Interview Nina Baumann | “Reger Austausch mit Kunden verringert spätere Unstimmigkeiten”

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In unserem heutigen Interview aus der Reihe „Einblicke in den Arbeitsalltag eines SEO“ geben wir Euch einen Einblick in den Alltag von Nina Baumann, die als selbstständige Linkbuilding & SEO Spezialistin bei ihrer eigenen Firma Linkspiel arbeitet.

Seit 2012 ist Nina selbstständig. Vor Gründung ihrer eigenen Agentur Linkspiel war sie beruflich vor allem in den Niederlanden unterwegs. “Insgesamt blicke ich auf mehr als 10 Jahre im Online Marketing Business zurück”, erzählt sie uns. Sie konnte nicht nur auf zeitlich lange Erfahrung zurückblicken, sondern auch auf viele verschiedene Stationen in Agenturen und großen Unternehmen. “Hier habe ich für Agenturen, wie Onetomarket und Internet Advantage gearbeitet und betreute so internationale Brands”, erzählte sie weiter. Unternehmenserfahrung sammelte sie beim zweitgrößten niederländischen Versicherer. Nun hat sie sich mit ihrer eigenen Agentur Linkspiel auf das Thema Linkbuilding spezialisiert.

Nina Baumann_Schreibtisch

Nina an ihrem Schreibtisch im Startplatz – immer informiert auf SEO.at

Große Projekte mit fähigem Freelancer-Netzwerk

Nina arbeitet im Startplatz, einem Co-Working-Space in Köln. „So habe ich trotz meiner Alleintäterschaft als Freelancer täglich Kollegen um mich“, freut sich die Linkbuilding-Spezialistin. Die ersten Jahre ihrer Selbstständigkeit hat sie allein im Homeoffice verbracht. Hier hätte sie schnell an Vereinsamung gelitten, verriet sie uns.

Für ihre Kunden ist sie immer der Hauptansprechpartner – holt aber je nach Auftrag auch Freelancer-Kollegen mit ins Boot. „Im Laufe der Jahre haben sich tolle Kontakte zu sehr fähigen Spezialisten ergeben. Diese nutze ich projektbasiert, um meine Kapazität zu erhöhen.“ Das eigentliche Projekt beginnt typischerweise mit einem ausführlichen Gespräch, sodass Nina herausfinden kann, welche Ziele der Kunde hat und sie kann ihm ihre Arbeitsweise detailliert erklären: „So werden Unstimmigkeiten im Laufe eines Projektes vermieden“, erklärt Nina. Im weiteren Projektverlauf sei es wichtig, dass sich Kunde und Dienstleister weiterhin regelmäßig austauschen – hier geht es um die Kombination der Kompetenzen auf beiden Seiten. „Ich verfüge über die Strategie für das Generieren der beäugten Links und der Kunde über die fundierten Kenntnisse bezüglich seines Produktes, der Dienstleistung und der Branche“, so Nina weiter.

Tatsächliche Umsetzung der Maßnahmen bereitet oft Schwierigkeiten

Auch wenn die Planung der Maßnahmen reibungslos verläuft, gibt es bei der Umsetzung dieser meist erste Widrigkeiten. “Ich habe nur selten Zugang zum CMS des Kunden”, so Nina. So müssten Onpage-Änderungen meist durch die IT-Abteilung oder den IT-Dienstleister des Kunden vorgenommen werden. “Hier ist Geduld gefragt!” Viele Meetings und auch Anwesenheitstage in den Büros des Kunden schaffen Abhilfe. Zu den Webanalytics-Daten hat Nina aber meist den vollen Zugriff. Und das muss sie auch, denn die Daten sind Grundlage ihrer Analysen und Reportings vor dem Kunden.

Das Interview mit Rhea Moore von STUDITEMPS „SEO schafft bei uns den Großteil des Traffics“ findet ihr hier.


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