Wie Google Relevanz von Tweets einordnet

von Simon am 13. Januar 2010

Bei Technology Review wird das “PageRank-Prinzip” von Twitter-Nachrichten erläutert, die verstärkt in Googles Echtzeitsuche auftauchen. Der Googler Amit Singhal erklärt, dass die Relevanz eines Tweets vor allem durch Reputation des Twitterers festgestellt wird:

The key is to identify “reputed followers,” says Amit Singhal, a Google Fellow, who led development of real-time search. [...] “You earn reputation, and then you give reputation. If lots of people follow you, and then you follow someone–then even though this [new person] does not have lots of followers”.

Die weiteren Ranking-Faktoren werden allerdings nicht verraten:

Google also developed new ways to choose which (if any) tweets to surface for common terms like “Obama”–and to avoid spam or low-quality tweets–all within seconds.

Artikel lesen: How Google Ranks Tweets

4 Kommentare zu "Wie Google Relevanz von Tweets einordnet"

Stephan am 13. Januar 2010

Ist sicherlich wieder eine Interesssante Angelegenheit die man sich da wieder ausgedacht hat ;-.)

gruss

stephan

Hafna am 14. Januar 2010

Wer weiß ob da Google noch gute Filter hat, kann auch wieder bloß Gerede sein.

Matthias Hühr am 14. Januar 2010

Der Pagerank ist auch nicht mehr das was es eigentlich sein sollte und bevorzugt derzeitig ältere Seiten. Dementsprechend sehe ich bei Twitter eine Bevorzugung von früh angemeldeten Leuten mit entsprechend hohen Zahlen von Followern.

Michael Schratz am 14. Januar 2010

Zitat: “One user following another in social media is analogous to one page linking to another on the Web.”

Und das Konzept ist wieder ebenso manipulierbar wie Links, wie will Google die aktive Follower von den üblichen, SEO-induzierten Accounts unterscheiden… Quantität wieder vor Qualität?

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