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Umfrage: IKT-Branche setzt auf Mobile Marketing und SEO – Gefahr für Google AdWords

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Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes BITKOM wollen die Mehrheit der Unternehmen aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie (IKT) in Zukunft in Mobile Marketing und die klassische Suchmaschinenoptimierung investieren. Klassische Werbung dagegen wird nicht weiter ausgebaut und sogar zurückgefahren. Der Online-Marketing-Anteil des gesamten Marketingbudgets in dieser Branche wird im Zweijahres-Verlauf um 7% gesteigert.

Infografik: Unternehmen betreiben mehr Online-Marketing - aber nicht mit klassischer Werbung | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Aus der obigen Grafik wird deutlich, dass die IKT-Unternehmen stark auf Mobile Marketing und SEO setzen. Auch sollen Marketing-Aktivitäten über soziale Netzwerke erhöht und die eigene Webseite gestärkt werden. Klassische Onlinewerbung soll im Durchschnitt eher zurückgefahren werden. Das heißt, dass auch die Marketingbudgets für Google-Werbung, wie AdWords und AdSense zurückgefahren werden. Zwar ist das nur die Bestandsaufnahme einer einzelnen Branche und auch nur innerhalb Deutschlands. Doch sollte diese Entwicklung zum Trend werden, bedeutet das weniger Einnahmen für Googles Desktop-Werbegeschäft. Doch Google hat noch ein Ass im Ärmel: So baut der Suchmaschinenriese sein Werbegeschäft auf dem mobilen Markt zurzeit extrem aus und entwickelt auch regelmäßig neue mobile Werbeformate. Damit könnte Google auf der Welle „Mobile Marketing“ mitschwimmen und die Verluste aus klassischer Desktop-Werbung ausgleichen.

Googles Kampf gegen App-Interstitials: Ist reines Eigeninteresse der Grund?

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Ende Juli veröffentlichte David Morell, ein Engineer von Google+ die Ergebnisse einer internen Auswertung zur CTR von ganzseitigen App-Interstitials. Er kam zu dem Ergebnis, dass ganzseitige Interstitials keinen positiven Einfluss auf die Downloads der mit ihnen beworbenen App haben, sondern eher abschreckend sind. So haben 69% der Besucher eine mobil angesurfte Webseite mit ganzseitigen Interstitials umgehend wieder verlassen. Google empfahl im Artikel auf schmale Inline Banner zu setzen, um möglichst wenig Seiteninhalte zu verdecken.

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Darauf möchte Google in Zukunft verzichten. © Google

Auf Search Engine Land hat sich Gastautor Jeremy Stoppelman die Frage gestellt: Könnte Google mit seiner Anti-App-Interstitial-Kampagne das Ziel verfolgen sein eigenes Such-Monopol zu verteidigen? So stünde der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View in einem Interessenskonflikt mit den App-Betreibern. Je mehr Google-Nutzer Apps für ihre speziellen Anforderungen herunterladen, desto seltener brauchen sie die Google-Suche. So ersetzt beispielsweise die Tagesschau- oder SPIEGELONLINE-App Google News. Und die Amazon- und Zalando-App die Google Produktsuche. Dies lässt sich auf viele weitere Bereiche ausweiten, wie Yelp und Google Local Search.

Was denkt ihr? Versucht Google mit der App-Interstitial-Case Study und weiteren Aussagen gegen App-Interstitials die Verdrängung seiner Produkte aufzuhalten? Oder hat Google wirklich ein Interesse daran die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und sieht in App-Interstitials ähnlich nervige Unterbrechungen, wie in normalen Interstitials? Normale Interstitials könnten ja in Zukunft von Google sogar abgewertet werden.

Themenseiten schon wieder ein Auslaufmodell?

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Auf dem tagSeoBlog hat Martin Missfeldt einmal analysiert, ob Themenseiten (Seiten-holistisch) und ganzheitliche Domains (Domain-holistisch) positive Nutzersignale hervorbringen und somit das Zeug zu einem echten Zukunfts-Trend haben.

