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Neues Google-Logo dem bestehenden Groupon-Logo sehr ähnlich

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Nachdem Google am 1. September sein neues Logo vorgestellt hat, wurden viele Stimmen laut – manche sehr positiv wie von Adobe-Designer Khoi Vinh, manche sehr negativ.

Auch der Gutscheinanbieter Groupon äußerte sich zu Googles neuer Designsprache:

Eine Groupon-Suche mit Googles abgelegter Serifen-Schriftart wäre sehr amüsant.

In der Tat sind sich die Logos, zumindest wenn man das Groupon-Logo mit Googles „G“ vergleicht, sehr ähnlich:

Groupon_logo

© Groupon

Google_logo

© Google

Das Groupon dem Suchmaschinenriesen aus Mountain View eine Summe von sieben Milliarden US-Dollar als Entschädigung vorschlägt ist wahrscheinlich ein Spaß. Und gleichzeitig eine Mögliche Anspielung: Barry Schwartz spekuliert auf Search Engine Roundtable, dass Groupon damit auf ein Google-Angebot aus dem Jahr 2012 anspielt – damals wollte sich Groupon aber nicht übernehmen lassen.

US-Agentur Northcutt: Es gibt nur 61 konkrete Google-Rankingfaktoren

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Die US-amerikanische Inbound-Marketing Agentur Northcutt hat die kursierenden und von Google bestätigten Rankingfaktoren einmal in einer Übersicht zusammengefasst und nach „Mythos“ und „Konkret“ organisiert. Die Quellen sind Google Patent-Einreichungen, direkte Aussagen von Google oder wissenschaftliche Methoden.

Wenn wir also in der interaktiven Matrix den Schieberegler „Myth —> Concrete“ vollständig zu „Concrete“ bewegen, zeigt die Liste nur noch 61 Rankingfaktoren an:
google_ranking_factors_northcutt_agency

Google kommuniziert seit längerer Zeit, dass es über 200 Faktoren gäbe. Was bei der Auflistung von Northcutt allerdings beachtet werden muss: Hier werden keine Lokal-Rankingfaktoren mitgezählt. Auch gibt es für reine Bildersuchen und Videosuchen leicht angepasst Faktoren. Daher befindet sich die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Hier könnt ihr die Matrix selber ausprobieren: Google Ranking Factors

Studie: 27% mehr Conversion bei Verringerung der Ladezeit um eine Sekunde

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Tammy Everts von der US-Webanalyse-Firma Soasta hat in einer Case Study herausgefunden, dass eine geringere Ladezeit einer Shop-Seite einen positiven Einfluss auf die Conversion-und auch auf die Bounce-Rate hat. Nun, dies ist nicht verwunderlich, denn jeder kennt das frustrierende Warten auf das vollständige Laden aller Inhalte einer langsamen Webseite. Wenn die Inhalte schneller bereitstehen, dann kaufen wir dort auch bevorzugt ein – denn die User Experience stimmt.

Für die Untersuchung hat die Senior Analystin die Conversion- und Bounce-Rate eines Kunden von Soasta über einen Zeitraum von 30 Tagen untersucht. Ich habe mir die Kundenliste einmal angeschaut und tippe auf den Luxus-Online-Shop Bonobos. Über diesen Zeitraum konnte sie rund 4,5 Milliarden Mobil-Sessions sammeln und analysieren. Mit der Soasta-Software „mPulse“ hat sie die Abhängigkeit zwischen Ladezeit und Conversion- sowie Bounce-Rate untersuchen können.

Bei dem nachfolgenden Graphen zeigt die x-Achse die Ladezeit einer Seite in Sekunden und die y-Achse die Seitenaufrufe bzw. die Conversion-Rate. So ist erkennbar, dass die höchste Conversion von fast 2% bei einer Seitenladezeit von rund 2,4 Sekunden zu verzeichnen ist. Mit einer Ladezeit von 3,3 Sekunden, also fast einer Sekunde mehr, fällt die Conversion schon auf 1,5% ab. Ab einer Ladezeit von rund 2 Sekunden mehr, also bei 4,2 Sekunden, halbiert sich die Conversion-Rate sogar. Danach nimmt sie mit steigender Seitenladezeit kontinuierlich ab und bleibt ab 6,6 Sekunden auf einem gleichbleibenden Niveau.

mobile-case-study-conversions31

Die niedrige Conversion bei schnellen Seiten könnte ein Indiz dafür sein, dass es sich hierbei um Kategorieseiten oder Seiten mit wenigen Inhalten und damit einhergehend keiner Conversion-Möglichkeit handelt.

