Google bindet externe Bewertungen von Hotelportalen in Hotelsuche ein

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Wer heutzutage nach Hotels sucht, der begibt sich entweder zu den speziellen Hotel-Suchmaschinen, wie HRS, Hotel.de oder auch Booking.com oder tippt in die Google Suche „Hotel [Stadtname]“ ein. Durch seine Marktmacht im Suchmaschinenmarkt und seinen kontinuierlichen Ausbau der Hotelsuche, verdrängt der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View langsam die spezialisierten Hotelsuchmaschinen – zumindest im ersten Schritt. Denn, zumindest in Deutschland, läuft der Buchungsprozess meist noch über HRS, Booking.com und die diversen anderen Hotelbuchungsplattformen. In den Vereinigten Staaten sieht es schon ganz anders aus.

Doch Google scheint sich nun testweise wieder im positiven Sinne auf die klassischen Hotelsuchmaschinen zuzubewegen, denn beim Aufruf eines Hotels, das mittels der Hotelsuche von Google gefunden wurde, zeigt die Suchmaschine neben eigenen Bewertungen nun auch externe Bewertungen an. Der folgende Screenshot verdeutlich dies:

google_local_externe_bewertungen

„Mobile-first“: Google startet mobile AdWords-Offensive

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Für Google machen mobile Suchen mittlerweile rund 50% aller Suchanfragen aus. Ein Trend, der sich in den letzten Jahren, auch durch die flächendeckende Nutzung von Smartphones, gefestigt hat und in der Zukunft auch weiter anhalten wird.

Da Google nicht mit organischen Suchergebnissen Geld verdient, sondern mit bezahlten Suchergebnissen, muss das Unternehmen im mobilen Sektor nun umdenken. Denn rund 50% der Google-Einnahmen kommt tendenziell aus dem mobilen Sektor. In der Konsequenz hat das Unternehmen gestern neue mobile Werbeformate vorgestellt. Neben neuen „beautiful“ responsive Ads für das Google Display Network, die wir Euch nachfolgend zeigen…

Responsive ads final

© Google

…gibt es eine weitere spannende Neuerung: Die Google-Werbung zieht in Google-Maps ein.
Denn laut Googles Ankündigung ist die lokale Suche ein ganz zentrales Motiv in der mobilen Suche. Also bringt der Suchmaschinenriese beides zusammen: die lokale Suche und Ads werden zu „Maps Ads“.
Inhaber von lokalen „Brick & Mortar“-Geschäften haben damit in Zukunft die Möglichkeit auf Sonderangebote oder Sommerschlussverkauf/Winterschlussverkauf direkt in ihrem Google Maps Profil hinzuweisen. Die Ads werden höchstwahrscheinlich folgendermaßen dargestellt:

Walgreens Promoted Pins

© Google

Mit diesen neuen mobilen Ad-Formaten könnte Google es schaffen die Einnahmen aus dem Desktop-Adverstising mit Werbeeinnahmen aus dem Mobil-Bereich zu ersetzen.
Alle weiteren Informationen findet ihr im offiziellen Google Blogpost zu diesem Thema.

Google Realtime Search Indexing API: Googlebot für News-Websites bald unwichtig?

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Auf der letzte Woche stattgefundenen Google-Entwicklerkonferenz, Google I/O, stellte Richard Gingras, Head of Google News, ein Application Programming Interface (kurz: API) vor, mit dem News-Publisher ihre Artikel ohne Crawling durch den Googlebot direkt in die Suchergebnisse einfließen lassen können:

Users are coming to search for more than just recipes, movies or events.  They’re also about searching for things happening right now.  And I mean, right now, as in right this moment.  Not hours ago, not 15 minutes ago.

Zitatquelle: Jennifer Slegg von TheSEMPost

Diese über die API eingereichten Artikel und Websites werden in der Sektion „Happening now“ angezeigt und waren – zumindest in der Demo auf der I/O – als AMP-Artikel verfügbar. Damit sind sie nicht nur in Realtime in den Suchergebnissen, sondern können darüberhinaus auch noch rasend schnell geladen werden. Im nachfolgenden Screenshot ist der Artikel von Sports Illustrated ein Artikel der über Googles Realtime Search Indexing API in die Suchergebnissen eingeflossen ist:

Wenn diese Funktion weltweit ausgerollt werden sollte, dann stellt sie eine enorme Chance für News-Publisher dar. Denn Eilmeldungen können auf diese Weise nicht mehr nur über die eigene Website, Apps mit Liveticker-Funktion oder Smartwatch-Apps veröffentlicht werden, sondern auch über Google. Hier bietet sich eine riesige Reichweite. Allerdings würde damit auch der Druck auf News-Publisher zunehmen. Denn wer eine Meldung zuerst über die API in die Suchergebnisse schiebt, der hat gewonnen – der Kampf um Schnelligkeit im Nachrichten-Business würde damit noch zunehmen.

