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Google straft japanisches Linknetzwerk ab

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Im japanischen Google Webmaster Blog hat Azusa Nagasaki vom dortigen Search Quality Team per Blogpost bekanntgegeben, dass Google ein japanisches Linknetzwerk abgestraft hat – die Information hat Jennifer Slegg von TheSEMPost heute Nachmittag zuerst aufgegriffen. Google geht schon seit längerem offensiv gegen Linknetzwerke vor, die mit ihren Praktiken massiv gegen die Webmaster Richtlinien verstoßen. In Deutschland traf es zuletzt 2014 das Linknetzwerk „efamous“:

Im Blogpost, den ich mithilfe von Google Translate (sehr rudimentär) übersetzt habe, hat die Googlerin Azusa Nagasaki auch darauf hingewiesen, dass Webmaster immer ein Auge auf die Arbeit von externen SEOs oder SEO-Agenturen haben sollten. Bei regelmäßiger Kontrolle fällt so schneller auf, ob Maßnahmen ergriffen werden, die gegen die Webmaster Richtlinien verstoßen und es bleibt noch Zeit dagegenzusteuern, bevor Google eingreift.

 

 

Vorschau: So werden AMP-Artikel in der Google Suche aussehen

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Einigen Medienvertretern hat Google eine Vorschau der zukünftigen Darstellung von AMP-Artikeln in der Google Suche gegeben. Der spanische SEO Alberto Estrada hat auf Twitter einen Screenshot veröffentlicht:

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© Alberto Estrada, Twitter, Quelle: Search Engine Roundtable

Demzufolge werden Artikel und Websites, die mit dem Accelerated Mobile Pages-Framework arbeiten in Zukunft mit einem grünen „AMP“-Logo und einem kleinen Blitz-Symbol gekennzeichnet. Bis diese Darstellung ihren Weg in die SERPs findet, wird es wahrscheinlich noch ein paar Wochen dauern, bisher wird Ende Februar als Start-Zeitpunkt gehandelt.

Google Redesign für Travel Search: TripAdvisor bald überflüssig?

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In den USA hat Google ein neues Layout für mobilen Reise-Suchergebnisse online gestellt, berichtet Barry Schwartz auf Search Engine Land. Er zeigt das neue Layout exemplarisch anhand der Suchanfrage „where to go in russia“?

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© Search Engine Land

Schon auf den ersten Blick kann man erkennen, dass Google bei dieser Suchanfrage keine regulären organischen Suchergebnisse mehr ausspielt, sondern Antworten in Form eines erweitereten Knowledge Graphen gibt. Auf einen Blick können Google-Nutzer so sehen, wie hoch die durchschnittlichen Flugpreise – wahrscheinlich schon in Bezug auf den aktuellen Standort – zu ihrem Reiseziel sind und wieviel Geld eine Nacht im Hotel im Durchschnitt kostet. Wenn man sich nun für eine Stadt entscheidet, beispielsweise Moskau, so zeigt Google die Sehenswürdigkeiten der Stadt an und bietet im weiteren Scrollverlauf auch die Möglichkeit die Reise vollständig über Google zu planen – Google Maps und Google Flights sei dank:

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© Search Engine Land

In Deutschland konnte ich dieses neue Reise-Layout noch nicht reproduzieren, hier schlägt Google zwar auch Sehenswürdigkeiten vor, die vollständige Reiseplanung kann man aber nicht über Google durchführen.

In Deutschland werden die organischen Suchergebnisse also noch nicht verdrängt, in den USA allerdings schon. Vor allem Anbieter wie TripAdvisor werden dadurch stark benachteiligt, denn sie werden massiv verdrängt. Die organischen Suchergebnisse zeigt Google erst an, wenn der Nutzer aktiv auf den Button „See web results“ am Ende der Google-eigenen Reiseplanungsseite anklickt.

Amit Singhal, SVP Search verlässt Google

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Der Senior Vice President of Search, Amit Singhal wird Google noch in diesem Monat verlassen. Dies verkündete der Manager über Google+:


Sein letzter Tag bei Google wird demnach der 26. Februar sein. Singhal gibt das Zepter dann an John Giannandrea ab, der sich zurzeit um Googles künstliche Intelligenz, Rank Brain, kümmert. Dies scheint sinnvoll zu sein, da schon heute rund 15% aller Suchanfragen noch nie vorher gestellt wurden und hier Rank Brain einspringen muss.

