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Falsche Implementierung von hreflang schadet nicht, wird von Google ignoriert

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Gary Illyes hat am Wochenende mit der Antwort auf eine Frage der SEO-Managerin Mariel Martinez erklärt, dass Google falsch implementierte hreflang-Anmerkungen schlicht ignoriert. So schaden falsch eingebundene hreflang-Annotationen einer Website nicht direkt. Allerdings können die mehrsprachigen Inhalte der Website so auch nicht von Googles Geotargeting profitieren.

Mitte Juli sendete Google in der Search Console eine Menge „Reminder”-Benachrichtigungen an Webmaster, die hreflang nicht korrekt auf ihrer Website implementiert haben. Laut Illyes wurden rund 15% der Webmaster kontaktiert, die auch eine Nachricht wegen ihrer nicht-mobilfreundlichen Website bekommen hatten:

Um die Implementierung von hreflang bei Eurer Website auf Richtigkeit zu überprüfen, könnt ihr dieses Tool von SISTRIX nutzen.

Andauernde technische Probleme sorgen für langsames Rollout von Panda 4.2

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John Mueller wurde im heutigen Webmaster Central Office Hangout mehrfach mit der Frage konfrontiert, warum sich die aktuelle Iteration des Panda Updates über einen derart langen Zeitraum hinziehen wird.
Sowohl Jennifer Slegg als auch Barry Schwartz haben seine Antworten transkribiert und es kristallisiert sich eine Ursache für das langsame Rollout heraus: So will Google weder die Webmaster verunsichern, ärgern oder die Bevorzugung eigener Angebote vor den Wettbewerbshütern verschleiern. Wie auch schon vor Beginn des Rollouts scheinen technische Probleme der Grund für das mehrere Wochen in Anspruch nehmende Panda 4.2-Update zu sein.

Die Aussage von Webmaster Trends Analyst John Mueller findet ihr im eingebetteten Video im Wortlaut:

Google weist Frankreichs Forderung auf erweitertes „Recht auf Vergessen” zurück

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Mitte Juni hatte die nationale Datenschutzbehörde Frankreichs (Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés, kurz CNiL) die Suchmaschine Google aufgefordert, dass alle Einträge, bei denen, laut dem in der EU beschlossenen „Recht auf Vergessen”, der Bitte einer Löschung stattgegeben wurde, nicht nur auf der europäischen Top-Level-Domain (.fr), sondern aus den Suchergebnissen der internationalen Domain (google.com) entfernt werden. Google sollte dieser Forderung binnen zwei Wochen nachkommen.

Die Frist hat der Konzern aus Mountain View nicht ganz eingehalten, aber nun seine Gedanken zu der Forderung verschriftlicht und auf dem Europe Blog veröffentlicht. Kurz: Google weist die Forderung der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs zurück und geht in Berufung:

As a matter of principle, therefore, we respectfully disagree with the CNIL’s assertion of global authority on this issue and we have asked the CNIL to withdraw its Formal Notice.

Da das „Recht auf Vergessen”, also die Löschung personenbezogener Links ohne öffentliches Interesse, auf einem rein europäischen Gesetz basiert, sehe Google keine Notwendigkeit die Löschung von Links auch auf seine internationalen Suchen auszuweiten. Auch würde eine Ausweitung die Internetfreiheit empfindlich verletzen:

If the CNIL’s proposed approach were to be embraced as the standard for Internet regulation, we would find ourselves in a race to the bottom. In the end, the Internet would only be as free as the world’s least free place.

Und Google schließt seine Argumentation mit deutlichen Zahlen: So benutzen mit 97% die überwältigende Mehrheit der Franzosen google.fr. Auch ist es im Regelfall sehr schwierig auf die internationale Seite google.com zu gelangen. Denn Internetuser, die google.com in die Adresszeile ihres Browsers eintippen, werden direkt auf die jeweilige Landesversion umgeleitet. Um die internationale Seite aufzurufen müssten Nutzer google.com/ncr eintippen – eher aufwendig.

Das vollständige Statement von Peter Fleischer aus dem Google Global Privacy Counsel findet ihr hier.

