69% der Teenager aus UK können Google Ads nicht von organischen Suchergebnissen unterscheiden

Kommentar verfassen

Die britische Medienaufsichtsbehörde „Office of Communications“ (kurz: Ofcom) hat den „Media Use and Attitudes Report“ des Jahres 2015 herausgegeben und darin auch unter anderem Erkenntnisse aus der Onlinenutzung der Teenager im Vereinigten Königreich bekanntgegeben.

Basic CMYK_Logo

© Ofcom

Aus dem Bericht geht hervor, dass rund 69% der Teenager im Alter von 12 bis 15 Jahren, die an der Studie teilgenommen haben, nicht zwischen bezahlten Suchergebnissen und organischen Suchergebnissen unterscheiden konnten. Und das trotz der eindeutigen Kennzeichnung der „Ads“. Das wird Google freuen, da sie ja den Großteil ihrer Umsätze über Werbeeinnahmen einfahren. Dies wussten jedoch nur 46 Prozent Befragten in der oben genannten Altersklasse. Dem Rest der Befragten war nicht klar, dass Google durch Werbeeinnahmen finanziert wird. Bei YouTube war es hingegen schon 50% der Teenager klar – zumindest, dass hier Produkte gegen Geld platziert werden, also klassischen Product Placement stattfindet.

Gut für Google: Rund 19% der 12 bis 15-jährigen vertraut den Suchergebnissen von Google – denn was dort angezeigt wird, muss ja auch der Wahrheit entsprechen.

Für weitere Erkenntnisse: Children and parents: Media use and attitudes report 2015


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *