Google weist Frankreichs Forderung auf erweitertes „Recht auf Vergessen” zurück

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Mitte Juni hatte die nationale Datenschutzbehörde Frankreichs (Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés, kurz CNiL) die Suchmaschine Google aufgefordert, dass alle Einträge, bei denen, laut dem in der EU beschlossenen „Recht auf Vergessen”, der Bitte einer Löschung stattgegeben wurde, nicht nur auf der europäischen Top-Level-Domain (.fr), sondern aus den Suchergebnissen der internationalen Domain (google.com) entfernt werden. Google sollte dieser Forderung binnen zwei Wochen nachkommen.

Die Frist hat der Konzern aus Mountain View nicht ganz eingehalten, aber nun seine Gedanken zu der Forderung verschriftlicht und auf dem Europe Blog veröffentlicht. Kurz: Google weist die Forderung der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs zurück und geht in Berufung:

As a matter of principle, therefore, we respectfully disagree with the CNIL’s assertion of global authority on this issue and we have asked the CNIL to withdraw its Formal Notice.

Da das „Recht auf Vergessen”, also die Löschung personenbezogener Links ohne öffentliches Interesse, auf einem rein europäischen Gesetz basiert, sehe Google keine Notwendigkeit die Löschung von Links auch auf seine internationalen Suchen auszuweiten. Auch würde eine Ausweitung die Internetfreiheit empfindlich verletzen:

If the CNIL’s proposed approach were to be embraced as the standard for Internet regulation, we would find ourselves in a race to the bottom. In the end, the Internet would only be as free as the world’s least free place.

Und Google schließt seine Argumentation mit deutlichen Zahlen: So benutzen mit 97% die überwältigende Mehrheit der Franzosen google.fr. Auch ist es im Regelfall sehr schwierig auf die internationale Seite google.com zu gelangen. Denn Internetuser, die google.com in die Adresszeile ihres Browsers eintippen, werden direkt auf die jeweilige Landesversion umgeleitet. Um die internationale Seite aufzurufen müssten Nutzer google.com/ncr eintippen – eher aufwendig.

Das vollständige Statement von Peter Fleischer aus dem Google Global Privacy Counsel findet ihr hier.

App Interstitials in Zukunft als Fehler im „mobile-friendly”-Test?

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Laut der Aussage von Googles Webmaster Trends Analyst Zineb Ait Bahajji könnte Google in seinem hauseigenen Tool, dem „Test auf Optimierung für Mobilgeräte” bald App Interstitials als Fehler anzeigen:

Vor rund einer Woche hat David Morell, ein Softwareentwickler von Google+, eine Google-eigene Case Study veröffentlicht und gezeigt, dass ganzflächige App Interstititals, also die Aufforderung die zur Website gehörige App herunterzuladen, die Seiten-Absprungrate stark erhöhen. Die von Google empfohlene Lösung sind schmale Inline-Banner, welche am oberen Rand einer Website eingeblendet werden. Auch zeigt diese Case Study, dass App Interstitials – ob bildschirmfüllend oder nur als schmales Inline-Banner – keinen besonders großen positiven Einfluss auf die Downloads der App haben.

Laut Jennifer Slegg wird Google App Interstitials ab dem 14. August auch als Fehler in der Search Console anzeigen.

Blockierte JavaScript- und CSS-Dateien: Google sendet nun Warnungen an Webmaster

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Wie Barry Schwartz auf Search Engine Land berichtete, hat Google damit begonnen per Search Console Nachrichten an Webmaster zu verschicken, die ihre JavaScript und CSS-Dateien blockieren. Schon Anfang März hat John Mueller eine neue Funktion in der Search Console, den „Bericht über blockierte Ressourcen”, vorgestellt. Hier können Webmaster sehen, ob Ressourcen auf der Seite blockiert und somit für den Googlebot nicht sichtbar sind.

Anfang des Jahres hat Google deutlich gemacht, dass der Googlebot nicht von Inhalten auf der Website ausgesperrt werden sollte, da er so die Website nicht vollständig lesen und verarbeiten kann.

Nun geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und aktiv auf die Webmaster betroffener Seiten zu. Search Engine Land postete eine solche Warnung als Beispiel:
googlebot-cannot-access-css-js-621x600

Falls ihr diese Mitteilung auf bei Euch in der Search Console findet, solltet ihr einfach den dort angegebenen Instruktionen folgen.

