Matt Cutts über dofollow-Blogs

von Simon am 23. Februar 2010

Für den Webmaster Central Channel bei YouTube beantwortet Matt Cutts die Frage, ob die Reputation einer Seite unter dofollow-Kommentarlinks leiden kann:

Are there negative SEO implications to having a blog with do-follow comments? What about commenting on do-follow blogs?


(YouTube-Direktlink)

Zusammenfassung: Wenig überraschend erklärt Matt, dass dofollow-Kommentarlinks auf eigenen Seiten durchaus der Reputation schaden kann, wenn man als Betreiber nicht redaktionell eingreift und nach dem Motto “anything goes” auch Links zu spammigen / unseriösen Seiten zulässt. — Zum zweiten Teil der Frage (What about commenting on do-follow blogs?) verweist Matt darauf, dass Google nach wie vor nach dem Prinzip handelt, dass man für eingehende Links wenig bzw. nichts kann und die Auswirkungen entsprechend gering sind.

6 Kommentare zu "Matt Cutts über dofollow-Blogs"

Mißfeldt am 23. Februar 2010

Endlich mal ein Beitrag, über den man hier im Blog diskutieren kann ;-)
Ich frage mich: warum tun wir uns eigentlich diesen ganzen “Dofollow-Krams” an? Als Ergebnis einer SEO-internen “Linkgeiz-Debatte”? Hat der Linkgeiz nicht eher mit der Frage zu tun, wie und wieviel man aus Artikeln oder Seiten heraus verlinkt?

Man kann mit einem Dofollow-(Kommentar-URL)-Blog doch eigentlich nur verlieren.
Gruß, Martin

stefan h. am 23. Februar 2010

wer dofollow anbietet zieht die seo-spammer an — selbst schuld! matt hat recht wenn er sagt dass redaktionell eingegriffen werden muss.

Dominik ( elexpress.de ) am 23. Februar 2010

Ich habe auch Dofollow in den Kommentaren. Jedem sinvollen Kommentar gönne ich auch einen Backlink. Vor der Freischaltung gucke ich ob die Seite seriös und qualitativ hochwertig ist. Ansonsten gibt es ein Nofollow. Fertig. Bin diesen Spamgedudel und den bösen SEO Agenturen hatte ich erst einmal Last und danach nie wieder. Wo liegt das Problem? ;)

Mißfeldt am 24. Februar 2010

@Dominik: Das Problem? Naja, man hat mit einem “Follow-Blog” doch potentiell nur Nachteile, oder? Bestenfalls ist es nicht schlimm, aber macht doch auch viel Arbeit.
Die Frage ist: warum hat überhaupt jemand angefangen, Blogkommentare auf follow umzustellen? Im Grunde hat Google doch mit der Einführung von nofollow die Spielregeln festgelegt. Warum also nicht mitmachen? Die nofollow-Frage ist doch eh nur für Google bzw. SEO interessant.

Johannes am 24. Februar 2010

Ich sehe das ähnlich: Dofollow in Blogkommentaren zieht eine Menge Kommentarmarder an und macht unheimlich viel Arbeit. Ich weiss nicht, was für Kommunikationskanäle diese “Dienstleister” haben, aber wenn sich einmal rumgesprochen hat, dass es da ein Blog gibt, das womöglich noch etwas PageRank hat, ist man den ganzen Tag dabei, Kommentare zu bewerten.

Roman am 24. Februar 2010

Hallo, ich hab auch ein dofollow Blog, aber ich glaube nicht, dass man damit *grundsätzlich* nur verliert @Mißfeldt. Entscheidend ist es meiner Meinung nach, dass eben wie gesagt, darauf geachtet wird, *wohin* die Kommentar-Links verlinken. In meinem Blog wird jeder Kommentar von mir von Hand freigeschaltet. Spammy Comments a la “weiter so” oder so werden entweder komplett gelöscht oder ich zwack die URL weg.

Andererseits kenne ich dofollow Blogs mit Authorität und hohen PR’s, aber es kommentiert niemand, @Johannes… Kommentare in Blogs sind ja eigentlich zum Kommentieren/Diskutieren gedacht, nicht für den Linkaufbau…
Und ein nofollow bringt es meiner Meinung nach nur, wenn einfach alle Comments freigeschalten werden sollen, und auch echt Spammiges darunter ist. Obwohl sogar in diesem Falle wage ich es zu bezweifeln, ob der Einsatz von nofollow dann der allgemeinen Reputation der eigenen Site etwas “nützt”.

Vielleicht mag es einem hochfrequentierten Blog wie dem von Johannes was nützen, aber auch da kommen doch dann trotz nofollow die “Kommentarmarder”, weil die wissen ja auch, dass nofollow Backlinks gut tun, hauptsache ein Link im Sistrix-Blog absetzen… ;o)

Meine Sites bleiben dofollow :o)
Herzliche Grüsse, Roman

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