TOP-MELDUNGEN
AKTUELLE MELDUNGEN

Google hat ab sofort ein neues Logo

Kommentar verfassen

Nach Alphabet kommt nun die nächste große Neuerung bei Google. Das Unternehmen bekommt ein neues Logo (bitte auf das Logo klicken):

OGB-INSIDER-BLOGS-GoogleLogox2-Animated

Wer zurzeit die Google Suche – ob auf dem Desktop-PC oder mobil – besucht, wird eine Hand-Animation sehen, die das alte Google-Logo wegwischt und das neue Logo malt.

Google_logo_neu

Wegwischen…

Google_logo_neu_1

…Neu malen…

Google_logo_neu_2

…Google Logo 2015

Mit dem neuen Logo möchte Google dem veränderten Suchverhalten seiner Nutzer Rechnung tragen. In den Anfängen der Suchmaschine starteten die Menschen eine Google-Suche auf ihrem Desktop-PC. Heute jedoch benutzen sie dafür entweder den PC, das Notebook, das Tablet, das Smartphone oder die Smartwatch: Die Suche wird mobil.

Heute stellen wir eine neue visuelle Sprache vor, die dieser Realität Rechnung trägt, sodass ihr immer wisst, wann Google für euch im Einsatz ist – sogar auf dem kleinsten Bildschirm. Wie ihr sehen werdet, haben wir das Google-Logo und -Branding, die ursprünglich für eine einzige Browserseite auf einem Desktop-Computer gestaltet wurden, für eine Welt der nahtlosen Internetnutzung mit einer Vielzahl von Geräten und unterschiedlichen Eingabemethoden (wie zum Beispiel Touchscreens, Tastatureingabe und Sprachsteuerung) umgestaltet.

Mit dem neuen Logo verabschiedet sich der Suchmaschinen-Gigant auch vom prägnanten blauen „G“ als Kurzform des Logos. Dieses wird durch ein „G“ in den farbenfrohen Google-Farben ersetzt. In Zukunft wird Google bei unterschiedlichen Anwendungen immer ein mit den Google-Farben bestücktes Symbol zeigen, das die gerade genutzte Anwendung symbolisiert.

Die Entwicklung des Google-Logos im Laufe der Jahre könnt ihr hier sehen:

Alle weiteren Informationen findet ihr im offiziellen Google-Blog: Google hat einen neuen Look

Google stellt Hosting-Unterstützung von Google Drive ein

Kommentar verfassen

Wie der Suchgigant Google gestern im Apps Developer Blog mitteilte, wird die Funktionalität des Webhostings für Nutzer und Entwickler per Google Drive mit Wirkung zum 31. August 2016 eingestellt.

Bis zu diesem Zeitpunkt können Nutzer dieser Funktion weiterhin ihren Content per googledrive.com/host/[doc id] ausliefern. Als Grund für die Einstellung des Webhostings durch Google Drive gibt das Unternehmen eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen an. Darüber hinaus bietet Google Domains, aktuell in einer beta-Version, die Möglichkeit Google als Hostingpartner weiterhin zu nutzen.

Google verändert die Abmessungen des Suchschlitzes

Kommentar verfassen

Wie Barry Schwartz heute feststellte, hat Google geringfügige Anpassungen an den Abmessungen des Suchschlitzes vorgenommen. So ist das Eingabefeld nun auf der Startseite google.de schmaler geworden, ragt also nicht mehr so stark über die Enden des Google-Logos hinaus. Auf den Suchergebniss-Seiten ist das Eingabefeld nun etwas höher und hat einen minimal schmaleren Rand.

Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte. Barry hat zwei GIF-Bilder erstellt, die die Veränderungen zeigen (bitte auf die Bilder klicken):

google-search-box-taller-change-1441109196

© Seroundtable

google-search-box-taller-inside-1441109196

© Seroundtable

CTR, Impressionen, Position und Klicks: SISTRIX Toolbox speichert historische Daten aus Search Console

3 Kommentare

Anfang August hat Google die Suchanalyse-API der Search Console vorgestellt. So erlaubt Google den externen Zugriff auf die Daten aus dem Suchanalyse-Bericht – diese lassen sich auf diese Weise auch über den Zeitraum von 90 Tagen hinaus analysieren.