Nachdem im Sommer 2014 schon Matt Cutts, der Head of Search Quality bei Google, das Unternehmen verlassen hat – allerdings mit der Option auf Rückkehr, kehrt nun ein weiterer wichtiger Manager Google den Rücken.

Edelman Trust Barometer: Millennials vertrauen besonders in Suchmaschinen

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Auch in diesem Jahr hat die Public-Relations Agentur Edelman das Trust Barometer für Deutschland herausgegeben. Aus den Ergebnissen der Befragung geht hervor, dass die Befragten den Suchmaschinen (56%) fast im gleichen Maße vertrauen, wie traditionellen Medien (Zeitung, Zeitschrift, Rundfunk) – diesen vertrauen rund 57% der Studienteilnehmer. Damit ist das Vertrauen in Suchmaschinen im Laufe der Jahre stark angewachsen, denn 2012 waren nur 46% von der Korrektheit der Suchergebnisse überzeugt.

Edelman_Trust_Barometer_Online_Search_Engine_Trad_Media© Edelman.ergo

Bei Digital Natives, also der Generation jener, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden, genießen Suchmaschinen mit fast 60% ein noch höheres Vertrauen. Spannend ist hier aber auch, dass Digital Natives ein viel höheres Vertrauen in Owned Media, also Unternehmens-Websites oder Corporate Blogs haben als der Rest der Befragten und sich weniger auf Informationen aus Medien, die nur im Internet erscheinen, verlassen. Traditionelle Medien genießen bei ihnen einen höheren Ruf als Online Medien.

Die gesamte Studie findet ihr hier. Im Jahr 2015 hat Edelman ein Trust Barometer mit einer weltweiten Erhebung publiziert. Die Ergebnisse findet ihr hier.

Codename Vladivostok: Yandex rollt Mobile-friendly-Algorithmus aus

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Die russische Suchmaschine Yandex hat in ihrem Heimatland einen sehr großen Marktanteil und liefert sich zurzeit ein Duell mit dem Konkurrenten Google um Platz 1 im Suchmaschinenmarkt:

Um weiter mithalten zu können und ihren Nutzer die bestmöglichen Suchergebnisse und die beste Nutzererfahrung bieten zu können, verfeinert Yandex stetig seinen Algorithmus. Jüngste Änderung ist das gestern gestartete Rollout des eigenen Mobile-Friendly-Algorithmus‘ – das zumindest berichtet Barry Schwartz auf Search Engine Land.

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Dieser Ranking-Algorithmus trägt den Codenamen Vladivostok, die für Russland wichtigste Hafenstadt am Pazifik, welche den größten Anteil Mobil-Nutzer im ganzen Land verzeichnen kann. Vorerst arbeitet Yandex nur in Russland mit seinem neuen Mobil-Algorithmus. Websites, die nicht mobilfreundlich sind, werden nicht aus den Suchergebnissen verschwinden. Allerdings besteht die Gefahr, dass sie von Wettbewerbern, die eine mobilfreundliche Website haben, verdrängt werden und so auf die hinteren Plätze in den Suchergebnissen vertrieben werden.

Was Yandex als mobilfreundlich betrachtet, kurz zusammengefasst:

A mobile-friendly webpage is a webpage whose content (text, images, etc.) fits the small screen, features vertical, rather than horizontal, scrolling, and is accessible on mobile devices (Java applets, Flash and Silverlight plug-ins are not supported by most of mobile browsers). Flash Video media files, for instance, cannot appear in search results on the mobile version of Yandex’s video search and hosting service, Yandex.Video, which only supports the HTML5 format.

Alphabet Quartalszahlen Q4/2015: Google-Holding steigert Umsatz um 18%

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Am 11. August 2015 machten die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin eine Ankündigung, die für Furore sorgte: Das Suchmaschinen-Imperium Google Inc. bekommt eine Holding und wird fortan als Tochterunternehmen dieser Holding geführt – die neue Holding bekam den Namen Alphabet Inc.

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© Alphabet Inc.