Google+ in Zukunft nur noch Stream, keine Zwangsbindung zwischen Google+ und YouTube mehr

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Der Produktmanager von Google+, Bradley Horowitz erklärte, dass es in naher Zukunft einige Veränderungen bei Googles sozialem Netzwerk Google+ und der Verwendung des Google+-Profils geben wird. Schon im März dieses Jahres gab Horowitz, zu dem Zeitpunkt gerade als Nachfolger von Vic Gundotra angetreten, einige Informationen zu anstehenden Veränderungen bei Google+. Er erklärte, dass das Netzwerk in drei Dienste aufgespalten wird: den Google+-Stream, Google Fotos und Hangouts.

G+ Logo

Quelle: Google


Die wohl weitreichenste Veränderung, die Horowitz nun angekündigt hat, ist der Wegfall der Zwangbindung von Google+ und den anderen Google Diensten. So war das Google+-Profil bisher zwangsweise an alle anderen Google-Dienste gekoppelt – ein Umstand der im Fall von YouTube für einigen Unmut sorgte. In Zukunft wird nur noch der normale Google Account nötig sein um die Dienste wie YouTube, Drive, GMail und weitere zu nutzen. Die Videoplattform YouTube wird den Anfang machen, sodass Nutzer zum Kommentieren von Videos nun künftig keinen Google+ Account mehr benötigen. Für Nutzer, die aus diesem Grund ein Google+.-Profil haben, es aber nicht öffentlich nutzen möchten, vereinfacht das Unternehmen die Möglichkeiten das Profil zu managen und gegebenenfalls zu löschen.

Bradley Horowitz’ Ankündigung im Wortlaut (Auszug):

So in the coming months, a Google Account will be all you’ll need to share content, communicate with contacts, create a YouTube channel and more, all across Google. YouTube will be one of the first products to make this change, and you can learn more on their blog. As always, your underlying Google Account won’t be searchable or followable, unlike public Google+ profiles. And for people who already created Google+ profiles but don’t plan to use Google+ itself, we’ll offer better options for managing and removing those public profiles.

Quelle: Official Google Blog

Auch beim sozialen Netzwerk selber tut sich etwas: So fokussiert das Team um Horowitz Google+ auf seine Kernfeatures, also das Teilen und Veröffentlichen von Inhalten. Diese können mittels Google+ Collections auch themenspezifisch gruppiert werden. Auch die Verschiebung von Google+ Fotos in die Google Foto App soll dazu beitragen Google+ zu verschlanken. So soll Google+ in Zukunft wirklich nur noch einen Informationsstream darstellen und weniger Zentrale für alle Google Dienste sein.

Viele Medien sehen nun das Ende von Google+. Was denkt ihr?

Google schaltet unautorisierten Zugriff auf Autocomplete-API ab dem 10. August ab

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Wie der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View auf dem Webmaster Central Blog bekannt gab, wird Google den unautorisierten Zugriff auf die API der automatischen Vervollständigung bei Suchanfragen ab dem 10. August einschränken. So war diese API nicht öffentlich, wie beispielweise die Google Maps API, konnte jedoch jederzeit im Internet gefunden werden. Auf diese Weise konnten Entwickler „Dienste zur automatischen Vervollständigung unabhängig von der Google-Suche” in die eigene Website integrieren, heißt es im Blogpost.

Scheinbar hatten in der Vergangenheit Dritte die Schnittstelle für ihre eigenen Zwecke genutzt und sie damit von der Google-Suche entkoppelt. Dies möchte Google nun zukünftig verhindern:

We built autocomplete as a complement to Search, and never intended that it would exist disconnected from the purpose of anticipating user search queries. Over time we’ve realized that while we can conceive of uses for an autocomplete data feed outside of search results that may be valuable, overall the content of our automatic completions are optimized and intended to be used in conjunction with web search results, and outside of the context of a web search don’t provide a meaningful user benefit.

Quelle: Google Webmaster Central Blog

Autocomplete API

Auch mit der Maps-API hatte Google in der letzten Zeit keine glückliche Hand – so wurde der Map Maker vorübergehend abgeschaltet, da er missbräuchlich verwendet wurde.

Um also die „Integrität der automatischen Vervollständigung als Teil der Suche aufrechtzuerhalten”, wie Peter Chiu von Google schreibt, tritt die Einschränkung auf autorisierte Nutzer ab dem 10. August ein. Allen anderen, die ihren Besuchern auch in Zukunft die Autocomplete-Funktionalität bieten möchten, empfiehlt Google die benutzerdefinierte Suchmaschine von Google (Custom Search Engine, kurz: CSE) einzusetzen. Weitere Informationen darüber findet ihr hier.

Google schaltet ab 28. Juli nicht verifizierte My Business-Seiten ab

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Laut Barry Schwartz von Search Engine Roundtable und einem Nutzer des „Local Search Forums” wird Google nicht verifizierte und mit keinem Google+ Konto verknüpfte My Business-Seiten ab dem 28. Juli abschalten:

On July 28th, Google will begin shutting down those GMB–associated Google+ pages that have not been associated with user accounts and are also not verified.

