US-Marktanteile mobiler Suchmaschinen
Hannes von mobile-seo.de hat sich die aktuelle Zahlen von Opera zum Marktanteil von mobilen Suchmaschinen in den USA genauer angeschaut:
Insgesamt macht die Nutzung von Suchmaschinen 13,5 % aller mobilen Seitenaufrufe aus, was 39,9 suchbasierten Seitenaufrufen pro Nutzer entspricht. Google alleine verbucht für sich einen beeindruckenden Anteil von 9 % aller Seitenaufrufe im mobilen Internet.
Als Verteilung im mobilen Web ergibt sich damit:
Google – Mobile 67,5% – Online 66,3%
Yahoo! – Mobile 32,3% – Online 14,5%
Bing – Mobile 0,2% – Online 10,9%
Als Grundlage für diese Zahlen nutzt Opera Daten des eigenen mobilen Browsers Opera mini:
Allein im Januar 2010 nutzten 50 Millionen Menschen Opera mini als Mobilbrowser, mit 23,3 Milliarden Seitenaufrufen und einem verursachten Traffic von 337 Mio. Megabyte.
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{ 0 Kommentare }Google.com mit “Nearby”-Suchfilter
Die Suchoptionenen von google.com wurden um einen lokalen “Nearby”-Suchfilter erweitert:
Starting today, we’ve added the ability to refine your searches with the “Nearby” tool in the Search Options panel. One of the really helpful things about this tool is that it works geographically — not just with keywords
Das Feature ist bisher nur für englische Suchen und auch nur auf google.com verfügbar.
You can choose to see results nearby either your default location or a custom location, and you can narrow down to results at the city, region or state level.
Zur Ankündigung: Refine your searches by location
{ 0 Kommentare }Die drei Ranking-Prinzipien von Google
In einem Artikel für Googles European Public Policy Blog erklärt Amit Singhal die drei Elemente der “Ranking-Philosophie” von Google:
1. Algorithmically-generated results.
2. No query left behind.
3. Keep it simple.
Philipp Lenssen von blogoscoped.com evaluiert:
Algorithmic means that Google would rather optimize with software than manual work, which scales better. No query left behind means that once you find a bad result, it’s worth optimizing it because you might be catching a whole class of errors at the same time. And simplicity hints at Google’s efforts of constantly refactoring their ranking code to keep it as simple as possible, in order to allow it to be flexible enough for fast changes.
Googles Blogpost: This stuff is tough
Deutsche Zusammenfassung: EU: Google erklärt Algorithmus der Suche
Neues SEO-Magazin Website Boosting
Mario Fischer ließ auf der SEMSEO 2010 die Bombe platzen: Im hotspot verlag wird demnächst das neue SEO-Magazin Website Boosting erscheinen — alle zwei Monate neu für 9,80 €. In der Selbstbeschreibung heißt es:
Die Fachartikel kratzen nicht an der Oberfläche oder sind nur theoretische Kopfgeburten ohne Bezug zur Praxis. Wo nötig, visualisieren sie das Doing – so wie es Praktiker vor der eigenen Website benötigen. Aber sie geben auch dem interessierten Entscheider exakt so viel Know How an die Hand, um Hintergründe, Möglichkeiten und Perspektiven zu verstehen und sinnvoll in Strategien zu integrieren oder zu kontrollieren.
Das Website-Boosting-Abo kostet für sechs Ausgaben 51 € — Studenten zahlen sogar nur 40,80 €.
Interessierte können jetzt schon eine Leseprobe bestellen.
Zur Webseite: Website Boosting – Das Magazin
{ 0 Kommentare }Radio4SEO: Inhouse-SEO Podcast
Bei Radio4SEO hat Marco einen neuen Podcast aus der Inhouse-SEO-Themenreihe online gestellt:
Vier Wochen sind doch kürzer als gedacht und schon sind wir wieder auf Sendung. Mitten im Vorbereitungsstress ist die Suche nach einem Interviewpartner etwas untergegangen und so nehmen wir Euch einfach wieder mit auf eine Reise zu den Inhous-SEO relevanten Blogposts.
Zum Podcast: SEO House – Again
{ 0 Kommentare }SEMSEO: Ende der Konferenz – auf ins HBX!
Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Mit dem Ende der SEMSEO 2010 endet an dieser Stelle auch die Berichterstattung meinerseits. Ich hoffe, ich konnte einen guten Überblick über das Geschehen hier in Hannover geben. Die Konferenz war spitze!
