SEOkomm: Guerilla Linkbuilding

Marco Jank ist in der SEO-Szene als SEOnaut bekannt und befasst sich bereits seit 1998 mit dem Thema E-Commerce. Ferner hat er seine Finger bei dem Podcast „Radio4SEO“ im Spiel und ist Veranstalter der SEO-CAMPIXX in Berlin. Seit 2004 befasst er sich als Gründer von SUMAGO mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung.

Vor Beginn der Session erwähnte Marco deutlich, dass die Inhalte besonders auf Optimierungsmaßnamen für KMUs zugeschnitten sind, da eben dies sein Spezialgebiet darstellt.

Aus der Sicht von Marco ist Linkbuilding viel mehr als „Online zu Online“ und dem Schaffen von verlinkenswerten Inhalten. Fester Bestandteil seiner Optimierungstätigkeit ist Guerilla Marketing, da die meisten KMUs nicht über besonders große Budgets verfügen.

Ziel der Session soll es sein, aufzuzeigen, wie man mit kreativen Ideen im Offline-Marketing gezielt neue Links generieren kann. Ganz nach dem Motto: Kopf schlägt Kapital.

Zur Unterstützung dieser These wurden zunächst einige kreative Offline-Kampagnen vorgestellt, welche ganz klar dem Bereich Guerilla-Marketing zuzuordnen waren. Zweck dieser Kampagnen war stets das Kampagnengut in die Köpfe der Menschen zu bekommen und die zu bewerbende Marke ins Gespräch zu bringen.

Besonders wichtig für eine erfolgreiche Kampagne ist es vorab eine genaue Zieldefinition festzulegen: welche Keywords sollen beworben werden und sind diese bereits auf der Homepage vorhanden? Ist dies nicht der Fall, so kann der Linkaufbau für eine Satelittenseite genutzt werden. Für den Namen einer solchen Domain bietet es sich an, eine Nomenklatur wie beispielsweise www.{aktionsname}.de zu verwenden.

Aus der Sicht von Marco lohnt sich der Linkaufbau mit der Hilfe von Guerilla-Marketing vor allem für die Keywords, welche sich zurzeit auf Seite 2 der SERPS befinden.

Für die operative Umsetzung sollte man folgende Ratschläge beherzigen:

  • Für regional ausgerichtete Aktionen lohnt es sich ganz besonders, auf die regionale Presse zu setzen. Diese sind stets auf der Suche nach einer guten Story und freuen sich über Informationsvorteile. Bezieht man die Redakteure mit in die Aktion ein, sind diese oft bereit, eine gewisse Gegenleistung (in Form von Links samt passenden Anchortext) zu erbringen.
  • Ehrlich gemeinte Projekte suchen (braucht kein Sistrix usw.). Auch diese Leben von Informationsvorsprüngen und freuen sich darüber, nicht immer erst an dritter Stelle mit Informationen versorgt zu werden.
  • Lokale Portale das gleiche Spiel

Wichtige Regeln:

  • Hinter jedem Projekt sitzen Menschen! Psychologische Hebel wirken auch bei diesen Personen.
  • Geschenke, Einladungen, Wissensvorsprung, Provokation, Diskussionsansätze sorgen dafür, dass man auch bei der nächsten Aktion auf ein offenes Ohr stößt.
  • Nichts Aufgesetztes erzeugen, sondern echte Beziehungen aufbauen.
  • Nicht nur an das Jetzt, sondern auch an zukünftige Aktionen denken. Leute für Folgeaktionen warm halten.
  • Mut sich auch mal selbst zu „verarschen“, wenn es die Marke erlaubt.

Fazit:

  • SEO ist nicht einfach ­čśë
  • Vorher Gedanken machen!
  • Mühe geben bei der Planung.
  • „Lernt nicht von SEOs, sondern von „offline“ Werbe Guerillas.
  • Vortrag soll ein Denkanstoß gewesen sein.

Kommentare

  1. Mir gef├Ąllt die Bezeichnung „Ehrlich gemeinte Projekte“ – (im Gegensatz zu den „Made for Google – SEO-Projekten“ ?) :-)…

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