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Neuigkeiten beim Leistungsschutzrecht: VG Media fordert sechs Prozent des Google-Umsatzes

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Im Jahr 2013 beschloss der Deutsche Bundestag das Leistungsschutzrecht, welches beinhaltete, dass Suchmaschinen nur kleinste Textausschnitte und einzelne Wörter von digitalen Presseerzeugnissen kostenlos in den Suchergebnissen anzeigen dürfen, wir berichteten. Nachdem die VG Media Mitte 2014 dagegen klagte, dass Suchmaschinen wie Google die Text-Snippets, also kurze Ausschnitte der journalistischen Texte, unentgeltlich anzeigen dürfte, zeigte Google diese auch nicht mehr an. Doch da dadurch die Leserzahlen und Umsätze einbrachen, erteilte die VG Media und schließlich auch der, zuerst widerspenstige, Axel Springer Verlag Google eine “Gratiseinwilligung”. Danach ruhte das Thema “Leistungsschutzrecht”.

Nun flammt es wieder auf. Mehreren Medienberichten zufolge verlangt die Verwertungsgesellschaft VG Media nun sechs Prozent des Umsatzes von Google in Deutschland. Laut der Leipziger Volkszeitung hat die VG Media ausrechnen lassen, dass Google in Deutschland einen Umsatz zwischen 3 und 5,8 Milliarden Euro macht. Für Verwertungsgesellschaften gelte der pauschale Regelvergütungssatz von 10 Prozent des Unternehmensumsatzes – bei digitalen Verwertungen sind es sogar 11 Prozent. Allerdings zählen zu der VG Media nicht alle deutschen Verlage, die dann nur etwas weniger als die Hälfte aller durch Angebote deutscher Pressehäuser erzielten Seitenaufrufe generieren, darunter Axel Springer und die Madsack Mediengruppe. So fordert die VG Media nur sechs Prozent des Umsatz von Google in Deutschland. Eine Entscheidung solle laut heise.de im Sommer fallen.

Nachdem die VG Media schon im letzten Jahr zurückrudern musste, könnte es nun genauso kommen. Was denkt ihr? Wird es eine Einigung geben und Google bezahlen? Oder muss sich die VG Media ein zweites Mal vorführen lassen?

Google kündigt in Zusammenarbeit mit europäischen Verlagen die Digital News Initiative an

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Am heutigen Tag haben Google und acht der führenden europäischen Zeitungsverlage die sogenannte Digital News Initiative (kurz: DNI) angekündigt. Zu den deutschen Gründungspartnern gehören die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und DIE ZEIT. Das Ziel der Initiative soll sein, “einen qualitativ hochwertigen Journalismus in Europa durch Technologie und Innovation zu fördern”, heißt es aus Googles Presseabteilung. Dazu legt Google ein Investitionspaket über 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von drei Jahren auf. Das Ziel soll durch Entwicklung dreier Schlüsselbereiche erreicht werden. Zum einen solle in der Produktentwicklung eine “Produktarbeitsgruppe” eingerichtet werden, die einen engen und fortlaufenden Dialog zwischen Google und den Verlagen ermöglichen soll. Einige Produkte sollen schon entwickelt sein, jedoch wird aus der Pressemitteilung nicht erkenntlich, wie genau sie aussehen werden – es solle auf jeden Fall die gesamte Nachrichtenbranche weltweit profitieren und die IT-Branche mit der Verlagsbranche zusammenarbeiten: Datenjournalismus, Apps, Paid Content und Werbung stehen zur Debatte. Dies ist ein erster Schritt in Richtung einer gemeinschaftlichen Lösung im News-Geschäft, so stehen ja heute Google News und die eigenen journalistischen Web-Angebote der Verlage in Konkurrenz. Stefan Winterbauer, Mitglied der Chefredaktion des Nachrichtenmagazins Meedia spricht davon, dass die scheinbar die Erkenntnis dahinter stecke, dass Internetfirmen wie Google und die Medien-Produzenten besser fahren, wenn sie zusammenarbeiten und sich nicht bekämpfen würden.

Symbolbild_Verlage_Google

Neben neuen Produktideen will Google auch die Ausbildung und Forschung im Bereich digitaler Nachrichtenjournalismus fördern. Dazu will das Unternehmen mit Organisationen, wie dem European Journalism Centre in Maastricht, dem Center for Investigative Reporting und weiteren Partnern in diesem Bereich zusammenarbeiten. Der dritte Schlüsselbereich stellt die Innovationsförderung dar. Dabei soll der Google Fonds dazu genutzt werden, neue Ansätze im digitalen Journalismus zu verfolgen. Hier kann sich jeder bewerben, der an Innovationen für Online-Journalismus arbeitet, also sowohl Verlage als auch IT-Startups im Nachrichtenumfeld.

