SES: Landingpages und Conversionboosting

von Andreas am 25. November 2009

Die zweite Session des heutigen Tages der SES 2009 befasst sicht diesmal nicht mit der Thematik der Trafficgenerierung, sondern mit der Problematik, wie ich den generierten Traffic auch wirklich konversionsstark nutzen kann. Eine Onpageoptimierung im Conversionbereich sozusagen. Wie bekomme ich Besucher zum “goldenen Klick”. Vortragende sind bei dieser Session Dr. Mario Fischer, Timo Aden und Robin Heintze. Moderiert wird das ganze durch den Vater der SES Thomas Bindl.

Mit Adwords Traffic gezielt generieren

Den Anfang der Session macht unser geschätzter SEO Dr. Fischer, der gleich zu beginn auf die Wichtigkeit der analytischen herangehensweise im Bezug zu einer Conversions-Optimierungsstrategie. Also immer schön tracken. Tracken, tracken, tracken. Wer hats jetzt nocht nicht begriffen? Ob mit Analytics oder anderen Tools ist jedem selbst überlassen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Conversionsteigerung ist auch die Wahl der richtigen Adwordsanzeigen und die damit einhergehende Auswahl der richtigen Keywords. Auch diese sollte man aus einem Mix mit “common sense” (Grüße an Marcus Tandler), und mit Tools bewerkstelligen. Das Google eigene Adwordstool in Zusammenarbeit mit Analytics leistet da beste Dienste, so Herr Fischer. Am Rande wurde kurz erwähnt, dass die Keywords möglichst auch weit gestreut sein sollten. Beispeil: “Tintenpatrone” (“Patrone kaufen, günstig kaufen..) Diese Streuung sollte jedoch zur Landingpage passen und dem Kunden keine Inhalte vorspielen, denn die Kunden möchten ja nicht verarscht werden, denn sonst gibt den goldenen Klick nicht. Jedenfalls nicht auf eurer Seite.
Auch eine vernünftige Recherche von negativ-Keys,also diesen Keywörtern, bei denen eure Ad-Anzeigen bei Google NICHT angezeigt werden sollten, sind fundamental für eine gelungene Kampagne. Nicht neu, aber fundamental! Mario Fischer zeigte hier auf der SES ein paar Mistakes, die sich Advertiser leistete, die die Session ein wenig auflockerten. Deplatzierte Werbung. Passiert schneller, als man mit rechnet. Das versprech ich euch. Also nochmal. Keywordlisten sind das Fundament euerer Anzeigenevaluierung und somit Basis einer guten Conversion. Und immer alles tracken. Welcher Key funktioniert, welcher nicht. Auf keinen Falls die negativen Keys vergessen!
Herr Dr. Fischer gab dann auch ein paar nützliche Tipps zur Gestaltung von Adwordsanzeigen. Zwar nicht so tricky, wie Evert gestern, aber schön und fachlich korrekt erklärt. Basics eines Advertisers. In Kurzen: Prägnante und aussagekräftige Titel wählen, wieder tracken, bei Bedarf Titel wieder ändern. Das selbe mit der Description. Manchmal entscheidet ein einfaches Komma übder eine bessere Conversion. Auch sollte man bei der Beschreibung der Anzeigen auf das Layout der Google-Anzeigen achten und die Umbrüche nicht vergessen.  Zum schluss gabs von Mario noch ein paar allgemeine Tipps zu den Anzeigen. Hier mal die Kurzfassung in der geliebten Listenform:

  • Tracken, tracken, tracken
  • Ruhig mal mit den Anzeigetexten und Titeln provozieren
  • Ehrlich zu den Besuchern sein. Keine falschen Versprechungen
  • Auf jedenfall negative keys ermitteln
  • Ordentliche Keywordrecherche (Keywordtipps: günstiger, kostenlos, schnell, Tipps, Infos zum Bestellprozess..)

Nachdem Mario noch gegen Ende seiner Rednerzeit auf die Richtlinien von Adwords zu sprechen kam, übernahm Timo Aden das Rednerpult und leitete mit seinem Vortrag über eine optimale Landingpage durch den Schluss der Session.  Also wie steigere ich die Effizienz meiner Site. Yeah Conversionoptimierung!

