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Google Trends: lokale Suchanfragen auf Mobilgeräten im Jahresvergleich verdoppelt

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Laut den Google Trends haben sich weltweit die Suchanfragen mit lokalem Bezug, also Zusätzen wie “near me” oder “nearby”, im Vergleich vom letzten Jahr zu diesem Jahr verdoppelt:

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Aus den Daten von Google Trends wird ersichtlich, dass Suchanfragen, die “near me” enthalten im Vergleich zum Vorjahr (blauer Balken) um das Doppelte gestiegen sind. Quelle: Google Trends

Ginny Marvin von Search Engine Land hat herausgefunden, dass 80% dieser Suchanfragen von mobilen Endgeräten aus getätigt werden und entdeckt, dass Google in den USA standortbezogene AdWords ausspielt, sobald Google-Nutzer eine Suchanfrage mit “nearby” oder “near me” beginnen:

 

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Die “alten” SERPs bei der unlokalisierten Suchanfrage “auto repair shops”…

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…im Vergleich zu den neuen ortsbezogenen Anzeigen. Quelle: Search Engine Land

 

Lokale Suchanfragen bekommen eine immer stärkere Bedeutung auf mobilen Endgeräten. Was googelt ihr mit euren Smartphones? Nutzt ihr Google auf dem mobilen Endgerät auch häufig für die Suche von lokalen Geschäften?

Hostinganbieter zeigt Rezept für einen erfolgreichen Relaunch

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In der aktuellen Artikelserie “Relaunch Report” auf dem Blog von Soeren Eisenschmidt (Eisy.eu) geben die Mitarbeiter des Hostingsanbieters Mittwald einen Einblick in den Relaunch ihrer Website, der im September letzten Jahres stattgefunden hat. Im heutigen Artikel zeigt der für die Suchmaschinenoptimierung zuständige Online Marketing Manager Björn Osterbrock, was sein Team in Punkto SEO beachten musste, um die bestehenden Rankings nicht zu gefährden. So haben sie vor Beginn des Relaunch alle bestehenden URLs in einer Tabelle gesammelt, um nach dem Relaunch sehen zu können, ob es alle Inhalte in das neue System geschafft haben und dann gezielt nachsteuern zu können.

Sichtbarkeitsverlauf Mittwald nach Relaunch

Das Team von Mittwald hat beim Relaunch alles richtig gemacht – Google hat nach einer Woche die weitergeleiteten Inhalte wiedergefunden und der kurzzeitige Absturz in der Sichtbarkeit wich einem Anstieg und besseren Rankings.

Noch immer gibt es viele Beispiele für Relaunchs – zum Teil auch großer Marken – wo Weiterleitungen nicht richtig gesetzt oder andere typische Fehler gemacht wurden. Der monatlich erscheinende SISTRIX IndexWatch bringt regelmäßig solche Beispiel zu Tage, wie beispielsweise fehlende Weiterleitungen beim Relaunch von weinco.at, einem Online-Weinhändler aus Österreich. Damit solche Fehler nicht passieren, lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Artikel bei Eisy. Der Artikel liefert aber auch Informationen über die Verbesserung der Usability, der Seitenladezeit und eine Verlängerung der Verweildauer auf der erneuerten Website. Doch wir wollen nicht zuviel verraten, alle Details und die weiteren Artikel der Serie findet ihr hier: Relaunch Report: Suchmaschinenoptimierung

Google startet Indexierung von iOS-Apps

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Nachdem Google vor fast genau einem Jahr – also im Mai 2014 – bekanntgegeben hat, dass sie auch Android-Apps in Deutschland indexieren werden, sofern Entwickler dies aktiv über Sitemaps und die Search Console steuern, nimmt Google nun auch Inhalte von iOS-Apps in die Google Suche auf und zeigt sie im mobilen Chrome Browser und bei Suche über die Google-App an. Die Funktion wird in der kommenden Woche ausgerollt – wir konnten indexierte Apps bisher nicht in den Suchergebnissen der Google-App finden.

