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Wird Google neuer Such-Partner von Yahoo?

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Wie Reuters am vergangenen Wochenende berichtete, verlängern Yahoo und Microsoft ihre Partnerschaft vorerst nur um 30 Tage – dann beginnt eine neue Verhandlungsrunde für die Vertragspartner. Die Such-Partnerschaft begann im Jahr 2009. Auf Seroundtable spekuliert Barry Schwartz, dass nun vielleicht Google wieder eine Chance hätte der neue Partner von Yahoo zu werden. “Wieder”, da Yahoo bis zur Jahrtausendwende die Datenbestände von Google nutzte, um die Grundlage für eine eigene Suchmaschine zu schaffen. Und Yahoo braucht einen Partner, denn die Suchmaschine nutzte nur noch bis zum Deal mit Microsoft im Jahr 2009 ihre eigenen Suchalgorithmen und -indizes. Zuletzt schloss Yahoo seine Directory Ende des Jahres 2014. Angesichts der Marktführerschaft von Google wäre dies kein zwingender Deal, aber so könnte Google in den USA seinen Konkurrenten Yahoo ausschalten.

Danny Sullivan nahm dazu wie folgt Stellung:

Was denkt ihr? Könnte eine Partnerschaft zwischen Yahoo und Google zustande kommen?

Google testet neues SERP-Layout ohne Abgrenzung zwischen Paid und Organic

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Vergangene Woche fand Barry Schwartz heraus, dass Google in den SERPs die Linie zur Abgrenzung von bezahlten und organischen Suchergebnissen in den US-SERPs entfernt hat. Nun hat diese Entwicklung auch unsere Suchergebnisse erreicht.

Auf dem nachfolgenden Screenshot ist der Bereich rot markiert, wo vor der Layout-Aktualisierung die Trennlinie zu finden war:

SERPs aktuell

Nun sind die Anzeigen nur noch durch das kleine “Anzeige”-Label neben der URL identifizierbar – eine klare Trennung zwischen Paid und Organic gibt es nicht mehr. Das könnte Google-Nutzer natürlich dazu bewegen häufiger auf Anzeigen zu klicken – was der Suchmaschine mehr Geld in die Kasse spülen würde. Was denkt ihr?

Suchmaschinen denken mit und zeigen zur Suchanfrage verwandte aktuelle Nachrichten

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Wenn ein User bei einer Suchmaschine eine Suchanfrage eingibt, könnte er sich auch für weitere aktuelle Ereignisse und Erkenntnisse im gleichen Themenspektrum der eingegebenen Suchanfrage interessieren – Bill Slawski zeigt auf SEO by the Sea ein Yahoo-Patent, welches die Anzeige themenrelvanter News ermöglichen soll.

Wenn der Nutzer einer Suchmaschine also nach Informationen zu einem aktuellen Ereignis sucht, soll die Suchmaschine nach diesem Patent in einem zweistufigen System thematisch relevante und passende News finden und anzeigen. Das System ist dabei in “trending topic identification module” und “query recommendation module” eingeteilt. Die Funktionsweise der Module beschreibt Slawski folgendermaßen:

The trending topic identification module attempts to identify topics that are trending in real-time content sources, such as microblog posts or other user-generated data, like tweets or Facebook source updates, news feeds, or the like.

The query recommendation module is set up to suggest at least one candidate query in response to receiving a user query, by comparing words and named entities of the user query with words and named entities associated within trending topics identified by the trending topic identification module.

By finding related topics, and suggesting search results related to entities that are identified in a query, the purpose behind this process is to help a search engine become more of a real-time monitor of things happening in the world.

Dieses Patent wäre dann eine Erweiterung der “Verwandte Suchanfragen”-Funktion, hier bei einer Google-Suche:
Verwandte Suchanfragen Google

Und darüber hinaus würde sich die Suchmaschine zu einer spezialisierten Nachrichtenzentrale entwickeln. Denn so würden nicht alle Nachrichten angezeigt, sondern automatisch genau die, die für den Nutzer in diesem Moment relevant erscheinen.