Ziel des Verfahrens ist es, laut Google, den Google-Nutzern eine bestmögliche User Experience zu bieten. Diese würde durch inaktive My Business-Seiten, die darüber hinaus auch nicht verifiziert oder mit einem realen Nutzer verknüpft sind, verschlechtert.
Wir haben schon Anfang des letzten Monats berichtet, dass das Unternehmen plant inaktive My Business-Seiten auf den Status „unbestätigt” zurückzustufen. Damit wären diese für Besucher unsichtbar. Nun geht Google scheinbar einen Schritt weiter. Glücklicherweise gibt das Unternehmen aber einen klaren Zeitpunkt der Änderung an, sodass Betreiber einer My Business-Seite rechtzeitig handeln können.

Falls ihr eine My Business-Seite betreibt, solltet ihr nun überprüfen ob ihr sie korrekt mit Euren Google+-Profil verknüpft und verifiziert ist.

Google Case Study: App Download Interstitials haben keinen positiven Einfluss auf App-Downloads

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Im Google Webmaster Central Blog hat David Morell, ein Software Engineer von Google+ die Ergebnisse einer internen Auswertung zur CTR von ganzseitigen Interstitials veröffentlicht. Diese sollen den Besucher auffordern die passende App zur besuchten Seite herunterzuladen.

In dieser Auswertung geht es um folgendes Interstitial:

Eine Analyse der CTR des Interstitials hat ergeben, dass lediglich 9% der Besucher auf „Get the app” klicken, jedoch 69% die Seite umgehend wieder verlassen. Auch wenn 9% kein schlechter Wert sei, betont Morell, dass einige dieser Gruppe die Google+ App schon auf ihrem Mobilgerät installiert haben könnten oder den anschließenden Download nicht ausführen. Doch die Absprungrate mit weit über der Hälfte der Nutzer ist sehr hoch.
Anstatt nun das Interstitial vollständig zu entfernen, haben Morell und sein Team ein Smart App Banner am oberen Bildschirmrand eingefügt, dass auf die App hinweisen soll. Daraufhin sind die Besuche der mobilen Google+-Seite um 17% angestiegen, die App-Downloads haben sich aber nicht wahrnehmbar verändert. Doch auch wenn sich durch das Smart App Banner keine großartigen Download-Zuwächse verzeichnen lassen konnten, ist zumindest die Besucherzahl der mobilen Google+-Seite wieder angestiegen.

Die Veröffentlichung dieser internen Auswertung zeigt, dass Interstitials vor allem im mobilen Bereich nicht wirklich erfolgsversprechend, sondern eher abschreckend sind. Natürlich muss man beachten, dass hier nur eine Website und ein Interstitial analysiert wird – somit lassen sich keine generellen Aussagen über die CTR von Interstitials treffen. Doch Google sieht sich klar dagegen an – im Juni hatten wir berichtet, dass Google plant die Inhalte hinter Interstitials abzuwerten. Und im mobilen Bereich können sie die User Experience schädigen, wie diese Case Study zeigt. Google empfiehlt Inline Banner zu verwenden, sodass die eigentlichen Inhalte der Website nicht verdeckt werden.

Wie handhabt ihr die Verwendung von Interstitials – vor allem auch im mobilen Bereich und wenn ihr die zur Website gehörige App promoten wollt?

Gläsener Nutzer: Google Maps zeigt mit „Timeline” die komplette Bewegungshistorie

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Google launchte gestern ein neues Google Maps-Feature. So ist es nun für Google-Nutzer möglich das komplette Bewegungsprofil grafisch aufgearbeitet anzusehen. Dies funktioniert aber nur, wenn Nutzer die „Google Location History” aktiviert haben. Dann kann Google Restaurantbesuche, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder die zurückgelegten Strecken zu Fuß anzeigen. Die Timeline ist aber glücklicherweise nur für den Nutzer selbst einsehbar und nicht öffentlich. Auch können Orte, Tage oder auch die gesamte Historie gelöscht werden. Natürlich gibt es auch das Feature bestimmte Orte zu benennen:

You can edit any place that appears in Your Timeline, including removing a specific location or giving a frequented spot a private name like — Mom’s House or My Favorite Running Spot. This spot will then appear right in Google Maps when you’re logged in.

