Google verschickt Meldungen an Webmaster nicht-optimierter Mobilseiten

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Laut Search Engine Land verschickt Google an mehrere Webmaster per E-Mail und Benachrichtigung in den Webmaster Tools, dass ihre Websites nicht “mobile-friendly” sind, beziehungsweise Fehler bei der mobilen Version der Website auftreten, die der Benutzerfreundlichkeit schaden.

Search Engine Land veröffentlichte eine Kopie der E-Mail:

Copyright & Quelle: Search Engine Land

Copyright & Quelle: Search Engine Land

Aufgrund dieser Meldung spekuliert das Online-Medium, dass Google bald härter durchgreifen könnte, wenn Websites nicht für die mobile Darstellung optimiert sind. Mit dem “mobile-friendly”-Testing Tool könnt ihr untersuchen, ob ihr auch eine solche Meldung zu erwarten habt.

Search Engine Land: Google Sending Mobile Usability Warnings To Huge Number Of Webmasters

Google News indexiert nun auch Bilder außerhalb der eingetragenen Domain

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Google News Logo
In der Vergangenheit wurden Bilder, die nicht auf der bei Google News eingetragenen Domain gehostet wurden, nicht von Google News gecrawlt. Laut Search Engine Land ist dies nun nach einem Update möglich – das Portal bezieht sich dabei auf eine offizielle Ankündigung durch einen Google Newsletter, der im News Publisher Center verbreitet wurde.

Die Ankündigung im Wortlaut:

In the past, if your images were hosted off your website’s domain, it was very unlikely we’d crawl them for Google News.

We recently implemented an update to our image crawl algorithm, and are now able to crawl off-domain images. If it works better for your team to host your images on a different domain than your news website, you can now feel free to make that change! Quelle: Search Engine Land

Google URL Builder hilft bei Identifizierung von Website-Besuchern

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Google Analytics ist ein mächtiges Tool zur Analyse der Besucher einer Website – so können Webmaster häufige Suchbegriffe herausfiltern über die Besucher zu ihrer Website gelangen. Ebenso können per Google Analytics die Traffic-Quellen und häufige Referrer ermittelt werden.

Nun gibt es unter den Trafficquellen manchmal die Quelle “(Direct)” und das Medium “(none)”.
Quelle (direct)_Google Analytics Screenshot
Doch hiermit ist nicht zwangsläufig ein direkter Besuch der Website über die URL-Eingabe in die Adresszeile des Browsers gemeint. Wie lunapark.de schreibt, gibt es einige weitere Wege: So zählen angeklickte Link in E-Mails, Zugriffe aus mobilen Apps, Links aus Dokumenten (PDF, Word o.ä.), wie auch manche Weiterleitungen über Shortener-Dienste (beispielsweise durch Klick auf einen gekürzten Link in einem Tweet) dazu.

Doch wie kann man nun herausfinden, woher die Besucher kommen? Haben sie auf einen Link im E-Mail Newsletter geklickt oder hat sie ein Tweet zur Website gebracht? Um genau herauszufinden woher die Besucher kommen, muss ein Link mit eindeutigen Parametern vertaggt werden. Dabei hilft, laut Lunapark.de, der Google URL Builder. Hier kann der Link mit einer eindeutigen Kennzeichnung versehen werden – beispielsweise “E-Mail” und schon taucht als Quelle “E-Mail” in Google Analytics auf. Natürlich bedeutet eine manuelle Vertaggung aller Link einen Mehraufwand, allerdings kann so exakt nachgehalten werden über welches Medium die Besucher auf die eigenen Website gelangen.

Lunapark.de: Direct Traffic in Google Analytics: Was verbirgt sich dahinter?
Google URL Builder: Tool zur URL-Erstellung

Google Domains nun auch ohne Einladung – weiterhin US-only

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domainsblogpostimage

Quelle: Google


Schon seit gut einem halben Jahr bietet Google Domains zum Verkauf an – bisher allerdings nur in den USA und nur per vorheriger Einladung. Gestern kommunizierte das Unternehmen, dass nun auch Nutzer ohne Einladung Domains bei Google kaufen können, jedoch weiterhin nur in den Vereinigten Staaten. Der beta-Test ist nun also vorbei.

Google selbst stellt mit Google Domains nur eine reine Verkaufsplattform – Inhalte werden von Shopify, Squarespace, Weebly und Wix zugeliefert, falls Webmaster ihre Seite auf einem dieser Systeme aufbauen möchten.

