Selbstfahrendes Google-Auto: Fiat Chrysler wird offizieller Kooperationspartner

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Wie mehrere Medien berichten, wird Google bei der Entwicklung seiner selbstfahrenden Autos mit dem Autobauer Fiat Chrysler Automobiles N.V. zusammenarbeiten. Google hatte zu Beginn seiner Aktivitäten auf speziell für seinen Zweck umgerüstete Autos von Toyota und Honda gesetzt und später auch einen eigenen, freundlich rundlichen Prototyp entwickelt. Zum autarken Autobauer wollte Google allerdings nicht aufsteigen.

Nun hat sich in Fiat Chrysler ein geeigneter Kandidat gefunden, der, laut DW.com, noch nicht so weit mit der Entwicklung eigener autonomer Fahrzeuge sei und deshalb ein idealer Partner sein könnte. Denn die Autohersteller, die schon an eigenen Entwicklungen in Bezug auf autonomes Fahren auf den Markt gebracht haben, fürchten sich, dass sie bei einer Partnerschaft ihre Entwicklung an Google verlieren und damit ins Hintertreffen geraten könnten. Bei dieser Partnerschaft zwischen Google und Fiat Chrysler soll die Google-Technik vorerst in 100 Hybrid-Versionen des Chrysler Minivans Pacifica eingebaut werden.

In diesem Video zeigt Google erste alltägliche Situationen, die die bisherigen Fahrzeuge schon meistern können:

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der offiziellen Google-Website zum Selfdriving Car-Project.

Google arbeitet an Reiseplaner-App

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Fand die Urlaubsplanung in den 90er Jahren noch weitesgehend über das örtliche Reisebüro oder Kataloge mit diversen Pauschalreiseangeboten statt, so hat sie sich mit Beginn des Millenniums und des Internet-Zeitalters gewandelt. Heute beginnt die Reiseplanung oftmals im Internet und bei diversen Reisesuchmaschinen. Auch wenn die Reise dann online gebucht wurde, ist es oft noch Gang und Gebe, dass Reisende dann mit ihrem gedruckten Reiseführer in ihrem Urlaubsziel stehen und Sehenswürdigkeit heraussuchen.

Doch bald könnte dies auch der Vergangenheit angehören. Wie Android-Digital berichtet, arbeitet Google an einer Reiseplaner-App, die sich noch im Entwicklermodus befindet. Diese App sucht im GMail-Posteingang nach Buchungsbestätigungen und Flugbuchungen. Auf Basis dieser Daten stellt sie im Hintergrund Daten für die jeweilige Reise zusammen. Android-Digital hat dies anhand einer Reiseplanung nach Den Haag vorgestellt. Google sucht auf Basis des Ortes Sehenswürdigkeiten heraus, die gut bewertet sind und stellt sie unter „Things to do“ vor:

Falls ihr Interesse an der App habt, könnt ihr die APK-Datei bei Android-Digital herunterladen. Wir sind gespannt, was die App kann, wenn sie ihren offiziellen Weg in den Play-Store findet.

Google Posts: Instant-Articles Klon ermöglicht direktes Publishing in den Google Suchergebnissen

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Öffnet Google die Suchergebnisse für Publisher und bietet ihnen die Möglichkeit Artikel dort direkt zu veröffentlichen, wie Facebook es mit Instant Articles und Facebook Notizen vorgemacht hat?

Google_Posts_Website

© Google

Das Wall Street Journal hat in einem Test herausgefunden, dass bei manchen Suchanfragen ein Suchergebnis-Karussell angezeigt wird, welches so bisher noch nicht in den Suchergebnissen aufgetaucht ist – es hat allerdings Ähnlichkeit mit dem AMP-News-Carousel. Dieses Karussell beinhaltet allerdings ausschließlich Artikel von einem Publisher. Mit der Suchanfrage „Jimmy Kimmel“ bei www.google.com/ncr/ im Inkognito-Browser konnten wir dieses Karussell schon ausfindig machen:

jimmy_kimmel_live_google_posts

Sobald man auf einen Artikel klickt, wird er direkt in der Google-Suche geöffnet und sieht folgendermaßen aus:

jimmy_kimmel_live_full_post

Dieses neue Google Feature hat laut einer Google Pressesprecherin noch keinen offiziellen Namen. Wir finden „Google Posts“ passt jedoch schon ganz gut. Auf der dazugehörigen Google Hilfeseite erklärt das Unternehmen, dass dieses neue Format auch noch mit mehr Text versehen werden kann. Jimmy Kimmel hat in unserer Vorschau nur eine Headline befüllt. Das Design des Editors ähnelt jenem Editor, der bei der Notizen-Funktion von Facebook erscheint.