Die Absprungrate verhält sich ähnlich zur Conversion-Rate. So kann man vereinfacht sagen, dass sie sich mit steigender Seitenladezeit kontinuierlich erhöht. Die geringste Absprungrate verzeichnen diejenigen Seiten, die nur rund 2,4 Sekunden zum Laden benötigen:

mobile-case-study-bounce-NEW

Die hohe Absprungrate bei Seitenladezeiten bis 1,8 Sekunden könnte darauf zurückzuführen sein, dass hier Kategorie- oder Übersichtsseiten, bzw. Seiten mit wenigen Inhalten besucht wurden, die nur als Mittler zu Artikelseiten oder Seiten mit vielen Informationen dienen.

Die gesamte Auswertung findet ihr im Soasta Blog: Case study: Mobile pages that are 1 second faster experience up to 27% increase in conversion rate

Der IndexWatch 09/2015 steht bereit

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Pünktlich Anfang September präsentiert Rene Dhemant den IndexWatch 09/2015. Darin analysiert er die Gewinner und Verlierer im SISTRIX Sichtbarkeitsindex des Monats August.

Mit Abstand der größte Gewinner im August ist mit +413,61% das personalisierbare Online-Radio last.fm. Hier wurde scheinbar entschieden alle Inhalte zentral auf der Domain last.fm zu bündeln – dies wird auch den hohen Anstieg in der Sichtbarkeit zur Folge gehabt haben.
Auch die E-Learning Plattform lecturio.de hat rund 26% Sichtbarkeit hinzugewinnen können und befindet sich insgesamt in einem steilen Aufwärtstrend. René hat sich gefragt wie dies zustande kommt und herausgefunden, dass hochwertige Inhalte und eine optimierte interne Verlinkung dazu geführt haben bzw. dazu führen.

SISTRIX-IndexWatch-Blogpost

Zu den Verlieren des Monats August zählen axelspringer-mediapilot.de (-82,41%), lastfm.de (-77,09%) und das Reisebüro topbucher.de (-67,08%). Die Auskunft über das Medien-Portfolio von Axel Springer (axelspringer-mediapilot.de) hat so stark an Sichtbarkeit verloren, weil die Inhalte auf die Domain media-impact.de umgezogen wurden. Lastfm.de wurde ja, wie schon bei der Auflistung der Gewinner erklärt, auf last.fm umgezogen und hat daher fast 80% der Sichtbarkeit verloren bzw. an last.fm abgegeben. Beim Reisebüro topbucher.de wird der Googlebot kurioserweise mit NOINDEX davon abgewiesen die Inhalte aller URLs zu indexieren. Auch in der robots.txt werden alle Crawler angewiesen die Seite nicht zu besuchen. So erklärt sich auch der starke Abfall in der Sichtbarkeit.

Alle weiteren Analysen findet ihr hier.

Webseiten mit ganzflächigen App-Interstitials werden ab 1. November abgestraft

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Es war schon abzusehen: Google straft ab dem 1. November diejenigen Webseiten ab, die ihre eigenen Apps mit einem ganzflächigen Interstitial bewerben. Sie werden in der Folge dann in den mobilen Suchergebnissen nicht mehr als „mobile-friendly“ bzw. „Für Mobilgeräte“ geeignet gekennzeichnet:

After November 1, mobile web pages that show an app install interstitial that hides a significant amount of content on the transition from the search result page will no longer be considered mobile-friendly. This does not affect other types of interstitials. As an alternative to app install interstitials, browsers provide ways to promote an app that are more user-friendly.