Den vollständigen Artikel von Bill Slawski findet ihr hier: How Named Entities Connected To Trending Topics Can Be Used To Address Real Time Search Results

Website trotz Responsive Design mit geblockten Ressourcen “nicht-mobilfreundlich”

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Im Zuge der #mobilemadness-Kampagne von Google haben zwei Teammitglieder des Google Webmaster Relations Team am Dienstag in einem Hangout on Air bekanntgegeben, dass es für Google wichtig ist, dass Website-Ressourcen, wie JavaScript, Bilder und CSS, nicht für den Googlebot geblockt werden, da sonst die Website nicht korrekt gerendert werden kann. So würde die Website in diesem Fall kein “mobile-friendly”-Label erhalten und ab dem 21. April nicht höher in den mobilen Suchergebnissen gerankt werden – auch wenn die Website responsive designt wäre und auf einem Mobilgerät einwandfrei gerendert würde. Es zähle das Ergebnis des mobile-friendly-Tests und eventuelle Benachrichtigungen in den Google Webmaster Tools.

Genauso wie bei der Desktop-Version einer Website, möchte Google, dass Webmaster dem Googlebot dieselbe Version ihrer Website präsentieren wie ihren Besuchern:

So just make sure that we can see the page as users see it.

Den Wortlaut der Googler findet ihr im unten eingebetteten Video:

Google verliert weiteren Markt: Yandex wird Default-Suchmaschine bei Firefox in der Türkei

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Wie Techcrunch berichtet verliert Google nach den USA einen weiteren Markt. Ab dem 30. März wird Mozilla bei seinem Firefox-Browser in der Türkei auf Googles russische Konkurrenz Yandex setzen. Da aber laut Statcounter, Firefox nur einen Marktanteil von 6,5% (Februar 2015) hat, werden sich die Auswirkungen wahrscheinlich in Grenzen halten.

StatCounter-browser-TR-monthly-201402-201502

Quelle: Statcounter

Google ist auch in der Türkei zurzeit der Platzhirsch unter den Suchmaschinen, wie in der folgenden Grafik zu sehen:

StatCounter-search_engine-TR-daily-20150321-20150321-bar

Quelle: Statcounter

Es wird jedoch ersichtlich, dass Mozilla seiner Linie treu bleibt und nach der Umstellung von Google auf Yahoo in den USA, dies nun auch in weiteren Märkte umsetzt. Was denkt ihr? Wird Google dadurch langfristig Marktanteile verlieren?

Bing entscheidet für den Nutzer welche Ergebnisse relevant sind

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Barry Schwartz hat entdeckt, dass die Suchmaschine Bing in den Suchergebnissen der Vereinigten Staaten bei manchen Long-Tail-Suchanfragen nur noch eine Suchergebnisseite ausgibt. So gesehen beispielsweise bei der Suchanfrage “specifications for black iphone 6 64GB”. Bing zeigt dann die folgende Meldung:

Most relevant results_Bing

Über “See all results” können natürlich auch die anderen Ergebnisse angezeigt werden.

Wird die vielleicht eine gängige Praxis in der Zukunft auch bei Google? Durchschnittlich nimmt sich ein Google-Nutzer 1,17 Sekunden Zeit für ein Suchergebnis, wie wir im September des letzten Jahres berichteten. Die Aufmerksamkeit nimmt, je nachdem wie weit nach unten in den SERPs sich der Google-Nutzer vorarbeitet, immer stärker ab – auf die zweite Seite klicken nur die Wenigsten. Ist es somit sinnvoll nur noch eine Seite Suchergebnisse anzuzeigen?

Der Weg zur Mobilfreundlichkeit: Zineb Ait Bahajji gibt Tipps für statische Websites

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Im Google Webmaster Central Product Forum hat Webmaster Trends Analyst Zineb Ait Bahajji einige Tipps gegeben, wie Webmaster statischer Websites ihre Websites mobilfreundlich gestalten können, um ab dem 21. April nicht automatisch weiter hinten in den mobilen Suchergebnissen angezeigt zu werden.

Zu Beginn der Anpassungen solle die Seite mit den Entwickler-Tools im Chrome Browser mit eingeschaltetem “Device-Mode” angesehen werden.

Entwicklertools Google Chrome

Zugriff auf die Enwickler-Tools hat man im aktuellsten Chrome Browser über Anzeigen > Entwickler > Entwicklertools

Entwickler Tools Ansicht_Device-Mode

Falls der “Device-Mode” nicht per default ausgewählt ist, kann er über Klick auf das Smartphone-Symbol aktiviert werden.

