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Google+ in Zukunft nur noch Stream, keine Zwangsbindung zwischen Google+ und YouTube mehr

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Der Produktmanager von Google+, Bradley Horowitz erklärte, dass es in naher Zukunft einige Veränderungen bei Googles sozialem Netzwerk Google+ und der Verwendung des Google+-Profils geben wird. Schon im März dieses Jahres gab Horowitz, zu dem Zeitpunkt gerade als Nachfolger von Vic Gundotra angetreten, einige Informationen zu anstehenden Veränderungen bei Google+. Er erklärte, dass das Netzwerk in drei Dienste aufgespalten wird: den Google+-Stream, Google Fotos und Hangouts.

G+ Logo

Quelle: Google


Die wohl weitreichenste Veränderung, die Horowitz nun angekündigt hat, ist der Wegfall der Zwangbindung von Google+ und den anderen Google Diensten. So war das Google+-Profil bisher zwangsweise an alle anderen Google-Dienste gekoppelt – ein Umstand der im Fall von YouTube für einigen Unmut sorgte. In Zukunft wird nur noch der normale Google Account nötig sein um die Dienste wie YouTube, Drive, GMail und weitere zu nutzen. Die Videoplattform YouTube wird den Anfang machen, sodass Nutzer zum Kommentieren von Videos nun künftig keinen Google+ Account mehr benötigen. Für Nutzer, die aus diesem Grund ein Google+.-Profil haben, es aber nicht öffentlich nutzen möchten, vereinfacht das Unternehmen die Möglichkeiten das Profil zu managen und gegebenenfalls zu löschen.

Bradley Horowitz’ Ankündigung im Wortlaut (Auszug):

So in the coming months, a Google Account will be all you’ll need to share content, communicate with contacts, create a YouTube channel and more, all across Google. YouTube will be one of the first products to make this change, and you can learn more on their blog. As always, your underlying Google Account won’t be searchable or followable, unlike public Google+ profiles. And for people who already created Google+ profiles but don’t plan to use Google+ itself, we’ll offer better options for managing and removing those public profiles.

Quelle: Official Google Blog

Auch beim sozialen Netzwerk selber tut sich etwas: So fokussiert das Team um Horowitz Google+ auf seine Kernfeatures, also das Teilen und Veröffentlichen von Inhalten. Diese können mittels Google+ Collections auch themenspezifisch gruppiert werden. Auch die Verschiebung von Google+ Fotos in die Google Foto App soll dazu beitragen Google+ zu verschlanken. So soll Google+ in Zukunft wirklich nur noch einen Informationsstream darstellen und weniger Zentrale für alle Google Dienste sein.

Viele Medien sehen nun das Ende von Google+. Was denkt ihr?

Google indexiert keine dynamisch nachgeladenen Inhalte hinter „Tabs”

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Webmaster Trends Analyst Gary Illyes hat auf der Frageplattform für Programmierer „stackoverflow” erklärt, dass Google Inhalte, die hinter einem „Tab” versteckt sind und beim Anklicken dieses „Tabs” dynamisch nachgeladen werden, nicht sehen und in der Konsequenz auch nicht indexieren kann. Hierbei sind allerdings nicht die verschiedenen Tabs im Browser gemeint, sondern Auswahlboxen, ähnlich diesem Beispiel der Nachrichtenseite BILD.de:

Bild.de_Tabs

Die Inhalte, die durch Klicken auf die markierten Bereich um „News”, „Politik” und die weiteren Kategorien eingeblendet werden, werden beim Klicken auf die Kategorie dynamisch nachgeladen – der Googlebot sieht sie nicht auf einen Blick. © BILD

Gary Illyes Aussage im Wortlaut:

No, we (Google) won’t see the content behind tabs iff the content under the tab is dynamically generated (i.e. not just hidden).

You can also see what we „see” using Fetch as Google in Search Console (former Webmaster Tools); read more about the feature in our post titled Rendering pages with Fetch as Google.

Um zu überprüfen, ob der Googlebot alle Inhalte auf Eurer Website lesen kann, könnt ihr die Webseiten in der Google Search Console mittels „Fetch as Google” checken. Hilfreiche Tipps zur Verwendung gibt Google auch hier.