Welchen Vorteil hat Google Posts für Publisher? Nun ein Vorteil liegt auf der Hand: Inhalte und auch ganze Artikel können von Google-Nutzern schon direkt in den Suchergebnissen gelesen werden und sind damit unabhängig von der Publisher-Website. Ist diese einmal down, so sind die Artikel weiterhin verfügbar – Gesetz dem Fall, dass Googles Server nicht auch Probleme haben. Dies birgt aber auch einen großen Nachteil: Wenn die Informationen schon in den Google-Suchergebnissen bereitstehen, wer besucht dann noch die Publisher-Website? Was denkt ihr?

Google-Test: AdWords-Titel mit bis zu 80 Zeichen

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Scheinbar testet Google in den UK-Suchergebnissen erweiterte Titel und Meta-Descriptions. Dies teilte zumindest Himanshu Sharma, ein Web Analyst und Gründer der Agentur OptimizeSmart.com, per Twitter mit:

Mit diesen expanded Headlines haben Advertiser die Möglichkeit mehr Informationen in ihrem Titel bereitzustellen und damit gegebenenfalls die Aufmerksamkeit ihrer Anzeige gegenüber den Wettbewerber-Anzeigen zu steigern. Laut Jennifer Slegg von TheSEMPost soll die Zeichenanzahl der verlängerten Titel bis zu 80 Zeichen betragen – zurzeit sind es lediglich 55 Zeichen ohne Leerzeichen.

In-Depth-Articles wandern zurück in die US-Suchergebnisse

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Vor knapp 2 Wochen haben wir darüber berichtet, dass Google scheinbar die Sektion „In-Depth-Articles“, zu deutsch „Ausführliche Artikel“ aus den Suchergebnissen entfernt hat. Diese ausführlichen Artikel werden mithilfe von Algorithmen ausgewählt und sollen aus qualitativ hochwertigen Artikeln bestehen, die dem Suchenden weitere Hintergründe zu seiner Suchanfrage liefern sollen. Im Artikel vom 11. April habe ich schon vermutet, dass die Entfernung der In-Depth-Articles nur temporär sein könnte – dies scheint sich nun zu bewahrheiten. Der Mozcast zeigt einen Zuwachs von ausführlichen Artikeln in den untersuchten SERPs:

Mozcast_Graph_in_depth_articles

© Mozcast

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© Mozcast

Die Entwicklung könnt ihr im Mozcast nachverfolgen.

Google Chrome mit 1 Milliarde aktiver Nutzer im Monat auf Smartphones

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Wie Avinash Kaushik, Digital Marketing Evangelist für Google und Autor von Web Analytics 2.0, per Twitter mitteilte, hat Google Chrome einen bedeutenden Meilenstein erreicht: 1 Milliarde aktive Nutzer über Mobilgeräte im Monat:

Eine beeindruckende Zahl. Auch wenn Googles Android-Betriebssystem weltweit einen Marktanteil von fast 70% verzeichnen kann und damit auch ein Großteil der Android-Nutzer den vorinstallierten Mobil-Browser (Chrome) verwenden werden. Dennoch zeigt diese Entwicklung, dass Mobilgeräte immer stärker für das Internet genutzt werden – eine mobilfreundliche Website sollte daher Pflicht und nicht mehr Kür sein.

Alphabet Quartalszahlen Q1/2016: Sinkender CPC belastet Werbegeschäft

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Im gestrigen Earnings Call gab Ruth Porat, Chief Financial Officer von Google-Holding Alphabet, die Quartalszahlen für das abgelaufene erste Quartal 2016 bekannt. Zwar konnte der Konzern Zuwächse im Umsatz und auch beim Überschuss verbuchen, Analysten waren jedoch enttäuscht. So steigerte Alphabet seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 17% auf 20,26 Milliarden US-Dollar, erwartet war ein Umsatz von rund 20,38 Milliarden US-Dollar, berichtet Business Insider. Damit einhergehend blieb auch der Gewinn mit rund 4,21 Milliarden US-Dollar hinter den Erwartungen.

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© Alphabet Inc.

Eines darf man nicht vergessen: Doch trotz hinter den Erwartungen gebliebenen Zahlen, ist Alphabet fulminant in das neue Jahr gestartet.

Verantwortlich für die „schlechten“ Zahlen könnte der im Schnitt rund 9% gesunkene Cost-per-Click der Werbeanzeigen sein. Doch die Alphabet-Tochter Google arbeitet daran, den CPC wieder zu erhöhen. Denn erste Analysen nach der Design-Anpassungen der AdWords-Anzeigen in den Google Suchergebnissen zeigen, dass die Anpassungen einen Anstieg des CPC zur Folge haben könnten. Einen weiteren negativen Impact haben auch die Verlustgeschäfte der Alphabet-Nebenaktivitäten, wozu unter anderem der Breitbandausbau, das Google Auto und der Thermostat-Anbieter Nest gehören, berichtet Spiegel Online.

