Google Suggest: Verurteilung wegen Verleumdung
von Simon am 27. September 2010
Google wurde zum zweiten Mal in diesem Jahr von einem französischen Gericht zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt, weil der Name eines Klägers bei Google Suggest mit Begriffen wie “Satanist” oder “Vergewaltiger” assoziiert wurde:
Nach Meinung des Pariser Gerichts stellen die Vervollständigungsvorschläge einzeln oder zusammen genommen Fakten und Indizien dar, die auf eine Verleumdung des Angeklagten hinauslaufen.
Bis die Begriffe bei Suggest entfernt werden, muss Google pro Tag 500 Euro Strafe zahlen. Außerdem müssen die Gerichtskosten des Mannes, der mittlerweile rechtskräftig als Sexualstraftäter verurteilt wurde, übernommen werden. Google will in Revision gehen.
ZDNet: Instant Search bringt Google Verurteilung wegen Verleumdung ein