Google schaltet unautorisierten Zugriff auf Autocomplete-API ab dem 10. August ab

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Wie der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View auf dem Webmaster Central Blog bekannt gab, wird Google den unautorisierten Zugriff auf die API der automatischen Vervollständigung bei Suchanfragen ab dem 10. August einschränken. So war diese API nicht öffentlich, wie beispielweise die Google Maps API, konnte jedoch jederzeit im Internet gefunden werden. Auf diese Weise konnten Entwickler „Dienste zur automatischen Vervollständigung unabhängig von der Google-Suche” in die eigene Website integrieren, heißt es im Blogpost.

Scheinbar hatten in der Vergangenheit Dritte die Schnittstelle für ihre eigenen Zwecke genutzt und sie damit von der Google-Suche entkoppelt. Dies möchte Google nun zukünftig verhindern:

We built autocomplete as a complement to Search, and never intended that it would exist disconnected from the purpose of anticipating user search queries. Over time we’ve realized that while we can conceive of uses for an autocomplete data feed outside of search results that may be valuable, overall the content of our automatic completions are optimized and intended to be used in conjunction with web search results, and outside of the context of a web search don’t provide a meaningful user benefit.

Quelle: Google Webmaster Central Blog

Autocomplete API

Auch mit der Maps-API hatte Google in der letzten Zeit keine glückliche Hand – so wurde der Map Maker vorübergehend abgeschaltet, da er missbräuchlich verwendet wurde.

Um also die „Integrität der automatischen Vervollständigung als Teil der Suche aufrechtzuerhalten”, wie Peter Chiu von Google schreibt, tritt die Einschränkung auf autorisierte Nutzer ab dem 10. August ein. Allen anderen, die ihren Besuchern auch in Zukunft die Autocomplete-Funktionalität bieten möchten, empfiehlt Google die benutzerdefinierte Suchmaschine von Google (Custom Search Engine, kurz: CSE) einzusetzen. Weitere Informationen darüber findet ihr hier.

Google schaltet ab 28. Juli nicht verifizierte My Business-Seiten ab

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Laut Barry Schwartz von Search Engine Roundtable und einem Nutzer des „Local Search Forums” wird Google nicht verifizierte und mit keinem Google+ Konto verknüpfte My Business-Seiten ab dem 28. Juli abschalten:

On July 28th, Google will begin shutting down those GMB–associated Google+ pages that have not been associated with user accounts and are also not verified.

Ziel des Verfahrens ist es, laut Google, den Google-Nutzern eine bestmögliche User Experience zu bieten. Diese würde durch inaktive My Business-Seiten, die darüber hinaus auch nicht verifiziert oder mit einem realen Nutzer verknüpft sind, verschlechtert.
Wir haben schon Anfang des letzten Monats berichtet, dass das Unternehmen plant inaktive My Business-Seiten auf den Status „unbestätigt” zurückzustufen. Damit wären diese für Besucher unsichtbar. Nun geht Google scheinbar einen Schritt weiter. Glücklicherweise gibt das Unternehmen aber einen klaren Zeitpunkt der Änderung an, sodass Betreiber einer My Business-Seite rechtzeitig handeln können.

Falls ihr eine My Business-Seite betreibt, solltet ihr nun überprüfen ob ihr sie korrekt mit Euren Google+-Profil verknüpft und verifiziert ist.

Google Case Study: App Download Interstitials haben keinen positiven Einfluss auf App-Downloads

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Im Google Webmaster Central Blog hat David Morell, ein Software Engineer von Google+ die Ergebnisse einer internen Auswertung zur CTR von ganzseitigen Interstitials veröffentlicht. Diese sollen den Besucher auffordern die passende App zur besuchten Seite herunterzuladen.

In dieser Auswertung geht es um folgendes Interstitial:

Eine Analyse der CTR des Interstitials hat ergeben, dass lediglich 9% der Besucher auf „Get the app” klicken, jedoch 69% die Seite umgehend wieder verlassen. Auch wenn 9% kein schlechter Wert sei, betont Morell, dass einige dieser Gruppe die Google+ App schon auf ihrem Mobilgerät installiert haben könnten oder den anschließenden Download nicht ausführen. Doch die Absprungrate mit weit über der Hälfte der Nutzer ist sehr hoch.
Anstatt nun das Interstitial vollständig zu entfernen, haben Morell und sein Team ein Smart App Banner am oberen Bildschirmrand eingefügt, dass auf die App hinweisen soll. Daraufhin sind die Besuche der mobilen Google+-Seite um 17% angestiegen, die App-Downloads haben sich aber nicht wahrnehmbar verändert. Doch auch wenn sich durch das Smart App Banner keine großartigen Download-Zuwächse verzeichnen lassen konnten, ist zumindest die Besucherzahl der mobilen Google+-Seite wieder angestiegen.

