zurück und erteilte Google eine “widerrufliche Gratiseinwilligung”. Rückgängige Besucherzahlen waren der Grund. Das sie sich nun nicht an einem Pakt mit Google beteiligen war abzusehen.

Zur Erinnerung: der suchradar 53 “Brands matter” ist da

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Am Dienstag ist der neue suchradar erschienen. Die aktuelle Ausgabe steht unter dem Thema “Brands matter – Leuchtfeuer im Online Marketing”. Darin zeigt die Redaktion von Bloofusion unter anderem, warum eine Marke beim Ranken helfen kann und gibt Learnings im Shop-SEO am Beispiel von breuninger.com. Auch ist der Google Tag Manager wieder Thema im suchradar – in Teil 2 der Reihe zum Tag Manager zeigen die Redakteure welche Einsatzmöglichkeiten es in der Praxis gibt.

Weitere Themen in dieser Ausgabe:

Top-Thema „Brands matter – Leuchtfeuer im Online Marketing“
> Marken und SEO: Warum eine Marke in Suchmaschinen helfen kann
> SEO für Marken: Brand-Websites gezielt auf Suchbegriffe abstimmen
> Link Earning: Backlinks verdienen, statt aufbauen
> Marken und SEA: Unterstützung mit AdWords
> Marken-Schutz: Bedeutung von Brands im Online-Marketing
Außerdem viele weitere Artikel rund um SEO und SEA:
Online-Marketing
> Google Tag Manager Teil 2: Praktische Einsatzmöglichkeiten des Google Tag Managers
SEO
> Shop Corner: Lernen von Breuninger.com
> Kostenlose SEO-Tools Teil 3: Mit SEOlytics organische Rankings analysieren
> Themenradar: Wie gehen Agenturen mit Content Marketing um?
SEA
> Mobile Anzeigenschaltung: Gezielte Präsenz und Optimierung für Mobilgeräte
Analytics
> Google Analytics: Analyse von Subdomains mit Datenansichten und Profilfiltern
Recht
> Urteile im Online-Recht: Gekaufte Facebook-Likes, Werbung in der Autoresponder-Mail, Abmahnung wegen Bestätigungs-Mail

Wie immer könnt ihr den neuesten suchradar als PDF hier herunterladen: suchradar Magazin: Die aktuelle Ausgabe

Twitter-Integration in den Google SERPs ab Mai

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Der Chief Executive Officer von Twitter, Dick Costolo, äußerte sich gestern im Earnings Call Q1 zur anstehenden Integration von Tweets in die Google Suchergebnisse. Wie wir im Februar dieses Jahres berichteten, wird Google über die Twitter-eigene Firehouse-Schnittstelle einen direkten Zugang zur Twitter-Datenbank haben und Tweets so in Echtzeit anzeigen können, ohne sie vorher crawlen zu müssen.

Twitter_logo_blue

Im Monat verzeichnet Twitter, laut Costolo, rund 500 Millionen Besucher, die den Kurznachrichtendienst nur besuchen, um Informationen zu bekommen und nicht mit einem Benutzerkonto eingeloggt sind. Mit der Google-Kooperation möchte Twitter noch mehr Nutzer erreichen, der Deal sei ein wichtiger Bestandteil der ‘total audience strategy’ von Twitter, so der Twitter-CEO.

The goal is to get people to consume content and engage with that content whether they log in or not.
Dick Costolo, CEO Twitter
Quelle: SearchEngineLand

Auch erwähnte Costolo fast beiläufig, dass Twitter in Gesprächen mit Apple steht, bei denen es um eine Tweet Integration in die Nachrichtenzentrale bei OSX und iOS gehe. So würden zusätzlich die Nutzer erreicht, die weder die Website von Twitter besuchen, noch bei Google surfen. Ob und wie Twitter dann die Besucher auf die eigene Seite leiten will, ist noch unklar. Denn es ist fraglich, dass das Unternehmen seinen Partnern den gesamten Traffic überlässt. Möglich ist es, dass Twitter Werbedeals mit Googles Tochter DoubleClick ausmachen wird.