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Bei der Suchanfrage “Musikinstrumente Berlin” zeigt die Google-App ab kommender Woche indexierte Apps an – in diesem Fall die eBay Kleinanzeigen-App. Quelle: Google

Für App-Entwickler bietet die Indexierung ihrer Apps zusätzliches Traffic-Potenzial – damit die Indexierung reibungslos ablaufen kann, empfiehlt Google folgende Punkte zu beachten:

  • Die iOS-App muss mit Deep Links versehen sein
  • Eine Ein-Klick-Rückkehr zu den SERPs muss möglich sein
  • Hinweise zu Deep Links müssen auf der zugehörigen Website angegeben werden

Über ein Formular können sich App-Entwickler ihr Interesse an der Indexierung ihrer App bei Google anmelden – ein Garant für die Indexierung der App ist es allerdings nicht, denn Google behält sich vor selbst zu entscheiden welche Apps indexiert und damit in den SERPs angezeigt werden. Wenn ihr aber die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, dann erhöht ihr die Chance zukünftig mit Eurer App in den Suchergebnissen angezeigt zu werden.

Weitere Informationen zur App-Indexierung:
Android-App-Indexierung: Erster Rollout in den USA (SEO.at Artikel vom 15. November 2013)
Android-App Indexierung auf Deutsch (SEO.at Artikel vom 31. Mai 2014)
Daten zu indexierten Apps in der Search Console verfügbar (SEO.at Artikel vom 26. Mai 2015)

Forsa-Umfrage: 38% der befragten Deutschen halten Google für “bedrohlich”

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Einer Umfrage des Forsa-Instituts zufolge halten rund 38% der über 2500 befragten deutschen Bundesbürger das US-Unternehmen Google für bedrohlich. Die Studie gaben das Magazin stern und der Fernsehsender RTL in Auftrag. In der Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut die “repräsentativ ausgesuchten Bundesbürger”, welche Adjektiven sie Google zuordnen würden. Mit 86% gilt das Unternehmen für die Befragten als “mächtig” und sogar “allgegenwärtig” (78%). Lediglich 26 Prozent vertrauen Google. Allerdings erachten rund 43% den Suchmaschinengiganten als “sympathisch”, 42 Prozent als “unverzichtbar” und sogar 60% als “visionär”.

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Google der bedrohliche “T-Rex”, Quelle: Google

Google selbst ist bemüht ein positives Bild von sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren – das Motto des Unternehmens heißt ja nicht umsonst “Don’t be evil”. Doch in Europa bekommt Google seit einiger Zeit starken Gegenwind: Die EU Kommission wirft Google die Behinderung des Wettbewerbs vor, die Richter des Europäischen Gerichtshofs entschieden, dass Google bestimmte Suchergebnisse mit heiklen persönlichen Informationen auf Antrag aus den SERPs entfernen muss und auch die Hälfte der in der Forsa-Umfrage befragten Bundesbürger sprachen sich für eine Zerschlagung der Google-Dienste aus. Doch Google geht in die Offensive: Im Gespräch mit dem stern sagte Googles Produktmanager Sundar Pichai, dass es wichtig für Google sei, zu verstehen, was für die Menschen in Europa wichtig ist und die Google-Prioritäten entsprechend zu setzen. Zwar habe das Google auch schon in der Vergangenheit versucht, aber “vielleicht müssen wir etwas ändern”, so Pichai weiter.

Google integriert Daten zu indexierten Apps in Search Console

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Seit dem 20. Mai heißen die Google Webmaster Tools nun Google  Search Console. Mit dem neuen Namen erweitert Google jetzt auch die Funktionalität seines Tools um die Daten aus indexierten Apps. Sofern App-Entwickler ihre Apps zur Indexierung freigegeben haben, können sie nun in der Search Console nachhalten, welche Seiten der App am beliebtesten sind, welche am häufigsten gesucht werden und welche gegebenenfalls Fehler aufweisen.

Was müssen App-Entwickler beachten, damit ihre App-Daten in der Search Console angezeigt werden?
Nachdem sich der App-Eigentümer mit seinem Google Play Konto verifiziert hat, muss die App mit der eigenen Website verknüpft werden – dann können die Daten angezeigt werden. Die Analyse der Suchanfragen und beliebtesten Seiten der App funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie bei einer normalen Website – Voraussetzung ist, dass die App gemäß den Google Vorgaben für die Erfassung von Deep Links strukturiert ist. Auch der Bericht “Crawling-Fehler” und die Funktion “Abruf wie durch Google” sind bei den App-Daten verfügbar.

