Zehn Fakten zu Google SPDY
von Simon am 15. November 2009
Googles Ankündigung, mit SPDY eine Erweiterung für das in die Jahre gekommene Hyptertext Transfer Protocol (http) auf den Weg zu bringen, hat die Gerüchteküche zum brodeln gebracht. Dabei bietet ein Blick in die SPDY-Dokumentation ein ziemlich genaues Bild darüber, was SPDY leisten kann (bzw. leisten wird) und was nicht.
- SPDY wird HTTP nicht ersetzen, sondern erweitern
- SPDY-Webserver-Prototypen haben die Ladezeiten der 55 beliebtesten Webseiten um 55% verringern können
- Mit SPDY kann nicht nur der Client, sondern auch der Server Verbindungen einleiten (Push-Funktion)
- SPDY wird eine unbegrenzte Zahl an Anfragen vom Browser zum Server möglich machen
- SPDY setzt auf Abfrage-Priorisierung: Bestimmte Elemente können so vor allen anderen geladen werden
- SPDY setzt auf HTTP-Header-Kompression
- SPDY setzt weiterhin auf TCP: Änderungen an der Netzwerkstruktur sind nicht notwendig.
- SPDY setzt weiterhin auf HTML-Markup: Änderungen an Webseiten sind nicht notwendig.
- Google hat mit Chrome einen Browser auf dem Markt, der die Verbreitung von SPDY vorantreiben wird
- Auch Mozillas Firefox wird SPDY wohl unterstützen. Ein entsprechender “Bug-Report” wurde schon eingestellt



[...] Google SPDY kommt mit Google Public DNS ein weiteres Projekt, das in die Infrastruktur des Webs eingreifen [...]