So können Webmaster auf einen Blick sehen, wie die Website auf einem mobilen Endgerät dargestellt wird und welche Elemente nun im nächsten Schritt dynamisch angepasst werden müssen. Ait Bahajji empfiehlt vor allem die statischen Elemente gegen dynamische Elemente, die sich je nach User-Agent ändern, auszutauschen und keine festen Pixel-Breiten für die Website-Elemente anzugeben, sondern immer mit Prozentwerten zu arbeiten. So passen sich die Elemente je nach Breite des Device-Displays an. Weitere Informationen zur Benutzung des “Device-Mode” gibt Google in diesem Hilfedokument. Die anschließenden Tipps haben wir für Euch nachfolgend aufgelistet:

  • Configure the Viewport. This tag will help scale the content of your page to fit with different screens. Without the Viewport, your content will be displayed as if it was on a desktop.

Wie der Darstellungsbereich konfiguriert werden kann, zeigt Google hier in einem Entwickler-Hilfedokument.

  • Consider using CSS instead of and other inline HTML elements.
  • If you see a page that is too wide, it’s probably caused by some HTML element that is too wide. You should use HTML elements with CSS that know how to float and resize themselves. You can visit our PageSpeed Insights page to learn more about how to optimize CSS delivery.
  • Remove all fixed-pixel width (e.g.), and replace them with either relative width (e.g.), max width (), or responsive width based on media query.
  • Add img { max-width:100% } to the stylesheet. This is an easy way to deal with wide images, making all wide images shrunk within the device width.
  • Avoid using to layout a page. Usefor real tables only. If you already havelayout, firstly convert it to div + CSS floats/inline-blocks to be rendered nicely in desktop. After that, add media queries to make it responsive. To see more details and examples about creating responsive layout, check Responsive Web Design Basics and Patterns in Web Fundamentals.
  • Avoid wide tables (tables with 3-4 columns or more); they cannot be fit into mobile screens. If you already use such tables on your website, we recommend that you modify them (e.g. transpose the table), or that you convert your code to a style without a table (such as).
  • Get rid oftags when possible, because it often makes the page wider. The way depends on the content of these tags:
    • For formatted texts, use CSS margin, padding, text-indent, etc.
    • For tables, use <table>. Please also follow the above instruction about wide tables.
    • For fixed-width fonts, use CSS font-family:monospace.
    • For others that really need to preserve whitespace (e.g. computer code), it’s OK to use but add style=”overflow:auto;” to allow horizontal scrolling within the pre box.
  •  Add DOCTYPE declaration for users using old desktop browsers, such as Internet Explorer 8. Add DOCTYPE declaration for users using old desktop browsers, such as Internet Explorer 8. Without a correct DOCTYPE at the top of HTML, some desktop browsers enter “Quirks mode” and render in a non-standard way. Using a DOCTYPE declaration makes them follow the standard, so you’re less likely to get strange rendering in old browsers.

Auch sagt Ait Bahajji, dass Webmaster darauf verzichten sollten Flash bei der Mobil-Version ihrer Website zu verwenden – dass Flash-Websites auf Mobilgeräten möglicherweise nicht korrekt dargestellt werden könnten, zeigte Google ab Oktober 2014 an.

Mobilfreundlichkeit: Nicht-optimierte Bildateien eine der Hauptursachen für langsame Websites

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Große Bilddateien benötigen eine lange Ladezeit – dieses Problem zeigt sich vor allem beim Aufruf von Websites mit dem Smartphone, denn hier steht nicht immer eine Hochgeschwindigkeitsverbindung via WLAN o.ä. zur Verfügung, manchmal sind auch nur geringe Bandbreiten via Mobilfunknetz verfügbar. Gerade in solchen Situationen nerven ewig lange Ladezeiten von Bildern auf Websites. Abhilfe würden zwei Varianten eines Bildes schaffen – einerseits ein hochauflösendes Bild für die Desktop-Besucher und eine komprimierte Version für die Besucher über Mobilgeräte. Diese Bilder müssten dann je nach User-Agent ausgeliefert werden. Um die Bilder einer Website generell zu optimieren, bietet Google den Download optimierter Bild, JavaScript- und CSS-Dateien in seinem PageSpeed Insights Tool an – darüber haben wir vor genau einer Woche berichtet.

