AMP-Plugin für WordPress noch im Beta-Modus

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AMP ist für Google in diesem Jahr ein ganz großes Thema. Mobile Websites laden nämlich mitunter nur sehr langsam, sodass keine echter Spaß am mobilen Surfen aufkommen will. Da hilft auch kein Smartphone mit toller Rechenleistung, denn das Problem liegt an einer schwachen Datenübertragung über das Mobilfunknetz. Städter kennen das Problem von quälend langsamen Websites weniger, denn sie surfen meist über 3G oder sogar LTE. Auf dem Land sieht es dagegen völlig anders aus: Hier kann man sich über eine stabile 3G-Verbindung freuen, meist ist aber nur Edge verfügbar – das bedeutet für iPhone-Nutzer, dass sie offline sind. Um diese nervigen Probleme zu lösen, hat Google ein Framework entwickelt, das Websites so stark verschlankt, dass sie auch bei langsamen Datenverbindungen aufrufbar sind – ausgenommen Edge-Verbindungen mit einem iPhone. Diese Framework hört auf den Namen AMP und steht für Accelerated Mobile Pages.

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Pagespeed as fast as you can. Symbolbild @ Shutterstock / Liudmyla Marykon

Gleich nach der Ankündigung von Google, meldete sich WordPress und erklärte in naher Zukunft ein Plugin bereitzustellen, dass WordPress-Seiten AMP-fähig macht. Ein toller Schritt, denn WordPress ist, laut Marketingland, mit 25% das meistverbeitete Content-Management-System im Web. Dieses Plugin ist online und hier zu finden. Wenn es aktiviert wird, generiert es automatisch AMP-Versionen und fügt /amp/ am Ende einer jeden Artikel-URL an. Allerdings ist Vorsicht geboten: Das Plugin ist noch in der Beta-Phase. Installation also auf eigene Gefahr!


Kommentare

  1. Gibt es dann jede URL zwei mal? Wegen duplicate content?

    • Jap, URL gibt es 2 mal aber sofern du canonical url verwendest wird Google die AMP URL nicht als doppelten COntent werten.

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