Er kommt zu dem Fazit, dass Themenseiten, die eine große Anzahl Keywords und Keywordkombinationen zu einem Thema beinhalten keine gute Nutzererfahrungen bieten. Denn so müssten sich die Google-Nutzer nach Klick auf das Suchergebnis auf eine zweite Suche innerhalb ihrer Zielseite begeben, um die gesuchten Informationen herauszufiltern und zu finden. Eine lange Verweildauer spräche auch nicht automatisch für eine positive Nutzererfahrung auf der Webseite. Nutzer, die nur schnell eine Information suchen, möchten nicht mehrere Minuten auf der Seite danach suchen müssen – was eine hohe Verweildauer zur Folge hätte.

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Für jede Suchanfrage eine Unterseite – besser als konzentrierte Themenseiten? Quelle: Shutterstock

Ganzheitliche Domains dagegen, also Domains, die alle Fragen zu einem Thema beantworten und alle Keywordkombinationen zu einem Thema beinhalten, sind sinnvoll. Hier sollen die Seiten aber strukturell so aufgebaut sein, dass Nutzer auch über Sitelinks bei Google oder eine clevere interne Menüführung mit Sprungmenüs schnell zu dem gewünschten Ergebnis oder ihrer gewünschten Antwort kommen.

Was denkt ihr? Entwickeln sich Themenseiten schon wieder zum Auslaufmodell?

Den gesamten Artikel findet ihr im tagSeoBlog: Ist das holistische Website-Konzept ein Auslaufmodell?

US-Nutzer nutzen nur 1/3 aller installierten Apps: App-Indexing soll dagegensteuern

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Im Google Webmaster Central office-hours hangout zum Thema „App-Indexing“ haben die Googler heute ein Slide gezeigt, dass die Smartphone-Nutzer in den USA im Schnitt immer mehr Apps auf ihren Mobilgeräten installiert haben, aber immer weniger Apps davon aktiv nutzen:

So scheint es, dass manche Nutzer gar nicht wissen, welche Apps sie installiert haben. App-Entwickler, die ihre Apps für das App-Indexing angemeldet haben, können dem nun entgegensteuern. Denn falls Google die Apps indexiert hat, wird diese je nach Suchanfrage ausgegeben.

Im heutigen Hangout bestätigte Google auch, dass auf Android-Geräten je nach Suchanfrage auch nicht-installierte Apps zum Download vorgeschlagen werden.

Das vollständige Hangout findet ihr hier:

Tweets nun offiziell in den Desktop-Suchergebnissen – bisher US-only

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Vergangenen Freitag verkündeten Google und Twitter via Twitter, dass Tweets nun auch ihren Weg in die Desktop-SERPs gefunden haben:

Wir haben nun heute versucht dies für Deutschland zu reproduzieren. Bisher ergebnislos. In den USA haben Tweets nun einen festen eigenen Bereich in den Desktop-SERPs, aber keinen festen Platz. Jennifer Slegg von TheSEMPost fand heraus, dass der Twitter-Bereich nicht immer an einer festen Position in den Suchergebnissen angezeigt wird, sondern zwischen Platz 1-3 hin und her wechselt. Dies hängt wahrscheinlich mit der Relevanz von Tweets je nach Suchanfrage zusammen. Bei unseren Untersuchungen mittels der Eingabe von www.google.com/ncr in einem Inkognito-Browserfenster, fanden wir heraus, dass die Tweets nun in Realtime angezeigt werden. Dies macht Twitters Firehouse-Schnittstelle möglich, die Google einen direkten Zugang zur Twitter-Datenbank ermöglicht.

Tweets_live_Google_Suchergebnisse_Beispiel_Coca_Cola

Laut Stand 24.08.2015 16:00 ist der letzte Tweet von Coca-Cola 2 Stunden her – Google zeigt also Tweets in Echtzeit an.

Google aktualisiert den Googlebot user-agent für Smartphones

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Achtung: Die Google-Meldung ist aus dem Jahre 2014.

Wie Googles Smartphone Search Engineer Zhijian He im Webmaster Central Blog bekannt gab, wird der „Googlebot-mobile“ in Zukunft als „Googlebot“ durch das World Wide Web streifen. Um sich vom Desktop-Bot zu unterscheiden wird er jedoch im user-agent string weiterhin „mobile“ enthalten.

Im Zuge dieser Namensänderung aktualisiert Google auch den User-agent. So wird der bisherige User-Agent:

Mozilla/5.0 (iPhone; CPU iPhone OS 6_0 like Mac OS X) AppleWebKit/536.26 (KHTML, like Gecko) Version/6.0 Mobile/10A5376e Safari/8536.25 (compatible; Googlebot-Mobile/2.1; +http://www.google.com/bot.html)

in den nächsten 3-4 Wochen vom neuen User-agent:

Mozilla/5.0 (iPhone; CPU iPhone OS 8_3 like Mac OS X) AppleWebKit/600.1.4 (KHTML, like Gecko) Version/8.0 Mobile/12F70 Safari/600.1.4 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)

abgelöst. Die user-agents für den regulären Googlebot und dem Googlebot für Feature Phones bleiben bestehen und werden nicht geändert. Sie weisen sich weiterhin als „Googlebot-Mobile“ aus und sind im Blogpost einsehbar.

Da sich der neue Googlebot für Smartphones nun nicht mehr mit dem Zusatz „-mobile“ vom regulären Googlebot unterscheidet, ergeben sich auch Änderungen in der Aussperrung des Googlebots per robots.txt. So folgt der neue Googlebot für Smartphone nun den Anweisungen des regulären Googlebots. Im Klartext:

User-agent: Googlebot
Disallow: /

gilt, wohingegen:

User-agent: Googlebot-Mobile
Disallow: /

in Zukunft nur noch für Feature Phones gilt.

Alle weiteren Informationen findet ihr im Webmaster Central Blog.

SEO-Day 2015: Heute letzte Chance auf Early-Bird Tickets

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Der diesjährige SEO-Day findet zwar erst am 23.10.2015 im Kölner Rhein-Energie-Stadion statt, aber heute endet schon die Anmeldefrist für die vergünstigten Early-Bird Tickets. Die Tickets sind bis Ende des Tages für 250 Euro erhältlich. Regulär kosten die Tickets 350 Euro, es lohnt sich also.

SEO-DAY-2014-Fazit

Am 23.10.2015 ist es wieder soweit: Mit Speakern, die mindestens so erstklassig sind wie der 1. FC.

Um Euch auf die Konferenz einzustimmen, lohnt es sich das Recap des letztjährigen SEO-Days hier durchzulesen. Das aktuelle Timetable für den SEO-Day 2015 findet ihr hier. Euch erwarten unter anderem Nina Baumann von Linkspiel, Internetanwalt Christian Solmecke, Dominik Wojcik von den Trust Agents, Ex-Googler Kaspar Szymanski und Johannes und René von SISTRIX.

US-Studie: Facebook bringt mehr Referral-Traffic zu Medienseiten als Google

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Das Online-Analyseunternehmen Parse.ly aus den Vereinigten Staaten hat in einer Studie herausgefunden, dass Facebook im Juli erstmals mehr Traffic auf 400 untersuchte Webseiten bringt, als alle Google Seiten, wie Google.com, Google News etc. Unter den 400 untersuchten Seiten tummeln sich Medienportale wie Reuters, Mashable und The Atlantic.

Der Anstieg beginnt ungefähr im April dieses Jahres. Zu diesem Zeitpunkt hat Facebook seinen Algorithmus umgestellt und damit den News Feed neu durchmischt. Die Analytiker von Parse.ly sehen darin einen möglichen Grund für den Traffic-Anstieg von Facebook zu den 400 untersuchten Webseiten:

Soziale Netzwerke machen im Drei-Monats-Schnitt 43% des Gesamt-Referral-Traffics der untersuchten Webseiten aus und liegen damit 5 Prozentpunkte vor dem Such-Traffic (38% des Gesamttraffics). Die restlichen 19% teilen sich RSS-Feeds, News-Aggregatoren und Andere auf:

