Neues Google-Logo dem bestehenden Groupon-Logo sehr ähnlich

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Nachdem Google am 1. September sein neues Logo vorgestellt hat, wurden viele Stimmen laut – manche sehr positiv wie von Adobe-Designer Khoi Vinh, manche sehr negativ.

Auch der Gutscheinanbieter Groupon äußerte sich zu Googles neuer Designsprache:

Eine Groupon-Suche mit Googles abgelegter Serifen-Schriftart wäre sehr amüsant.

In der Tat sind sich die Logos, zumindest wenn man das Groupon-Logo mit Googles „G“ vergleicht, sehr ähnlich:

Groupon_logo

© Groupon

Google_logo

© Google

Das Groupon dem Suchmaschinenriesen aus Mountain View eine Summe von sieben Milliarden US-Dollar als Entschädigung vorschlägt ist wahrscheinlich ein Spaß. Und gleichzeitig eine Mögliche Anspielung: Barry Schwartz spekuliert auf Search Engine Roundtable, dass Groupon damit auf ein Google-Angebot aus dem Jahr 2012 anspielt – damals wollte sich Groupon aber nicht übernehmen lassen.

Google hat ab sofort ein neues Logo

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Nach Alphabet kommt nun die nächste große Neuerung bei Google. Das Unternehmen bekommt ein neues Logo (bitte auf das Logo klicken):

OGB-INSIDER-BLOGS-GoogleLogox2-Animated

Wer zurzeit die Google Suche – ob auf dem Desktop-PC oder mobil – besucht, wird eine Hand-Animation sehen, die das alte Google-Logo wegwischt und das neue Logo malt.

Google_logo_neu

Wegwischen…

Google_logo_neu_1

…Neu malen…

Google_logo_neu_2

…Google Logo 2015

Mit dem neuen Logo möchte Google dem veränderten Suchverhalten seiner Nutzer Rechnung tragen. In den Anfängen der Suchmaschine starteten die Menschen eine Google-Suche auf ihrem Desktop-PC. Heute jedoch benutzen sie dafür entweder den PC, das Notebook, das Tablet, das Smartphone oder die Smartwatch: Die Suche wird mobil.

Heute stellen wir eine neue visuelle Sprache vor, die dieser Realität Rechnung trägt, sodass ihr immer wisst, wann Google für euch im Einsatz ist – sogar auf dem kleinsten Bildschirm. Wie ihr sehen werdet, haben wir das Google-Logo und -Branding, die ursprünglich für eine einzige Browserseite auf einem Desktop-Computer gestaltet wurden, für eine Welt der nahtlosen Internetnutzung mit einer Vielzahl von Geräten und unterschiedlichen Eingabemethoden (wie zum Beispiel Touchscreens, Tastatureingabe und Sprachsteuerung) umgestaltet.

Mit dem neuen Logo verabschiedet sich der Suchmaschinen-Gigant auch vom prägnanten blauen „G“ als Kurzform des Logos. Dieses wird durch ein „G“ in den farbenfrohen Google-Farben ersetzt. In Zukunft wird Google bei unterschiedlichen Anwendungen immer ein mit den Google-Farben bestücktes Symbol zeigen, das die gerade genutzte Anwendung symbolisiert.

Die Entwicklung des Google-Logos im Laufe der Jahre könnt ihr hier sehen:

Alle weiteren Informationen findet ihr im offiziellen Google-Blog: Google hat einen neuen Look

Google stellt Hosting-Unterstützung von Google Drive ein

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Wie der Suchgigant Google gestern im Apps Developer Blog mitteilte, wird die Funktionalität des Webhostings für Nutzer und Entwickler per Google Drive mit Wirkung zum 31. August 2016 eingestellt.

Bis zu diesem Zeitpunkt können Nutzer dieser Funktion weiterhin ihren Content per googledrive.com/host/[doc id] ausliefern. Als Grund für die Einstellung des Webhostings durch Google Drive gibt das Unternehmen eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen an. Darüber hinaus bietet Google Domains, aktuell in einer beta-Version, die Möglichkeit Google als Hostingpartner weiterhin zu nutzen.

Google verändert die Abmessungen des Suchschlitzes

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Wie Barry Schwartz heute feststellte, hat Google geringfügige Anpassungen an den Abmessungen des Suchschlitzes vorgenommen. So ist das Eingabefeld nun auf der Startseite google.de schmaler geworden, ragt also nicht mehr so stark über die Enden des Google-Logos hinaus. Auf den Suchergebniss-Seiten ist das Eingabefeld nun etwas höher und hat einen minimal schmaleren Rand.

Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte. Barry hat zwei GIF-Bilder erstellt, die die Veränderungen zeigen (bitte auf die Bilder klicken):

google-search-box-taller-change-1441109196

© Seroundtable

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© Seroundtable

Ab 1. September: Chrome-Browser blockiert Flash-Ads per default

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Das Google AdWords Team hat vergangene Woche per Google+ nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass der Chrome Browser ab morgen, also dem 1. September, Flash-Ads per default blocken wird. Dies hatte Google schon Anfang Juni angekündigt und darauf hingewiesen, dass AdWords Elemente mit Flash standardmäßig durch den AdWords Editor in HTML 5 umgewandelt werden. Ob alle Elemente einer Anzeige umgewandelt werden können, zeigt dieses Tool. Falls manche Teile einer Anzeige nicht automatisch konvertiert werden können, sollten sie in HTML5 hochgeladen werden.

Alle anderen Flash-Elemente wird der Chrome Browser ab morgen standardmäßig stoppen und stattdessen dieses Element anzeigen:

Durch Klick auf den Play-Button startet die Anzeige zwar, allerdings werden wahrscheinlich wenige Nutzer aktiv auf Banner klicken um zu sehen, was ihnen dort angeboten wird. Chrome wird, laut dem Googlewatchblog, nur „nicht zentrale Flash-Inhalte“ blockieren, also wahrscheinlich nur Bannerwerbung am Rand o.ä.. Dennoch ist es für AdWords-Nutzer jetzt besonders wichtig herauszufinden, ob ihre Anzeigen auch nach dem morgigen Tag noch vollständig angezeigt und automatisch abgespielt werden.

Nachdem Mozilla Mitte Juli den Flash-Player in seinem Firefox-Browser aufgrund einer kritischen Sicherheitslücke kurzzeitig blockte, setzt nun auch Google zum Kampf gegen Flash an. Youtube setzt schon seit Anfang des Jahres auf HTML5. Bedeutet diese Entwicklung nun das langsame Ende von Flash?

Android-only: Google zeigt Apps in der Suche in neuem Design an

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Google hat den Apps in den mobilen Suchergebnissen ein neues Design spendiert. Bisher konnten wir dieses Design nur auf dem Google-eigenen Betriebssystem Android sehen, bei iOS und auf dem Windows Phone ist noch das altbekannte Design sichtbar.

Auf Android-Geräten werden Suchanfragen mit „App“ oder „Apps“ in einer an Windows OS erinnernden Kacheloptik angezeigt:

Wetter_apps_mobile_android

Auf iOS-Geräten sieht man noch die Darstellung in Listenform:

Wetter_apps_mobile_iOS

Wir finden die Android-Darstellung sehr ansprechend. Wie gefällt sie euch?

Behinderung des Wettbewerbs: Google weist EU-Vorwürfe zurück

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Der Streit zwischen der EU-Wettbewerbskommission und Google geht in die nächste Runde. Diesmal legt Google vor: Kent Walker, der Senior Vice President von Google, hat gestern die Vorwürfe der EU-Kommission mittels Blogbeitrag im Google Europe Blog zurückgewiesen.

Zum Hintergrund: Der Suchmaschinenriese aus Mountain View ist im Visier der EU-Wettbewerbskommission. Die Wettbewerbskommissarin Margaethe Vestager wirft Google vor die eigenen Shopping-Angebote bevorzugt vor den Angebtoen der Wettbewerbern anzuzeigen. Falls Google sich nicht auf die Forderung der EU-Wettbewerbskommision einlässt, seinen Wettbewerbern mehr Platz und prominentere Plätze (unter anderem im Google Shopping-Karussell) einzuräumen, muss das Unternehmen mit einer Kartellbuße in Milliardenhöhe rechnen. In einem internen Dokumenthatte sich Google schon an seine Mitarbeiter gewandt und erklärt, dass ein jeder Google-Nutzer frei entscheiden könne, welche welche Angebote er nutzt: die von Google oder die der Wettbewerber.

Google-T-Rex_Headquarters_MountainView

Google setzt sich zur Wehr, Quelle: Google

Google hatte bis Ende dieses Monats Zeit auf die Vorwürfe seitens der EU zu reagieren und sich nun gestern dazu geäußert. Darin erklärt Kent Walker, dass Google keinen Handlungsbedarf in dieser Sache sieht. Die Kommission hätte im April keine Belege für ihre Vorwürfe vorgelegt. Auch würde die Anzeige von Wettbewerben im Shopping-Karussell die Suchergebnisse qualitativ verschlechtern und so direkt gegen Googles Selbstverständnis gehen. Denn das Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben bei jeder Suchanfrage die bestmöglich passenden Antworten zu präsentieren:

But our central point is our consistent commitment to quality — the relevance and usefulness of our search results and the ads we display. In providing results for people interested in shopping, we knew we needed to go beyond the old-fashioned “10 blue links” model to keep up with our competitors and better serve our users and advertisers.