Conversionoptimierung

Wie bewege ich die User zum Konvertieren? Dieser Frage soll nun in dieser Session beantwortet werden. Wiederum wichtig ist das Tracking und das Analysieren des eintreffendes Traffics. Wichtige Kennziffer ist hierbei die Bouncerate, also die Absprungrate. So sollte die Landingpage dazu animieren, den Besucher möglichst lange an die Website zu binden oder direkt die Konversion zu suchen. Also auch wiede tracken, wo die Schwachstellen liegen. Wohin steigen User von eurer Website aus, wohin, warum. Analytics hilft euch dabei diese Daten zu eruieren. Natürlich gibts auch andere Tools. Wenn man eine hohe Bouncerate nachweist, so sollte man sich seine Landingpage noch einmal genau betrachten. Wo sind Schwachstellen, was kann ich durch meine eigene Weberfahrung verbessern, Hierbei sollte man auch eine Konkurrenzanalyse heranziehen, so die Auffassung von Herrn Aden. Also mal wieder beim Nachbar “spicken” und von den  anderen lernen. Anhand der gemachten LP (Landing Page) Analyse entwirft man dann am Besten verschiedene neue LPs mit verschiedenen Designs und Anordnungen. Andere Bilder, anderer Text, andere Button und, und und… Alle diese Variationen der Landingpages müssen anschließend wieder trackend getestet werden. Also Live via einer Anzeige bzw. einer Kampagne testen. Analysieren, testen und tracken. Das sind die grundlegenden Handlungen eines profitablen Advertisers. Nothing new, oder? Kurze zusammenfassung, was man alles testen kann/soll:

  • Landing Pages
  • Einfluss von Ads auf LP auf die Conversions
  • Verschiedene Kanäle/Keywords nutzen. Cracks sprechen hier wohl vom clustern
  • Online Test von Offline Produkten

Wie und was testen?

Das Thema Testen führte Robin Heintze als Abschluss der Session zwei weiter aus.  Der Vortrag begann recht fundamental mit der Frage, was testbar an einer LP sei. Antwort: “Alles”. Naja, jetzt “mal Butter bei die Fische“. Testbar sind laut Robin folgende Elemente die faktisch undendlich erweitert werden können:

  • Logo
  • Headline
  • Texteinstieg
  • Text vs Bild
  • Navigation
  • Call to Action
  • Button
  • Ziel-URL

Anschließend stellte Robin einen kleinen Logotest seiner Agentur vor. Dabei ergab sich beispielsweise, dass die Größe eines gewählten Logos schon conversion-entscheidend war. Das kleinere Logo steigerte die Conversions erheblich. Ein weiterer Test war ein Buttontest. Hierbei wurde die Farbe des Buttons verändert und natürlich getrackt. Der farblich hervorgehobene Button gegenüber der doch recht schlichten Site, so Robin Heintze, steigerte auch hier die Conversion maßgeblich. Aber immer tracken, denn die Ergebnisse sind keines Wegs übertragbar. Als kleinen Tipp verwies Robin noch am Rande auf die Wahl des richtigen Buttontextes. Auch hier ist durchaus Potential vorhanden.

Schlussfazit war auch hier: Testen, testen, testen. Und natürlich das Tracken nicht vergessen.

3 Kommentare zu "SES: Landingpages und Conversionboosting"

sherpatec.com am 25. November 2009

Super. Leider konnten wir nicht zur SES 09 fahren . Trotzdem bleiben wir dank euch informiert.

Conversiondoktor am 25. November 2009

Ja, auch vielen Dank von mir für die aktuellen Infos!
Testing ohne Tracking – nicht möglich, wenn Ihr mich fragt. Finde es gut, dass das Bewußtsein für Testing steigt. SEO und Landingpage Optimierung können auch Hand in Hand gehen, der User ist hat manchmal ähnliche Ansprüche wie die Suchmaschine: Relevanz!
Viele Grüße

[...] seoAT: Landingpages und Conversionboosting – SES 2009 Berlin –LINK– [...]

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