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Interview | „Beim Website-Relaunch ist es manchmal eine Herausforderung alle Projektbeteiligten für das Thema SEO zu sensibilisieren“

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Auch heute haben wir ein neues Interview aus der Reihe „Einblicke in den Arbeitsalltag eines SEO” für euch. Wir geben einen Einblick in die Arbeit vom Director SEO bei der United Digital Group (UDG) SUMO, Maik Mistian.

Der SEO-Bereich bei der United Digital Group SUMO (kurz: UDG SUMO) kann in „technische Beratung und Optimierung“ und „Linkmanagement“ und „Local SEO“ unterteilt werden. Maik Mistian ist als Leiter der SEO-Consulting Abteilung zusammen mit 17 Kollegen im Kern für die technische Beratung und Optimierung zuständig.

Zwischen E-Mails und Meetings viele Management-Aufgaben

„Ich fange meist schon auf dem Weg ins Büro an meine Mails zu checken und auch schon zu beantworten […] bis die ersten Meetings beginnen“, beschreibt der Director SEO Maik Mistian.
einen typischen Arbeitsmorgen. Dazwischen gibt es viele Management-Aufgaben zu erledigen, wie die Koordination von diversen Projekten, Planungserstellung und auch die Abstimmung einiger interner Abläufe, erzählt er weiter. „Natürlich analysiere ich auch SEO-Entwicklungen und finde Trends heraus – aber die Management-Aufgaben überwiegen“, so Maik Mistian.

maik_mistian_arbeitsplatz

An seinem ordentlichen Arbeitsplatz hat der Director SEO von UDG SUMO alles im Griff.

Anzahl der Teammitglieder je nach Projekt skalierbar

Bei UDG SUMO betreuen Teams die Kunden, bei denen bei Bedarf verschiedene Projektbeteiligte für verschiedene Aufgaben mit hinzugezogen werden. „Ein Projektteam besteht dabei mindestens aus einem Account-Manager und einem SEO-Consultant. Je nach Komplexität des Projektes werden dann auch zusätzlich Linkmanager, Content-Marketing-Manager, Texter und gegebenenfalls weitere Spezialisten Teil des Projektteams“, erklärt Mistian. Dann wird eine Potenzial-Analyse erstellt und eine Liste an Ziele definiert. Dabei unterscheidet das SEO-Team technische Maßnahmen, „um den Auftritt insgesamt für Google & Co. barrierefreier zu gestalten“ und inhaltlichen Maßnahmen, erklärt uns der Director SEO. „Ist dies abgeschlossen, werden mit dem Kunden die Umsetzungsmöglichkeiten der definierten Maßnahmen abgestimmt, wobei sich dann herauskristallisiert wann wie und mit welchem Aufwand sich Maßnahmen tatsächlich zeitnah vom Kunden oder den beteiligten Agenturen umsetzen lassen und welche Maßnahmen in die langfristige SEO-Strategie aufgenommen werden müssen“, erzählt Mistian weiter. Hier entwickle das Team ein Gespür dafür mit welchem Tempo das Projekt umgesetzt werden könne, so Mistian. Somit kann sich der Kunde ganz auf die Arbeit von Mistian und seinem Team verlassen, sie führen ihn sozusagen durch das Projekt.
Die Dauer eines Projektes könne man an der Größe und Komplexität festmachen: „Bei kleinen einfachen Projekten dauert die initiale Optimierung ca. 2-4 Wochen. Bei größeren Unternehmen und komplexeren Projekten liegt die Umsetzungszeit bei 3 Monaten und länger. Das liegt meist [am] höheren Planungs- und Abstimmungsaufwand“, erklärt Maik Mistian.