App Interstitials in Zukunft als Fehler im „mobile-friendly”-Test?

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Laut der Aussage von Googles Webmaster Trends Analyst Zineb Ait Bahajji könnte Google in seinem hauseigenen Tool, dem „Test auf Optimierung für Mobilgeräte” bald App Interstitials als Fehler anzeigen:

Vor rund einer Woche hat David Morell, ein Softwareentwickler von Google+, eine Google-eigene Case Study veröffentlicht und gezeigt, dass ganzflächige App Interstititals, also die Aufforderung die zur Website gehörige App herunterzuladen, die Seiten-Absprungrate stark erhöhen. Die von Google empfohlene Lösung sind schmale Inline-Banner, welche am oberen Rand einer Website eingeblendet werden. Auch zeigt diese Case Study, dass App Interstitials – ob bildschirmfüllend oder nur als schmales Inline-Banner – keinen besonders großen positiven Einfluss auf die Downloads der App haben.

Laut Jennifer Slegg wird Google App Interstitials ab dem 14. August auch als Fehler in der Search Console anzeigen.

Interview | „Beim Website-Relaunch ist es manchmal eine Herausforderung alle Projektbeteiligten für das Thema SEO zu sensibilisieren“

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Auch heute haben wir ein neues Interview aus der Reihe „Einblicke in den Arbeitsalltag eines SEO” für euch. Wir geben einen Einblick in die Arbeit vom Director SEO bei der United Digital Group (UDG) SUMO, Maik Mistian.

Der SEO-Bereich bei der United Digital Group SUMO (kurz: UDG SUMO) kann in „technische Beratung und Optimierung“ und „Linkmanagement“ und „Local SEO“ unterteilt werden. Maik Mistian ist als Leiter der SEO-Consulting Abteilung zusammen mit 17 Kollegen im Kern für die technische Beratung und Optimierung zuständig.

Zwischen E-Mails und Meetings viele Management-Aufgaben

„Ich fange meist schon auf dem Weg ins Büro an meine Mails zu checken und auch schon zu beantworten […] bis die ersten Meetings beginnen“, beschreibt der Director SEO Maik Mistian einen typischen Arbeitsmorgen. Dazwischen gibt es viele Management-Aufgaben zu erledigen, wie die Koordination von diversen Projekten, Planungserstellung und auch die Abstimmung einiger interner Abläufe, erzählt er weiter. „Natürlich analysiere ich auch SEO-Entwicklungen und finde Trends heraus – aber die Management-Aufgaben überwiegen“, so Maik Mistian.

maik_mistian_arbeitsplatz

An seinem ordentlichen Arbeitsplatz hat der Director SEO von UDG SUMO alles im Griff.

Anzahl der Teammitglieder je nach Projekt skalierbar

Bei UDG SUMO betreuen Teams die Kunden, bei denen bei Bedarf verschiedene Projektbeteiligte für verschiedene Aufgaben mit hinzugezogen werden. „Ein Projektteam besteht dabei mindestens aus einem Account-Manager und einem SEO-Consultant. Je nach Komplexität des Projektes werden dann auch zusätzlich Linkmanager, Content-Marketing-Manager, Texter und gegebenenfalls weitere Spezialisten Teil des Projektteams“, erklärt Mistian. Dann wird eine Potenzial-Analyse erstellt und eine Liste an Zielen definiert. Dabei unterscheidet das SEO-Team technische Maßnahmen, „um den Auftritt insgesamt für Google & Co. barrierefreier zu gestalten“ und inhaltlichen Maßnahmen, erklärt uns der Director SEO. „Ist dies abgeschlossen, werden mit dem Kunden die Umsetzungsmöglichkeiten der definierten Maßnahmen abgestimmt, wobei sich dann herauskristallisiert wann wie und mit welchem Aufwand sich Maßnahmen tatsächlich zeitnah vom Kunden oder den beteiligten Agenturen umsetzen lassen und welche Maßnahmen in die langfristige SEO-Strategie aufgenommen werden müssen“, erzählt er weiter. Hier entwickle das Team ein Gespür dafür mit welchem Tempo das Projekt umgesetzt werden könne. Somit kann sich der Kunde ganz auf die Arbeit von Mistian und seinem Team verlassen, sie führen ihn sozusagen durch das Projekt.
Die Dauer eines Projektes könne man an der Größe und Komplexität festmachen: „Bei kleinen einfachen Projekten dauert die initiale Optimierung ca. 2-4 Wochen. Bei größeren Unternehmen und komplexeren Projekten liegt die Umsetzungszeit bei 3 Monaten und länger. Das liegt meist [am] höheren Planungs- und Abstimmungsaufwand“, erklärt Mistian.