Die Veröffentlichung dieser internen Auswertung zeigt, dass Interstitials vor allem im mobilen Bereich nicht wirklich erfolgsversprechend, sondern eher abschreckend sind. Natürlich muss man beachten, dass hier nur eine Website und ein Interstitial analysiert wird – somit lassen sich keine generellen Aussagen über die CTR von Interstitials treffen. Doch Google sieht sich klar dagegen an – im Juni hatten wir berichtet, dass Google plant die Inhalte hinter Interstitials abzuwerten. Und im mobilen Bereich können sie die User Experience schädigen, wie diese Case Study zeigt. Google empfiehlt Inline Banner zu verwenden, sodass die eigentlichen Inhalte der Website nicht verdeckt werden.

Wie handhabt ihr die Verwendung von Interstitials – vor allem auch im mobilen Bereich und wenn ihr die zur Website gehörige App promoten wollt?

Google Panda 4.2 Rollout hat begonnen – wird mehrere Monate dauern

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Wie Google gestern dem amerikanischen Online-Marketing Magazin Search Engine Land bestätigte, rollt der Suchmaschinenriese seit letztem Wochenende (17.7.-19.7.) eine neue Iteration des Panda Updates aus. Das Update mit der Versionsnummer 4.2 ist allerdings nur ein Data Refresh und beinhaltet keine Algorithmus Änderung, wie wir schon vor rund einem Monat berichteten.

Im Gegensatz zu Panda-Rollouts der vergangenen Jahre wird es diesmal, laut Google Aussagen, mehrere Monate dauern bis das Update seine Wirkung vollständig entfalten hat und die Webmaster Auswirkungen spüren können. So müssen sich Website-Betreiber, die in der vorangegangenen Panda-Iteration 4.1 getroffen wurden, noch lange gedulden um möglicherweise wieder aus dieser algorithmischen Penalty zu entkommen. Die Voraussetzung hier ist natürlich, dass sie sich darum gekümmert haben hochwertigen und mehrwertigen Content auf ihrer Webseite zu publizieren.

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Symbolbild: Der Panda liegt noch auf der faulen Haut
© Shutterstock, Maciej Sojka

Laut Google Aussagen betrifft Panda 4.2 bisher lediglich 2-3% der englischsprachigen Suchanfragen.

Eine Übersicht aller bisherigen Panda-Updates findet ihr hier.

Die Aussage von Google, dass das Rollout mehrere Monate dauern wird, macht uns dennoch stutzig. In der letzten Woche erklärt Gary Illyes von Google, dass es technische Probleme gäbe, die das Rollout verzögern würden und vertröstete damit die von Panda 4.1 betroffenen Webmaster weiter. Heute erklärt Google über Search Engine Land, dass das Rollout eine immens lange Zeitspanne einnehmen könnte. Ist das Update eventuell weiterhin in der „soon”-Phase? Verschafft sich Google durch diese Kommunikation die bequeme Position keinen Zeitpunkt festlegen zu müssen an dem alle Auswirkungen sichtbar werden? Was denkt ihr?

Nicht valider HTML-Code hat keinen direkten Einfluss auf Rankings sondern auf strukturierte Daten

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Googles John Mueller hat auf Google+ erklärt, dass nicht valider HTML-Code zwar keinen direkten Einfluss auf die Rankings der Website hat, allerdings dazu führen kann, dass „Meta-Tags, strukturierte Daten und Link-Elemente” nicht richtig funktionieren.

Allerdings muss man im Hinterkopf behalten, dass eine Seite, die nicht richtig dargestellt wird und viele Fehler aufweist, auch nicht richtig gecrawlt werden kann. So kann es schon vorkommen, dass diese Seite schlecht oder überhaupt nicht rankt.

Mit dem W3 Validator kannst Du untersuchen, ob alle Elemente Deiner Website richtig funktionieren: https://validator.w3.org.

Der Google+ Post von John Mueller im Wortlaut:

Gläsener Nutzer: Google Maps zeigt mit „Timeline” die komplette Bewegungshistorie

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Google launchte gestern ein neues Google Maps-Feature. So ist es nun für Google-Nutzer möglich das komplette Bewegungsprofil grafisch aufgearbeitet anzusehen. Dies funktioniert aber nur, wenn Nutzer die „Google Location History” aktiviert haben. Dann kann Google Restaurantbesuche, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder die zurückgelegten Strecken zu Fuß anzeigen. Die Timeline ist aber glücklicherweise nur für den Nutzer selbst einsehbar und nicht öffentlich. Auch können Orte, Tage oder auch die gesamte Historie gelöscht werden. Natürlich gibt es auch das Feature bestimmte Orte zu benennen:

You can edit any place that appears in Your Timeline, including removing a specific location or giving a frequented spot a private name like — Mom’s House or My Favorite Running Spot. This spot will then appear right in Google Maps when you’re logged in.

