Google rollt “mobile friendly”-Label aus – beeinflusst schlechte mobile Darstellung das Ranking?

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Update 19.11.
So wird die Anzeige in den deutschen Suchergebnissen aussehen:
mobile-badging

Laut Johannes Mehlem wird dieses Label in den nächsten Wochen global umgesetzt.

Artikel vom 18.11.
Heute morgen berichtete Search Engine Land, dass Google ein “mobile friendly”-Label ausrollt. Damit sollen Websites gekennzeichnet werden, die

  • auf Flash verzichten
  • deren Text ohne Zoomen lesbar ist
  • deren Inhalte auf dem gesamten Screen angezeigt werden, ohne das der Besucher dafür horizontal scrollen oder zoomen muss
  • deren Links so platziert sind, dass sie mit dem Finger angetippt werden können, ohne einen Link in unmittelbarer Nähe mit anzuklicken

Wahrscheinlich wird dieses Label vorerst nur in den USA ausgerollt, könnte aber auch in die deutschen Suchergebnisse Einzug halten.

Mithilfe von Googles “Mobile Friendly Test Tool” können Websitebetreiber überprüfen, ob ihre Seite auf mobilen Geräten korrekt angezeigt wird.

Könnte aus diesem Label folgen, dass Seiten, die nicht auf mobile Endgeräte angepasst sind, schlechter ranken werden? Search Engine Land spekuliert, dass Google die mobile Darstellung künftig als Rankingfaktor werten könne. Über genau diese Thematik haben wir schon Anfang Oktober berichtet, jedoch könnte aus der Spekulation Ernst werden, denn Search Engine Land bezieht sich auf folgende Aussage von Google:

We see these labels as a first step in helping mobile users to have a better mobile web experience. We are also experimenting with using the mobile-friendly criteria as a ranking signal.

Was denkt ihr? Könnte die mobile Darstellung in der Zukunft ein Rankingfaktor werden?

Google Glass vor dem Aus?

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Das Nachrichtenmagazin Meedia berichtete heute von einer “Google Glass-Krise”: Seit der ersten Vorstellung von Googles Datenbrille vor rund zwei Jahren scheint der Hype zu verfliegen. Dieser war in der Vergangenheit hoch – so konnte die Brille in einer limitierten Testversion für 1.500 Dollar erworben werden und die Menschen zahlten diesen horrenden Preis auch. Doch nun wurde der Verkaufsstart erneut verschoben, sodass die Brille, laut Golem.de, wahrscheinlich erst irgendwann im kommenden Jahr frei verfügbar sein wird.

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Google+ Local Guide von “gut gemacht”

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Die österreichische Online-Marketing Agentur “gut gemacht” hat auf ihrer Website ein E-Book mit Tipps und Tricks rund um das Google+ Local Profil veröffentlicht. In diesem E-Book werden Informationen zu dem übergeordneten Google+ Local-Konto und dem eigentlichen Profil gegeben und Fragen beantwortet, wie “Warum Google+ Local?” Das PDF findet ihr hier.

Das ein gutes und vor allem lückenlos ausgefülltes Google+ Places Profil Euch viele Besucher bringen kann, hat Antonius Klees von Seitwert auf dem diesjährigen SEO Day gezeigt. Anhand eines Kunden-Beispiels machte er deutlich, wie positiv die Auswirkungen einer vollständig ausgefüllten Places-Seite ist. Das Beispiel hat es sogar in die prominent in den SERPs angebrachte Places Box rechts neben den bezahlten und organischen Suchergebnissen gebracht.

Und falls ihr es lieber interaktiv habt: Wir haben auf SISTRIX.de ein Tutorial zur Google Places Optimierung online gestellt: Google Places Optimierung.

Google zeigt die Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten in den Webmaster Tools

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Seit einigen Tagen haben die Webmaster Tools eine neue Funktion: “Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten”. Damit haben Websitebetreiber die Möglichkeit Darstellungsfehler der mobilen Version ihrer Website zu bereinigen und die Seite benutzerfreundlicher zu gestalten. Denn wie wir Ende Oktober berichteten, zeigt Google in den Suchergebnissen nun die Darstellungskompabilität auf Mobilgeräten an – damit weist die Suchmaschine darauf hin, wenn Websites auf manchen Geräten nicht korrekt dargestellt werden können. Ein Beispiel sind Flash-Seiten und das iPhone. Um eine solche Anzeige bei Euren Websites zu vermeiden, solltet ihr Euch die neue Funktion in den Webmaster Tools einmal genauer anschauen.

Die neue Funktion stellt Chris Roeb auf dem RankingCheck-Blog im Detail vor: Neue Funktion in den Google Webmastertools: Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Weltweites Google-Doodle zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

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Google zeigt ja zu wichtigen Ereignissen oft eine Veränderung seines Logos auf der Startseite der Suchmaschine: die sogenannten Doodles. Einige davon hat Martin Mißfeldt auf seinem tagSeoBlog zusammengestellt. Doch heute zeigt Google sein Doodle zum 25. Jahrestags des Mauerfalls nicht nur in Deutschland, sondern weltweit an – mit 50 landesspezifischen Anpassungen des Doodles.

