Den eigenen Firmennamen bei Google AdWords buchen?

von Simon am 22. November 2009

Olaf Kopp von online-marketing-deutschland.de stellt in seinem Blog die Frage, warum viele AdWords-Agenturen dazu raten, den eigenen Firmennamen als Keyword bei Google AdWords zu buchen:

Ich bleibe der Meinung, dass es nur in Sonderfällen Sinn macht auf den eigenen Firmennamen als Keyword zu bieten. Z.B. dann wenn bei der Suche nach dem Firmen oder Brandname bei z.B. Google die Firma nicht unter den den Top Ranking in den organischen SERPs erscheint, weil die Website eventuell sehr neu ist oder man in Sachen SEO einfach geschlafen hat.

Ein interessanter Gedankengang zum Thema:

Meine Vermutung ist ja immer noch, dass Agenturen gerne auch auf den Firmennamen buchen, da dabei die entscheidenden Kennziffern Conversions, Conversionrate, Conversionkosten und CTR i.d.R. überdurchschnittlich gute Werte aufweisen und dass somit die Gesamtkonto Statistik bzw. Performance die Arbeit der Agentur auf den ersten Blick in einem sehr guten Licht dastehen lässt.

Artikel lesen: Google Adwords: Den eigenen Brand-/Firmen-Namen als Keyword buchen?

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6 Kommentare zu "Den eigenen Firmennamen bei Google AdWords buchen?"

David am 22. November 2009

… und wenn die CTR, und die Bouncerate der Kampagne/des Adwords Accounts sich verbessert (und das mangels Konkurrenz beim Firmenname zu niedrigsten cpcs), dann steigt die Qualität des Adwords Accounts was es über alle Kampagnen gesehen wieder günstiger macht…
Wenn ich Adwords Kampagnen über eine Agentur laufen lassen würde, dann würde ich in diesem Fall erwarten das das rausgerechnet wird.

jens am 22. November 2009

Ewiger Streit. IMHO hat aber noch keiner nachgewiesen, dass der angebliche Sparfaktor für das Konto höher ist als die Ausgaben.

Die Eigendarstellung, also Statistiken cheaten auf Kosten der Kunden, scheint mir doch eher gegeben zu sein.

Da ich mir Nutzer und Ihre Motivationen ansehe, ist es auch egal, ob ein Dritter den Brand bucht. Wenn jemand zu spiegel will, will er halt zu spiegel. Und wenn sich jemand darüber einbucht, so wird er halt eine sehr sehr hohe Bouncerate haben, da er eben nicht spiegel ist.

Einzige Ausnahme, wenn Affiliates auf den Brand buchen und direkt auch dorthin leiten. Dann ist man aber wirklich selbst schuld…

SEOnaut am 23. November 2009

Ich bin ganz deiner Meinung. Es gibt aber Ausnahmen. Gerade deutsche Unternehmen mit generischen englischen Brandnamen haben oft Probleme. Da kann es Sinn machen.

[...] Den eigenen Firmennamen bei Google AdWords buchen? (seo.at) [...]

Gernot Gawlik am 23. November 2009

Jetzt müsste mir nur noch jemand erklären, warum denn bei den “Großen” eben auch immer das Brand dazugebucht wird (z.B. Otto, Baur etc). Ein Kommilitone begründete dies in einer Diskussion mit mir mit dem erhöhten Werbeeffekt: “Was man öfter sieht, prägt sich besser ein” und dass die AdWords-Texte schlicht und ergreifend schneller und geziehlter (z.B. Weihnachten) geändert werden können. Punkt 2 leuchtet mir diesbezüglich durchaus ein. Man kann, indem man den Brand bucht, durchaus mal eben schnell auf eine besondere Werbekampagne aufmerksam machen.

wendy am 23. November 2009

Muss man auch dazu sagen, dass es sinn macht wenn der Konkurenz die Keywords kauft…

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