Search Console_Daten_SISTRIX_Toolbox

Um die Daten aus dem eigenen Konto in der Google Search Console auch in der Toolbox anzeigen zu können, muss zuerst die eigene Domain eingegeben werden (1). Anschließend lässt sich über den Menüpunkt „Google Search Console“ (2) die Integration der Daten starten. Nach erfolgreicher Integration sieht man die Kennzahlen wie im Bild aufbereitet. © SISTRIX

Seit heute bietet die SISTRIX Toolbox seinen Nutzern die Möglichkeit ihr Google Search Console-Konto mit dem Toolbox-Account zu verbinden. Auf diese Weise können die Daten aus dem Suchanalyse-Bericht nun direkt in der Toolbox angezeigt werden. Dazu zählen die Impressions, Klicks, CTR und die durchschnittliche Position der Inhalte der eigenen Domain in den Google Suchergebnissen. Diese Daten lassen sich mithilfe der Toolbox auf Domain- und Verzeichnisebene betrachten. Darüber hinaus ist es mit dieser Integration möglich die Suchanalyse-Daten auch über den Speicherzeitraum der Google Search Console hinaus zu speichern und so langfristige Analysen erstellen zu können. Die angezeigten Daten stehen nur Dir zur Verfügung und können weder von SISTRIX noch von anderen Nutzern eingesehen werden.

Ab 1. September: Chrome-Browser blockiert Flash-Ads per default

Kommentar verfassen

Das Google AdWords Team hat vergangene Woche per Google+ nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass der Chrome Browser ab morgen, also dem 1. September, Flash-Ads per default blocken wird. Dies hatte Google schon Anfang Juni angekündigt und darauf hingewiesen, dass AdWords Elemente mit Flash standardmäßig durch den AdWords Editor in HTML 5 umgewandelt werden. Ob alle Elemente einer Anzeige umgewandelt werden können, zeigt dieses Tool. Falls manche Teile einer Anzeige nicht automatisch konvertiert werden können, sollten sie in HTML5 hochgeladen werden.

Alle anderen Flash-Elemente wird der Chrome Browser ab morgen standardmäßig stoppen und stattdessen dieses Element anzeigen:

Durch Klick auf den Play-Button startet die Anzeige zwar, allerdings werden wahrscheinlich wenige Nutzer aktiv auf Banner klicken um zu sehen, was ihnen dort angeboten wird. Chrome wird, laut dem Googlewatchblog, nur „nicht zentrale Flash-Inhalte“ blockieren, also wahrscheinlich nur Bannerwerbung am Rand o.ä.. Dennoch ist es für AdWords-Nutzer jetzt besonders wichtig herauszufinden, ob ihre Anzeigen auch nach dem morgigen Tag noch vollständig angezeigt und automatisch abgespielt werden.

Nachdem Mozilla Mitte Juli den Flash-Player in seinem Firefox-Browser aufgrund einer kritischen Sicherheitslücke kurzzeitig blockte, setzt nun auch Google zum Kampf gegen Flash an. Youtube setzt schon seit Anfang des Jahres auf Flash. Bedeutet diese Entwicklung nun das langsame Ende von Flash?

Android-only: Google zeigt Apps in der Suche in neuem Design an

1 Kommentar

Google hat den Apps in den mobilen Suchergebnissen ein neues Design spendiert. Bisher konnten wir dieses Design nur auf dem Google-eigenen Betriebssystem Android sehen, bei iOS und auf dem Windows Phone ist noch das altbekannte Design sichtbar.

Auf Android-Geräten werden Suchanfragen mit „App“ oder „Apps“ in einer an Windows OS erinnernden Kacheloptik angezeigt:

Wetter_apps_mobile_android

Auf iOS-Geräten sieht man noch die Darstellung in Listenform:

Wetter_apps_mobile_iOS

Wir finden die Android-Darstellung sehr ansprechend. Wie gefällt sie euch?

Behinderung des Wettbewerbs: Google weist EU-Vorwürfe zurück

Kommentar verfassen

Der Streit zwischen der EU-Wettbewerbskommission und Google geht in die nächste Runde. Diesmal legt Google vor: Kent Walker, der Senior Vice President von Google, hat gestern die Vorwürfe der EU-Kommission mittels Blogbeitrag im Google Europe Blog zurückgewiesen.