In einer Pressemitteilung von Google heißt es:

Für das heutige Google Doodle wurde ein bislang einzigartiger Aufwand betrieben: 17 Filmteams haben für das Doodle Stücke der Berliner Mauer an Städten wie Berlin, Brüssel, Buenos Aires, Ein Hod, Kapstadt, Kiew, Langeland, London, Madrid, Moskau, Mountain View, New York, Seoul, Sofia, Straßburg und Washington DC gefilmt. Das deutsche Bundesarchiv (www.bundesarchiv.de) stellte bislang unveröffentlichtes Material zur Verfügung. Und der in Hamburg geborene und Berlin wohnende deutsche Musiker und Komponist Nils Frahm (www.nilsfrahm.com) hat für das Video-Doodle eigens eine Musik komponiert und eingespielt.

Passend dazu würdigt Google die Lebenserfahrungen von 25 ausgewählten Deutschen, die um 1989 geboren wurden, in einem eigenen Online-Portal (#DEUTSCHLAND25).

Das Google Doodle findet ihr hier als Screenshot:

Google Doodle zum Mauerfall

Den offiziellen Artikel dazu auf dem Google Europe Blog: #Deutschland25 – a new generation after the Berlin Wall

Kehrt Matt Cutts in einer anderen Position zu Google zurück?

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Im gestrigen Video von “This Week in Google” mit dem Host Leo Laporte war Matt Cutts zu Besuch. Der sich zurzeit in einer Auszeit befindende Chef des Google-Webspam Teams äußerte sich im Gespräch zu seiner voraussichtlichen Rückkehr und deutete an, dass er möglichweise nicht in seiner bisherigen Position zu Google zurückkehren könnte.

Da sein Team eine sehr gute Arbeit während seiner bisherigen Abwesenheit geleistet habe, möchte er ihnen auch in der Zukunft die Möglichkeit geben sich weiter ihren eigenen Projekten zu widmen. Auch verzichtet er gerne darauf eine Art “Blitzableiter” für die SEOs zu sein. Das klingt ganz danach, dass er in der Zukunft eine andere Position anstrebt. Auch sagt er, dass Google immer offen für Mitarbeiter ist, die nach einer gewissen Zeit neue und andere Projekte bearbeiten möchten.

Die Original-Aussagen findet ihr im angefügten Video:

Bei Minute 13:44 fragt Host Leo Matt Cutts, ob er es tatsächlich beabsichtig zurückzukehren – “Well, I’ll always have a connection and soft spot for Google”, ist Cutts Antwort darauf.

Leistungsschutzrecht: Axel Springer erteilt Google nun doch Gratislizenz

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Wie das Nachrichtenmagazin Meedia heute berichtete, wird Axel Springer Google nun doch eine Gratiseinwilligung für die Titel ‘welt.de’, ‘Computer Bild’, ‘Auto Bild’ und ‘Sport Bild’ erteilen. Noch vor zwei Wochen gab der Springer-Verlag bekannt “sich Google nicht zu beugen” und Google keine Gratiseinwilligung zu erteilen, wir berichteten.

Die Entscheidung gab der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, laut Meedia, im Zuge der Telefonkonferenz zu den aktuellen Quartalszahlen an. Ein Tweet von Axel Springer bestätigt dies:
Axel Springer knickt im LSR-Streit ein

Grund für das Einknicken des Verlags seien wirtschaftliche Probleme, der Traffic der vier Websites sei um 40% eingebrochen, der Traffic über Google News sogar um 80%.

Die Pressemitteilung von Axel Springer findet ihr hier: Axel Springer schließt Datendokumentation ab: Gravierender Schaden durch verschlechterte Suchanzeigen bei Google

Ist der Streit nun beigelegt?

Matt Cutts verlängert seine Auszeit bis 2015

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Wie Search Engine Land gestern Abend berichtete, wird der oberste Google Spamwächter Matt Cutts nicht vor 2015 zurück in den Arbeitsalltag kehren, da sein Team während seiner Abwesenheit gute Arbeit geleistet habe.

When I went on leave, I wanted to see how webspam would go without me. I’ve been talking to people on both the algorithmic and manual webspam teams during my leave, and they’ve been doing a top-notch job. So I’m planning on extending my leave into 2015.

Könnte es sein, dass Cutts gar nicht wieder zurückkehren wird und 2015 seinen “Rücktritt” erklären wird? Danny Sullivan von Search Engine Land spekuliert dies:

If the web spam team has been doing fine without him, the Google veteran — who has written and spoken in the past about wanting to spend more time at home — might effectively be done.

Was meint ihr? Zwar hat sich Cutts in den letzten Monaten seit dem Beginn seiner Auszeit unregelmäßig per Twitter gemeldet, aber die offiziellen Ankündigungen haben andere Google-Mitarbeiter (vollständig) übernommen. Wird Matt Cutts nochmal zurückkehren?

