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Forsa-Umfrage: 38% der befragten Deutschen halten Google für “bedrohlich”

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Einer Umfrage des Forsa-Instituts zufolge halten rund 38% der über 2500 befragten deutschen Bundesbürger das US-Unternehmen Google für bedrohlich. Die Studie gaben das Magazin stern und der Fernsehsender RTL in Auftrag. In der Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut die “repräsentativ ausgesuchten Bundesbürger”, welche Adjektiven sie Google zuordnen würden. Mit 86% gilt das Unternehmen für die Befragten als “mächtig” und sogar “allgegenwärtig” (78%). Lediglich 26 Prozent vertrauen Google. Allerdings erachten rund 43% den Suchmaschinengiganten als “sympathisch”, 42 Prozent als “unverzichtbar” und sogar 60% als “visionär”.

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Google der bedrohliche “T-Rex”, Quelle: Google

Google selbst ist bemüht ein positives Bild von sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren – das Motto des Unternehmens heißt ja nicht umsonst “Don’t be evil”. Doch in Europa bekommt Google seit einiger Zeit starken Gegenwind: Die EU Kommission wirft Google die Behinderung des Wettbewerbs vor, die Richter des Europäischen Gerichtshofs entschieden, dass Google bestimmte Suchergebnisse mit heiklen persönlichen Informationen auf Antrag aus den SERPs entfernen muss und auch die Hälfte der in der Forsa-Umfrage befragten Bundesbürger sprachen sich für eine Zerschlagung der Google-Dienste aus. Doch Google geht in die Offensive: Im Gespräch mit dem stern sagte Googles Produktmanager Sundar Pichai, dass es wichtig für Google sei, zu verstehen, was für die Menschen in Europa wichtig ist und die Google-Prioritäten entsprechend zu setzen. Zwar habe das Google auch schon in der Vergangenheit versucht, aber “vielleicht müssen wir etwas ändern”, so Pichai weiter.

Google integriert Daten zu indexierten Apps in Search Console

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Seit dem 20. Mai heißen die Google Webmaster Tools nun Google  Search Console. Mit dem neuen Namen erweitert Google jetzt auch die Funktionalität seines Tools um die Daten aus indexierten Apps. Sofern App-Entwickler ihre Apps zur Indexierung freigegeben haben, können sie nun in der Search Console nachhalten, welche Seiten der App am beliebtesten sind, welche am häufigsten gesucht werden und welche gegebenenfalls Fehler aufweisen.

Was müssen App-Entwickler beachten, damit ihre App-Daten in der Search Console angezeigt werden?
Nachdem sich der App-Eigentümer mit seinem Google Play Konto verifiziert hat, muss die App mit der eigenen Website verknüpft werden – dann können die Daten angezeigt werden. Die Analyse der Suchanfragen und beliebtesten Seiten der App funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie bei einer normalen Website – Voraussetzung ist, dass die App gemäß den Google Vorgaben für die Erfassung von Deep Links strukturiert ist. Auch der Bericht “Crawling-Fehler” und die Funktion “Abruf wie durch Google” sind bei den App-Daten verfügbar.

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So sehen Apps in der Search Console beim “Abruf wie durch Google” aus. Quelle: Google

Auf diese Weise gelingt es Google von den App-Entwicklern strukturierte und vor allem fehlerfreie Daten zu bekommen – dies könnte alles Teil der “mobile-friendly”-Strategie des Suchmaschinenriesen aus Mountain View sein. Denn nachdem Google seine Webmaster mit dem Mobile-Update dazu gedrängt hat ihre Mobil-Seiten zu optimieren und so automatisch die organischen Suchergebnisse der mobilen Suche zu verbessern, scheinen auch die neuen Monitoring-Funktionen von Apps das gleiche Ziel zu haben: Bessere mobile Suchergebnisse – und zwar nicht mehr nur bessere organische Ergebnisse, sondern nun auch bessere App-Ergebnisse.