Unvorhersehbare Probleme durch plötzliche neue Erwartungshaltungen der Kunden

Im Agenturalltag ist eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit dem Kunden sehr wichtig, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Allerdings komme es, laut Mistian, regelmäßig vor, dass der Kunde plötzliche Erwartungshaltungen entwickelt, die vorher nicht absehbar oder vereinbart waren. Auch passiert es, dass der Director SEO und sein Team zu spät über wichtige Änderungen am Online-Auftritt oder gar einem vollständigen Relaunch informiert werden. „Dies geschieht aber meist bei kleineren Projekten“, relativiert er. Bei größeren Projekten sei es aber manchmal eine Herausforderung die am Relaunch Beteiligten für das Thema SEO zu sensibilisieren und Chancen und vor allem Risiken bei einer verspäteten Einbindung von SEO aufzuzeigen. Aber da Mistian und sein Team mit regelmäßigen Statusmeeting, Telefonkonferenzen und Workshops für die Kunden den kontinuierlichen Austausch treiben, können sie aktiv gegen unvorhergesehene Probleme steuern. Und er kann auf lange Erfahrung zurückschauen: „Ich bin bereits schon lange dabei, sodass ich vieles inzwischen etwas entspannter sehe und vieles mich auch nicht mehr aus der Ruhe bringt.“

Das Juli-Interview mit Florian Elbers von der COMPUTER BILD DIGITAL GmbH findet ihr hier: „Ein Redakteur kann seinen Kollegen die Vorteile einer Optimierung überzeugender deutlich machen“

Weniger Warnungen wegen geblockter JS- und CSS-Dateien als Warnungen wegen nicht-mobilfreundlichen Websites

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Im Laufe des Tages verkündeten immer mehr Webmaster den Eingang von Warnungen wegen geblockter Ressourcen auf den unterschiedlichsten Wegen. Auf die Fragen von Jennifer Slegg und Barry Schwartz gab Gary Illyes ein paar Informationen zur Anzahl der Warnungs-Aussendungen und zur schnellen Beseitigung des Problems. Google verschickte die Warnungen wegen geblockter JavaScript- und CSS-Dateien nur an 18,7% der Webmaster, die eine Warnung wegen einer mobilunfreundlichen Website erhielten:

Wie kann man das Problem schnell lösen?

Auf der Entwickler-Plattform „Stackoverflow” postete Gary Illyes die simpelste Variante das Problem mit für den Googlebot geblockten JavaScript- und CSS-Dateien. So müsse in der robots.txt für den User-Agent „Googlebot” folgendes erlaubt werden:

User-Agent: Googlebot
Allow: .js
Allow: .css

Webmaster Trends Analyst John Mueller gab per Google+ noch weitere Informationen zu den Warnungen: So ist es für Google irrelevant wenn die blockierten Dateien von Drittanbietern sind, beispielsweise durch Verlinkungen zu sozialen Netzwerken. Zwar würden diese auch in der Google Search Console angezeigt, eine Warnung bekämen Webmaster aber nur, wenn die blockierten JavaScript- und CSS-Dateien von der Website selber stammen. Auch checkt Google in erster Linie die Homepage und die mobile Version der Website. Falls blockierte Dateien in tieferen Ebenen auftauchen, sendet Google eventuell keine Warnung. Um in Erfahrung zu bringen, ob blockierte Ressourcen bei der eigenen Website vorhanden sind und wo sie sich verstecken, können der „Test auf Optimierung für Mobilgeräte” und die Google Search Console helfen.