Es scheint, dass Google das Ziel verfolgt nun stärker mit Medienhäusern zusammenzuarbeiten und sie auch in der Findung neuer journalistischer Angebote zu unterstützen. Die Kernaussage der Initiative kann auf einen Satz heruntergebrochen werden: Let’s work together to support quality journalism (Transkript der heutigen Rede von Carlo D’Asaro, dem Google Chef für Strategische Partnerschaften in Europa, die er im Zuge der FT Media Conference in London gehalten hat)

Site-Search auf der eigenen Website mit Analytics nachverfolgen

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Mit Googles hauseigenen Tracking- und Analyse-Tool Analytics können vielfältige Aufgaben bewältigt werden. Heute stellen wir Euch, auf Basis von Jennifer Sleggs Artikel auf TheSEMPost, vor, wie ihr mit Google Analytics die Suchanfragen tracken könnt, die über Eure seiteninterne Suche kommen. Daraus lässt sich gut ableiten, welche Inhalte auf Eurer Website besondere Aufmerksamkeit bekommen oder gesucht werden, weil sie nicht direkt und einfach auffindbar sind – dort kann dann für eine gute User Experience nachgebessert werden.

Die Einstellung findet sich, wenn ihr beim Menüpunkt “Verwalten” zur Liste “Datenansicht” navigiert. Dort müsst ihr auf “Einstellungen der Datenanschicht” (hier rot markiert) klicken.
Site Search_Einstellung_finden

Anschließend müsst ihr nur noch ganz zum Ende der Seite scrollen – dort finden sich auch schon die “Site Search Einstellungen”. Hier muss das Tracking nur noch eingeschaltet werden und das Suchparameter eingegeben werden. Im Fall von SEO.at ist es “?s=”

Suchparameter_SEO.at

Bei WordPress kann man einfach “s” eingeben, erklärt Jennifer Slegg auf TheSEMPost.  Nun sind alle Einstellungen vorgenommen, sodass Analytics die seiteninternen Suchanfragen tracken kann. Bei umfangreichen Websites mit vielen Kategorien könnt ihr auch “Site Search-Kategorien” einstellen – das ist optional und muss nach eigenem Gusto entschieden werden.

Site Search_einstellen

Nach rund einem Tag wird Google Analytics dann erste Ergebnisse anzeigen. Die Übersicht über die seiteninternen Suchanfragen findet ihr unter “Verhalten –> Site Search” (grau hinterlegt):

Site Search_Analytics_Ausgabe

Wertet ihr die Site Search Anfragen aus? Für welche Zwecke benutzt ihr die Auswertungen?

Quartalszahlen Q1/15: Google steigert Umsatz um 12 Prozent

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Heute veröffentlichte Google die Quartalszahlen aus dem ersten Quartal 2015. Der Suchmaschinenriese steigerte seinen Umsatz um 12 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar, der Gewinn lag bei 3,59 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: in Q1 des Vorjahres lag der Umsatz noch bei 15,4 Milliarden Dollar und der Gewinn bei 3,45 Milliarden Dollar.

Google Investor Relations Logo

Quelle: Google

Fast 90% der Google Erträge stammen aus dem Werbegeschäft – dabei machen rund 77% die Google-eigenen Angebote aus, schreibt der Googlewatchblog. Die Partnerwebsite, die Google AdSense einsetzen, tragen demnach noch 23% bei. Die Welt berichtet, dass die bezahlten Klicks, also Google AdWords, auf Jahressicht um 13% zulegten – im Vergleich zum Vorquartal allerdings um ein Prozent fielen und damit ein kontinuierlicher Abwärtstrend besteht. Analysten zufolge tut sich Google bei den bezahlten Anzeigen schwer, da das mobile Werbegeschäft zulegt und dem klassischen Desktop-Geschäft wichtige Anteile abnimmt. Da muss Google neue Wege finden, um Werbung auszuspielen, denn der Platz in den mobilen SERPs ist natürlich im Gegensatz zu den Desktop-SERPs sehr begrenzt. Aber Google ist ja clever: Vor rund einem Monat berichteten wir, dass die Suchmaschine die Abgrenzung zwischen Paid und Organic in den Desktop-SERPs entfernt hat – bei den mobilen SERPs könnte eine solche “Einreihung” der Paid Ergebnisse auch mehr Klicks bringen.

