Matt Cutts verlängert seine Auszeit bis 2015

Kommentar verfassen

Wie Search Engine Land gestern Abend berichtete, wird der oberste Google Spamwächter Matt Cutts nicht vor 2015 zurück in den Arbeitsalltag kehren, da sein Team während seiner Abwesenheit gute Arbeit geleistet habe.

When I went on leave, I wanted to see how webspam would go without me. I’ve been talking to people on both the algorithmic and manual webspam teams during my leave, and they’ve been doing a top-notch job. So I’m planning on extending my leave into 2015.

Könnte es sein, dass Cutts gar nicht wieder zurückkehren wird und 2015 seinen “Rücktritt” erklären wird? Danny Sullivan von Search Engine Land spekuliert dies:

If the web spam team has been doing fine without him, the Google veteran — who has written and spoken in the past about wanting to spend more time at home — might effectively be done.

Was meint ihr? Zwar hat sich Cutts in den letzten Monaten seit dem Beginn seiner Auszeit unregelmäßig per Twitter gemeldet, aber die offiziellen Ankündigungen haben andere Google-Mitarbeiter (vollständig) übernommen. Wird Matt Cutts nochmal zurückkehren?

Den vollständigen Artikel findet ihr auf Search Engine Land: “Will He Ever Return? Head Of Google’s Web Spam Team Matt Cutts Extends Leave Into 2015″

Google zeigt Darstellungs-Kompatibilität in den Suchergebnissen an

1 Kommentar

In einem heute veröffentlichten Blogpost auf dem Webmaster Central Blog kündigten Pierre Far und Keita Oda an, dass zukünftig Suchergebnisse gekennzeichnet werden, wenn Darstellungsprobleme beim Besuchen der Website auftreten könnten. Die hier verlinkte Version des Blogposts ist die von Johannes Mehlem ins Deutsche übersetzte Version.
Wir berichteten im Juli über die Pläne für die englischsprachigen Suchergebnisse. Nun wird die Kompatibilitäts-Anzeige auch in den nicht-englischsprachigen Suchergebnissen angezeigt.

Wir kennzeichnen Suchergebnisse jetzt entsprechend, wenn unsere Algorithmen Seiten finden, die auf den Geräten der Nutzer möglicherweise nicht funktionieren. Adobe Flash wird beispielsweise auf iOS-Geräten oder unter Android ab Version 4.1 nicht unterstützt. Eine Seite, die überwiegend Flash-Inhalte enthält, wird eventuell folgendermaßen gekennzeichnet:Darstellung fehlerhaft_Google Anzeige in den Suchergebnissen

Um Websites zu erstellen, die auf allen Geräten – mobil, als auch Desktop – funktionieren, empfiehlt Google HTML5 zu benutzen, da dies universell unterstützt werde. Bei der Programmierung einer Website sollte auch darauf geachtet werden, dass sie “responsive” programmiert ist – sich also auf die Darstellungsmöglichkeiten des jeweiligen Gerätes anpasst. Webmaster sollten darüber hinaus darauf achten, dass das Crawling der CSS-, JavaScript- und Bilddateien nicht mittels robots.txt blockiert wird, wir berichteten. Denn wenn die Google-Algorithmen “vollständigen Zugriff auf diese externen Dateien haben, können sie die Responsive-Konfiguration Eurer Website besser erkennen und diese entsprechend crawlen”. Und somit auch dem Besucher schon den Suchergebnissen anzeigen, ob er die Seite mit seinem Gerät vollständig sehen kann.

Was sollten Webmaster nach der Aktualisierung der technischen Richtlinien nun beachten?

1 Kommentar

Gestern veröffentlichte Pierre Far auf dem Webmaster Zentrale Blog einen Post, in welchem er ankündigte, dass Google die technischen Richtlinien für Webmaster aktualisiert. Dem vorausgegangen war die Mitteilung von Google, dass das Indexierungssystem der Suchmaschine Webseiten wie ein “typischer moderner Browser darstellt, bei dem CSS und JavaScript aktiviert sind” (O-Ton des Blogposts). Die hier verlinkte Version des gestrigen Blogposts ist die von Johannes Mehlem ins Deutsche übersetzte Version.

