Einblicke in die Google Search Quality Rating Guidelines 2014

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Die Frage nach der Funktionsweise von Googles Algorithmus und Googles Bewertung von Webseiten beschäftigt SEOs und Internetnutzer gleichermaßen. Eine der beiden Informationen ist in den Google Search Quality Rating Guidelines niedergeschrieben und durch einen Leak ins öffentliche Internet gelangt.

Quality Rating Guidelines sind Bewertungskriterien für Google Mitarbeiter

Der Internet-Riese beschäftigt einige externe Quality Rater, die dafür zuständig sind, alle Webseiten im Internet zu bewerten. Ihrer Bewertung zugrunde liegen die Search Quality Guidelines – in ihrer aktuellen Version 160-Seiten schwer. Die Ergebnisse der Quality Rater fließen direkt in die Bewertung der Webseiten ein, sind also sehr wichtig.

Webseiten mit ausgewiesenen Experten-Autoren werden gut bewertet

Sofern Webseiten von Autoren verfasst worden sind, die eine hohe Reputation auf ihrem Gebiet vorweisen können, werden diese bei Google als hochqualitative Seiten erfasst. Bei diesen Seiten wird der Haupt-Content von Personen erstellt, die über ein besonders hohes Maß an Fachkenntnis auf ihrem Gebiet haben. Beispiele dafür sind unter anderem preisgekrönte Nachrichtenportale, offiziell anerkannte Seiten aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich, bekannte und themenrelevante Rezeptseiten und angesehene und vertrauenswürdige Online-Shops.

Neuerung in der Quality Rating Guidelines 2014: E-A-T

Google hat in der neuesten Version der Guidelines eine neue Art, Webseiten zu bewerten, niedergeschrieben: „High Level of Expertise / Authoritativeness / Trustworthiness“, kurz E-A-T.

Ein hohes Maß an Expertise/Zuverlässigkeit/Vertrauenswürdigkeit

Seiten und Webseiten von hoher Qualität benötigen ausreichend Sachkenntnis, um auf ihrem Gebiet zuverlässig und vertrauenswürdig zu sein. Behalten Sie im Gedächtnis, dass es „Experten“-Webseiten aller Arten gibt, sogar Klatsch-Webseiten, Mode-Webseiten, Spaß-Webseiten, Foren und Frage-Antwort-Seiten usw. Tatsächlich sind einige Arten von Informationen fast ausschließlich in Foren und Diskussionen zu finden, in denen eine Expertengemeinschaft wertvolle Perspektiven auf spezifische Themen bereitstellt.

Medizinische Ratschläge von hoher Qualität sollten von Personen oder Organisationen mit angemessener medizinischer Fachkenntnis oder Akkreditierung stammen. Medizinische Ratschläge oder Informationen von hoher Qualität sollten in professionellem Stil geschrieben und produziert werden und sollten regelmäßig redigiert, rezensiert und aktualisiert werden.
Finanzielle, juristische, steuerliche usw. Ratschläge von hoher Qualität sollten aus fachkundigen Quellen stammen und gepflegt und aktualisiert werden.
Beratungsseiten von hoher Qualität über Themen wie z.B. Haussanierung oder Ratschläge über Erziehungsthemen sollten auch von „Experten“-Quellen stammen, denen die Benutzer vertrauen können.
Seiten von hoher Qualität über Hobbies wie Fotografieren oder Gitarre spielen lernen, erfordern ebenfalls Fachkenntnis.
Manche Themen erfordern weniger offizielle Fachkenntnis. Viele Personen schreiben äußerst detailierte, hilfreiche Rezensionen über Produkte oder Restaurants. Viele Personen teilen diese Tipps und Lebenserfahrungen auf Foren, Blogs usw. Diese normalen Personen können als Experten auf Gebieten gelten, in denen sie Lebenserfahrung haben. Wenn es so aussieht, als ob die Person, die den Inhalt erstellt, die nötige Art und Menge an Lebenserfahrung hat, um ihn oder sie zu einem „Experten“ auf dem Gebiet zu machen, werden wir dies als „Alltagskompetenz“ werten und die Person/Seite/Website nicht abstrafen, weil keine „offizielle“ Bildung oder Ausbildung auf dem Sachgebiet besteht.

Denken Sie an das Thema der Seite. Welche Art von Erfahrung ist nötig, damit die Seite ihrem Zweck gerecht wird? Der Maßstab für Fachkenntnis hängt vom Thema der Seite ab.

Laut Übersetzung von Seokratie.de

Google vertraut nur noch Experten-Webseiten

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Google nur noch Webseiten sein Vertrauen schenkt, bei denen Experten schreiben, die Fachwissen nachweisen können bzw. Autoren, die ein hohes Maß an „Alltagskenntniss“, beispielsweise durch viel Lebenserfahrung vorweisen können. Somit werden auch journalistisch aufbereitete Texte höher eingestuft, sofern sie ein hohes Maß an Fachkenntnis und Hintergrundwissen herauslesen lassen.


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