Ab heute wird das Mobile-friendly Test-Tool einen Hinweis anzeigen, wenn die eingegebene Webseite ein ganzflächiges Interstitial enthält:

Mobile_friendly_test_Interstitial

Google empfiehlt die Nutzung von Inline-Bannern bzw. „App-install banner“. Diese würden Apples Safari Browser als „Smart Banner“ und Googles Chrome-Browser als „Native App Install Banner“ unterstützen. So könnten Besucher die Inhalte der Seite sehen, ohne zwangsläufig ein Banner weg klicken oder eine App installieren zu müssen. Sie hätten so die freie Entscheidung – ein Vorgehen, welches ganz im Sinne von Google ist.

Also nochmal in kurz:

ganzflächiges_Interstitital

So sollte es nicht aussehen,…

Inline_Banner_Interstitial

…sondern so.

Alle weiteren Informationen dazu findet ihr im Webmaster Central Blog:
Mobile-friendly web pages using app banners

Google hat ab sofort ein neues Logo

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Nach Alphabet kommt nun die nächste große Neuerung bei Google. Das Unternehmen bekommt ein neues Logo (bitte auf das Logo klicken):

OGB-INSIDER-BLOGS-GoogleLogox2-Animated

Wer zurzeit die Google Suche – ob auf dem Desktop-PC oder mobil – besucht, wird eine Hand-Animation sehen, die das alte Google-Logo wegwischt und das neue Logo malt.

Google_logo_neu

Wegwischen…

Google_logo_neu_1

…Neu malen…

Google_logo_neu_2

…Google Logo 2015

Mit dem neuen Logo möchte Google dem veränderten Suchverhalten seiner Nutzer Rechnung tragen. In den Anfängen der Suchmaschine starteten die Menschen eine Google-Suche auf ihrem Desktop-PC. Heute jedoch benutzen sie dafür entweder den PC, das Notebook, das Tablet, das Smartphone oder die Smartwatch: Die Suche wird mobil.

Heute stellen wir eine neue visuelle Sprache vor, die dieser Realität Rechnung trägt, sodass ihr immer wisst, wann Google für euch im Einsatz ist – sogar auf dem kleinsten Bildschirm. Wie ihr sehen werdet, haben wir das Google-Logo und -Branding, die ursprünglich für eine einzige Browserseite auf einem Desktop-Computer gestaltet wurden, für eine Welt der nahtlosen Internetnutzung mit einer Vielzahl von Geräten und unterschiedlichen Eingabemethoden (wie zum Beispiel Touchscreens, Tastatureingabe und Sprachsteuerung) umgestaltet.

Mit dem neuen Logo verabschiedet sich der Suchmaschinen-Gigant auch vom prägnanten blauen „G“ als Kurzform des Logos. Dieses wird durch ein „G“ in den farbenfrohen Google-Farben ersetzt. In Zukunft wird Google bei unterschiedlichen Anwendungen immer ein mit den Google-Farben bestücktes Symbol zeigen, das die gerade genutzte Anwendung symbolisiert.

Die Entwicklung des Google-Logos im Laufe der Jahre könnt ihr hier sehen:

Alle weiteren Informationen findet ihr im offiziellen Google-Blog: Google hat einen neuen Look

Google stellt Hosting-Unterstützung von Google Drive ein

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Wie der Suchgigant Google gestern im Apps Developer Blog mitteilte, wird die Funktionalität des Webhostings für Nutzer und Entwickler per Google Drive mit Wirkung zum 31. August 2016 eingestellt.

Bis zu diesem Zeitpunkt können Nutzer dieser Funktion weiterhin ihren Content per googledrive.com/host/[doc id] ausliefern. Als Grund für die Einstellung des Webhostings durch Google Drive gibt das Unternehmen eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen an. Darüber hinaus bietet Google Domains, aktuell in einer beta-Version, die Möglichkeit Google als Hostingpartner weiterhin zu nutzen.