Dieses neue Feature bestätigt bei manchen sicherlich das Gefühl ein völlig gläsener Nutzer zu sein – zu Recht.
Das für das Bewegungsprofil zwingend zu aktivierende Feature „Google Location History” kann allerdings tatsächlich nützlich sein: So informiert es über mögliche Verkehrsbehinderungen auf den in naher Zukunft anzufahrenden Strecken oder zeigt wo das geparkte Auto zu finden ist. Aber auch das zeigt uns immer wieder wie viele Daten Google von uns hat.

Google wird generische Top-Level-Domains gleichermaßen behandeln wie .com

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In einem Blogpost im Webmaster Central Blog hat John Mueller von Google verkündet, dass die Suchmaschine die neuen generischen Top-Level-Domains (gTLD) wie .guru, .how oder die markenspezifische gTLD .[Marke] ebenso behandeln wird wie eine .com-TLD. So muss für alle Versionen in der Google Search Console eine geografische Ausrichtung eingestellt und konfiguriert werden. Auch wird Google markenspezifische gTLD beim Crawlen und Indexieren nicht gegenüber anderen TLD bevorzugt behandeln.

Ländercode-Top-Level-Domains (kurz: ccTLD) wie beispielweise .uk, .it oder .ae sind für Google ein Hinweis darauf „dass die Website im jeweiligen Land wahrscheinlich relevanter ist”. Somit ist zu erwarten, dass Google diesen lokalen Domains Vorrang gewährt, sofern ein Google-Nutzer im jeweiligen Land sucht. Die neuen TLDs .london oder .bayern werden von Google standardmäßig wie eine gTLD eingestuft, also genauso behandelt wie .com. Abhängig davon, wie die TLDs in der Praxis umgesetzt werden, könnten hier noch Ausnahmen getroffen werden.

Falls ihr Hilfe beim Umzug Eurer Website von beispielsweise .com auf eine neue Top-Level-Domain braucht, dann gibt Google Euch hier umfassende Informationen. Allerdings erklärt Mueller, dass es eine Weile dauern kann bis die Domainänderung für die Google-Suche verarbeitet werden.

Top 10 der Websites mit den meisten Suchimpressionen sind SSL-verschlüsselt

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Wie Googles Gary Illyes via Google+-Post kommunizierte, sind alle Top 10 der Websites mit den meisten Suchimpressionen per SSL verschlüsselt. Diese Erkenntnis stütze sich auf die Daten aus der Google Search Console.


Im August letzten Jahres haben Zineb Ait Bahajji und Gary Illyes per offiziellem Blogpost bekanntgegeben, dass HTTPS ab sofort einer der mehr als 200 Rankingfaktoren von Google wird. Jedoch erklärten die beiden Google HTTPS zu einem nicht sehr stark gewichten Rankingfaktor, der aber im Laufe der Zeit immer mehr Gewicht bekommen sollte:

For now it’s only a very lightweight signal — affecting fewer than 1% of global queries, and carrying less weight than other signals such as high-quality content — while we give webmasters time to switch to HTTPS. But over time, we may decide to strengthen it, because we’d like to encourage all website owners to switch from HTTP to HTTPS to keep everyone safe on the web.

Manche Webmaster stellen sofort von HTTP auf HTTPS um, einige wechselten jeoch nach kurzer Zeit wieder als ihnen bewusst wurde, dass sich keine signifikanten Rankingsteigerungen einstellen würden. Vor rund einem Monat stellte der Gigant Wikipedia von HTTP auf HTTPS um – und sorgte dafür möglicherweise für einige Bewegung in den SERPs, die sogar auf ein Algorithmus-Update zurückgeführt wurden.

Nun berichtet Illyes stolz, dass die Top 10 der Websites mit den meisten Suchimpressionen von HTTP auf HTTPS gewechselt sind. Das Thema rückt für Google immer stärker in den Fokus und das vor einem Jahr noch nur leicht gewichtete Rankingssignal „HTTPS” könnten nun zunehmend stärker gewichtet werden. Was denkt ihr?