Den vollständigen Artikel findet ihr auf Search Engine Land: “Will He Ever Return? Head Of Google’s Web Spam Team Matt Cutts Extends Leave Into 2015″

Google zeigt Darstellungs-Kompatibilität in den Suchergebnissen an

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In einem heute veröffentlichten Blogpost auf dem Webmaster Central Blog kündigten Pierre Far und Keita Oda an, dass zukünftig Suchergebnisse gekennzeichnet werden, wenn Darstellungsprobleme beim Besuchen der Website auftreten könnten. Die hier verlinkte Version des Blogposts ist die von Johannes Mehlem ins Deutsche übersetzte Version.
Wir berichteten im Juli über die Pläne für die englischsprachigen Suchergebnisse. Nun wird die Kompatibilitäts-Anzeige auch in den nicht-englischsprachigen Suchergebnissen angezeigt.

Wir kennzeichnen Suchergebnisse jetzt entsprechend, wenn unsere Algorithmen Seiten finden, die auf den Geräten der Nutzer möglicherweise nicht funktionieren. Adobe Flash wird beispielsweise auf iOS-Geräten oder unter Android ab Version 4.1 nicht unterstützt. Eine Seite, die überwiegend Flash-Inhalte enthält, wird eventuell folgendermaßen gekennzeichnet:Darstellung fehlerhaft_Google Anzeige in den Suchergebnissen

Um Websites zu erstellen, die auf allen Geräten – mobil, als auch Desktop – funktionieren, empfiehlt Google HTML5 zu benutzen, da dies universell unterstützt werde. Bei der Programmierung einer Website sollte auch darauf geachtet werden, dass sie “responsive” programmiert ist – sich also auf die Darstellungsmöglichkeiten des jeweiligen Gerätes anpasst. Webmaster sollten darüber hinaus darauf achten, dass das Crawling der CSS-, JavaScript- und Bilddateien nicht mittels robots.txt blockiert wird, wir berichteten. Denn wenn die Google-Algorithmen “vollständigen Zugriff auf diese externen Dateien haben, können sie die Responsive-Konfiguration Eurer Website besser erkennen und diese entsprechend crawlen”. Und somit auch dem Besucher schon den Suchergebnissen anzeigen, ob er die Seite mit seinem Gerät vollständig sehen kann.

Was sollten Webmaster nach der Aktualisierung der technischen Richtlinien nun beachten?

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Gestern veröffentlichte Pierre Far auf dem Webmaster Zentrale Blog einen Post, in welchem er ankündigte, dass Google die technischen Richtlinien für Webmaster aktualisiert. Dem vorausgegangen war die Mitteilung von Google, dass das Indexierungssystem der Suchmaschine Webseiten wie ein “typischer moderner Browser darstellt, bei dem CSS und JavaScript aktiviert sind” (O-Ton des Blogposts). Die hier verlinkte Version des gestrigen Blogposts ist die von Johannes Mehlem ins Deutsche übersetzte Version.

Aufgrund der neuen Richtlinien sollten Webmaster dem Google-Bot nun Zugriff auf die CSS- und JavaScript-Dateien gewähren, denn andernfalls kann Google die Website ja nicht wie ein normaler Besucher lesen. Doch dies ist nicht nur eine Empfehlung seitens Google, sondern fast mehr eine Aufforderung. Denn sofern Webmaster das Crawling von JavaScript- und CSS-Dateien mittels robots.txt-Datei verbieten, wirke sich dies unmittelbar auf die Darstellung und Indexierung der Inhalte durch die Google-Algorithmen aus – es könne laut Google sogar zu schlechteren Rankings führen.

Daneben spielt auch die Ladegeschwindigkeit Eurer Website eine wichtige Rolle, denn Ladezeit ist wertvolle Rechenzeit und eine langsame Website könnte Besucher verschrecken. Ihr werdet es selber kennen: Wenn SEO.at quälend langsam laden würde, währt ihr die längste Zeit ein Leser von uns gewesen. In Zeiten von VDSL erwartet der Besucher einfach eine schnelle Ladezeit. Doch nicht nur Besucher werden unter Umständen verschreckt, sondern auch Google: “Seiten, die schnell dargestellt werden, sorgen nicht nur dafür, dass Nutzer schneller auf euren Inhalt zugreifen können, sondern machen auch die Indexierung dieser Seiten wesentlich effizienter”, schrieb Pierre Far in seinem gestrigen Blogpost. Der @-web Suchmaschinen-Blog hat dieses Thema nochmals tiefer analysiert und weist auch darauf hin, dass Google die Ladezeit einer Website im Jahr 2010 als Rankingfaktor deklarierte. Auch zeigt der Autor hier, wie man die eigene Website für eine optimale Indexierung gestalten sollte.

Auch eine gute Zusammenfassung der Inhalte und Learnings aus dem Blogpost von Pierre Far bietet Maik Bruns auf dem Blog der Internetkapitäne: “Du sollst nicht JS und CSS sperren! – Google ändert technische Richtlinien für Webmaster”