OK, Google – über 150 Befehle für die Sprachsuche von Google Now

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Etwa 20 Prozent der Suchen auf Android-Geräten in den USA werden inzwischen über Sprachsuchen durchgeführt. Die Zahl wird wahrscheinlich weiter steigen, wenn die Nutzer mit der Zeit immer mehr lernen, welche Kommandos über die Sprachsuche funktionieren.

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Der Android-Fan “Kitze” hat sich die Arbeit gemacht über 150 Sprachbefehle und 1.000 Variationen auf der Website ok-google.ic zusammenzustellen. Die Kommandos sind in 25 Kategorien übersichtlich sortiert und lassen sich auch nach Stichwörtern durchsuchen.

Kennt Ihr gute Zusammenstellungen der Befehle für die Sprachassistenten von Siri (Apple) und Cortana (Microsoft)? Dann teilt sie doch in den Kommentaren.

 

Update: detailliertere Karten für Google Maps

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Das Landsat-Programm liefert nun bereits seit 1972 Bilder unserer Erde aus dem Weltall und ist ein Projekt der beiden US-Regierungsorganisationen USGS und NASA, die diese kostenfrei zur Verfügung stellen. Im Laufe der Zeit wurde die Qualität ebenjener stetig besser und erreicht mit dem neusten Update einen neuen Höhepunkt.

Seit 2003 sind die Bilder des Landsat 7-Satelliten von einem Hardware-Fehler betroffen, welcher stellenweise zu fehlendem Bildmaterial führte. Mit dem Landsat 8-Satellit, der bereits seit 2013 aktiv ist, können diese Fehler nun ausgeräumt werden.

Landsat 8 stellt täglich doppelt so viele Bilder, zudem in einer weitaus besseren Qualität, zur Verfügung wie sein Vorgänger. Die bisher gelieferten 700 Billionen Pixel (mit einer Datenmenge von circa 1 Petabyte; = 1000 TB) sollen vor allem dazu dienen detailliertere Aufnahmen zu erzeugen. Dafür werden etwaige Wolken aus den Bildern entfernt indem sie mit neuen, wolkenfreien Pixel ersetzt werden.

Die neuen Aufnahmen von New York zeigen deutlich die Verbesserungen in der Qualität der Bilder.
© Google

Die neuen Bilder sind zwar bisher noch nicht für die deutsche Kartenansicht verfügbar, werden aber zeitnah aktualisiert.

Weitere Informationen dazu befinden sich in der offiziellen Bekanntgabe von Google Maps.

Wertvollste Marke der Welt: Google überholt Apple und besetzt den Thron

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Das US-Marktforschungsinstitut MillwardBrown hat seinen aktuellen BrandZ Report herausgegeben und listet dort Google als wertvollste Marke der Welt – vor Apple:

Laut dem Markenindex BrandZ liegt der Wert von Google bei 229,2 Millarden US-Dollar und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 32% angestiegen. Apple dahingegen hat an Wert verloren (-3% gegenüber dem Vorjahr) und musste somit den Thron an Google abgeben.

Die komplette Auswertung von MillwardBrown findet ihr hier.

Pagespeed & Mobilfreundlichkeit: Google stellt Dreigestirn des Website-Testens vor

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Google hat nicht nur das mobile-friendly Testtool neu aufgelegt, sondern es direkt um ein All-in-One Tool erweitert. Unter https://testmysite.thinkwithgoogle.com können Nutzer nicht nur herausfinden, ob ihre Seite mobilfreundlich ist oder nicht, sondern auch noch auf einen Blick die Ladeperformance ihrer Website auf Mobilgeräten und dem Desktop sehen.

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© Google

Nachdem die eigene Domain in das Testtool eingetippt ist und der Test per Klick gestartet wurde, liefert Google in Sekundenschnelle das Ergebnis – Tipps, wie einzelne Punkte verbessert werden können, bekommen Nutzer anschließend per E-Mail, falls dies gewünscht ist. Falls Du deine Ladezeit verbessern willst, findest Du hier übrigens eine Kurz-Anleitung zur Ladezeit-Optimierung.

Zineb Ait Bahajji nicht länger als Webmaster Trends Analyst tätig

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Die Frau im “Dreigestirn” des Webmaster Trends Analyst Teams, Zineb Ait Bahajji, macht Platz für eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Während der SMX in Paris gab sie per Twitter bekannt, dass sie das Webmaster Trends Analyst Team verlassen hat, aber weiterhin bei Google arbeitet. Sie wechselte bereits im März dieses Jahres ins Conversational Search Team:

Das erklärt auch die Google-Stellenausschreibung von Ende Mai…

Google behält sich Recht vor manuell gesetzten Title umzuschreiben

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Ist es euch auch schon einmal passiert, dass Google in den Suchergebnissen zwar eure Website anzeigt, sich allerdings der Titel des Suchergebnisses völlig von dem Titel unterscheidet, den ihr manuell vergeben habt? Dann wird Google den Titel eigenhändig umgeschrieben haben – und zwar “nur zu eurem Besten”. Denn Google versucht die bestmöglichen Suchergebnisse zu jeder Suchanfrage bereitzustellen.

Wie Jennifer Slegg auf TheSEMPost berichtet, wird Google diese Vorgehensweise auch nicht ändern. Dies erklärte Google Webmaster Trends Analyst Gary Illyes während des Q&A bei der Veranstaltung “Google Dance Tokyo”:

We will never quit rewriting titles. We’ve seen so many sites whose title really suck. A lot of sites have no title; a lot of sites have a title saying “Top Page”.

In fact, Google almost always rewrites titles. We couldn’t provide useful results to our users if we quit rewriting titles. Experiments showed us users preferred written titles. So, we’ll continue to write titles.

Zitat aus: Why Google Rewrites Title Tags & What SEOs Can Do von TheSEMPost

Das sollte Website-Betreiber allerdings nicht davon abhalten passende und aussagekräftige Titel zu vergeben. Denn auf diese Weise hat man es selbst in der Hand den Google-Nutzern eine möglichst klare Vorstellung davon zu vermitteln, welche Inhalte sie auf der Website finden werden. Dass Google dann, je nach Suchanfrage, dennoch Anpassungen am Titel vornimmt, davor ist niemand gefeit.

Google bindet externe Bewertungen von Hotelportalen in Hotelsuche ein

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Wer heutzutage nach Hotels sucht, der begibt sich entweder zu den speziellen Hotel-Suchmaschinen, wie HRS, Hotel.de oder auch Booking.com oder tippt in die Google Suche “Hotel [Stadtname]” ein. Durch seine Marktmacht im Suchmaschinenmarkt und seinen kontinuierlichen Ausbau der Hotelsuche, verdrängt der Suchmaschinenanbieter aus Mountain View langsam die spezialisierten Hotelsuchmaschinen – zumindest im ersten Schritt. Denn, zumindest in Deutschland, läuft der Buchungsprozess meist noch über HRS, Booking.com und die diversen anderen Hotelbuchungsplattformen. In den Vereinigten Staaten sieht es schon ganz anders aus.

Doch Google scheint sich nun testweise wieder im positiven Sinne auf die klassischen Hotelsuchmaschinen zuzubewegen, denn beim Aufruf eines Hotels, das mittels der Hotelsuche von Google gefunden wurde, zeigt die Suchmaschine neben eigenen Bewertungen nun auch externe Bewertungen an. Der folgende Screenshot verdeutlich dies:

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“Mobile-first”: Google startet mobile AdWords-Offensive

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Für Google machen mobile Suchen mittlerweile rund 50% aller Suchanfragen aus. Ein Trend, der sich in den letzten Jahren, auch durch die flächendeckende Nutzung von Smartphones, gefestigt hat und in der Zukunft auch weiter anhalten wird.