Google entschuldigt sich für Maps-Manipulation und verspricht schnelle Besserung

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In den letzten Wochen musste das Google Maps-Team mit allerlei Angriffen auf den Kartendienst umgehen. Neben Standortmanipulationen waren auch die Landschaften auf den Karten selbst betroffen – Google reagierte und schaltete letzte Woche den Dienst Map Maker vorübergehend ab.

Zum Hintergrund: Mit dem Map Maker konnten Google-Nutzer die Karten von Google Maps editieren – der Hintergrund war hier der Wunsch nach stets aktuellen Karten durch die Mithilfe der Community. Doch einige Mitglieder missbrauchten diese Möglichkeit und zeichneten unter anderem ein urinierendes Android-Männchen. Diese Woche kam es zu einem erneuten Angriff – in Google Maps wurde Weiße Haus durch Manipulation kurzerhand in “Nigger House” umbenannt. Nutzer die nach diesem Keyword suchten, landeten eine zeitlang in den Maps beim Weißen Haus. Dieser Angriff konnte trotz der Deaktivierung des Map Makers durchgeführt werden – und zwar durch Beeinflussung des Suchindex’ über Nutzer-Verlinkungen mit diesem Text und positive Bewertungen des Textes. Daraufhin kündigte Google eine schnelle Lösung an.

Google Maps Logo

Quelle: Google

Diese haben die Google Ingenieure wohl nun umgesetzt, denn heute kündigte Jen Fitzpatrick, Vice President Engineering & Product Management bei Google Maps, an, dass das Maps-Team hart daran gearbeitet hat, das Problem zu beheben:

Our team has been working hard to fix this issue. Building upon a key algorithmic change we developed for Google Search, we’ve started to update our ranking system to address the majority of these searches—this will gradually roll out globally and we’ll continue to refine our systems over time.

Quelle: Google Latlong-Blog

Welche Änderung die Ingenieure im Speziellen vorgenommen haben, ist unklar. Allerdings sagt Fitzpatrick deutlich, dass sie in Zukunft noch schärfer auf den Map-Algorithmus schauen werden.

Christian Tembrink: Lange Verweildauer durch Videos und gezielte Optimierung der Nutzerführung

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Im Interview mit dem Online-Magazin Mittelstand: Die Macher hat Christian Tembrink, der Geschäftsführer der Kölner Online-Marketing Agentur netspirits, zum Thema “Verweildauer auf einer Website” interviewt. Die Verweildauer von Besuchern auf einer Website gehört zu den über 200 Rankingfaktoren von Google und nimmt, laut Tembrink, einen immer höheren Stellenwert ein. Denn für Google ist die Verweildauer ein wichtiger Indikator zur Qualität der Inhalte einer Website. Damit kann die Suchmaschine erkennen, welche Websites besonders gut zu einer Suchanfrage passen – denn je länger ein Besucher auf einer Seite verweilt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die Inhalte gefunden hat, die er sucht.

Im Interview gibt Christian Tembrink Tipps, wie Website-Betreiber die Verweildauer ihrer Besucher steigern können. Sofern Layout und Usability gut und verständlich sind, gibt es noch kleinere Stellschrauben, an denen Webmaster drehen können. Tembrink empfiehlt dazu nachzuverfolgen, wo die Besucher zuerst hinschauen, wenn sie die Website aufrufen. Dort sollten dann treffende Informationen und klare Handlungsaufforderungen platziert sein. Ein Tool, mit dem die Pupillenbewegungen von Websites-Besuchern getrackt werden können, ist Eyequant.de. Weiter empfiehlt Video-Spezialist Tembrink auch den Einsatz genau dieses Stilmittels: “Bin ich der einzige Website-Betreiber, der auf der Landingpage ein Video präsentiert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Nutzer auf meiner Seite länger bleiben, als auf der der Mitbewerber”, erklärt er im Interview mit “Mittelstand: Die Macher”.