Weitere Informationen:
SearchEngineLand: Twitter’s Full Google Search Integration Is Coming In May

Neuigkeiten beim Leistungsschutzrecht: VG Media fordert sechs Prozent des Google-Umsatzes

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Im Jahr 2013 beschloss der Deutsche Bundestag das Leistungsschutzrecht, welches beinhaltete, dass Suchmaschinen nur kleinste Textausschnitte und einzelne Wörter von digitalen Presseerzeugnissen kostenlos in den Suchergebnissen anzeigen dürfen, wir berichteten. Nachdem die VG Media Mitte 2014 dagegen klagte, dass Suchmaschinen wie Google die Text-Snippets, also kurze Ausschnitte der journalistischen Texte, unentgeltlich anzeigen dürfte, zeigte Google diese auch nicht mehr an. Doch da dadurch die Leserzahlen und Umsätze einbrachen, erteilte die VG Media und schließlich auch der, zuerst widerspenstige, Axel Springer Verlag Google eine “Gratiseinwilligung”. Danach ruhte das Thema “Leistungsschutzrecht”.

Nun flammt es wieder auf. Mehreren Medienberichten zufolge verlangt die Verwertungsgesellschaft VG Media nun sechs Prozent des Umsatzes von Google in Deutschland. Laut der Leipziger Volkszeitung hat die VG Media ausrechnen lassen, dass Google in Deutschland einen Umsatz zwischen 3 und 5,8 Milliarden Euro macht. Für Verwertungsgesellschaften gelte der pauschale Regelvergütungssatz von 10 Prozent des Unternehmensumsatzes – bei digitalen Verwertungen sind es sogar 11 Prozent. Allerdings zählen zu der VG Media nicht alle deutschen Verlage, die dann nur etwas weniger als die Hälfte aller durch Angebote deutscher Pressehäuser erzielten Seitenaufrufe generieren, darunter Axel Springer und die Madsack Mediengruppe. So fordert die VG Media nur sechs Prozent des Umsatz von Google in Deutschland. Eine Entscheidung solle laut heise.de im Sommer fallen.

Nachdem die VG Media schon im letzten Jahr zurückrudern musste, könnte es nun genauso kommen. Was denkt ihr? Wird es eine Einigung geben und Google bezahlen? Oder muss sich die VG Media ein zweites Mal vorführen lassen?

Google kündigt in Zusammenarbeit mit europäischen Verlagen die Digital News Initiative an

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Am heutigen Tag haben Google und acht der führenden europäischen Zeitungsverlage die sogenannte Digital News Initiative (kurz: DNI) angekündigt. Zu den deutschen Gründungspartnern gehören die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und DIE ZEIT. Das Ziel der Initiative soll sein, “einen qualitativ hochwertigen Journalismus in Europa durch Technologie und Innovation zu fördern”, heißt es aus Googles Presseabteilung. Dazu legt Google ein Investitionspaket über 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von drei Jahren auf. Das Ziel soll durch Entwicklung dreier Schlüsselbereiche erreicht werden. Zum einen solle in der Produktentwicklung eine “Produktarbeitsgruppe” eingerichtet werden, die einen engen und fortlaufenden Dialog zwischen Google und den Verlagen ermöglichen soll. Einige Produkte sollen schon entwickelt sein, jedoch wird aus der Pressemitteilung nicht erkenntlich, wie genau sie aussehen werden – es solle auf jeden Fall die gesamte Nachrichtenbranche weltweit profitieren und die IT-Branche mit der Verlagsbranche zusammenarbeiten: Datenjournalismus, Apps, Paid Content und Werbung stehen zur Debatte. Dies ist ein erster Schritt in Richtung einer gemeinschaftlichen Lösung im News-Geschäft, so stehen ja heute Google News und die eigenen journalistischen Web-Angebote der Verlage in Konkurrenz. Stefan Winterbauer, Mitglied der Chefredaktion des Nachrichtenmagazins Meedia spricht davon, dass die scheinbar die Erkenntnis dahinter stecke, dass Internetfirmen wie Google und die Medien-Produzenten besser fahren, wenn sie zusammenarbeiten und sich nicht bekämpfen würden.