Unvorhersehbare Probleme durch plötzliche neue Erwartungshaltungen der Kunden

Im Agenturalltag ist eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit dem Kunden sehr wichtig, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Allerdings komme es, laut Mistian, regelmäßig vor, dass der Kunde plötzliche Erwartungshaltungen entwickelt, die vorher nicht absehbar oder vereinbart waren. Auch passiert es, dass Mistian und sein Team zu spät über wichtige Änderungen am Online-Auftritt oder gar einem vollständigen Relaunch informiert werden. „Dies geschieht aber meist bei kleineren Projekten“, relativiert Mistian. Bei größeren Projekten sei es aber manchmal eine Herausforderung die am Relaunch Beteiligten für das Thema SEO zu sensibilisieren und Chancen und vor allem Risiken bei einer verspäteten Einbindung von SEO aufzuzeigen. Aber da Mistian und sein Team mit regelmäßigen Statusmeeting, Telefonkonferenzen und Workshops für die Kunden den kontinuierlichen Austausch treiben, können sie aktiv gegen unvorhergesehene Probleme steuern. Und Mistian kann auf lange Erfahrung zurückschauen: „Ich bin bereits schon lange dabei, sodass ich vieles inzwischen etwas entspannter sehe und vieles mich auch nicht mehr aus der Ruhe bringt.“

Das Juli-Interview mit Florian Elbers von der COMPUTER BILD DIGITAL GmbH findet ihr hier: „Ein Redakteur kann seinen Kollegen die Vorteile einer Optimierung überzeugender deutlich machen“

Weniger Warnungen wegen geblockter JS- und CSS-Dateien als Warnungen wegen nicht-mobilfreundlichen Websites

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Im Laufe des Tages verkündeten immer mehr Webmaster den Eingang von Warnungen wegen geblockter Ressourcen auf den unterschiedlichsten Wegen. Auf die Fragen von Jennifer Slegg und Barry Schwartz gab Gary Illyes ein paar Informationen zur Anzahl der Warnungs-Aussendungen und zur schnellen Beseitigung des Problems. Google verschickte die Warnungen wegen geblockter JavaScript- und CSS-Dateien nur an 18,7% der Webmaster, die eine Warnung wegen einer mobilunfreundlichen Website erhielten:

Wie kann man das Problem schnell lösen?

Auf der Entwickler-Plattform „Stackoverflow” postete Gary Illyes die simpelste Variante das Problem mit für den Googlebot geblockten JavaScript- und CSS-Dateien. So müsse in der robots.txt für den User-Agent „Googlebot” folgendes erlaubt werden:

User-Agent: Googlebot
Allow: .js
Allow: .css

Webmaster Trends Analyst John Mueller gab per Google+ noch weitere Informationen zu den Warnungen: So ist es für Google irrelevant wenn die blockierten Dateien von Drittanbietern sind, beispielsweise durch Verlinkungen zu sozialen Netzwerken. Zwar würden diese auch in der Google Search Console angezeigt, eine Warnung bekämen Webmaster aber nur, wenn die blockierten JavaScript- und CSS-Dateien von der Website selber stammen. Auch checkt Google in erster Linie die Homepage und die mobile Version der Website. Falls blockierte Dateien in tieferen Ebenen auftauchen, sendet Google eventuell keine Warnung. Um in Erfahrung zu bringen, ob blockierte Ressourcen bei der eigenen Website vorhanden sind und wo sie sich verstecken, können der „Test auf Optimierung für Mobilgeräte” und die Google Search Console helfen.

Blockierte JavaScript- und CSS-Dateien: Google sendet nun Warnungen an Webmaster

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Wie Barry Schwartz auf Search Engine Land berichtete, hat Google damit begonnen per Search Console Nachrichten an Webmaster zu verschicken, die ihre JavaScript und CSS-Dateien blockieren. Schon Anfang März hat John Mueller eine neue Funktion in der Search Console, den „Bericht über blockierte Ressourcen”, vorgestellt. Hier können Webmaster sehen, ob Ressourcen auf der Seite blockiert und somit für den Googlebot nicht sichtbar sind.