[…]

We don’t think this format is anti-competitive. On the contrary, showing ads based on structured data provided by merchants demonstrably improves ad quality and makes it easier for consumers to find what they’re looking for. We show these ad groups where we’ve always shown ads — to the right and at the top of organic results — and we use specialized algorithms to maximize their relevance for users. Data from users and advertisers confirms they like these formats. That’s not “favoring” — that’s giving our customers and advertisers what they find most useful.

Auch könnte Google auf Basis unternehmenseigener Traffic-Analysen zweifelsfrei beweisen, dass Shopping-Anbieter keinen Nachteil durch Googles Shoppingergebnisse hätten. Daneben müssten die Auswirkungen von großen Shoppingportalen, wie Amazon und eBay, auf kleine Online-Shops berücksichtigt werden. Diese führt die EU-Kommission in ihrer Rechnung überhaupt nicht auf. Somit wären die Vorwürfe der EU-Wettbewerbskommission unbegründet:

Our response provides evidence and data to show why the SO’s concerns are unfounded. We use traffic analysis to rebut claims that our ad displays and specialized organic results harmed competition by preventing shopping aggregators from reaching consumers. Economic data spanning more than a decade, an array of documents, and statements from complainants all confirm that product search is robustly competitive. And we show why the SO is incorrect in failing to consider the impact of major shopping services like Amazon and eBay, who are the largest players in this space.

Nachdem Vestagers Vorgänger Joaquín Almunia schon fast eine Einigung mit Google erreicht hatte, wird das Thema nun scheinbar nicht so schnell geklärt.

Wer ist Eurer Meinung nach im Recht?

Googles Kampf gegen App-Interstitials: Ist reines Eigeninteresse der Grund?

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Ende Juli veröffentlichte David Morell, ein Engineer von Google+ die Ergebnisse einer internen Auswertung zur CTR von ganzseitigen App-Interstitials. Er kam zu dem Ergebnis, dass ganzseitige Interstitials keinen positiven Einfluss auf die Downloads der mit ihnen beworbenen App haben, sondern eher abschreckend sind. So haben 69% der Besucher eine mobil angesurfte Webseite mit ganzseitigen Interstitials umgehend wieder verlassen. Google empfahl im Artikel auf schmale Inline Banner zu setzen, um möglichst wenig Seiteninhalte zu verdecken.

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Darauf möchte Google in Zukunft verzichten. © Google

Auf Search Engine Land hat sich Gastautor Jeremy Stoppelman die Frage gestellt: Könnte Google mit seiner Anti-App-Interstitial-Kampagne das Ziel verfolgen sein eigenes Such-Monopol zu verteidigen? So stünde der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View in einem Interessenskonflikt mit den App-Betreibern. Je mehr Google-Nutzer Apps für ihre speziellen Anforderungen herunterladen, desto seltener brauchen sie die Google-Suche. So ersetzt beispielsweise die Tagesschau- oder SPIEGELONLINE-App Google News. Und die Amazon- und Zalando-App die Google Produktsuche. Dies lässt sich auf viele weitere Bereiche ausweiten, wie Yelp und Google Local Search.

Was denkt ihr? Versucht Google mit der App-Interstitial-Case Study und weiteren Aussagen gegen App-Interstitials die Verdrängung seiner Produkte aufzuhalten? Oder hat Google wirklich ein Interesse daran die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und sieht in App-Interstitials ähnlich nervige Unterbrechungen, wie in normalen Interstitials? Normale Interstitials könnten ja in Zukunft von Google sogar abgewertet werden.

Tweets nun offiziell in den Desktop-Suchergebnissen – bisher US-only

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Vergangenen Freitag verkündeten Google und Twitter via Twitter, dass Tweets nun auch ihren Weg in die Desktop-SERPs gefunden haben:

Wir haben nun heute versucht dies für Deutschland zu reproduzieren. Bisher ergebnislos. In den USA haben Tweets nun einen festen eigenen Bereich in den Desktop-SERPs, aber keinen festen Platz. Jennifer Slegg von TheSEMPost fand heraus, dass der Twitter-Bereich nicht immer an einer festen Position in den Suchergebnissen angezeigt wird, sondern zwischen Platz 1-3 hin und her wechselt. Dies hängt wahrscheinlich mit der Relevanz von Tweets je nach Suchanfrage zusammen. Bei unseren Untersuchungen mittels der Eingabe von www.google.com/ncr in einem Inkognito-Browserfenster, fanden wir heraus, dass die Tweets nun in Realtime angezeigt werden. Dies macht Twitters Firehouse-Schnittstelle möglich, die Google einen direkten Zugang zur Twitter-Datenbank ermöglicht.

Tweets_live_Google_Suchergebnisse_Beispiel_Coca_Cola

Laut Stand 24.08.2015 16:00 ist der letzte Tweet von Coca-Cola 2 Stunden her – Google zeigt also Tweets in Echtzeit an.