Im Earnings Call berichtete Alphabet-CFO Ruth Porat außerdem, dass Google genauso viel Geld mit dem mobilen Werbegeschäft verdient, wie mit dem Desktop-Werbegeschäft. Wenn also die Desktop-Design-Anpassungen von AdWords nicht die gewünschten Erfolge bringen sollten, so könnten Desktop-Umsatzeinbuchen in der Zukunft vom mobilen Geschäft ausgeglichen werden.

Neuer Google Smartphone User-Agent ab sofort online

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Im März kündigte Webmaster Trends Analyst Gary Illyes an, dass Google den Smartphone User-Agent aktualisieren wird, wir berichteten:

Google aktualisiert Smartphone user-agent – Liveschaltung im April

Google will mit immer aktuellen User-Agents Sorge dafür tragen, dass Websites, die neue Technologien nutzen, immer vollständig gerendert werden können.

Seine Kollegin Zineb Ait Bahajji kommunizierte nun heute per Twitter, dass der aktualisierte Smartphone User-Agent nun online und unterwegs ist:

 

Google testet grüne Ad-Symbole: Erhöhung der Ad-CTR um jeden Preis?

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Update 18.04.2016: Auch in Deutschland werden manchen Google-Nutzern grüne AdWords-Symbole angezeigt:

Danke Tobias!

15.04.2016:
In den USA und Kanada scheint Google neue Symbole zu testen, die neben den AdWords angezeigt werden. Dies teilte unter anderem Sergey Alakov aus Toronto per Twitter mit:

Der im oben eingebetteten Tweet verlinkte Barry Schwartz, griff das Thema auf Search Engine Roundtable noch einmal auf und zeigte noch mehrere Beispiele anderer Nutzer, die diese neue Farbgebung der Ad-Symbole auch angezeigt bekommen haben. Ich konnte dies bei google.de und auch mithilfe des Tricks google.com/ncr (–> die Anzeige der US-Suchergebnisse ohne Geotargeting) nicht reproduzieren.

Sollte sich dieser Test zu einem weltweiten Rollout ausweiten, erschwert es Google seinen Nutzer weiter, organische von bezahlten Suchergebnissen zu unterscheiden. Denn das Symbol hat die gleiche Farbe wie der nebenstehende Link. Bisher waren Ads durch die Benutzung der Signalfarbe Gelb bei den Ad-Symbolen noch als solche zu erkennen. Nach dem Wegfallen der Abtrennungslinie zwischen organischen und bezahlten Suchergebnissen und dem Entfernen der Ads auf der rechten Seite, wäre dies nun der dritte Schritt in Richtung „Verwässerung“ der Grenzen zwischen Paid und Organic. Und Studien belegen: Viele Nutzer können schon jetzt die organischen nicht mehr von den bezahlten Suchergebnissen unterscheiden.

Clickjacking: Google dreht dubiosen Publishern den Geldhahn zu

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Im WWW lauern immer wieder Betrüger auf naive Opfer, die auf offensichtliche Tricks hereinfallen – doch dieses Vorurteil ist noch harmlos. Denn auch sehr versierte Internet-Nutzer können auf Betrügereien hereinfallen. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass die Betrüger ihre Fallen so verschleiern und Inhalte vortäuschen, die durch einen Klick auf einen Link, ein Video oder ähnliches gar nicht erreicht werden. Diese Irreführung nennt man „Clickjacking“. Und das nachfolgende, von Google publizierte, Video beschreibt die Vorgehensweise sehr anschaulich:

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© Google AdSense

Ein Nutzer klickt auf einen täuschen echt aussehenden Play-Button in einem in eine Webseite eingebetteten Video. Doch anstatt mit dem Klick ein Video mit süßen Welpen zu starten, wird er auf eine Website mit diversen Katzenbildern weitergeleitet. Denn hinter dem vermeintlichen Play-Button hat sich ein Ad versteckt, welches per Klick auf die Website mit den Katzenbildern verweist.

Andres Ferrate, Google-Anwalt im Verantwortungsbereich „Ad Traffic Quality“ hat in einem Blogpost auf dem AdSense Blog bekanntgegeben, dass Google in Zukunft aktiv gegen Clickjacking vorgehen wird. Ads, die so platziert sind, dass sie Nutzer in die Irre führen und nur dem Publisher helfen, Geld zu verdienen, werden nicht mehr gezählt. Das heißt die darüber erzielten Klicks werden in Zukunft wertlos sein.

Alles weitere und wertvolle Informationen für Publisher, um ein möglichst angenehmes Ad Experience zu erzielen, findet ihr im AdSense-Blog.