Anfang des Jahres hat Google deutlich gemacht, dass der Googlebot nicht von Inhalten auf der Website ausgesperrt werden sollte, da er so die Website nicht vollständig lesen und verarbeiten kann.

Nun geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und aktiv auf die Webmaster betroffener Seiten zu. Search Engine Land postete eine solche Warnung als Beispiel:
googlebot-cannot-access-css-js-621x600

Falls ihr diese Mitteilung auf bei Euch in der Search Console findet, solltet ihr einfach den dort angegebenen Instruktionen folgen.

Case Study von RankingCheck: 40% Traffic-Zuwachs durch Länder-Bündelung auf generischer .com-TLD

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Auf dem Blog von RankingCheck hat Eoghan Henn in einer Case Study analysiert, ob die organischen Rankings von der Bündelung aller Inhalte auf einer internationalen, generischen Domain (gTLD) profitieren können.

Anhand der Kundendomain eines Herstellers virtueller Telefonanlagen zeigt Henn, dass die Website in diesem speziellen Fall einen hohen Trafficzuwachs durch die Bündelung der Länder-Versionen auf einer gemeinsamen Domain (nfon.com) verzeichnen kann. So hat Henn die alten Länder-Domains, wie beispielsweise nfon.at für Österreich auf nfon.com/at/ umgezogen. In Österreich hat dieser Umzug einen Anstieg des Traffics um 43% zu Folge. Jedoch müsse hier beachtet werden, so Henn, dass in die Zeitspanne der Umstellung auch ein Relaunch der Website gefallen wäre – so könnte der Trafficzuwachs nicht zweifelsfrei und ausschließlich der Domainumstellung zugeordnet werden. Auch die Sichtbarkeit von nfon.com/at/ (roter Graph)zeigt einen starken Anstieg:

sichtbarkeitsentwicklung-AT

In Großbritannien fiel die Domainumstellung dagegen nicht direkt in die Relaunch-Phase, sodass der Trafficzuwachs von 42% dieser Umstellung mehr oder weniger direkt zugeordnet werden kann. Auch hier kann man erkennen, dass die Sichtbarkeit von nfron.com/gb/ (roter Graph) merklich zunimmt:

sichtbarkeitsentwicklung-UK

Henn erklärt dieses Ergebnis folgendermaßen:

Für die meisten Unternehmen gilt in der Suchmaschinenoptimierung: Je weniger unterschiedliche Domains und Subdomains man hat, desto besser. Das liegt daran, dass es viele Ranking-Faktoren gibt, die für die ganze Domain gelten, und nicht nur für einzelne Unterseiten. Eingehende Links gehören zum Beispiel zu den Ranking-Faktoren, die eine komplette Domain stärken, und nicht nur die direkt verlinkten Unterseiten. […] Diese Regel lässt sich nun auch übergreifend auf Sprach- und Länderversionen anwenden: Von einem Link auf eine deutschsprachige Seite profitieren auch die Seiten anderer Sprachversionen, sofern sich diese auf derselben (Sub-)Domain befinden.

Jedoch muss jeder Webmaster prüfen, ob das Modell der Bündelung von Länderversionen auf einer .com-Domain sinnvoll ist. Für Google ist eine .de oder .co.uk-Domain ein Hinweis darauf, dass die Inhalte der Seite im jeweiligen Land relevanter sind. So ist die Frage, ob die gebündelte Kraft einer einzigen .com-Domain auch in den länderspezifischen und lokalen Suchergebnissen von Vorteil ist oder ob hier die Praktik mit einzelnen Länderdomains mehr Sinn macht.

Google+ in Zukunft nur noch Stream, keine Zwangsbindung zwischen Google+ und YouTube mehr

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Der Produktmanager von Google+, Bradley Horowitz erklärte, dass es in naher Zukunft einige Veränderungen bei Googles sozialem Netzwerk Google+ und der Verwendung des Google+-Profils geben wird. Schon im März dieses Jahres gab Horowitz, zu dem Zeitpunkt gerade als Nachfolger von Vic Gundotra angetreten, einige Informationen zu anstehenden Veränderungen bei Google+. Er erklärte, dass das Netzwerk in drei Dienste aufgespalten wird: den Google+-Stream, Google Fotos und Hangouts.