Symbolbild_Verlage_Google

Neben neuen Produktideen will Google auch die Ausbildung und Forschung im Bereich digitaler Nachrichtenjournalismus fördern. Dazu will das Unternehmen mit Organisationen, wie dem European Journalism Centre in Maastricht, dem Center for Investigative Reporting und weiteren Partnern in diesem Bereich zusammenarbeiten. Der dritte Schlüsselbereich stellt die Innovationsförderung dar. Dabei soll der Google Fonds dazu genutzt werden, neue Ansätze im digitalen Journalismus zu verfolgen. Hier kann sich jeder bewerben, der an Innovationen für Online-Journalismus arbeitet, also sowohl Verlage als auch IT-Startups im Nachrichtenumfeld.

Es scheint, dass Google das Ziel verfolgt nun stärker mit Medienhäusern zusammenzuarbeiten und sie auch in der Findung neuer journalistischer Angebote zu unterstützen. Die Kernaussage der Initiative kann auf einen Satz heruntergebrochen werden: Let’s work together to support quality journalism (Transkript der heutigen Rede von Carlo D’Asaro, dem Google Chef für Strategische Partnerschaften in Europa, die er im Zuge der FT Media Conference in London gehalten hat)

Site-Search auf der eigenen Website mit Analytics nachverfolgen

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Mit Googles hauseigenen Tracking- und Analyse-Tool Analytics können vielfältige Aufgaben bewältigt werden. Heute stellen wir Euch, auf Basis von Jennifer Sleggs Artikel auf TheSEMPost, vor, wie ihr mit Google Analytics die Suchanfragen tracken könnt, die über Eure seiteninterne Suche kommen. Daraus lässt sich gut ableiten, welche Inhalte auf Eurer Website besondere Aufmerksamkeit bekommen oder gesucht werden, weil sie nicht direkt und einfach auffindbar sind – dort kann dann für eine gute User Experience nachgebessert werden.

Die Einstellung findet sich, wenn ihr beim Menüpunkt “Verwalten” zur Liste “Datenansicht” navigiert. Dort müsst ihr auf “Einstellungen der Datenanschicht” (hier rot markiert) klicken.
Site Search_Einstellung_finden

Anschließend müsst ihr nur noch ganz zum Ende der Seite scrollen – dort finden sich auch schon die “Site Search Einstellungen”. Hier muss das Tracking nur noch eingeschaltet werden und das Suchparameter eingegeben werden. Im Fall von SEO.at ist es “?s=”

Suchparameter_SEO.at

Bei WordPress kann man einfach “s” eingeben, erklärt Jennifer Slegg auf TheSEMPost.  Nun sind alle Einstellungen vorgenommen, sodass Analytics die seiteninternen Suchanfragen tracken kann. Bei umfangreichen Websites mit vielen Kategorien könnt ihr auch “Site Search-Kategorien” einstellen – das ist optional und muss nach eigenem Gusto entschieden werden.

Site Search_einstellen

Nach rund einem Tag wird Google Analytics dann erste Ergebnisse anzeigen. Die Übersicht über die seiteninternen Suchanfragen findet ihr unter “Verhalten –> Site Search” (grau hinterlegt):

Site Search_Analytics_Ausgabe

Wertet ihr die Site Search Anfragen aus? Für welche Zwecke benutzt ihr die Auswertungen?