Aufgrund der neuen Richtlinien sollten Webmaster dem Google-Bot nun Zugriff auf die CSS- und JavaScript-Dateien gewähren, denn andernfalls kann Google die Website ja nicht wie ein normaler Besucher lesen. Doch dies ist nicht nur eine Empfehlung seitens Google, sondern fast mehr eine Aufforderung. Denn sofern Webmaster das Crawling von JavaScript- und CSS-Dateien mittels robots.txt-Datei verbieten, wirke sich dies unmittelbar auf die Darstellung und Indexierung der Inhalte durch die Google-Algorithmen aus – es könne laut Google sogar zu schlechteren Rankings führen.

Daneben spielt auch die Ladegeschwindigkeit Eurer Website eine wichtige Rolle, denn Ladezeit ist wertvolle Rechenzeit und eine langsame Website könnte Besucher verschrecken. Ihr werdet es selber kennen: Wenn SEO.at quälend langsam laden würde, währt ihr die längste Zeit ein Leser von uns gewesen. In Zeiten von VDSL erwartet der Besucher einfach eine schnelle Ladezeit. Doch nicht nur Besucher werden unter Umständen verschreckt, sondern auch Google: “Seiten, die schnell dargestellt werden, sorgen nicht nur dafür, dass Nutzer schneller auf euren Inhalt zugreifen können, sondern machen auch die Indexierung dieser Seiten wesentlich effizienter”, schrieb Pierre Far in seinem gestrigen Blogpost. Der @-web Suchmaschinen-Blog hat dieses Thema nochmals tiefer analysiert und weist auch darauf hin, dass Google die Ladezeit einer Website im Jahr 2010 als Rankingfaktor deklarierte. Auch zeigt der Autor hier, wie man die eigene Website für eine optimale Indexierung gestalten sollte.

Auch eine gute Zusammenfassung der Inhalte und Learnings aus dem Blogpost von Pierre Far bietet Maik Bruns auf dem Blog der Internetkapitäne: “Du sollst nicht JS und CSS sperren! – Google ändert technische Richtlinien für Webmaster”

Feedback an Google: So kann man mit dem Search Quality Team Kontakt aufnehmen

Kommentar verfassen

Gretus beschreibt auf SEO-united.de ein einfaches Verfahren, mit dem jeder Google-Benutzer Feedback an die Suchmaschine senden kann. Dazu wird per “Feedback geben”-Button (findet sich am Ende einer jeden SERP) ein Screenshot erstellt, in welchem bestimmte Suchergebnisse markiert und kommentiert werden können – das Ganze lässt sich dann per Mausklick direkt zu Google schicken.

Google Feedback auf den SERPs

So sieht das Google Feedback-Fenster aus: Hier lassen sich Kommentare zu den Suchergebnissen eintragen. Im Anschluss kann man per Screenshot festlegen auf welchen Bereich der SERP sich der Kommentar bezieht.

So kann man sich natürlich bei Google über Rankingeinbußen der eigenen Website beschweren oder aber Beispiele sammeln und sich direktes Feedback von Google einholen, falls die Website in den Ranking gefallen ist.

Habt ihr diese Funktion schon genutzt? Wofür habt ihr sie genutzt?

Denn vollständigen Artikel findet ihr bei SEO-united: Wie man selbst zum “Google Quality Rater” wird!

Google kommt zu Besuch

Kommentar verfassen

Gestern postete Webmaster Trend Analyst Gary Illyes beim sozialen Netzwerk Google+, dass das Unternehmen plant Webmaster in Europa und Nord-Afrika zu besuchen um Einblicke in deren Arbeit mit den Tools von Google, beispielsweise den Webmastertools zu bekommen. Damit sollen interne Abläufe bei Google verbessert und im Austausch mit den Webmastern Probleme erkannt und behoben werden.

Falls ihr Google bei Euch willkommen heißen möchtet, könnt ihr Euch hier anmelden.