Allerdings erwartet Google mit Facebook ein harter Gegner im mobilen Suchmarkt – das soziale Netzwerk konnte einen Zuwachs in den Werbeeinnahmen von 46% verzeichnen. Googles Finanzchef Patrick Pichette ist aber zuversichtlich: “We continue to see great momentum in our mobile advertising business and opportunities with brand advertisers.”, teilte er in der Google Pressemitteilung mit.

Wann sollte eine Mobil-XML-Sitemap eingereicht werden?

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Auf SEO-diaries hat Sabrina Tietmeyer erklärt, warum es Sinn macht die XML-Sitemap der mobilen Version der eigenen Website an Google zu übermitteln. Wir berichteten vor zwei Wochen, dass es Sinn macht die XML-Sitemap bei Google einzureichen – vor allem in Hinblick auf das Dienstag ausgerollte “mobile-friendly”-Update. Denn das Einreichen der XML-Sitemap kann helfen, Google über mobilfreundliche Seiten zu informieren und damit für diese Seiten das Label “Für Mobilgeräte” zu bekommen. Hier gibt es jedoch einen Kniff: Wenn die mobile Version der Website per Responsive Design ausgespielt wird, dann können Webmaster die “normale” XML-Sitemap in den Webmaster Tools einreichen. Wenn ihr aber für die Mobil-Version der Website eine Subdomain vergeben habt (also m.domain.de), dann müsst ihr eine separate Mobil-Sitemap einreichen.

XML_Sitemap_für_mobile_Websites

Quelle: Google

Google selbst zeigt an folgendem Beispiel wie eine mobile XML-Sitemap aussehen kann:
Damit Google die XML-Sitemap als Sitemap der Mobilseite erkennen kann, muss das mobile-Tag (rot markiert) hinter jeder eingereichten URL implementiert sein. Die XML-Sitemap muss in einer der folgenden Auszeichnungssprache erstellt sein:

  • nicht mobil (der überwiegende Teil des Contents)
  • XHTML Mobile Profile (WAP 2.0)
  • WML (WAP 1.2)
  • CHTML (iMode)

Wenn die Sitemap erstellt ist, kann sie anschließend wie eine normale Desktop-XML-Sitemap in den Webmaster Tools eingereicht werden. Weitere Informationen dazu findet ihr bei Google und bei SEO-diaries.

Kein Malus für nicht-mobilfreundliche Seiten – rund 5% mehr mobilfreundliche Seiten nach Update-Ankündigung

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In einer Ankündigung machte Google gestern nochmals deutlich, dass das nun ausgerollte “mobile-friendly”-Update mobilfreundliche Websites in den Mobil-SERPs bevorzugen würde, sie bekommen einen Bonus:

We’re boosting the ranking of mobile-friendly pages on mobile search results.
Quelle: Google Webmaster Central Blog

Daraus folgernd werden nicht-optimierte Seiten nicht aktiv benachteiligt oder gar abgestraft. Sie werden damit nicht aus den mobilen Suchergebnissen verschwinden, sondern, sofern sie wirklich großartigen Content bereithalten, weiterhin hoch ranken:

Non-mobile-friendly sites won’t disappear from mobile Search results—they may still rank high if they hold great content the user wants.
Quelle: Google Inside Search

Allerdings werden Websites, die nicht für Smartphones optimiert sind und für jene es ein inhaltliches und mobiloptimiertes Konkurrent-Äquivalent gibt, sehr wahrscheinlich in den Rankings absteigen – sie werden von ihren Konkurrenten überholt. Daher sollten Webmaster ihre Seiten mobil-optimieren – auch wenn zum Status quo keine Notwendigkeit besteht, kann in Zukunft eine Konkurrenz-Website vorbeiziehen. Ein zusätzlicher Grund für die Mobil-Optimierung ist die hohe Rate an Returning Visitors solcher Websites: Sie liegt laut einer Studie von Search Engine Watch aus dem Jahr 2012 bei 74%.