Danke an: Google Launching Search Indexing API for Real Time Indexing – TheSemPost

Google Search Console kann jetzt Daten mehrerer Seiten und Apps kombinieren

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Webmaster, die neben ihrer eigentlichen Website auch noch mehrere weitere Seiten oder Apps betreuen, haben zukünftig die Möglichkeit diese in einer Property zusammenzufassen. Diese Nachricht postete Ofir Roval aus dem Search Console Team im Webmaster Central Blog.

Um bestehenden Properties neue Mitglieder hinzuzufügen, müssen nur die folgenden vier Schritte befolgt werden:

  1. Property-Set erstellen
  2. Properties hinzufügen, die für eine gemeinsame Auswertung von Interesse sein könnten
  3. Daten werden nach einigen Tagen in das Monitoring der Search Console einfließen
  4. Fertig!

Diese neue „Set-Property“ eröffnet Webmastern viele neue Möglichkeiten, denn so können beispielsweise die Search Performance von HTTP und HTTPS-Seiten oder die Daten von inhaltsgleichen Apps mit den Daten des Website-Pendants verglichen werden.

Da das neue Feature erst in ein paar Tagen ausgerollt wird, können wir noch keine Screenshots zeigen. Allerdings zeigt Google in seiner Blogpost-Ankündigung zumindest schon einmal das Einstellungs-Menü einer dieser neuen „Set-Property“:

preferences_set_property

© Google

Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Sundar Pichai: 20% aller mobilen Suchanfragen sind Voice Search-Anfragen

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Zurzeit findet in Kalifornien die alljährliche Google-Entwicklerkonferenz Google I/O statt. Bei der Keynote von Google-Chef Sundar Pichai verriet der 43-Jährige, dass 20% aller mobilen Suchanfragen per Sprachsuche getätigt werden – Grund genug diese Art des Suchens mit einem neuen Device weiter zu treiben. Denn auf eben dieser Entwicklerkonferenz stellte Google auch Google Home vor, eine Mikrofon-Lautsprecher-Kombination, die ähnlich Amazons „Echo“ als Mitteilungs- und Steuerungszentrale des häuslichen Lebens dienen soll:

Weitere Informationen zu Home findet ihr hier: I/O: Die nächste Evolutionsstufe von Google

Rich Cards: Google stellt Nachfolger der Rich Snippets vor

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Am Anfang gab es die mobilen Google Suchergebnisse. Um seinen Nutzern aber noch mehr Informationen auf einen Blick zu geben, entwickelte Deutschlands Marktführer im Suchmaschinenmarkt die sogenannten Rich Snippets. Plump ins Deutsche übersetzt sind dies „Reiche Schnipsel“. Reich sind diese Schnipsel, und zwar an Informationen – beispielsweise Rezepte oder Ortshinweise. Um noch mehr Informationen und ein noch besseres mobiles Surferlebnis zu bieten, hat Google nun im letzten Evolutionsschritt Rich Cards entwickelt. Hier werden größere Bilder als bei den Rich Snippets angezeigt und die Rich Cards sind eindeutig von den herkömmlichen organischen Suchergebnissen abgetrennt – dies könnte in der Folge auch die Klickrate dieser Suchergebnisse erhöhen.

Die Entwicklung der angereicherten Suchergebnisse wird mit folgendem Bild anschaulich dargestellt. Alle drei Entwicklungsstufen werden allerdings noch in den mobilen Suchergebnissen sichtbar sein. Es wird also wahrscheinlich keine Darstellungsform ersetzt:

Tipps und Hilfen zur korrekten Implementierung, die zur Anzeige Deiner Inhalte in den neuen Rich Cards notwendig sind, listet Google hier auf. Dann könnten Deine Inhalte auf Mobilgeräten schon bald folgendermaßen ausgespielt werden:

Übrigens: In die Search Console haben es die Rich Cards auch schon geschafft. Dort werden sie unter dem Menüpunkt „Darstellung der Suche“ angezeigt:

Google legt „mobile-friendly“-Testtool neu auf

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Im offiziellen Webmaster Blog hat Yaniv Loewenstein aus dem Google Search Console Team verkündet, dass das neue „mobile-friendly“-Testtool nun online ist. Es findet sich nun unter der URL: https://search.google.com/search-console/mobile-friendly und sieht folgendermaßen aus:

mftt_google

© Google

Mftt_action_google

© Google

In der nächsten Zeit wird das neue Tool das unter https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/ verfügbare Pendant ersetzen.