Google verändert die Abmessungen des Suchschlitzes

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Wie Barry Schwartz heute feststellte, hat Google geringfügige Anpassungen an den Abmessungen des Suchschlitzes vorgenommen. So ist das Eingabefeld nun auf der Startseite google.de schmaler geworden, ragt also nicht mehr so stark über die Enden des Google-Logos hinaus. Auf den Suchergebniss-Seiten ist das Eingabefeld nun etwas höher und hat einen minimal schmaleren Rand.

Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte. Barry hat zwei GIF-Bilder erstellt, die die Veränderungen zeigen (bitte auf die Bilder klicken):

google-search-box-taller-change-1441109196

© Seroundtable

google-search-box-taller-inside-1441109196

© Seroundtable

CTR, Impressionen, Position und Klicks: SISTRIX Toolbox speichert historische Daten aus Search Console

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Anfang August hat Google die Suchanalyse-API der Search Console vorgestellt. So erlaubt Google den externen Zugriff auf die Daten aus dem Suchanalyse-Bericht – diese lassen sich auf diese Weise auch über den Zeitraum von 90 Tagen hinaus analysieren.

Search Console_Daten_SISTRIX_Toolbox

Um die Daten aus dem eigenen Konto in der Google Search Console auch in der Toolbox anzeigen zu können, muss zuerst die eigene Domain eingegeben werden (1). Anschließend lässt sich über den Menüpunkt „Google Search Console“ (2) die Integration der Daten starten. Nach erfolgreicher Integration sieht man die Kennzahlen wie im Bild aufbereitet. © SISTRIX

Seit heute bietet die SISTRIX Toolbox seinen Nutzern die Möglichkeit ihr Google Search Console-Konto mit dem Toolbox-Account zu verbinden. Auf diese Weise können die Daten aus dem Suchanalyse-Bericht nun direkt in der Toolbox angezeigt werden. Dazu zählen die Impressions, Klicks, CTR und die durchschnittliche Position der Inhalte der eigenen Domain in den Google Suchergebnissen. Diese Daten lassen sich mithilfe der Toolbox auf Domain- und Verzeichnisebene betrachten. Darüber hinaus ist es mit dieser Integration möglich die Suchanalyse-Daten auch über den Speicherzeitraum der Google Search Console hinaus zu speichern und so langfristige Analysen erstellen zu können. Die angezeigten Daten stehen nur Dir zur Verfügung und können weder von SISTRIX noch von anderen Nutzern eingesehen werden.

Ab 1. September: Chrome-Browser blockiert Flash-Ads per default

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Das Google AdWords Team hat vergangene Woche per Google+ nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass der Chrome Browser ab morgen, also dem 1. September, Flash-Ads per default blocken wird. Dies hatte Google schon Anfang Juni angekündigt und darauf hingewiesen, dass AdWords Elemente mit Flash standardmäßig durch den AdWords Editor in HTML 5 umgewandelt werden. Ob alle Elemente einer Anzeige umgewandelt werden können, zeigt dieses Tool. Falls manche Teile einer Anzeige nicht automatisch konvertiert werden können, sollten sie in HTML5 hochgeladen werden.

Alle anderen Flash-Elemente wird der Chrome Browser ab morgen standardmäßig stoppen und stattdessen dieses Element anzeigen:

Durch Klick auf den Play-Button startet die Anzeige zwar, allerdings werden wahrscheinlich wenige Nutzer aktiv auf Banner klicken um zu sehen, was ihnen dort angeboten wird. Chrome wird, laut dem Googlewatchblog, nur „nicht zentrale Flash-Inhalte“ blockieren, also wahrscheinlich nur Bannerwerbung am Rand o.ä.. Dennoch ist es für AdWords-Nutzer jetzt besonders wichtig herauszufinden, ob ihre Anzeigen auch nach dem morgigen Tag noch vollständig angezeigt und automatisch abgespielt werden.

Nachdem Mozilla Mitte Juli den Flash-Player in seinem Firefox-Browser aufgrund einer kritischen Sicherheitslücke kurzzeitig blockte, setzt nun auch Google zum Kampf gegen Flash an. Youtube setzt schon seit Anfang des Jahres auf HTML5. Bedeutet diese Entwicklung nun das langsame Ende von Flash?