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So sehen Apps in der Search Console beim “Abruf wie durch Google” aus. Quelle: Google

Auf diese Weise gelingt es Google von den App-Entwicklern strukturierte und vor allem fehlerfreie Daten zu bekommen – dies könnte alles Teil der “mobile-friendly”-Strategie des Suchmaschinenriesen aus Mountain View sein. Denn nachdem Google seine Webmaster mit dem Mobile-Update dazu gedrängt hat ihre Mobil-Seiten zu optimieren und so automatisch die organischen Suchergebnisse der mobilen Suche zu verbessern, scheinen auch die neuen Monitoring-Funktionen von Apps das gleiche Ziel zu haben: Bessere mobile Suchergebnisse – und zwar nicht mehr nur bessere organische Ergebnisse, sondern nun auch bessere App-Ergebnisse.

Google entschuldigt sich für Maps-Manipulation und verspricht schnelle Besserung

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In den letzten Wochen musste das Google Maps-Team mit allerlei Angriffen auf den Kartendienst umgehen. Neben Standortmanipulationen waren auch die Landschaften auf den Karten selbst betroffen – Google reagierte und schaltete letzte Woche den Dienst Map Maker vorübergehend ab.

Zum Hintergrund: Mit dem Map Maker konnten Google-Nutzer die Karten von Google Maps editieren – der Hintergrund war hier der Wunsch nach stets aktuellen Karten durch die Mithilfe der Community. Doch einige Mitglieder missbrauchten diese Möglichkeit und zeichneten unter anderem ein urinierendes Android-Männchen. Diese Woche kam es zu einem erneuten Angriff – in Google Maps wurde Weiße Haus durch Manipulation kurzerhand in “Nigger House” umbenannt. Nutzer die nach diesem Keyword suchten, landeten eine zeitlang in den Maps beim Weißen Haus. Dieser Angriff konnte trotz der Deaktivierung des Map Makers durchgeführt werden – und zwar durch Beeinflussung des Suchindex’ über Nutzer-Verlinkungen mit diesem Text und positive Bewertungen des Textes. Daraufhin kündigte Google eine schnelle Lösung an.

Google Maps Logo

Quelle: Google

Diese haben die Google Ingenieure wohl nun umgesetzt, denn heute kündigte Jen Fitzpatrick, Vice President Engineering & Product Management bei Google Maps, an, dass das Maps-Team hart daran gearbeitet hat, das Problem zu beheben:

Our team has been working hard to fix this issue. Building upon a key algorithmic change we developed for Google Search, we’ve started to update our ranking system to address the majority of these searches—this will gradually roll out globally and we’ll continue to refine our systems over time.

Quelle: Google Latlong-Blog

Welche Änderung die Ingenieure im Speziellen vorgenommen haben, ist unklar. Allerdings sagt Fitzpatrick deutlich, dass sie in Zukunft noch schärfer auf den Map-Algorithmus schauen werden.

Christian Tembrink: Lange Verweildauer durch Videos und gezielte Optimierung der Nutzerführung

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Im Interview mit dem Online-Magazin Mittelstand: Die Macher hat Christian Tembrink, der Geschäftsführer der Kölner Online-Marketing Agentur netspirits, zum Thema “Verweildauer auf einer Website” interviewt. Die Verweildauer von Besuchern auf einer Website gehört zu den über 200 Rankingfaktoren von Google und nimmt, laut Tembrink, einen immer höheren Stellenwert ein. Denn für Google ist die Verweildauer ein wichtiger Indikator zur Qualität der Inhalte einer Website. Damit kann die Suchmaschine erkennen, welche Websites besonders gut zu einer Suchanfrage passen – denn je länger ein Besucher auf einer Seite verweilt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die Inhalte gefunden hat, die er sucht.