G+ Logo

Quelle: Google


Die wohl weitreichenste Veränderung, die Horowitz nun angekündigt hat, ist der Wegfall der Zwangbindung von Google+ und den anderen Google Diensten. So war das Google+-Profil bisher zwangsweise an alle anderen Google-Dienste gekoppelt – ein Umstand der im Fall von YouTube für einigen Unmut sorgte. In Zukunft wird nur noch der normale Google Account nötig sein um die Dienste wie YouTube, Drive, GMail und weitere zu nutzen. Die Videoplattform YouTube wird den Anfang machen, sodass Nutzer zum Kommentieren von Videos nun künftig keinen Google+ Account mehr benötigen. Für Nutzer, die aus diesem Grund ein Google+.-Profil haben, es aber nicht öffentlich nutzen möchten, vereinfacht das Unternehmen die Möglichkeiten das Profil zu managen und gegebenenfalls zu löschen.

Bradley Horowitz’ Ankündigung im Wortlaut (Auszug):

So in the coming months, a Google Account will be all you’ll need to share content, communicate with contacts, create a YouTube channel and more, all across Google. YouTube will be one of the first products to make this change, and you can learn more on their blog. As always, your underlying Google Account won’t be searchable or followable, unlike public Google+ profiles. And for people who already created Google+ profiles but don’t plan to use Google+ itself, we’ll offer better options for managing and removing those public profiles.

Quelle: Official Google Blog

Auch beim sozialen Netzwerk selber tut sich etwas: So fokussiert das Team um Horowitz Google+ auf seine Kernfeatures, also das Teilen und Veröffentlichen von Inhalten. Diese können mittels Google+ Collections auch themenspezifisch gruppiert werden. Auch die Verschiebung von Google+ Fotos in die Google Foto App soll dazu beitragen Google+ zu verschlanken. So soll Google+ in Zukunft wirklich nur noch einen Informationsstream darstellen und weniger Zentrale für alle Google Dienste sein.

Viele Medien sehen nun das Ende von Google+. Was denkt ihr?

Google indexiert keine dynamisch nachgeladenen Inhalte hinter „Tabs”

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Webmaster Trends Analyst Gary Illyes hat auf der Frageplattform für Programmierer „stackoverflow” erklärt, dass Google Inhalte, die hinter einem „Tab” versteckt sind und beim Anklicken dieses „Tabs” dynamisch nachgeladen werden, nicht sehen und in der Konsequenz auch nicht indexieren kann. Hierbei sind allerdings nicht die verschiedenen Tabs im Browser gemeint, sondern Auswahlboxen, ähnlich diesem Beispiel der Nachrichtenseite BILD.de:

Bild.de_Tabs

Die Inhalte, die durch Klicken auf die markierten Bereich um „News”, „Politik” und die weiteren Kategorien eingeblendet werden, werden beim Klicken auf die Kategorie dynamisch nachgeladen – der Googlebot sieht sie nicht auf einen Blick. © BILD

Gary Illyes Aussage im Wortlaut:

No, we (Google) won’t see the content behind tabs iff the content under the tab is dynamically generated (i.e. not just hidden).

You can also see what we „see” using Fetch as Google in Search Console (former Webmaster Tools); read more about the feature in our post titled Rendering pages with Fetch as Google.

Um zu überprüfen, ob der Googlebot alle Inhalte auf Eurer Website lesen kann, könnt ihr die Webseiten in der Google Search Console mittels „Fetch as Google” checken. Hilfreiche Tipps zur Verwendung gibt Google auch hier.

