„Das wird Punk!“ Jan Kutschera verlässt TRG und widmet sich eigenen Projekten

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Per Facebook hat der ehemalige Geschäftsführer von TRG bekanntgegeben, dass er seinen Posten als Geschäftsführer bei The Reach Group aufgibt.

Jan_Kutschera_ankündigung_Facebook

„Allerdings bin ich nach wie vor Gesellschafter und von dieser Ebene aus natürlich am Erfolg des Unternehmens interessiert“, erklärt er uns im Interview. Doch nicht nur mir wird die Frage nach dem „Warum?“ auf der Zunge gelegen haben. Jan hat uns die Frage beantwortet:

Warum hast Du Dich zu diesem Schritt entschlossen?
„Wir haben nach dem Zusammenschluss alle ehemaligen Geschäftsführer der verschmelzenden Unternehmen in ihrer Position belassen, das war erst einmal der einfachste Schritt um die Unternehmen zusammenzuführen. Das sechs Geschäftsführer bei einem Unternehme dieser Größe allerdings zu viele sind war uns damals schon klar. Um das Unternehmen nun zielgerichtet nach vorne zu bringen war der erste konsequente Schritt nun also die Geschäftsführung zu verkleinern. Neben mir sind ja auch André Koegler und Philipp Roth aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Diese werden allerdings operativ weiter arbeiten. Für mich also ein Wendepunkt an dem ich einfach mal eine Abbiegung genommen habe, bei der diejenigen die ich Freunde nenne sagen: Es wird Dir besser tun. Ich bin also gespannt. Manchmal ist es besser etwas loszulassen und sich auf neues einzulassen.“

In den nächsten Wochen wird er mit seiner neuen Freiheit „eine Menge Gespräche führen“, aber auch für beratende Tätigkeiten bei TRG zur Verfügung stehen. In der weiteren Zukunft wird er sich auch weiterhin an anderen Unternehmen beteiligen und ihnen mit seinem Wissen zur Verfügung stehen.

Doch Jan hat noch mehr verraten. Und zwar plant er ein Content Bootcamp. Das hat er auf seiner Website www.jankutschera.de angeteasert:

In den nächsten Monaten möchte ich mit Deiner Hilfe und vielen anderen das Content Bootcamp durchlaufen. Das bedeutet für mich: ich möchte mein Wissen und meine Einstellung gegenüber Formaten einfach mal über Board werfen und unbefangen an die Erstellung von Content gehen. Dabei ist Content für mich nicht nur Text, Video, Grafik und Foto sondern alles was man darstellen kann. Von der Idee zum Produkt bis hin zu visuellen und nonvisuellen Inhalten. Vom Video bis zur Veranstaltung, vom Webinar bis zum Dub Mix, vom Produkt bis zur Mitarbeiterkommunikation. Dabei sollst Du mich begleiten, mich kritisieren und mir sagen, was Du Scheiße findest. Du darfst mitmachen, Du darfst zusehen oder weggucken.

Jan wird also Inhalte erstellen und sich im laufenden Prozess das Feedback seiner Zuschauer holen und dieses umsetzen. Das Ziel soll es sein, dass er und auch seine Zuschauer/Mitwirkenden aktiv voneinander lernen können, um noch besseren Content zu erstellen. Dazu dient seine Website als grundlegende Plattform, auf der sich interessierte Nutzer mit ihrer E-Mail registrieren können.

Uns hat er noch ein bisschen mehr zu seinen Plänen erzählt:
„Nun es gibt www.jankutschera.de als grundlegende Plattform dessen, was ich erstmal Content Marketing Bootcamp genannt habe. Auch hier gibt es eine Ahnung wohin es sich entwickeln kann, aber ich möchte gemeinsam mit den Teilnehmern da hinein gleiten. Wer weiß welche Richtung es nimmt. Dem möchte ich nicht vorweggreifen. Es wird auf jeden Fall sehr Interaktiv, es ist kostenlos und jeder kann mitmachen. Wichtig ist: ich möchte durchaus mit Formaten scheitern. In der Vergangenheit war das schwer, daher möchte ich jetzt Gas geben und voll vor die Wand. Entweder knalle ich voll dagegen, oder ich durchbreche sie. Was es aber nicht ist: Es ist kein Kurs, es gibt kein Ebook, man muss nichts machen, aber man darf. Ich bin auch schon ganz nervös, da ich ja live gesehen habe, wer sich in der ersten Stunde bereits alles registriert hat. Ich glaube jetzt einfach mal: Das wird was ganz großes. Das wird Punk!“

Das klingt nach einem spannenden Schritt in die Zukunft. Wir wünschen Jan viel Erfolg dabei und alles Gute! Über das Projekt werden wir Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.


Kommentare

  1. Ich bewundere die souveräne Sachlichkeit, mit der Herr Kutschera dieses (anscheinend unschön?) gelaufene ´Ausscheiden´ behandelt. Das hat Größe und allein damit hat zumindest in meinen Augen, dieser Herr Kutschera bereits Großes geleistet und Größeres, ja viel Größeres wird hoffentlich 2016 folgen. Meinen vollsten Respekt! Die Details, die zu seiner Entscheidung führten sind sicherlich hochinteressant, aber mit Sicherheit zu brisant, als dass man Sie jemals erfahren wird…vielleicht besser so 🙁

    Aber das sind alles nur Theorien von einem Faxenkopp aus dem mondänen Neukölln, der da Papa Döner heißt…Papa Döner, der selbsternannte PRiNZ VON NEUKÖLLN 😉

    Lieber Julian, herzlichen Dank für Deinen guten, wichtigen und richtigen Artikel und vielmehr, den darin enthaltenen Verweis auf diese verheißungsvolle Bootcamp. Ich bin dabei, denn ich mache Content => Punk-Content im weitesten Sinne und Du, Julian, bist Du auch mit von der Party?

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