Das gesamte Interview und alle weiteren Informationen zur Optimierungsmöglichkeiten der Verweildauer findet ihr hier: Verweildauer: “Immer ein bisschen länger als die Konkurrenz”

Bloofusion Webinar “SEO-Internationalisierung – Aber richtig!” am 29. Mai

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Freitag in einer Woche (29.05.) findet von 10-11 Uhr ein Webinar von Bloofusion zum Thema “SEO-Internationalisierung – Aber richtig!” statt. Wer sich mit der Internationalen Auszeichnung seiner Internetauftritt beschäftigt, sollte an diesem Webinar teilnehmen:

Wer eine oder mehrere Websites für unterschiedliche Sprachen/Länder betreibt, ist herzlich eingeladen.
Dabei geht es vor allem um die folgenden Aspekte:

  • Reicht eine einzige Domain oder sollte man für jedes Land eine eigene länderspezifische Domain einsetzen?
  • Welche Möglichkeiten bietet Google, internationale Websites möglichst optimal umzusetzen?
  • Welche Tools stehen zur Verfügung?

Über den folgenden Link könnt ihr am Webinar teilnehmen: SEO-Webinar von Bloofusion

SEO House Podcast 60: Analysen zum #mobilegeddon

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In der aktuellen Sendung von SEO House blicken Jens Fauldraht und Markus Walter zusammen mit ihrem Gast René Dhemant auf die Neuigkeiten in der SEO-Szene aus den letzten drei Wochen. Fokus-Thema dieses Podcasts ist das Google Mobile-Update, welches als #mobilegeddon bezeichnet wurde, sich aber doch eher als Sturm im Wasserglas herausgestellt hat. Dennoch gilt es weiterhin seine mobile Website nach Google Vorgaben zu optimieren – vor allem im Sinne des Besuchers.

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Quelle: termfrequenz.de

Die gesamte Folge des Podcasts findet ihr bei Termfrequenz oder im unten eingebetteten Youtube-Video:

Google Webmaster Tools heißen ab sofort “Google Search Console”

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Mit einem Blogpost im Google Webmaster Central Blog hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Google Webmaster Tools eine Namensänderung erfahren werden: Ab sofort gilt der neue Name “Google Search Console”. In den nächsten Wochen wird Google den neuen Produktnamen in allen Produktseiten umändern.

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Aus den Webmaster Tools wird…

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…die Google Search Console.

Die Namensänderung liegt darin zugrunde, dass sich viele Nutzer der Webmaster Tools gar nicht als klassische Webmaster sehen, sondern sich viele Hobby-Nutzer, Inhaber kleiner Unternehmen, SEO-Experten, Werbetreibende und Programmierer, Designer sowie App-Entwickler unter den klassischen Webmastern tummeln. Daher erschien eine Namensänderung sinnvoll:

It turns out that the traditional idea of the “webmaster” reflects only some of you. We have all kinds of Webmaster Tools fans: hobbyists, small business owners, SEO experts, marketers, programmers, designers, app developers, and, of course, webmasters as well. What you all share is a desire to make your work available online, and to make it findable through Google Search. So, to make sure that our product includes everyone who cares about Search, we’ve decided to rebrand Google Webmaster Tools as Google Search Console.

Alle weiteren Informationen findet ihr dazu in den laufenden Tagen und Wochen im Webmaster Central Blog von Google.

Google startet offiziell die Twitter-Integration in den mobilen SERPs

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Google hat nun mit einem Blogpost im Google Blog offiziell bekannt gegeben, dass die Integration von Tweets in den Suchergebnissen nun aktiv ist – allerdings mit zwei Einschränkungen: Vorerst werden Tweets nur in den mobilen Suchergebnissen und nur bei Suchanfragen über Google.com in English angezeigt. Google teilte allerdings mit, dass sie daran arbeiten die Funktion auch für die Desktop-Suche und weitere Sprachen anzubieten.

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Die Tweets werden in den mobilen SERPs in einer Art Karussell angezeigt – ein Klick auf einen Tweet führt dann zu Twitter oder öffnet die Twitter App. Quelle: Google

Wie wir im Februar dieses Jahres berichteten, wird Google über die Twitter-eigene Firehouse-Schnittstelle einen direkten Zugang zur Twitter-Datenbank haben und Tweets so in Echtzeit anzeigen können, ohne sie vorher crawlen zu müssen.