Google schaltet unautorisierten Zugriff auf Autocomplete-API ab dem 10. August ab

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Wie der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View auf dem Webmaster Central Blog bekannt gab, wird Google den unautorisierten Zugriff auf die API der automatischen Vervollständigung bei Suchanfragen ab dem 10. August einschränken. So war diese API nicht öffentlich, wie beispielweise die Google Maps API, konnte jedoch jederzeit im Internet gefunden werden. Auf diese Weise konnten Entwickler „Dienste zur automatischen Vervollständigung unabhängig von der Google-Suche” in die eigene Website integrieren, heißt es im Blogpost.

Scheinbar hatten in der Vergangenheit Dritte die Schnittstelle für ihre eigenen Zwecke genutzt und sie damit von der Google-Suche entkoppelt. Dies möchte Google nun zukünftig verhindern:

We built autocomplete as a complement to Search, and never intended that it would exist disconnected from the purpose of anticipating user search queries. Over time we’ve realized that while we can conceive of uses for an autocomplete data feed outside of search results that may be valuable, overall the content of our automatic completions are optimized and intended to be used in conjunction with web search results, and outside of the context of a web search don’t provide a meaningful user benefit.

Quelle: Google Webmaster Central Blog

Autocomplete API

Auch mit der Maps-API hatte Google in der letzten Zeit keine glückliche Hand – so wurde der Map Maker vorübergehend abgeschaltet, da er missbräuchlich verwendet wurde.

Um also die „Integrität der automatischen Vervollständigung als Teil der Suche aufrechtzuerhalten”, wie Peter Chiu von Google schreibt, tritt die Einschränkung auf autorisierte Nutzer ab dem 10. August ein. Allen anderen, die ihren Besuchern auch in Zukunft die Autocomplete-Funktionalität bieten möchten, empfiehlt Google die benutzerdefinierte Suchmaschine von Google (Custom Search Engine, kurz: CSE) einzusetzen. Weitere Informationen darüber findet ihr hier.

Google schaltet ab 28. Juli nicht verifizierte My Business-Seiten ab

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Laut Barry Schwartz von Search Engine Roundtable und einem Nutzer des „Local Search Forums” wird Google nicht verifizierte und mit keinem Google+ Konto verknüpfte My Business-Seiten ab dem 28. Juli abschalten:

On July 28th, Google will begin shutting down those GMB–associated Google+ pages that have not been associated with user accounts and are also not verified.

Ziel des Verfahrens ist es, laut Google, den Google-Nutzern eine bestmögliche User Experience zu bieten. Diese würde durch inaktive My Business-Seiten, die darüber hinaus auch nicht verifiziert oder mit einem realen Nutzer verknüpft sind, verschlechtert.
Wir haben schon Anfang des letzten Monats berichtet, dass das Unternehmen plant inaktive My Business-Seiten auf den Status „unbestätigt” zurückzustufen. Damit wären diese für Besucher unsichtbar. Nun geht Google scheinbar einen Schritt weiter. Glücklicherweise gibt das Unternehmen aber einen klaren Zeitpunkt der Änderung an, sodass Betreiber einer My Business-Seite rechtzeitig handeln können.

Falls ihr eine My Business-Seite betreibt, solltet ihr nun überprüfen ob ihr sie korrekt mit Euren Google+-Profil verknüpft und verifiziert ist.

Google Case Study: App Download Interstitials haben keinen positiven Einfluss auf App-Downloads

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Im Google Webmaster Central Blog hat David Morell, ein Software Engineer von Google+ die Ergebnisse einer internen Auswertung zur CTR von ganzseitigen Interstitials veröffentlicht. Diese sollen den Besucher auffordern die passende App zur besuchten Seite herunterzuladen.