Das vierte Quartal im Geschäftsjahr 2015 war dann das erste Quartal in dem Google als operative Tochter von Alphabet geführt wurde. Gestern gab Alphabet die Geschäftszahlen für Q4 und das gesamte Geschäftsjahr 2016 bekannt. Die Google-Holding konnte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18% steigern und im Vergleich zum Vorquartal desselben Jahres um 14%. Und auch das Quartal an sich lief für Alphabet sehr erfolgreich: So konnte der Konzern seinen Überschuss von Oktober bis Dezember von 4,68 Milliarden US-Dollar auf 4,92 Milliarden US-Dollar steigern. Im Vergleich zum Vorquartal (also Q3) konnte Alphabet seinen Überschuss sogar um sagenhafte 23% steigern.

Alphabet macht aber vornehmlich Umsatz durch die Google-Dienste und Werbeeinnahmen des Google-Netzwerkes – hier erwirtschaftet das Unternehmen auch den Großteil seines Gewinns. Die weiteren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Alphabet sorgen noch für Verluste. Im vergangenen Jahr verbrannte die Entwicklungssparte, wo unter anderem am Google-Auto und Drohen geforscht wird, rund 3,6 Milliarden US-Dollar. Laut einem Bericht von heute.de sind die Analysten und Börsenprofis dennoch vom Potenzial des Konzerns überzeugt und sehen auch überzeugende Perspektiven in den Forschungsbereichen abseits von Werbung und Search.

Den vollständigen Quartals- und Jahresbericht findet ihr auf abc.xyz.

Google versucht mit FAQ Zweifel zum Wechsel von HTTP auf HTTPS auszuräumen

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Plant ihr Eure Website auf HTTPS umzustellen, aber seid Euch bisher unsicher, ob der Aufwand den Ertrag rechtfertigt? Um eventuelle Zweifel auszuräumen hat Webmaster Trends Analyst John Mueller auf Google+ ein FAQ veröffentlicht, welches diese ausräumen könnte. Christian Kunz hat auf seinem Blog eine Übersetzung ins Deutsche publiziert.

Um das gesamte FAQ im unten eingebetteten Google+-Beitrag sehen zu können, klickt einfach auf „Mehr anzeigen“.


Falls noch Fragen offen bleiben, schaut einfach in das umfangreiche Hilfe-Dokument von Google zum Thema HTTPS und seine Vorteile.

International SEO: Reconsideration Request immer in der Website-Sprache

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Eine wichtige Information für SEOs, die mit internationalen Websites arbeiten. Reconsideration Requests sollten immer in der Sprache der jeweiligen Site verfasst werden.

Doch auch wenn die Sprache der Website von jener im Reconsideration Request abweicht, wird dieser bearbeitet – es dauert unter Umständen nur weitaus länger:

How to: Sonderzeichen in Title und Meta-Description

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Bekanntermaßen ist nur der Title einer Webseite ein Google-Rankingfaktor. Die in den Google-Suchergebnislisten unter dem Title und der URL eines Suchergebnisses angezeigte Meta-Description dagegen nicht. Allerdings dient der Title in Kombination mit einer aussagekräftigen Meta-Description noch einem weiteren Zweck: Die Aufmerksamkeit des Google-Nutzers auf sich zu lenken:

Da Google den Inhalt einer Meta-Description nicht in die Berechnung für das Ranking einer Webseite in den SERPs heranzieht liegt die “optimale” Meta-Description meist im Auge des Betrachters, bzw. des Suchenden, da für sie die Meta-Description ein erster Indikator über den Inhalt der Webseite ist.

Durch diesen Umstand ist die Meta-Description einer Webseite der CTR (zu deutsch: Klickrate) von Suchenenden zuträglich und sollte aus diesem Grunde mit Bedacht gewählt werden.

Aus: FRAG SISTRIX

Pascal Horn, SEO-Manager und OM-Nerd, hat auf seinem Blog, NextlevelSEO, untersucht, welchen Einfluss Sonderzeichen auf die CTR eines Suchergebnisses haben. Die Learnings aus dem Artikel stelle ich einmal kurz vor:

  • Google entfernt Sonderzeichen aus dem Title, wenn
    • sie ganz am Anfang stehen
    • ganz am Ende stehen
    • mehrfach hintereinander wiederholt werden
zu-viele-sonderzeichen

© NextlevelSEO

Pascal vermutet, dass Google Sonderzeichen ganz zu Beginn und ganz am Ende des Titles als „Klickbait“ wertet und eine Anhäufung von Sonderzeichen als Überforderung der Photorezeptoren der Augen des Google-Nutzers – die weiteren Suchergebnisse hätten keine Chance mehr aufzufallen.

Den gesamten Artikel findet ihr hier.