Da Google nicht mit organischen Suchergebnissen Geld verdient, sondern mit bezahlten Suchergebnissen, muss das Unternehmen im mobilen Sektor nun umdenken. Denn rund 50% der Google-Einnahmen kommt tendenziell aus dem mobilen Sektor. In der Konsequenz hat das Unternehmen gestern neue mobile Werbeformate vorgestellt. Neben neuen “beautiful” responsive Ads für das Google Display Network, die wir Euch nachfolgend zeigen…

Responsive ads final

© Google

…gibt es eine weitere spannende Neuerung: Die Google-Werbung zieht in Google-Maps ein.
Denn laut Googles Ankündigung ist die lokale Suche ein ganz zentrales Motiv in der mobilen Suche. Also bringt der Suchmaschinenriese beides zusammen: die lokale Suche und Ads werden zu “Maps Ads”.
Inhaber von lokalen “Brick & Mortar”-Geschäften haben damit in Zukunft die Möglichkeit auf Sonderangebote oder Sommerschlussverkauf/Winterschlussverkauf direkt in ihrem Google Maps Profil hinzuweisen. Die Ads werden höchstwahrscheinlich folgendermaßen dargestellt:

Walgreens Promoted Pins

© Google

Mit diesen neuen mobilen Ad-Formaten könnte Google es schaffen die Einnahmen aus dem Desktop-Adverstising mit Werbeeinnahmen aus dem Mobil-Bereich zu ersetzen.
Alle weiteren Informationen findet ihr im offiziellen Google Blogpost zu diesem Thema.

Google Realtime Search Indexing API: Googlebot für News-Websites bald unwichtig?

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Auf der letzte Woche stattgefundenen Google-Entwicklerkonferenz, Google I/O, stellte Richard Gingras, Head of Google News, ein Application Programming Interface (kurz: API) vor, mit dem News-Publisher ihre Artikel ohne Crawling durch den Googlebot direkt in die Suchergebnisse einfließen lassen können:

Users are coming to search for more than just recipes, movies or events.  They’re also about searching for things happening right now.  And I mean, right now, as in right this moment.  Not hours ago, not 15 minutes ago.

Zitatquelle: Jennifer Slegg von TheSEMPost

Diese über die API eingereichten Artikel und Websites werden in der Sektion “Happening now” angezeigt und waren – zumindest in der Demo auf der I/O – als AMP-Artikel verfügbar. Damit sind sie nicht nur in Realtime in den Suchergebnissen, sondern können darüberhinaus auch noch rasend schnell geladen werden. Im nachfolgenden Screenshot ist der Artikel von Sports Illustrated ein Artikel der über Googles Realtime Search Indexing API in die Suchergebnissen eingeflossen ist:

Wenn diese Funktion weltweit ausgerollt werden sollte, dann stellt sie eine enorme Chance für News-Publisher dar. Denn Eilmeldungen können auf diese Weise nicht mehr nur über die eigene Website, Apps mit Liveticker-Funktion oder Smartwatch-Apps veröffentlicht werden, sondern auch über Google. Hier bietet sich eine riesige Reichweite. Allerdings würde damit auch der Druck auf News-Publisher zunehmen. Denn wer eine Meldung zuerst über die API in die Suchergebnisse schiebt, der hat gewonnen – der Kampf um Schnelligkeit im Nachrichten-Business würde damit noch zunehmen.

Danke an: Google Launching Search Indexing API for Real Time Indexing – TheSemPost

Google Search Console kann jetzt Daten mehrerer Seiten und Apps kombinieren

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Webmaster, die neben ihrer eigentlichen Website auch noch mehrere weitere Seiten oder Apps betreuen, haben zukünftig die Möglichkeit diese in einer Property zusammenzufassen. Diese Nachricht postete Ofir Roval aus dem Search Console Team im Webmaster Central Blog.

Um bestehenden Properties neue Mitglieder hinzuzufügen, müssen nur die folgenden vier Schritte befolgt werden:

  1. Property-Set erstellen
  2. Properties hinzufügen, die für eine gemeinsame Auswertung von Interesse sein könnten
  3. Daten werden nach einigen Tagen in das Monitoring der Search Console einfließen
  4. Fertig!

Diese neue “Set-Property” eröffnet Webmastern viele neue Möglichkeiten, denn so können beispielsweise die Search Performance von HTTP und HTTPS-Seiten oder die Daten von inhaltsgleichen Apps mit den Daten des Website-Pendants verglichen werden.

Da das neue Feature erst in ein paar Tagen ausgerollt wird, können wir noch keine Screenshots zeigen. Allerdings zeigt Google in seiner Blogpost-Ankündigung zumindest schon einmal das Einstellungs-Menü einer dieser neuen “Set-Property”:

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© Google

Wir halten Euch auf dem Laufenden.