Zum Hintergrund: Der Suchmaschinenriese aus Mountain View ist im Visier der EU-Wettbewerbskommission. Die Wettbewerbskommissarin Margaethe Vestager wirft Google vor die eigenen Shopping-Angebote bevorzugt vor den Angebtoen der Wettbewerbern anzuzeigen. Falls Google sich nicht auf die Forderung der EU-Wettbewerbskommision einlässt, seinen Wettbewerbern mehr Platz und prominentere Plätze (unter anderem im Google Shopping-Karussell) einzuräumen, muss das Unternehmen mit einer Kartellbuße in Milliardenhöhe rechnen. In einem internen Dokumenthatte sich Google schon an seine Mitarbeiter gewandt und erklärt, dass ein jeder Google-Nutzer frei entscheiden könne, welche welche Angebote er nutzt: die von Google oder die der Wettbewerber.

Google-T-Rex_Headquarters_MountainView

Google setzt sich zur Wehr, Quelle: Google

Google hatte bis Ende dieses Monats Zeit auf die Vorwürfe seitens der EU zu reagieren und sich nun gestern dazu geäußert. Darin erklärt Kent Walker, dass Google keinen Handlungsbedarf in dieser Sache sieht. Die Kommission hätte im April keine Belege für ihre Vorwürfe vorgelegt. Auch würde die Anzeige von Wettbewerben im Shopping-Karussell die Suchergebnisse qualitativ verschlechtern und so direkt gegen Googles Selbstverständnis gehen. Denn das Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben bei jeder Suchanfrage die bestmöglich passenden Antworten zu präsentieren:

But our central point is our consistent commitment to quality — the relevance and usefulness of our search results and the ads we display. In providing results for people interested in shopping, we knew we needed to go beyond the old-fashioned “10 blue links” model to keep up with our competitors and better serve our users and advertisers.

[…]

We don’t think this format is anti-competitive. On the contrary, showing ads based on structured data provided by merchants demonstrably improves ad quality and makes it easier for consumers to find what they’re looking for. We show these ad groups where we’ve always shown ads — to the right and at the top of organic results — and we use specialized algorithms to maximize their relevance for users. Data from users and advertisers confirms they like these formats. That’s not “favoring” — that’s giving our customers and advertisers what they find most useful.

Auch könnte Google auf Basis unternehmenseigener Traffic-Analysen zweifelsfrei beweisen, dass Shopping-Anbieter keinen Nachteil durch Googles Shoppingergebnisse hätten. Daneben müssten die Auswirkungen von großen Shoppingportalen, wie Amazon und eBay, auf kleine Online-Shops berücksichtigt werden. Diese führt die EU-Kommission in ihrer Rechnung überhaupt nicht auf. Somit wären die Vorwürfe der EU-Wettbewerbskommission unbegründet:

Our response provides evidence and data to show why the SO’s concerns are unfounded. We use traffic analysis to rebut claims that our ad displays and specialized organic results harmed competition by preventing shopping aggregators from reaching consumers. Economic data spanning more than a decade, an array of documents, and statements from complainants all confirm that product search is robustly competitive. And we show why the SO is incorrect in failing to consider the impact of major shopping services like Amazon and eBay, who are the largest players in this space.

Nachdem Vestagers Vorgänger Joaquín Almunia schon fast eine Einigung mit Google erreicht hatte, wird das Thema nun scheinbar nicht so schnell geklärt.

Wer ist Eurer Meinung nach im Recht?

Umfrage: IKT-Branche setzt auf Mobile Marketing und SEO – Gefahr für Google AdWords

Kommentar verfassen

Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes BITKOM wollen die Mehrheit der Unternehmen aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie (IKT) in Zukunft in Mobile Marketing und die klassische Suchmaschinenoptimierung investieren. Klassische Werbung dagegen wird nicht weiter ausgebaut und sogar zurückgefahren. Der Online-Marketing-Anteil des gesamten Marketingbudgets in dieser Branche wird im Zweijahres-Verlauf um 7% gesteigert.

Infografik: Unternehmen betreiben mehr Online-Marketing - aber nicht mit klassischer Werbung | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Aus der obigen Grafik wird deutlich, dass die IKT-Unternehmen stark auf Mobile Marketing und SEO setzen. Auch sollen Marketing-Aktivitäten über soziale Netzwerke erhöht und die eigene Webseite gestärkt werden. Klassische Onlinewerbung soll im Durchschnitt eher zurückgefahren werden. Das heißt, dass auch die Marketingbudgets für Google-Werbung, wie AdWords und AdSense zurückgefahren werden. Zwar ist das nur die Bestandsaufnahme einer einzelnen Branche und auch nur innerhalb Deutschlands. Doch sollte diese Entwicklung zum Trend werden, bedeutet das weniger Einnahmen für Googles Desktop-Werbegeschäft. Doch Google hat noch ein Ass im Ärmel: So baut der Suchmaschinenriese sein Werbegeschäft auf dem mobilen Markt zurzeit extrem aus und entwickelt auch regelmäßig neue mobile Werbeformate. Damit könnte Google auf der Welle „Mobile Marketing“ mitschwimmen und die Verluste aus klassischer Desktop-Werbung ausgleichen.