Wann Google Domains nach Deutschland kommt ist nicht bekannt – Interessierte können sich jedoch zu einem Benachrichtigungs-Service anmelden, der informiert sobald die Plattform auch in ihrem Land verfügbar ist.

Den Blogpost von Google findet ihr hier: Making it easier to get your business online with Google Domains

Workshop zur Umstellung auf Universal Analytics in Köln

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Habt ihr schon auf Universal Analytics umgestellt? Falls nicht, könnte Rafael Mroz hilfreiche Tipps für eine Umstellung geben. Er bietet im Startplatz Köln am 21. Januar 2015 einen Workshop an, in welchem er “von dem neuen Tracking-Skript „Google Universal Analytics” berichtet, und nennt 5 Gründe, warum Unternehmen auf Google Universal Analytics umzustellen sollten, um die eigene Website zu optimieren”, schreibt der Startplatz in seinem Blog.

Copyright: Google

Copyright: Google

Die fünf Gründe findet ihr schon im Blogpost, weitere Tipps und Erläuterungen im Detail gibt es dann im persönlichen Gespräch und im Umfeld des Workshops.
Unter dem folgenden Link könnt ihr Tickets für den Workshop bestellen, die Preise beginnen bei 34,51 Euro für Startplatz-Member und enden bei 94,01 Euro für Nicht-Mitglieder: Google Analytics – Basis Workshop

Google selbst liefert einen sehr entscheidenden Grund für die Umstellung von Analytics auf Universal Analytics: “Die bisherigen Erfassungsmethoden von Google Analytics wie die JavaScript-Bibliothek “ga.js” werden eingestellt, sobald Universal Analytics als neuer Betriebsstandard vollständig implementiert wurde. Wenn Sie danach weiterhin die bisherigen Erfassungsmethoden verwenden, werden Ihre Daten nicht verarbeitet”, heißt es im Google Developer-Portal.

Workshop-Ankündigung im Startplatz-Blog: Google Analytics – 5 Gründe warum Unternehmen umstellen sollten

Google hat 2014 über 345 Millionen Löschanträge erhalten

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Verschiedene Medien ziehen ein Fazit über die Anzahl der eingegangenen Löschanträge bei Google im vergangenen Jahr. So ist aus Googles Transparency Report zu entnehmen, dass 2014 mehr als 345 Millionen Löschanträge bei der Suchmaschine eingegangen sind. Der Googlewatchblog hat die Spitzenreiter unter den Websites zu denen Löschanträge bei Google eingegangen sind, herausgefiltert:

Spitzenreiter sind die Filehoster 4shared.com, rapidgator.net und uploaded.net die jeweils an die 5 Millionen Links aus den Suchergebnissen verloren haben.

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Symbolfoto. Copyright als Ziel für Angriffe und Copyrightverletzungen. Quelle: Shutterstock

Die auf Copyright- und Filesharing-Themen spezialisierte Nachrichtenseite torrentfreak.com berichtete, dass die Löschanträge damit im Vergleich zu 2013 um 75 % zugenommen hätten. Die Löschung von urheberrechtlich geschütztem Material begründet sich in dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA), einem Gesetz der Vereinigten Staaten von Amerika. Schon 2012 passte Google seinen Algorithmus an und filterte Websites heraus, die wiederholt gegen Urheberrecht verstießen. Sie wurden dann ans Ende der SERPs verbannt. Auch wird bei Suchanfragen in den USA, die Filme oder Musiktitel in Verbindung mit “download”, “free” oder “watch” beinhalten, eine Onebox angezeigt, die legale Wege zum Erwerb dieser Dateien aufzeigt.

Verschiedene Beiträge zu dem Thema:
Torrentfreak: Google asked to remove 345 Million “Pirate” Links in 2014
Netzpolitik: Copyright: Google erhielt 345 Millionen Löschanträgen
GoogleWatchBlog: Websuche: Google kämpft weiter gegen illegale Download-Portale

Google Mail in China blockiert

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Wie mehrere Medien berichteten, ist Googles E-Mail-Dienst, Gmail, seit vergangenem Freitag in China nicht mehr erreichbar. So sei der Traffic seit dem zweiten Weihnachtstag um 85 % eingebrochen. Laut heise.de gehen chinesische Aktivisten von GreatFire.org von einer Zensur seitens der chinesischen Regierung aus. Laut der britischen Tageszeitung The Guardian glaubt einer der Aktivisten, dass die Regierung beabsichtige den Einfluss von Google in China zu schwächen.