Auf geht’s zur Pubcon ;-)
{ 10 Kommentare }SEMSEO: SEO-Klinik
Es folgt die SEO-Klinik, in der bekannte SEO-Größen beliebige Webseiten unter SEO-Aspekten untersuchen. Diese Site Clinic wird moderiert von Marcus Tandler (mutmaßlich besser bekannt als Mediadonis). Jeder Teilnehmer erhält außerdem einen RC-Hubschrauber :-)
Den Anfang macht betriebsausgabe.de, dessen SISTRIX-Daten nun ausgewertet werden. Insgesamt ein positives Bild, aber der Seitenbetreiber ist trotzdem unglücklich. Die Runde sieht aber eher Monetarisierungs- statt Wachstumsmöglichkeiten im Traffic, da die Seite bereits relativ gut rankt.
Beim Linkbuilding sollte aber noch aktiver nachgeholfen werden, da viel Potential zu herrschen scheint.
Next up: landwirt.com. Deutliche Sprünge in der Sichtbarkeitsindex-Kurve. Problem: Rankt gut im Deutschen, aber nicht im Schweizer Index. Die Schweizer Domain (agri24.ch) sollte laut Johannes auf landwirt.com umziehen, um von dieser Domain mit zu profitieren und besser in der Schweiz zu ranken.
Es folgt laxelle.de. Die Seite ist seit rund sechs Monaten online. Das Problem sind falsch gewählte Keywords (“achselpads“, obwohl deren Existenz noch zu gering ist). Marcus schlägt vor, stattdessen auf “achselschweiß” abzuzielen.
Thomas Promny ist kritischer: neuartige und unbekannte Produkte lassen sich über von Marcus beschriebene Umwege und nur über SEO nicht bekannt machen. Die Problematik liege somit auch nicht wirklich bei SEO.
Zum Schluss noch fastbacklinks.de mit unzähligen gespammten Backlinks, die wahrscheinlich für eine Penalty gesorgt haben. Zitat Marcus: “Was willst du schon groß machen? Die Seite ist SO fucked up… – Schluss strich ziehen und weiter.”
{ 6 Kommentare }SEMSEO: Panel- und Teilnehmerdiskusson
Die Vortragsreihe ist nun an ihrem Ende angelangt. Es folgt eine Panel- und Teilnehmerdiskussion zu den aktuellen Search-Trends (unter anderem zum Thema der personalisierten Suche und dem “Vince” Brand-Update bei Google).
Frage: Was ist deine Meinung zur persönlichen Suche?
Antwort von Uwe Tippmann: Gut für den Nutzer. Meistens ein Mehrwert. Laut Panel-Daten mittlerweile 6% mit eigenen Suchergebnissen (vor drei Monaten noch 2%).
Antwort von Marcus Tandler: Schließt sich dem an. Es ist alles gut, was das Ganze schwerer für SEOs macht ;-). Findet den Impact allerdings auch nicht so gravierend. “Es wird alles heißer gekocht als es ist.”
Antwort von Prof. Dr. Mario Fischer: Schließt sich dem ebenfalls an. Alles, was für den User bessere Ergebnisse bringt, ist positiv und Googles Ziel.
Antwort von John Mueller: Schließt sich dem wenig überraschend an. Ein bouncender Nutzer hat keinen Wert und verbraucht ohnehin nur Server-Ressourcen, persönliche Rankings sind daher von Vorteil.
Frage: Brand-Update – gut oder schlecht?
Antwort von John: Kennt sich da zu wenig aus :-). Weiß nicht, wie das von den Algorithmen her gemacht wird.
Marcus suggeriert den Einfluss von search refinements in diesem Rahmen. Diskutiert wird das Update am Beispiel staples.com.
Uwe zu Marcus: DLink war für Router kaum zu sehen, netgear hingegen stark gepusht. Warum bei ähnlicher Popularität?
Marcus: Weiß man nicht, aber sicherlich kein manueller Eingriff.
John: Wichtig ist auch das Limit der SERPs (10 Ergebnisse). Man möchte ja nicht nur Brands in den SERPs anzeigen.
Uwe plädiert für eine Brand-One-Box :-)
Mario zeigt die Möglichkeit von PC Hijacking mittels Trojanern und Co. zum Verfälschen von Suchanfragen und Klickraten in den SERPs auf.
Frage: AdWords und Analytics – Meinung?
Antwort von John: Kann zu AdWords nicht sagen.
Antwort von Uwe: Sieht die Probleme im Daten-Sharing. Technisch ist das Zusammenbringen aller Daten möglich, was problematisch ist, wenn man dauernd eingeloggt ist.
{ 0 Kommentare }SEMSEO: Black Hat SEM
Tim Ringel von der metapeople GmbH stellt dar, wie die “dunklen Wege” von Google AdWords und Co. aussehen können. Ferner wird darauf eingegangen, wie man sich vor Missbrauch schützen kann.
