SafeSearch-Mitarbeiter will Therapie bezahlt bekommen

von Simon am 23. August 2012

In einem Interview bei Buzzfeed hat ein ehemaliger freier Mitarbeiter des SafeSearch-Programms Vorwürfe gegen Google erhoben. Der Mann hat nach eigenen Angaben täglich bis zu 15.000 Medien wie Gewaltvideos und kinderpornografische Inhalte ansehen müssen. Nun fordert er von Google, dass das Unternehmen ihm Therapiestunden bezahlt. Google ist bisher nur bereit gewesen, die Kosten für die erste Stunde mit einem Psychologen zu übernehmen.

For seven, eight, nine months, I was looking at this kind of stuff and thinking I was fine, but it was putting me in a really dark place.

Vorwürfe werden auch gegen die Praxis des YouTube-Screenings erhoben:

Three people here were on the midnight shift for YouTube and they were given the promise that if they were going to see beheadings and child porn and all this shit all the time, they’d get hired

Buzzfeed: The Googler Who Looked At The Worst Of The Internet
futurezone: Google-Zensor muss in Therapie

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