Zuwachs an mobilfreundlichen Seiten seit Februar

Google konnte seit Februar einen Zuwachs von “mobile-friendly”-Websites von 4,7% verzeichnen. Am 26. Februar kündigte Google im Webmaster Central Blog das “mobile-friendly”-Update an und hatte damit scheinbar Erfolg.
Für einen schnellen Blick, was Google mit “mobilfreundlich” meint, dienen diese Zeichnungen der Suchmaschine:

what_mobile-friendly_looks_like

Quelle: Google

Für eine mobilfreundliche Darstellung sind – zur Erinnerung – diese Kriterien entscheidend:

  1. Für Mobilgeräte unübliche Software wie Flash wird vermieden
  2. Der Text kann ohne Zoomen gelesen werden
  3. Die Größe des Inhalts wird an den jeweiligen Bildschirm angepasst, sodass Nutzer nicht horizontal scrollen oder zoomen müssen
  4. Der Abstand zwischen Links ist groß genug, damit Nutzer problemlos auf den gewünschten Link tippen können

 

Google zeigt Places-Ergebnisse in neuem Design

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Seit dem 16. April zeigt Google in den SERPs die lokalen Suchergebnisse (Google Places) in einem neuen Design an. Dies betrifft unter anderem Hotel- und Restaurant-Suchanfragen. Bei Hotel-Suchanfragen gelangt der Nutzer durch Klicken auf das Suchergebnis zu einer Buchungsmaske, bei der aus verschiedenen Buchungsplattformen gewählt werden kann.

Lokale Suchergebnisse im neuen Design

Nach Eingabe von “Hotel Bonn” zeigt Google in den SERPs eine veränderte Darstellung der lokalen Suchergebnisse an.

Buchungsmaske_Suchanfrage Hotel Bonn

Nach Klick auf ein lokales Suchergebnis gelangt man zur folgenden Buchungsmaske und kann bei diversen Buchungsplattformen sein Hotelzimmer buchen.

Die Darstellung erinnert an den Google Hotelfinder, der 2013 in die SERPs integriert wurde. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass der Hotelfinder die Google Places Ergebnisse verdrängt. Auch ist interessant, dass auch Restaurant-Ergebnisse im gleichen Design präsentiert werden – gibt es auch bald einen Restaurantfinder? Zurzeit werden nach Klick auf die Restaurant-Ergebnisse noch die Google Places Informationen angezeigt:

Lokale Suchergebnisse_Restaurant Google Places Eintrag Strandhaus Bonn

Gegen diese These sprechen allerdings die folgenden Screenshots. Hier wird deutlich, dass die Google Places Einträge (rot markiert) nun im neuen Hybrid zwischen Hotelfinder und Google Places gezeigt werden. Die drei Einträge des Hotelfinders (grau markiert) verschwinden gänzlich. So könnte der Hotelfinder durch Google Places verdrängt werden. Was denkt ihr?

Screenshot 12.04. nachmittags_Suchanfrage_Hotel_Hamburg

Altes Design: Hotelfinder (grau markiert) und Google Places Ergebnisse (rot markiert) untereinander.

 

Lokale Suchergebnisse Hotel Hamburg

Neues Design: Hybrid zwischen Google Places und Hotelfinder

Bei der Suchanfrage “Pizza Bonn” erscheinen die Places Einträge noch im alten Design – ein Indiz dafür, dass Google die neue Darstellung gerade Schritt für Schritt ausrollt?

Altes Design_Suchanfrage_Pizza Bonn

Wie werden die Google Places Ergebnisse bei Euch angezeigt?

Google Mobile-Update ab heute aktiv – Auswirkungen in den nächsten Wochen

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Ab heute gilt die Mobilfreundlichkeit von Websites als offizieller Google Rankingfaktor. Webmaster, die ihre Website bis heute nicht “mobilfreundlich” machen konnten, dürfen aber aufatmen: Google wird die Mobilfreundlichkeit bei jedem Crawl der Website erneut überprüfen – somit bekommt eine Website auch nach dem heutigen Stichtag das Label “Für Mobilgeräte”, sofern sie den Google Richtlinien entspricht. Hier kann dies überprüft werden.

googlemobileupdate

Manche Webmaster könnten sich wundern, dass sich mit dem heutigen Tag keine Rankingverbesserungen eingestellt haben, obwohl die Website “mobile-friendy” ist. Auch könnte es noch ein paar Tage oder sogar Wochen dauern, bis die Website von ihrer Mobilfreundlichkeit profitiert. Dies könnte daran liegen, dass Google das Update des Mobil-Algorithmus’ zwar heute “scharf” stellt, die Mobilfreundlichkeit jedoch erst mit dem normalen Crawl der Website überprüft – manche Websites werden häufiger und manche seltener gecrawlt, das hängt vom PageRank der einzelnen Seiten ab. Möglich ist auch, dass Google die eigene Website erst vor ein paar Tagen gecrawlt hat und somit der nächste planmäßige Crawl erst wieder in einigen Tagen oder Wochen ansteht.