Googles Kampf gegen App-Interstitials: Ist reines Eigeninteresse der Grund?

Kommentar verfassen

Ende Juli veröffentlichte David Morell, ein Engineer von Google+ die Ergebnisse einer internen Auswertung zur CTR von ganzseitigen App-Interstitials. Er kam zu dem Ergebnis, dass ganzseitige Interstitials keinen positiven Einfluss auf die Downloads der mit ihnen beworbenen App haben, sondern eher abschreckend sind. So haben 69% der Besucher eine mobil angesurfte Webseite mit ganzseitigen Interstitials umgehend wieder verlassen. Google empfahl im Artikel auf schmale Inline Banner zu setzen, um möglichst wenig Seiteninhalte zu verdecken.

full_page_interstitial copy

Darauf möchte Google in Zukunft verzichten. © Google

Auf Search Engine Land hat sich Gastautor Jeremy Stoppelman die Frage gestellt: Könnte Google mit seiner Anti-App-Interstitial-Kampagne das Ziel verfolgen sein eigenes Such-Monopol zu verteidigen? So stünde der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View in einem Interessenskonflikt mit den App-Betreibern. Je mehr Google-Nutzer Apps für ihre speziellen Anforderungen herunterladen, desto seltener brauchen sie die Google-Suche. So ersetzt beispielsweise die Tagesschau- oder SPIEGELONLINE-App Google News. Und die Amazon- und Zalando-App die Google Produktsuche. Dies lässt sich auf viele weitere Bereiche ausweiten, wie Yelp und Google Local Search.

Was denkt ihr? Versucht Google mit der App-Interstitial-Case Study und weiteren Aussagen gegen App-Interstitials die Verdrängung seiner Produkte aufzuhalten? Oder hat Google wirklich ein Interesse daran die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und sieht in App-Interstitials ähnlich nervige Unterbrechungen, wie in normalen Interstitials? Normale Interstitials könnten ja in Zukunft von Google sogar abgewertet werden.

Themenseiten schon wieder ein Auslaufmodell?

2 Kommentare

Auf dem tagSeoBlog hat Martin Missfeldt einmal analysiert, ob Themenseiten (Seiten-holistisch) und ganzheitliche Domains (Domain-holistisch) positive Nutzersignale hervorbringen und somit das Zeug zu einem echten Zukunfts-Trend haben.

Er kommt zu dem Fazit, dass Themenseiten, die eine große Anzahl Keywords und Keywordkombinationen zu einem Thema beinhalten keine gute Nutzererfahrungen bieten. Denn so müssten sich die Google-Nutzer nach Klick auf das Suchergebnis auf eine zweite Suche innerhalb ihrer Zielseite begeben, um die gesuchten Informationen herauszufiltern und zu finden. Eine lange Verweildauer spräche auch nicht automatisch für eine positive Nutzererfahrung auf der Webseite. Nutzer, die nur schnell eine Information suchen, möchten nicht mehrere Minuten auf der Seite danach suchen müssen – was eine hohe Verweildauer zur Folge hätte.

shutterstock_174624449_urheber_Bloomua WEB

Für jede Suchanfrage eine Unterseite – besser als konzentrierte Themenseiten? Quelle: Shutterstock

Ganzheitliche Domains dagegen, also Domains, die alle Fragen zu einem Thema beantworten und alle Keywordkombinationen zu einem Thema beinhalten, sind sinnvoll. Hier sollen die Seiten aber strukturell so aufgebaut sein, dass Nutzer auch über Sitelinks bei Google oder eine clevere interne Menüführung mit Sprungmenüs schnell zu dem gewünschten Ergebnis oder ihrer gewünschten Antwort kommen.

Was denkt ihr? Entwickeln sich Themenseiten schon wieder zum Auslaufmodell?

Den gesamten Artikel findet ihr im tagSeoBlog: Ist das holistische Website-Konzept ein Auslaufmodell?