Dieses neue Feature bestätigt bei manchen sicherlich das Gefühl ein völlig gläsener Nutzer zu sein – zu Recht.
Das für das Bewegungsprofil zwingend zu aktivierende Feature „Google Location History” kann allerdings tatsächlich nützlich sein: So informiert es über mögliche Verkehrsbehinderungen auf den in naher Zukunft anzufahrenden Strecken oder zeigt wo das geparkte Auto zu finden ist. Aber auch das zeigt uns immer wieder wie viele Daten Google von uns hat.

Top 10 der Websites mit den meisten Suchimpressionen sind SSL-verschlüsselt

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Wie Googles Gary Illyes via Google+-Post kommunizierte, sind alle Top 10 der Websites mit den meisten Suchimpressionen per SSL verschlüsselt. Diese Erkenntnis stütze sich auf die Daten aus der Google Search Console.


Im August letzten Jahres haben Zineb Ait Bahajji und Gary Illyes per offiziellem Blogpost bekanntgegeben, dass HTTPS ab sofort einer der mehr als 200 Rankingfaktoren von Google wird. Jedoch erklärten die beiden Google HTTPS zu einem nicht sehr stark gewichten Rankingfaktor, der aber im Laufe der Zeit immer mehr Gewicht bekommen sollte:

For now it’s only a very lightweight signal — affecting fewer than 1% of global queries, and carrying less weight than other signals such as high-quality content — while we give webmasters time to switch to HTTPS. But over time, we may decide to strengthen it, because we’d like to encourage all website owners to switch from HTTP to HTTPS to keep everyone safe on the web.

Manche Webmaster stellen sofort von HTTP auf HTTPS um, einige wechselten jeoch nach kurzer Zeit wieder als ihnen bewusst wurde, dass sich keine signifikanten Rankingsteigerungen einstellen würden. Vor rund einem Monat stellte der Gigant Wikipedia von HTTP auf HTTPS um – und sorgte dafür möglicherweise für einige Bewegung in den SERPs, die sogar auf ein Algorithmus-Update zurückgeführt wurden.

Nun berichtet Illyes stolz, dass die Top 10 der Websites mit den meisten Suchimpressionen von HTTP auf HTTPS gewechselt sind. Das Thema rückt für Google immer stärker in den Fokus und das vor einem Jahr noch nur leicht gewichtete Rankingssignal „HTTPS” könnten nun zunehmend stärker gewichtet werden. Was denkt ihr?

Quartalszahlen Q2/2015: Google steigert Werbeerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 11%

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Gestern veröffentlichte Google die Quartalszahlen aus dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015. Mit 17,7 Milliarden US-Dollar konnte das Unternehmen aus Mountain View seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent steigern. Der Gewinn in Q2 liegt bei 3,93 Mrd. US-Dollar. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal 2014 lagen Umsatz und Gewinn noch bei rund 16 Mrd. US-Dollar bzw. 3,35 Mrd. US-Dollar. Auch im Vergleich zum Vorquartal können sich die Zahlen sehen lassen: Hier lag der Umsatz bei rund 17,3 Milliarden US-Dollar und der Gewinn bei 3,59 Mrd. US-Dollar.

Google Investor Relations Logo

Quelle: Google

Zu verdanken hat Google die kräftigen Zuwächse in Umsatz und Gewinn scheinbar dem wieder rund laufenden Werbegeschäft. Noch im Vorquartal dieses Jahres sah es aus, also ob sich die Einkünfte aus der Werbung für Google rückläufig entwickeln würden. In Q1 legten die bezahlten Klicks zwar im Vergleich zum Vorjahr um 13% zu, im Vergleich zu Q4 2014 fielen sie allerdings um ein Prozent. Wir berichteten über diese Entwicklung und zitierten Analysten, die Schwächen im mobilen Werbegeschäft von Google als möglichen Grund ausmachten. Doch mit neuen innovativen Werbeformaten im mobilen Bereich konnte Google scheinbar dem Negativtrend entgegensteuern. Denn der Umsatz aus AdWords und AdSense kletterte in diesem Quartal auf 16 Mrd. US-Dollar und legte damit aus Sicht des Vorquartals um 3 Prozent zu.  Die Zahl der Klicks auf Google-Anzeigen stieg den Angaben des Unternehmens zufolge um 18 Prozent und im Vergleich zum Vorquartal um 7 Prozent. Auch die erst diese Woche kommunizierten umfangreichen Verbesserungen der User-Experience beim mobilen Shopping und die Einführung des Kaufen-Buttons in AdWords in den USA könnten in Zukunft einen positiven Effekt auf die Umsätze von Google haben.

Welchen Einfluss die angekündigten Sparmaßahmen der neuen Finanzchefin des Konzerns, Ruth Porat, haben, ist noch nicht erkennbar. Aber mit diesem strikten Blick auf Unternehmensausgaben könnten die Erträge in Q3 nochmals weiter steigen.