Black Hat Bidding
Zuerst die klassischen Ansätze: Weekend Bidding, Double Bidding, Triple Bidding.
Weekend Bidding: (Meistens) Affiliates bieten auf Markenbegriffe am Wochenende und hoffen auf Schaltung über das Wochenende bis zur anschließenden editoriellen Ablehnung.
Double Bidding: Mehrere Anzeigen pro Keyword schalten (mit verschiedenen Produkten und Konten)
Triple Bidding: Wie Double Bidding, aber mit drei Anzeigen.
Hijacking und Verdrängung
Was ist Ad Hijacking? Jemand kopiert ein gut performendes Ad zu 100% und bietet mehr als der ursprüngliche Bieter. So kann es passieren, dass eine Affiliate-Kampagne als Mutterkampagne erkannt wird und öfter ausgeliefert wird. Wird gerne oft mit Weekend-Bidding kombiniert.
Site-Links sind der heilige Gral für die CTR-Optimierung einer Kampagne. Am einfachsten ist es, Site-Links auf der Marke zu erhalten. Dazu sind aber rund 10% höhere Klickraten als zum nächsten Mitbewerber nötig, was bei Brands einfach ist, bei generischen Keywords aber nicht.
Das Ziel ist also, die CTR künstlich zu erhöhen.
Eine Möglichkeit: “Asynchrones Peak-Bidding zu low performance-Uhrzeiten” ;-)
Sprich: Genau dann bieten, wenn die Mitbewerber zu manchen Zeiten weniger bieten. Reicht alleine für die 10%-Differenz nicht aus, kann aber helfen.
Alternativ: Nischenkeyword buchen, das kaum einer sucht, und dieses Keyword in die gleiche Ad-Group packen und hoffen.
Oder einfach auf die eigenen Anzeigen klicken. Das kostet zwar Geld, kann sich aber rechnen.
Black Hat Ad-Creation
Eine Möglichkeit: Match-Optionen ausnutzen. Insbesondere der neue Advanced Broad Match (ABM).
Solange ein Keyword nicht explizit gebucht wird, sei es kein Markenverstoß. ABM bietet hier für Marken-Trittbrettfahrer neue Möglichkeiten.
Beispiel: ”A Mobile” buchen, “Mobile” feststellen, “A” rotieren lassen und das ganze Alphabet bis auf “T” negativ einbuchen – man erscheint für “T Mobile” ohne es zu buchen :-)
Spaß mit ASCII Zeichen - Oldschool-Methode: Mit ASCII-Zeichen die CTR erhöhen.
PostView im Search
Ein theoretischer Ansatz mit der AdWords Product PlusBox und Weiterleitungen beim Laden der ausgeklappten Produktbilder. Setzt aber das Herausklappen der Produkte voraus.
{ 1 Kommentar }SEMSEO: Was ist Latent Semantische Optimierung (LSO)?
Matthias Schneider (Semager) bringt den Teilnehmern der SEMSEO nun den Begriff der Latent Semantischen Optimierung (latent semantic optimization, LSO) näher.
Wie lassen sich Synonyme berechnen?
1. Folksonomy / Social Tagging
Eine durch Benutzer erzeugte Stichwortsammlung. Sehr genau, da menschlich generiert, allerdings nicht generisch anwendbar und manipulierbar. Beispiele: Mr. Wrong, del.icio.us.
2. Clustern
Wörter in Titeln mathematisch gruppieren. Ist relativ schnell, aber ungenau, da nicht konkret semantisch sondern eben nur geclustert. Beispiel: Clusty.com.
3. HAL (Hyperspace Analogue to Language)
Jedes Wort wird durch die Gesamtheit seiner Nachbarschaften im Kontext repräsentiert, oder einfacher: Wörter mit ähnlicher Bedeutung erscheinen in ähnlichen Sätzen. Hohe semantische Nähe, Ergebnisse nahe LSI.
4. LSI (Latent Semantic Indexing)
Beispiel: In Webseiten, bei denen es um “Golf” geht, wird oft “VW” und “Volkswagen” genannt. Webseiten, in denen zwar “Golf” genannt wird, aber in anderem Zusammenhang (stattdessen mit “Sport” und “Spielen”), sind semantisch fern zu diesen. Erstere wären semantisch nah. Vorteil: sehr hohe semantische Nähe. Nachteile: längere Such- und Analysezeiten und eben nur latent (deswegen auch nicht synonym).
So lässt sich ermitteln, ob ein Thema in einen bestimmten Themenbereich fällt. Auch Abstände zwischen verschiedenen Themen (sowie somit auch Überschneidungen) lassen sich ermitteln.
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