Im Interview gibt Christian Tembrink Tipps, wie Website-Betreiber die Verweildauer ihrer Besucher steigern können. Sofern Layout und Usability gut und verständlich sind, gibt es noch kleinere Stellschrauben, an denen Webmaster drehen können. Tembrink empfiehlt dazu nachzuverfolgen, wo die Besucher zuerst hinschauen, wenn sie die Website aufrufen. Dort sollten dann treffende Informationen und klare Handlungsaufforderungen platziert sein. Ein Tool, mit dem die Pupillenbewegungen von Websites-Besuchern getrackt werden können, ist Eyequant.de. Weiter empfiehlt Video-Spezialist Tembrink auch den Einsatz genau dieses Stilmittels: “Bin ich der einzige Website-Betreiber, der auf der Landingpage ein Video präsentiert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Nutzer auf meiner Seite länger bleiben, als auf der der Mitbewerber”, erklärt er im Interview mit “Mittelstand: Die Macher”.

Das gesamte Interview und alle weiteren Informationen zur Optimierungsmöglichkeiten der Verweildauer findet ihr hier: Verweildauer: “Immer ein bisschen länger als die Konkurrenz”

Bloofusion Webinar “SEO-Internationalisierung – Aber richtig!” am 29. Mai

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Freitag in einer Woche (29.05.) findet von 10-11 Uhr ein Webinar von Bloofusion zum Thema “SEO-Internationalisierung – Aber richtig!” statt. Wer sich mit der Internationalen Auszeichnung seiner Internetauftritt beschäftigt, sollte an diesem Webinar teilnehmen:

Wer eine oder mehrere Websites für unterschiedliche Sprachen/Länder betreibt, ist herzlich eingeladen.
Dabei geht es vor allem um die folgenden Aspekte:

  • Reicht eine einzige Domain oder sollte man für jedes Land eine eigene länderspezifische Domain einsetzen?
  • Welche Möglichkeiten bietet Google, internationale Websites möglichst optimal umzusetzen?
  • Welche Tools stehen zur Verfügung?

Über den folgenden Link könnt ihr am Webinar teilnehmen: SEO-Webinar von Bloofusion

SEO House Podcast 60: Analysen zum #mobilegeddon

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In der aktuellen Sendung von SEO House blicken Jens Fauldraht und Markus Walter zusammen mit ihrem Gast René Dhemant auf die Neuigkeiten in der SEO-Szene aus den letzten drei Wochen. Fokus-Thema dieses Podcasts ist das Google Mobile-Update, welches als #mobilegeddon bezeichnet wurde, sich aber doch eher als Sturm im Wasserglas herausgestellt hat. Dennoch gilt es weiterhin seine mobile Website nach Google Vorgaben zu optimieren – vor allem im Sinne des Besuchers.

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Quelle: termfrequenz.de

Die gesamte Folge des Podcasts findet ihr bei Termfrequenz oder im unten eingebetteten Youtube-Video:

Google Webmaster Tools heißen ab sofort “Google Search Console”

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Mit einem Blogpost im Google Webmaster Central Blog hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Google Webmaster Tools eine Namensänderung erfahren werden: Ab sofort gilt der neue Name “Google Search Console”. In den nächsten Wochen wird Google den neuen Produktnamen in allen Produktseiten umändern.

Google-Webmaster-Tools-Logo

Aus den Webmaster Tools wird…

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…die Google Search Console.

Die Namensänderung liegt darin zugrunde, dass sich viele Nutzer der Webmaster Tools gar nicht als klassische Webmaster sehen, sondern sich viele Hobby-Nutzer, Inhaber kleiner Unternehmen, SEO-Experten, Werbetreibende und Programmierer, Designer sowie App-Entwickler unter den klassischen Webmastern tummeln. Daher erschien eine Namensänderung sinnvoll:

It turns out that the traditional idea of the “webmaster” reflects only some of you. We have all kinds of Webmaster Tools fans: hobbyists, small business owners, SEO experts, marketers, programmers, designers, app developers, and, of course, webmasters as well. What you all share is a desire to make your work available online, and to make it findable through Google Search. So, to make sure that our product includes everyone who cares about Search, we’ve decided to rebrand Google Webmaster Tools as Google Search Console.

Alle weiteren Informationen findet ihr dazu in den laufenden Tagen und Wochen im Webmaster Central Blog von Google.