Blockierte JavaScript- und CSS-Dateien: Google sendet nun Warnungen an Webmaster

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Wie Barry Schwartz auf Search Engine Land berichtete, hat Google damit begonnen per Search Console Nachrichten an Webmaster zu verschicken, die ihre JavaScript und CSS-Dateien blockieren. Schon Anfang März hat John Mueller eine neue Funktion in der Search Console, den „Bericht über blockierte Ressourcen”, vorgestellt. Hier können Webmaster sehen, ob Ressourcen auf der Seite blockiert und somit für den Googlebot nicht sichtbar sind.

Anfang des Jahres hat Google deutlich gemacht, dass der Googlebot nicht von Inhalten auf der Website ausgesperrt werden sollte, da er so die Website nicht vollständig lesen und verarbeiten kann.

Nun geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und aktiv auf die Webmaster betroffener Seiten zu. Search Engine Land postete eine solche Warnung als Beispiel:
googlebot-cannot-access-css-js-621x600

Falls ihr diese Mitteilung auf bei Euch in der Search Console findet, solltet ihr einfach den dort angegebenen Instruktionen folgen.

Case Study von RankingCheck: 40% Traffic-Zuwachs durch Länder-Bündelung auf generischer .com-TLD

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Auf dem Blog von RankingCheck hat Eoghan Henn in einer Case Study analysiert, ob die organischen Rankings von der Bündelung aller Inhalte auf einer internationalen, generischen Domain (gTLD) profitieren können.

Anhand der Kundendomain eines Herstellers virtueller Telefonanlagen zeigt Henn, dass die Website in diesem speziellen Fall einen hohen Trafficzuwachs durch die Bündelung der Länder-Versionen auf einer gemeinsamen Domain (nfon.com) verzeichnen kann. So hat Henn die alten Länder-Domains, wie beispielsweise nfon.at für Österreich auf nfon.com/at/ umgezogen. In Österreich hat dieser Umzug einen Anstieg des Traffics um 43% zu Folge. Jedoch müsse hier beachtet werden, so Henn, dass in die Zeitspanne der Umstellung auch ein Relaunch der Website gefallen wäre – so könnte der Trafficzuwachs nicht zweifelsfrei und ausschließlich der Domainumstellung zugeordnet werden. Auch die Sichtbarkeit von nfon.com/at/ (roter Graph)zeigt einen starken Anstieg:

sichtbarkeitsentwicklung-AT

In Großbritannien fiel die Domainumstellung dagegen nicht direkt in die Relaunch-Phase, sodass der Trafficzuwachs von 42% dieser Umstellung mehr oder weniger direkt zugeordnet werden kann. Auch hier kann man erkennen, dass die Sichtbarkeit von nfron.com/gb/ (roter Graph) merklich zunimmt:

sichtbarkeitsentwicklung-UK

Henn erklärt dieses Ergebnis folgendermaßen:

Für die meisten Unternehmen gilt in der Suchmaschinenoptimierung: Je weniger unterschiedliche Domains und Subdomains man hat, desto besser. Das liegt daran, dass es viele Ranking-Faktoren gibt, die für die ganze Domain gelten, und nicht nur für einzelne Unterseiten. Eingehende Links gehören zum Beispiel zu den Ranking-Faktoren, die eine komplette Domain stärken, und nicht nur die direkt verlinkten Unterseiten. […] Diese Regel lässt sich nun auch übergreifend auf Sprach- und Länderversionen anwenden: Von einem Link auf eine deutschsprachige Seite profitieren auch die Seiten anderer Sprachversionen, sofern sich diese auf derselben (Sub-)Domain befinden.

Jedoch muss jeder Webmaster prüfen, ob das Modell der Bündelung von Länderversionen auf einer .com-Domain sinnvoll ist. Für Google ist eine .de oder .co.uk-Domain ein Hinweis darauf, dass die Inhalte der Seite im jeweiligen Land relevanter sind. So ist die Frage, ob die gebündelte Kraft einer einzigen .com-Domain auch in den länderspezifischen und lokalen Suchergebnissen von Vorteil ist oder ob hier die Praktik mit einzelnen Länderdomains mehr Sinn macht.

