So funktioniert Blogger-Marketing im Einklang mit den Google Richtlinien

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Kommunikation und Informationsfluss verändern sich im Laufe der Zeit immer stärker. Heutzutage kann, dem Internet sei Dank, so gut wie jeder publizieren und informieren. Dies ebnet den Weg eines neuen Berufsfeldes neben klassischen Journalisten – und zwar das Berufsfeld des Bloggers. Blogger werden in ihren Bereichen immer mehr zu Meinungsführern und sammeln Reichweite in Form von Followern. Diesen Kanal erkennen auch immer mehr Unternehmen und wollen ihn zu Marketingzwecken nutzen. Doch es gibt zwei entscheidende Faktoren, die Blogger und auch Unternehmen beachten sollten, damit das „Geschäft“ auch wirkungsvoll ist und nicht von den Lesern als Werbung und Geldmacherei verurteilt wird.

Show me your desk

Es ist gängige Praxis, dass Unternehmen einem Blogger ein Produkt (Smartphone für Techblogger, Schuhe für Fashionblogger) oder eine Dienstleistung (Hotelübernachtung für Reiseblogger, Restaurantbesuch für Foodblogger) anbieten, welche(s) kostenlos in Anspruch genommen werden darf. Im Gegenzug berichtet der Blogger dann über das Produkt oder die Dienstleistung. Manchmal bitten Unternehmen dann um eine Verlinkung auf die Unternehmensseite, auf die Produktseite, auf die Social Media-Kanäle etc. Doch eine Verlinkung sollte in solch einem Falle immer mit dem nofollow-Attribut entwertet werden, erklärt das Google Webspam Team. Denn ohne den Kontakt und die kostenlose Herausgabe des Produktes oder der Dienstleistung wäre eine Verlinkung nicht zustande gekommen, sie wäre daher erkauft und verstößt damit gegen die Richtlinien für Webmaster. Auch sollten Blogger, auch im Sinne der Transparenz gegenüber ihrer Leserschaft, deutlich kennzeichnen, wenn ein Blogpost in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen zustande gekommen ist.

Also in Kurzform:

  • Verlinkungen zu Unternehmen, die kostenlose Produkte oder Dienstleistungen bereitgestellt haben immer in nofollow
  • Klare Kennezichnung bei Zusammenarbeit mit Unternehmen. Beispiel: „Sponsored Post – Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit xyz entstanden.“

Auch empfiehlt das Google Webspam Team in ihrem Blogpost, dass Blogger hochwertigen Content mit hohem Mehrwert für ihre Leser erstellen sollten – doch das ist ja nichts Neues und ja auch die Essenz eines guten, reichweitenstarken Blogs.


Kommentare

  1. Und da sind wir bei den immer wiederkehrenden Diskussionen mit den Unternehmen, die das Prinzip nicht verstanden haben.
    Fast jeden Tag kommen die Anfragen mit „Do-Follow“ Link und ungekennzeichnet.
    Aber so lange es immer noch Blogger gibt, die sich darauf einlassen, wird sich auch nichts ändern.
    Leider!
    Da kann man nur hoffen, dass die Blogger so langsam mal an einem Strang ziehen.

  2. Ich finde es auch wirklich wichtig, alles immer entsprechend zu kennzeichnen! Gerade wenn es um Produktzusendungen geht, da es dabei für die Leser schwierig sein kann, zwischen eigener Empfehlung und „Bezahlung“ zu unterscheiden. Auch für mich sehr wichtig: Wirklich nur Produkte/… zu empfehlen, hinten denen man auch wirklich steht 😉
    Grüße von Celine von http://ceyourgoals.com

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  1. […] So funktioniert Blogger-Marketing im Einklang mit Google – Julian Hoffmann fasst auf SEO.at noch einmal zusammen, wie Blogger-Marketing im Einklang mit den Google Richtlinien funktioniert. Neben der Kennzeichnung derartiger Beiträge als Feature bzw. Werbung, sollten Links zu Unternehmen usw. immer auch auf „nofollow“ gesetzt werden. Weiter… […]

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