Der Post von Gary Illyes im Original:
Gary Illyes Post_Google besucht Webmaster

Auch John Mueller bestätigte dies im heutigen Google Webmaster Central Hangout:

VG Media befürchtet Scheitern des Leistungsschutzrechts

1 Kommentar

Wie Golem.de schreibt, wendet sich die Verwertungsgesellschaft (VG) Media nun an das Bundeskartellamt – ein letztes Aufbäumen gegen Google und für die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts? Wie wir berichteten gab das Bundeskartellamt an, sich aus der Angelegenheit rauszuhalten, denn “aus dem Kartellrecht lasse sich keine Verpflichtung ableiten, dass Betreiber von Suchmaschinen Textausschnitte entgeltlich erwerben müssten”, so Andreas Mundt, der Chef des Bundeskartellamts. Derweil gab Google auf dringende Bitten der VG Media der Verwertungsgesellschaft einen Aufschub – und sagte zu, die Snippets erst ab dem 23. Oktober nicht mehr anzuzeigen. Doch die VG Media wettert weiter gegen Google:

Nach Ansicht der VG Media “erzwingt Google mit der Ankündigung vom 30. September 2014 unentgeltliche Lizenzen auch von denjenigen Presseverlegern, die nicht bereits nach der Auslistungsandrohung im Sommer 2013 vor der Marktmacht Googles kapituliert haben”. Die Konsequenz: “Die erzwungene Einwilligung in die kostenlose Nutzung wird zu einer Kündigung der Wahrnehmung der Rechte durch die VG Media führen.” Damit wäre das Leistungsschutzrecht gescheitert, “noch bevor sein Umfang und seine Reichweite von den Zivilgerichten überprüft werden konnte”.

beschreibt Golem.de die Situation.

Diesen Artikel lesen

Penguin 3.0 wohl nicht mehr in dieser Woche

3 Kommentare

Wie John Mueller im gestrigen Webmaster Central Hangout erklärte, wird es wohl wahrscheinlich kein Penguin-Update in dieser Woche geben. Google arbeite an einem Update, werde es auch in der nächsten Zeit ausrollen, jedoch nach Muellers Wissen nicht in dieser Woche.

Es ist nicht unbedingt so, dass wir diese Woche ein Penguin-Update machen, aber wir sind auf jeden Fall dran es möglichst bald zu machen.

Er sagt weiter, dass das Team sehr weit sei, aber immer irgendwelche Probleme auftauchen können – daher will er sich auch nicht auf nächste oder übernächste Woche festlegen. Interessant zu erwähnen ist, dass es möglicherweise eine Info gibt, wenn es stattfindet – aber auch hier bleibt Mueller in seinen Aussagen sehr zurückhaltend.

Den gesamten Wortlaut findet ihr hier im eingebetteten Video:

Letztes PageRank-Update war vielleicht nur ein Versehen

5 Kommentare

Beim gestrigen Webmaster Central Hangout sagte John Mueller, dass das PageRank-Update vom vergangenen Jahr vielleicht gar nicht in der Form geplant war. Er schließt ein erneutes Update nicht gänzlich aus, allerdings passiert dies dann eher aus Versehen oder im Zuge eines anderen Updates.

Es könnte sein, dass wir den PageRank erneut aus Versehen aktualisieren – so wie im letzten Jahr: Ein Engineer-Team hat gemerkt, dass irgendetwas bei einem anderen Produkt-Update ‘stecken’ geblieben ist, hat das aktualisiert und gleich dazu ein PageRank-Update gemacht[...].

Den genauen Wortlaut findet ihr im unten eingebetteten Video:

Edit: Interessant ist damit die geringe Bedeutung, die Google dem öffentlichen PageRank zuschreibt – deckt sich das mit Eurem Umgang mit dem PR?

Spekulation: Website-Darstellung auf Mobilgeräten zukünftig Rankingfaktor?

3 Kommentare

Bisher wertet Google die Darstellung von Websites auf mobilen Endgeräten nicht als Rankingfaktor – beziehungsweise nur, wenn mobile Seiten falsch dargestellt werden oder Fehlermeldungen ausgeben. Dies äußerten Yoshikiyo Kato und Pierre Far von Google schon im Sommer letzten Jahres in einem Blogpost im Webmaster Central Blog: “To improve the search experience for smartphone users and address their pain points, we plan to roll out several ranking changes in the near future that address sites that are misconfigured for smartphone users.”

Nun spekuliert Barry Schwartz auf Search Engine Land, dass das Unternehmen auch die User Expericence, also die Nutzererfahrung, in der Zukunft als Rankingsignal werten könnte.
Diesen Artikel lesen