“I think the government is just trying to further eliminate Google’s presence in China and even weaken its market overseas”, sagte er in den britischen Medien. Quelle: The Guardian

Wie auch die FAZ berichtete, blockierte die chinesische Regierung schon in der Vergangenheit die Gmail-Internetseite, jedoch war das Versenden von E-Mails über die Einbindung eines Gmail-Kontos in E-Mail-Anwendungen bisher noch möglich. Nun wurde auch dieser Kanal blockiert.

Ein Google-Sprecher äußerte sich zu der Blockade und beteuerte, dass seitens Google alles funktionieren würde: “We’ve checked and there’s nothing wrong on our end”, sagte er dem Guardian. So scheint technisch alles in Ordnung zu sein. Seitens der chinesischen Regierung gibt es auch offizielle Stimmen, so gebe es, laut Hua Chunying, der Sprecherin des Außenministeriums, keine Blockade. Allerdings zeigt Googles Transparency Report da ganz andere Tatsachen: Hier kann man sehen, wie stark der Traffic seit dem 26. Dezember eingebrochen ist.

Traffic-Einbruch Gmail China

Weitere Quellen in der Übersicht:
Eisy.eu: Google Gmail in China vollständig gesperrt
FAZ: China dreht Gmail das Netz ab
Heise.de: Zensur: Gmail in China wohl blockiert
Google Watch Blog: Web-Sperre: GMail ist in China seit mehreren Tagen nicht mehr erreichbar

121Watt listet wichtige Analytics Features des Jahres 2014 auf

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Im Blog von 121Watt hat Alexander Holl die, seiner Meinung nach, wichtigsten Features von Google Analytics des Jahres 2014 aufgezählt.

Dazu zählen u.a. Smart Remarketing-Listen, erweiterte Funktionen für den Daten-Import in das Tool, ein Feature zur Separierung von “branded Paid Search” und “generic Paid Search” und die Funktion Enhanced E-Commerce. Näher ins Detail der einzelnen Features geht Holl per Weiterleitung auf relevante Artikel oder Beschreibungs-Videos. Auch listet er weitere interessante Quellen zum Thema Google Analytics auf.

Alle Informationen und Listen findet ihr auf dem Blog von 121Watt: Google Analytics: Wichtige Tipps & Tools für 2014

Google blockt mit SoakSoak Malware infizierte WordPress-Seiten

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Laut einer Ankündigung der Sicherheitsfirma Sucuri hat Google bisher über 11.000 Domains der 100.000 WordPress-Seiten, die mit der SoakSoak Malware infiziert worden sind, geblockt. Die Malware, die Besucher der infizierten WordPress-Seiten auf die Website SoakSoak.ru umleiten will, ist nach ihrer Zielseite benannt.

SoakSoak-RU-Blacklisted

Infizierte Domains werden von Google geblockt. Besucher sehen dann dieses Fenster.

Zum Hintergrund:
Zu Beginn dieser Woche wurde bekannt, dass einige WordPress-Installationen durch das Slideshow-Plugin “Slider Revolution” mit einer Malware namens SoakSoak infiziert werden können.
Laut t3n äußert sich ein Befall mit der Schadsoftware folgendermaßen:

Ein Zeichen für eine Infektion ist meist ein unnatürliches Verhalten der Website. So kommt es zu ungeplanten Weiterleitungen auf die Website soaksoak.ru. Von SoakSoak geht noch eine weitere, meist unbemerkte Gefahr aus. Die Malware lädt weitere Schad-Programme herunter ohne dass der Nutzer dies bemerkt.

Mithilfe eines Scanners von Sucuri kann eine Infektion zweifelsfrei ausgemacht werden: Free Website Malware and Security Scanner

Google Trends 2014: WM 2014 ist häufigster Suchbegriff des Jahres

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Heute hat Google – passend zu den zahlreichen Jahresrückblicken in den Medien – seinen ganz eigenen Jahresrückblick veröffentlicht. Dieser Rückblick basiert auf den Suchtrends von 2014 und zeigt die Emotionen, Menschen und Ereignisse des Jahres auf. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte – et voilà:

Die Weltmeisterschaft in Brasilien wurde 2014 am häufigsten gegoogelt und brachte die meisten Schlagzeilen hervor. Ebenso waren der Tod des Schauspielers Robin Williams und der Ski-Unfall von Michael Schuhmacher das Ziel vieler Google-Suchen.

141216_Google_GT_041_Trending_Suchtrends

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