Responsive Design

Quelle: Shutterstock

Laut dem letzten English/Hindi webmaster central office hours hangout sind nicht-optimierte Bilddateien eine der Hauptursachen für langsame Websites – Jennifer Slegg von TheSEMPost hat die Aussagen der Googler dazu aus dem Hangout transkribiert:

We have seen that a major problem for websites to be slow especially on mobile devices is not optimizing your images for mobile devices. So what we’ve seen is a lot of websites they still serve the same high-resolution heavy images that are supposed to be served for the desktop users. They serve the same thing to mobile users as well and this happens in the majority of cases. This is one of the major problems in making websites slower on mobile devices. So that is a major challenge.

Then of course there’s a lot of things you can fix, and yes by using the page speed insight tool and follow those guielines and solutions there, you should be in a very good position.

Quelle: TheSEMPost

Wie optimiert ihr Eure Bilddateien? Arbeitet ihr mit einem Responsive Design oder liefert ihr Eure Mobilseiten per separater Mobil-URL aus? Arbeitet ihr dabei mit unterschiedlichen Bildern je nach User-Agent?

Linkbuilding: Warum viele SEOs Wetterpaten werden

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In der Meteorologie wird zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten unterschieden – diese bestimmen maßgeblich das vorherrschende Wetter. Wir kennen sie vom Wetterbericht beispielsweise als “Hoch Monika” oder “Tief Walter”. Die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete werden vom Meteorologischen Institut der Freien Universität Berlin vergeben – Tiefs erhalten seit 1998 in geraden Jahren weibliche, Hochs im Gegenzug männliche Vornamen. Seit 2002 können sogenannte Wetterpaten gegen Bezahlung die Namenpatenschaft eines Hoch-oder Tiefdruckgebietes übernehmen. Damit können sie auch den Namen selber bestimmen, das Geld kommt, laut Wikipedia, der studentischen Wetterbeobachtung am Institut zugute. In der Liste der Namenpatenschaften finden sich einige SEOs, Shops und weitere Websites unterschiedlichsten Inhalts – doch warum? Nun, neben der Spende an das Institut der Freien Universität Berlin, lohnt sich diese Patenschaft auch zum Linkbuilding. Denn das Institut setzt (seit 2012 mit zusätzlichen Kosten verbunden) einen “dofollow”-Link auf die gewünschte Website des Paten.

shutterstock_198902360_Urheber_Frank Fiedler

Über dieses Hochdruckgebiet über Mitteleuropa freuen sich nicht nur Sonnenanbeter, sondern vielleicht auch ein SEO – denn neben der Sonne bekommt er einen Backlink auf die Website seiner Wahl mit dazu. Quelle: Shutterstock

Und natürlich können die Wetterpaten auch vom Linkjuice der Websites des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin profitieren – viele Websites mit einer hohen Sichtbarkeit verlinken auf das Institut. Eine kleine Auswahl, sortiert nach der höchsten Sichtbarkeit, findet ihr nachfolgend:

Ausschnitt der auf Institut der Freien Uni Berlin verlinkenden Websites

Die Links bleiben zwei Jahre aktiv, danach werden sie entfernt. Alle weiteren Informationen zur Patenschaft und die aktuelle Namen der Hochs und Tiefs gibt es hier.

Google empfiehlt autocomplete für mobile Websites

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In einem Post auf dem Google Webmaster Central Blog haben der Chrome Software Engineer Mathieu Perreault und Webmaster Trends Analyst Zineb Ait Bahajji bekanntgegeben, dass Chrome von nun an “das Attribut ‘autocomplete’ für Formularfelder gemäß dem aktuellen WHATWG-HTML-Standard” unterstützt. Weiter empfehlen die beiden Googler, dass vor allem auch Webmaster die autocomplete-Funktion bei der mobilen Version ihrer Website implementieren sollten, da die manuelle Eingabe aller relevanten Daten beispielsweise für den Verkaufsabschluss auf einer Shoppingwebsite lästig sei – autocomplete würde die User Experience verbessern.

Google liefert auch ein Beispiel für ein E-Mail-Adressfeld mit der implementierten autocomplete-Funktion:

For example, marking up an email address field on a form to allow auto-completion would look like this (with a full sample form available):

Die Bitte von Google auch Websites für Mobilgeräte mit dem autocomplete-Attribut auszuzeichnen ist jedoch kein Hinweis auf mögliche Ranking-Einbußen bei Nicht-Auszeichnung – nachzulesen bei Barry Schwartz.

Besucht ihr Websites häufiger, wenn sie autocomplete anbieten? Ist es für Euch ein zu erfüllender Aspekt einer guten User Experience?