Google+ in Zukunft nur noch Stream, keine Zwangsbindung zwischen Google+ und YouTube mehr

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Der Produktmanager von Google+, Bradley Horowitz erklärte, dass es in naher Zukunft einige Veränderungen bei Googles sozialem Netzwerk Google+ und der Verwendung des Google+-Profils geben wird. Schon im März dieses Jahres gab Horowitz, zu dem Zeitpunkt gerade als Nachfolger von Vic Gundotra angetreten, einige Informationen zu anstehenden Veränderungen bei Google+. Er erklärte, dass das Netzwerk in drei Dienste aufgespalten wird: den Google+-Stream, Google Fotos und Hangouts.

G+ Logo

Quelle: Google


Die wohl weitreichenste Veränderung, die Horowitz nun angekündigt hat, ist der Wegfall der Zwangbindung von Google+ und den anderen Google Diensten. So war das Google+-Profil bisher zwangsweise an alle anderen Google-Dienste gekoppelt – ein Umstand der im Fall von YouTube für einigen Unmut sorgte. In Zukunft wird nur noch der normale Google Account nötig sein um die Dienste wie YouTube, Drive, GMail und weitere zu nutzen. Die Videoplattform YouTube wird den Anfang machen, sodass Nutzer zum Kommentieren von Videos nun künftig keinen Google+ Account mehr benötigen. Für Nutzer, die aus diesem Grund ein Google+.-Profil haben, es aber nicht öffentlich nutzen möchten, vereinfacht das Unternehmen die Möglichkeiten das Profil zu managen und gegebenenfalls zu löschen.

Bradley Horowitz’ Ankündigung im Wortlaut (Auszug):

So in the coming months, a Google Account will be all you’ll need to share content, communicate with contacts, create a YouTube channel and more, all across Google. YouTube will be one of the first products to make this change, and you can learn more on their blog. As always, your underlying Google Account won’t be searchable or followable, unlike public Google+ profiles. And for people who already created Google+ profiles but don’t plan to use Google+ itself, we’ll offer better options for managing and removing those public profiles.

Quelle: Official Google Blog

Auch beim sozialen Netzwerk selber tut sich etwas: So fokussiert das Team um Horowitz Google+ auf seine Kernfeatures, also das Teilen und Veröffentlichen von Inhalten. Diese können mittels Google+ Collections auch themenspezifisch gruppiert werden. Auch die Verschiebung von Google+ Fotos in die Google Foto App soll dazu beitragen Google+ zu verschlanken. So soll Google+ in Zukunft wirklich nur noch einen Informationsstream darstellen und weniger Zentrale für alle Google Dienste sein.

Viele Medien sehen nun das Ende von Google+. Was denkt ihr?

Google indexiert keine dynamisch nachgeladenen Inhalte hinter „Tabs”

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Webmaster Trends Analyst Gary Illyes hat auf der Frageplattform für Programmierer „stackoverflow” erklärt, dass Google Inhalte, die hinter einem „Tab” versteckt sind und beim Anklicken dieses „Tabs” dynamisch nachgeladen werden, nicht sehen und in der Konsequenz auch nicht indexieren kann. Hierbei sind allerdings nicht die verschiedenen Tabs im Browser gemeint, sondern Auswahlboxen, ähnlich diesem Beispiel der Nachrichtenseite BILD.de:

Bild.de_Tabs

Die Inhalte, die durch Klicken auf die markierten Bereich um „News”, „Politik” und die weiteren Kategorien eingeblendet werden, werden beim Klicken auf die Kategorie dynamisch nachgeladen – der Googlebot sieht sie nicht auf einen Blick. © BILD

Gary Illyes Aussage im Wortlaut:

No, we (Google) won’t see the content behind tabs iff the content under the tab is dynamically generated (i.e. not just hidden).

You can also see what we „see” using Fetch as Google in Search Console (former Webmaster Tools); read more about the feature in our post titled Rendering pages with Fetch as Google.

Um zu überprüfen, ob der Googlebot alle Inhalte auf Eurer Website lesen kann, könnt ihr die Webseiten in der Google Search Console mittels „Fetch as Google” checken. Hilfreiche Tipps zur Verwendung gibt Google auch hier.