Probleme bei manuellen Maßnahmen gegen irreführende mobile Weiterleitungen

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Google hat in den letzten Tagen scheinbar erste manuelle Maßnahmen gegen Webmaster verhängt, die Besucher irreführen und auf eine andere URL weiterleiten, als in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Dass Google diesen Schritt gehen wird, haben wir schon im Oktober vergangenen Jahres berichtet.

Mit dem folgenden Google-Beispiel wird der Sachverhalt nochmals vereinfacht dargestellt:

Diese angekündigten manuellen Maßnahmen sind nun scheinbar in die Tat umgesetzt worden. Allerdings hapert es bei der Umsetzung. Laut einem Thread im Webmaster Central Help Forum, schickt Google die Ankündigung einer manuellen Maßnahme per E-Mail heraus, in der Search Console ist die manuelle Maßnahme allerdings nicht aufgeführt – ein Interner Server Error sorgt dafür:

Ein Top-Beitragender hat verkündet, dass Google allerdings daran arbeitet das Problem schnellstmöglich zu beseitigen.

Gboard für iOS – Google-Suche aus jeder App starten

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Google hat gestern eine Tastatur für Apples Mobil-Betriebssystem iOS vorgestellt, welche mittlerweile auch im US-App-Store zu finden ist. „Gboard“ heißt die Google-Tastatur und kann die Suche auf dem Smartphone erheblich vereinfachen. Denn wie auf dem folgenden Screenshot erkennbar ist, wird neben den Wortvorschlägen ein kleines Google-Logo angezeigt. Ein Klick auf eben dieses Logo eröffnet dem Tastatur-Eigner die Google-Welt in ihrer vollen Pracht: Text, -Bild und Videosuchen sind sofort und in jeder App verfügbar, wo die Tastatur angezeigt wird:

Leider ist das neue iOS-Tastatur bisher nur im US-App-Store und damit nur für US-Kunden verfügbar. Eine Anfrage an Google wann die Tastatur auch in den deutschen App Store wandert, wurde bisher nicht beantwortet.

Google Translate App kann nun auch bei iOS offline übersetzen und bei Android aus jeder App heraus

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Google Translate wird 10 Jahre alt. Mit dem Ziel Sprachbarrieren einzureißen startete die Web-Anwendung und später die Smartphone-App in den Wörterbuch-Markt. Die Besonderheit: Google Translate übersetzt nicht nur einzelne Wörter, sondern auch ganze Sätze. Damit diese Funktion immer besser funktioniert und die Übersetzungen auch in Punkto Satzbau und Grammatik korrekt sind, haben die Entwickler, auch durch tatkräftige externe Hilfe, die Erkennung von Satzbau und Satzsemantik im Laufe der Zeit stetig verbessert. Google Translate konnte in den vergangenen 10 Jahren auch die folgenden Meilensteine verbuchen:

  • Von den über 500 Millionen Menschen, die den Google Übersetzer nutzen, lebt die Mehrheit außerhalb der USA. Angeführt wird die Liste dabei von Brasilien, dessen Bewohner zu den eifrigsten Nutzern gehören.
  • Insgesamt unterstützt der Google Übersetzer 103 Sprachen, darunter auch Friesisch, Zulu und Birmanisch.
  • Die am häufigsten verwendeten Übersetzungen gibt es bei Spanisch, Arabisch, Russisch, Portugiesisch und Indonesisch jeweils mit Englisch als Ausgangs- oder Zielsprache.
  • 100 Milliarden Wörter werden täglich übersetzt.
  • Bislang haben 3,5 Millionen Menschen 90 Millionen Übersetzungsbeiträge über die Google Übersetzer-Community eingereicht, um den Google Übersetzer zu verbessern und neue Sprachen hinzuzufügen.
  • Der Google Übersetzer lässt sich auch offline nutzen – für insgesamt 52 Sprachen.

Die Offline-Übersetzungs-Funktionalität hat Google zum zehnten Geburtstag auch für iOS-Geräte nachgeliefert und im gleichen Zug auch direkt die Sprachpakete um 90% verkleinert – ein Segen für so manche iPhone-Nutzer mit dem 16GB Einstiegsmodell:

Google_translate_app_hindi_language_package

© Google

Darüber hinaus führt Google ab sofort „Tap to Translate“ für Android-Geräte ein. Satzfragmente müssen nun nicht mehr umständlich per Copy & Paste in die Google Translate-App übertragen werden, sondern können in jeder App übersetzt werden. Beim Markieren von Wörtern oder ganzen Sätzen kann die Übersetzung direkt über das Kontextmenü der jeweiligen App gestartet werden. Da Bilder jedoch mehr als tausend Worte sagen, findet ihr diese Erklärung im folgenden Google-Video sehr anschaulich umgesetzt:

Alle weiteren Neuerungen zum zehnten Geburtstag findet ihr im Blogpost von Google.