Dass Facebook Ambitionen hat in der Medienbranche als wichtiger Kanal wahrgenommen zu werden, festigte das Unternehmen im Mai mit der Einführung der Instant Articles. Bei den Instant Articles handelt es sich um extra für Facebook aufbereitete (Kurz-)Artikel, die keinen weiterführenden Klick auf das Online-Angebot des betreffenden Nachrichtenportals mehr benötigen. Bisher sind in Deutschland BILD und SPIEGEL ONLINE als Partner an Bord.
Doch scheinbar veröffentlichen noch genug weitere Nachrichtenportale Teaser-Artikel auf Facebook, die den Leser dann auf die eigene Seite lenken. Und nicht nur das: Laut Business Insider stammt ein Teil des Facebook-Traffics aus Facebook Ads, also den bezahlten Anzeigen bei dem sozialen Netzwerk. So hat Facebook nicht nur Google als Traffic-Lieferant überholt, sondern verdient sogar noch daran.

Studie: Google-Traffic für größte deutsche Online-Shops wichtiger als Direkt-Traffic, AdWords-Traffic sinkt stetig

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Die Marketing-Agentur Aufgesang Inbound Marketing GmbH hat heute die fünfte Auflage der Studie „Online-Marketing bei deutschen Online-Shops“ herausgegeben und damit die Entwicklungen der größten Trafficlieferanten für Online-Shops analysiert. Dazu wurden die Trafficquellen, wie organische Google-Suchergebnisse, AdWords und Social Media von den 199 größten Online-Shops in Deutschland untersucht.

Aus den Studienergebnissen wird ersichtlich, dass die organischen Suchergebnisse weiterhin die größte Trafficquelle für die untersuchten Online-Shops ist – Tendenz steigend. So ist der Traffic über die organischen Suchergebnisse weiterhin der wichtigste Kanal für die untersuchten Online-Shops und verzeichnete sogar einen Anstieg von 81,66% (2014) auf 82,45% (2015). Wie aus dem nachfolgenden Schaubild erkennbar, stieg der Anteil an Universal-Search Traffic im Vergleich zum Vorjahr enorm, wohingehend der Traffic über bezahlte Suchergebnisse zurückging.

Aufgesang_E-Commerce-Studie_Anteile_gesamt_Vergleich2014_2015-08-13

© Aufgesang

Vor allem Online-Shops, die ein „Komplettsortiment“ anbieten, haben eine hohe organische Sichtbarkeit. Online-Shops für Büroausstattung oder auch Shops für Tiernahrung stehen am unteren Ende der Skala:

Aufgesang_IM_Studie2015_Organische_Sichtbarkeit_2015-08-12

© Aufgesang

In der Aufschlüsselung aller Traffic-Kanäle sind die Google-Suchergebnisse, organisch und paid der wichtigste Kanal für die untersuchten Online-Shops und das noch vor direkten Zugriffen:

Aufgesang_IM_Studie2015_Verteilung_Traffic_Kanaele_2015-08-12

© Aufgesang

Auch wenn aus dem Kuchendiagramm des Gesamttraffics hervorgeht, dass der Traffic über soziale Netzwerke, wie Facebook, Google+ und Twitter, vergleichsweise gering ist, so stechen drei unterschiedliche Branchen heraus: die Möbelbranche (1,28% am Gesamttraffic), die Mode- und Kosmetikindustrie (1,61% und 2,96% am Gesamttraffic) und die Elektronikbranche (1,17% am Gesamttraffic). Alle anderen untersuchten Branchen können einen Social-Traffic von nur unter einem Prozentpunkt verzeichnen. Spitzenreiter unter den Netzwerken ist weiterhin Facebook mit über 81% des Gesamt-Social-Traffics aller Branchen:

Aufgesang_IM_Studie2015_Social_Media_Verteilung_2015-08-12

© Aufgesang

Alle Studienergebnisse und weitere Informationen zur statistischen Erhebung sind hier gegen einen Tweet oder Facebook-Share zum Download verfügbar.