In dieser Auswertung geht es um folgendes Interstitial:

Eine Analyse der CTR des Interstitials hat ergeben, dass lediglich 9% der Besucher auf „Get the app” klicken, jedoch 69% die Seite umgehend wieder verlassen. Auch wenn 9% kein schlechter Wert sei, betont Morell, dass einige dieser Gruppe die Google+ App schon auf ihrem Mobilgerät installiert haben könnten oder den anschließenden Download nicht ausführen. Doch die Absprungrate mit weit über der Hälfte der Nutzer ist sehr hoch.
Anstatt nun das Interstitial vollständig zu entfernen, haben Morell und sein Team ein Smart App Banner am oberen Bildschirmrand eingefügt, dass auf die App hinweisen soll. Daraufhin sind die Besuche der mobilen Google+-Seite um 17% angestiegen, die App-Downloads haben sich aber nicht wahrnehmbar verändert. Doch auch wenn sich durch das Smart App Banner keine großartigen Download-Zuwächse verzeichnen lassen konnten, ist zumindest die Besucherzahl der mobilen Google+-Seite wieder angestiegen.

Die Veröffentlichung dieser internen Auswertung zeigt, dass Interstitials vor allem im mobilen Bereich nicht wirklich erfolgsversprechend, sondern eher abschreckend sind. Natürlich muss man beachten, dass hier nur eine Website und ein Interstitial analysiert wird – somit lassen sich keine generellen Aussagen über die CTR von Interstitials treffen. Doch Google sieht sich klar dagegen an – im Juni hatten wir berichtet, dass Google plant die Inhalte hinter Interstitials abzuwerten. Und im mobilen Bereich können sie die User Experience schädigen, wie diese Case Study zeigt. Google empfiehlt Inline Banner zu verwenden, sodass die eigentlichen Inhalte der Website nicht verdeckt werden.

Wie handhabt ihr die Verwendung von Interstitials – vor allem auch im mobilen Bereich und wenn ihr die zur Website gehörige App promoten wollt?

Google Panda 4.2 Rollout hat begonnen – wird mehrere Monate dauern

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Wie Google gestern dem amerikanischen Online-Marketing Magazin Search Engine Land bestätigte, rollt der Suchmaschinenriese seit letztem Wochenende (17.7.-19.7.) eine neue Iteration des Panda Updates aus. Das Update mit der Versionsnummer 4.2 ist allerdings nur ein Data Refresh und beinhaltet keine Algorithmus Änderung, wie wir schon vor rund einem Monat berichteten.

Im Gegensatz zu Panda-Rollouts der vergangenen Jahre wird es diesmal, laut Google Aussagen, mehrere Monate dauern bis das Update seine Wirkung vollständig entfalten hat und die Webmaster Auswirkungen spüren können. So müssen sich Website-Betreiber, die in der vorangegangenen Panda-Iteration 4.1 getroffen wurden, noch lange gedulden um möglicherweise wieder aus dieser algorithmischen Penalty zu entkommen. Die Voraussetzung hier ist natürlich, dass sie sich darum gekümmert haben hochwertigen und mehrwertigen Content auf ihrer Webseite zu publizieren.

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Symbolbild: Der Panda liegt noch auf der faulen Haut
© Shutterstock, Maciej Sojka

Laut Google Aussagen betrifft Panda 4.2 bisher lediglich 2-3% der englischsprachigen Suchanfragen.

Eine Übersicht aller bisherigen Panda-Updates findet ihr hier.

Die Aussage von Google, dass das Rollout mehrere Monate dauern wird, macht uns dennoch stutzig. In der letzten Woche erklärt Gary Illyes von Google, dass es technische Probleme gäbe, die das Rollout verzögern würden und vertröstete damit die von Panda 4.1 betroffenen Webmaster weiter. Heute erklärt Google über Search Engine Land, dass das Rollout eine immens lange Zeitspanne einnehmen könnte. Ist das Update eventuell weiterhin in der „soon”-Phase? Verschafft sich Google durch diese Kommunikation die bequeme Position keinen Zeitpunkt festlegen zu müssen an dem alle Auswirkungen sichtbar werden? Was denkt ihr?