Quartalszahlen Q1/15: Google steigert Umsatz um 12 Prozent

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Heute veröffentlichte Google die Quartalszahlen aus dem ersten Quartal 2015. Der Suchmaschinenriese steigerte seinen Umsatz um 12 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar, der Gewinn lag bei 3,59 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: in Q1 des Vorjahres lag der Umsatz noch bei 15,4 Milliarden Dollar und der Gewinn bei 3,45 Milliarden Dollar.

Google Investor Relations Logo

Quelle: Google

Fast 90% der Google Erträge stammen aus dem Werbegeschäft – dabei machen rund 77% die Google-eigenen Angebote aus, schreibt der Googlewatchblog. Die Partnerwebsite, die Google AdSense einsetzen, tragen demnach noch 23% bei. Die Welt berichtet, dass die bezahlten Klicks, also Google AdWords, auf Jahressicht um 13% zulegten – im Vergleich zum Vorquartal allerdings um ein Prozent fielen und damit ein kontinuierlicher Abwärtstrend besteht. Analysten zufolge tut sich Google bei den bezahlten Anzeigen schwer, da das mobile Werbegeschäft zulegt und dem klassischen Desktop-Geschäft wichtige Anteile abnimmt. Da muss Google neue Wege finden, um Werbung auszuspielen, denn der Platz in den mobilen SERPs ist natürlich im Gegensatz zu den Desktop-SERPs sehr begrenzt. Aber Google ist ja clever: Vor rund einem Monat berichteten wir, dass die Suchmaschine die Abgrenzung zwischen Paid und Organic in den Desktop-SERPs entfernt hat – bei den mobilen SERPs könnte eine solche “Einreihung” der Paid Ergebnisse auch mehr Klicks bringen.

Allerdings erwartet Google mit Facebook ein harter Gegner im mobilen Suchmarkt – das soziale Netzwerk konnte einen Zuwachs in den Werbeeinnahmen von 46% verzeichnen. Googles Finanzchef Patrick Pichette ist aber zuversichtlich: “We continue to see great momentum in our mobile advertising business and opportunities with brand advertisers.”, teilte er in der Google Pressemitteilung mit.

Wann sollte eine Mobil-XML-Sitemap eingereicht werden?

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Auf SEO-diaries hat Sabrina Tietmeyer erklärt, warum es Sinn macht die XML-Sitemap der mobilen Version der eigenen Website an Google zu übermitteln. Wir berichteten vor zwei Wochen, dass es Sinn macht die XML-Sitemap bei Google einzureichen – vor allem in Hinblick auf das Dienstag ausgerollte “mobile-friendly”-Update. Denn das Einreichen der XML-Sitemap kann helfen, Google über mobilfreundliche Seiten zu informieren und damit für diese Seiten das Label “Für Mobilgeräte” zu bekommen. Hier gibt es jedoch einen Kniff: Wenn die mobile Version der Website per Responsive Design ausgespielt wird, dann können Webmaster die “normale” XML-Sitemap in den Webmaster Tools einreichen. Wenn ihr aber für die Mobil-Version der Website eine Subdomain vergeben habt (also m.domain.de), dann müsst ihr eine separate Mobil-Sitemap einreichen.

XML_Sitemap_für_mobile_Websites

Quelle: Google

Google selbst zeigt an folgendem Beispiel wie eine mobile XML-Sitemap aussehen kann:
Damit Google die XML-Sitemap als Sitemap der Mobilseite erkennen kann, muss das mobile-Tag (rot markiert) hinter jeder eingereichten URL implementiert sein. Die XML-Sitemap muss in einer der folgenden Auszeichnungssprache erstellt sein:

  • nicht mobil (der überwiegende Teil des Contents)
  • XHTML Mobile Profile (WAP 2.0)
  • WML (WAP 1.2)
  • CHTML (iMode)

Wenn die Sitemap erstellt ist, kann sie anschließend wie eine normale Desktop-XML-Sitemap in den Webmaster Tools eingereicht werden. Weitere Informationen dazu findet ihr bei Google und bei SEO-diaries.