Gary Illyes von Google twitterte dazu gestern folgendes:


Habt ihr schon Auswirkungen gespürt? Ist Eure Website mit dem heutigen Tag “mobile-friendly” oder lasst ihr Euch nicht von Google drängen?

Vorbereitung auf das morgige “mobile-friendly”-Update

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Ab morgen werden die Mobil-SERPs neu geordnet – mobilfreundliche Websites werden bevorzugt angezeigt. Sofern bei einer bestimmten Suchanfrage zu einer nicht-mobilfreundlichen Website kein passendes mobilfreundliches Pendant besteht, wird diese auch weiterhin vorne in den Suchergbnissen angzeigt.

Google_Optimierung von Websites für Mobilgeräte

Quelle: © Google

Um die Mobilfreundlichkeit der eigenen Website zu überprüfen bietet Google ein Test-Tool an. Auch das Pagespeed Insights Tool gibt wichtige Informationen dazu.

Im folgenden findet ihr alle Artikel auf SEO.at, die wir seit der Ankündigung am 27. Februar zum anstehenden “mobile-friendly”-Update veröffentlicht haben:

27.02.
“Mobile-friendly” wird ab dem 21. April zum Rankingssignal

05.03.
“Mobile-friendly”-Label gilt für jede Unterseite separat & wird in Real-Time erfasst

12.03.
#MobileMadness bei Google: Vorbereitung auf das ab 21. April gültige neue Ranking-Signal

17.03.
Prognose: “Mobile-friendly”-Rankingsignal wird weit höhere Effekte haben als Panda oder Penguin-Update

20.03.
Mobilfreundlichkeit: Nicht-optimierte Bildateien eine der Hauptursachen für langsame Websites

23.03.
Der Weg zur Mobilfreundlichkeit: Zineb Ait Bahajji gibt Tipps für statische Websites

26.03.
Website trotz Responsive Design mit geblockten Ressourcen “nicht-mobilfreundlich”

08.04.
“Mobile-friendly”-Update: Brand Search wird wahrscheinlich nicht beeinflusst

09.04.
Noch nicht “mobile-friendly”? Manueller Crawling-Anstoß durch Einreichen einer XML-Sitemap

10.04.
Local Pack Ergebnisse nicht vom “mobile-friendly”-Update betroffen

Weitere Informationen und Tipps zur optimalen Vorbereitung zum anstehenden Update gibt es im FRAG SISTRIX Artikel “Mobile-Friendly Ranking-Faktor Update”

Google: Über 4000 Patentanmeldungen in den letzten 15 Jahren

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Das Analyse-Portal Quantitative IP hat grafisch dargestellt, wieviele Patentanmeldungen Google in den letzten 15 Jahren gemacht hat. Dabei ist es faszinierend zu sehen, wie alles mit einer Handvoll Patentanmeldungen in den Google Headquarters in Mountain View beginnt und sich dann von Amerika bis nach Europa hin ausbreitet.

We see a slow start in the beginning with only a few patent applications each month amongst a handful of inventors near Google’s headquarters. But then in Mid-2007 everything starts to change. Patents start to come out of Seattle and LA with the total application volume increasing. By the end of the year Google had applied for over 200 patents.

The first US patent from an international office is seen at the end of 2008 from Zurich, followed shortly by offices in Boston, New York, and Moscow by the end of 2009. After this point Google’s effort to patent technology explodes.

Aus: The Growth of Google

Das Abflachen der Kurve nach 2014 bedeutet nicht, dass Google nun weniger Patente anmeldet, sondern hier spielt einfach eine auftretende Zeitverzögerung eine Rolle: Patentanmeldungen benötigen laut Quantitative IP eine Vorlaufzeit von rund 18 Monaten, bis sie öffentlich bekannt werden – da die Grafiken aber Ende 2014 entstanden sind, können die Anmeldungen aus 2014 nicht gänzlich wiedergespiegelt werden. In den 15 Jahren hat Google insgesamt über 4000 Patente angemeldet – eine beeindruckende Zahl.

Weitere interessante Analysen zu Erfindern und Patenten findet ihr in der Übersicht von Quantitative IP.