Google nimmt Twitter damit jedoch nicht alle Besucher ab, denn mit einem Klick auf den Tweet wird der Nutzer auf die Twitter-Website oder, falls installiert, die Twitter-App weitergeleitet. Seine Position als Quelle für einen schnellen Nachrichtenüberblick oder Liveticker bei aktuellen Events, gibt Twitter damit aber an Google ab – denn wer besucht noch extra die Twitter-Seite, um nach Tweets zu aktuellen Ereignissen zu suchen, wenn er dieselben Tweets auch durch eine Google-Suche lesen kann?
Was haltet ihr von der Integration von Tweets in die mobilen Suchergebnisse von Google?

Google teilt mit: “Phantom Update” war ein Quality Update

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Barry Schwartz schrieb heute auf Search Engine Land, dass das Anfang Mai ausgerollte Google Update, zu welchem sich das Unternehmen bisher nicht detaillierter äußern wollte, ein Qualitäts-Update war. Google habe endlich auf die Nachfragen von Search Engine Land reagiert, so Schwartz in seinem Blogpost, und folgendes mitgeteilt:

After more follow-up this week, the company told Search Engine Land that while no spam-related update had happened, there were changes to its core ranking algorithm in terms of how it processes quality signals.

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Quelle: Google

Das Update ging in diesem Fall nicht gegen eine bestimmte Art von Seiten, sondern Google aktualisierte lediglich den Algorithmus zur Beurteilung der Qualität einer Website. Die Qualität von Inhalten richtet sich bei Google nach unzähligen Faktoren, diese scheinen bei diesem Update nun noch feinjustiert worden zu sein. Besonders brand-pages haben bei diesem Update gewonnen, Websites mit “thin content” und Branchenbücher dagegen verloren. Tiefere Analysen dazu findet ihr bei FRAG SISTRIX “Google Core Algorithmus Update (Phantom Update)”

Facebook startet in den USA “Add a link”-Feature: Wird Google damit für Facebook-Nutzer überflüssig?

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Wie das US-Nachrichtenmagazin Techcrunch schon Anfang Mai berichtete, testet Facebook zurzeit ein neues Feature, welches das Teilen von Links auf Mobilgeräten einfacher und bequemer machen soll.
Wir kennen das alle: Wenn wir auf unserem Smartphone einen Link aus dem Webbrowser bei sozialen Netzwerken teilen möchten, dann ist dies per Copy & Paste nicht völlig mühelos zu bewerkstelligen. Weitaus komfortabler sind dann schon die in manchen Smartphone-Browsern integrierten Teilen-Funktionen:

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Noch einfacher wäre es aber doch, wenn Inhalte, wie Zeitungs- oder Blogartikel, direkt in der Facebook-App gesucht und verlinkt werden könnten. Dieses testet Facebook in den USA nun bei einer kleinen Gruppe von ausgewählten Mitgliedern des sozialen Netzwerks, berichtet Techcrunch. So zeigt das soziale Netzwerk bei Eingabe von verschiedenen Suchbegriffen nun relevante Artikel an, die unter anderem nach Aktualität und Share-Popularität geordnet werden:

Just punch in a query, and Facebook will show a list of matching links you might want to share, allow you to preview what’s on those sites, and let you tap one to add it to your status with a caption or share statement. Results seem to be sorted by what users are most likely to share, highlighting recently published sites that have been posted by lots of people.

Quelle: Techcrunch

facebook-add-a-link

Quelle: Techcrunch

Viele Medien spekulierten nun, dass Facebook damit dem Suchmaschinengigant Google wichtige Marktanteile abnehmen könnte – wenn die Facebook-Nutzer auch in der App des sozialen Netzwerks eine Websuche starten und die Ergebnisse direkt mit ihren Freunden teilen können, wozu brauchen sie dann noch den umständlichen Weg über Google? Was denkt ihr darüber?