Google straft japanisches Linknetzwerk ab

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Im japanischen Google Webmaster Blog hat Azusa Nagasaki vom dortigen Search Quality Team per Blogpost bekanntgegeben, dass Google ein japanisches Linknetzwerk abgestraft hat – die Information hat Jennifer Slegg von TheSEMPost heute Nachmittag zuerst aufgegriffen. Google geht schon seit längerem offensiv gegen Linknetzwerke vor, die mit ihren Praktiken massiv gegen die Webmaster Richtlinien verstoßen. In Deutschland traf es zuletzt 2014 das Linknetzwerk „efamous“:

Im Blogpost, den ich mithilfe von Google Translate (sehr rudimentär) übersetzt habe, hat die Googlerin Azusa Nagasaki auch darauf hingewiesen, dass Webmaster immer ein Auge auf die Arbeit von externen SEOs oder SEO-Agenturen haben sollten. Bei regelmäßiger Kontrolle fällt so schneller auf, ob Maßnahmen ergriffen werden, die gegen die Webmaster Richtlinien verstoßen und es bleibt noch Zeit dagegenzusteuern, bevor Google eingreift.

 

 

Google Redesign für Travel Search: TripAdvisor bald überflüssig?

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In den USA hat Google ein neues Layout für mobilen Reise-Suchergebnisse online gestellt, berichtet Barry Schwartz auf Search Engine Land. Er zeigt das neue Layout exemplarisch anhand der Suchanfrage „where to go in russia“?

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© Search Engine Land

Schon auf den ersten Blick kann man erkennen, dass Google bei dieser Suchanfrage keine regulären organischen Suchergebnisse mehr ausspielt, sondern Antworten in Form eines erweitereten Knowledge Graphen gibt. Auf einen Blick können Google-Nutzer so sehen, wie hoch die durchschnittlichen Flugpreise – wahrscheinlich schon in Bezug auf den aktuellen Standort – zu ihrem Reiseziel sind und wieviel Geld eine Nacht im Hotel im Durchschnitt kostet. Wenn man sich nun für eine Stadt entscheidet, beispielsweise Moskau, so zeigt Google die Sehenswürdigkeiten der Stadt an und bietet im weiteren Scrollverlauf auch die Möglichkeit die Reise vollständig über Google zu planen – Google Maps und Google Flights sei dank:

google-travel-search-ads

© Search Engine Land

In Deutschland konnte ich dieses neue Reise-Layout noch nicht reproduzieren, hier schlägt Google zwar auch Sehenswürdigkeiten vor, die vollständige Reiseplanung kann man aber nicht über Google durchführen.

In Deutschland werden die organischen Suchergebnisse also noch nicht verdrängt, in den USA allerdings schon. Vor allem Anbieter wie TripAdvisor werden dadurch stark benachteiligt, denn sie werden massiv verdrängt. Die organischen Suchergebnisse zeigt Google erst an, wenn der Nutzer aktiv auf den Button „See web results“ am Ende der Google-eigenen Reiseplanungsseite anklickt.

Amit Singhal, SVP Search verlässt Google

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Der Senior Vice President of Search, Amit Singhal wird Google noch in diesem Monat verlassen. Dies verkündete der Manager über Google+:


Sein letzter Tag bei Google wird demnach der 26. Februar sein. Singhal gibt das Zepter dann an John Giannandrea ab, der sich zurzeit um Googles künstliche Intelligenz, Rank Brain, kümmert. Dies scheint sinnvoll zu sein, da schon heute rund 15% aller Suchanfragen noch nie vorher gestellt wurden und hier Rank Brain einspringen muss.

Nachdem im Sommer 2014 schon Matt Cutts, der Head of Search Quality bei Google, das Unternehmen verlassen hat – allerdings mit der Option auf Rückkehr, kehrt nun ein weiterer wichtiger Manager Google den Rücken.

Alphabet Quartalszahlen Q4/2015: Google-Holding steigert Umsatz um 18%

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Am 11. August 2015 machten die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin eine Ankündigung, die für Furore sorgte: Das Suchmaschinen-Imperium Google Inc. bekommt eine Holding und wird fortan als Tochterunternehmen dieser Holding geführt – die neue Holding bekam den Namen Alphabet Inc.

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© Alphabet Inc.

Das vierte Quartal im Geschäftsjahr 2015 war dann das erste Quartal in dem Google als operative Tochter von Alphabet geführt wurde. Gestern gab Alphabet die Geschäftszahlen für Q4 und das gesamte Geschäftsjahr 2016 bekannt. Die Google-Holding konnte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18% steigern und im Vergleich zum Vorquartal desselben Jahres um 14%. Und auch das Quartal an sich lief für Alphabet sehr erfolgreich: So konnte der Konzern seinen Überschuss von Oktober bis Dezember von 4,68 Milliarden US-Dollar auf 4,92 Milliarden US-Dollar steigern. Im Vergleich zum Vorquartal (also Q3) konnte Alphabet seinen Überschuss sogar um sagenhafte 23% steigern.

Alphabet macht aber vornehmlich Umsatz durch die Google-Dienste und Werbeeinnahmen des Google-Netzwerkes – hier erwirtschaftet das Unternehmen auch den Großteil seines Gewinns. Die weiteren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Alphabet sorgen noch für Verluste. Im vergangenen Jahr verbrannte die Entwicklungssparte, wo unter anderem am Google-Auto und Drohen geforscht wird, rund 3,6 Milliarden US-Dollar. Laut einem Bericht von heute.de sind die Analysten und Börsenprofis dennoch vom Potenzial des Konzerns überzeugt und sehen auch überzeugende Perspektiven in den Forschungsbereichen abseits von Werbung und Search.

Den vollständigen Quartals- und Jahresbericht findet ihr auf abc.xyz.

Google versucht mit FAQ Zweifel zum Wechsel von HTTP auf HTTPS auszuräumen

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Plant ihr Eure Website auf HTTPS umzustellen, aber seid Euch bisher unsicher, ob der Aufwand den Ertrag rechtfertigt? Um eventuelle Zweifel auszuräumen hat Webmaster Trends Analyst John Mueller auf Google+ ein FAQ veröffentlicht, welches diese ausräumen könnte. Christian Kunz hat auf seinem Blog eine Übersetzung ins Deutsche publiziert.

Um das gesamte FAQ im unten eingebetteten Google+-Beitrag sehen zu können, klickt einfach auf „Mehr anzeigen“.


Falls noch Fragen offen bleiben, schaut einfach in das umfangreiche Hilfe-Dokument von Google zum Thema HTTPS und seine Vorteile.

International SEO: Reconsideration Request immer in der Website-Sprache

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Eine wichtige Information für SEOs, die mit internationalen Websites arbeiten. Reconsideration Requests sollten immer in der Sprache der jeweiligen Site verfasst werden.

Doch auch wenn die Sprache der Website von jener im Reconsideration Request abweicht, wird dieser bearbeitet – es dauert unter Umständen nur weitaus länger:

Chrome zeigt bald HTTP-Seiten als unsicher an

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Parisa Tabriz, Team-Lead des Google-Security-Engineering-Teams hat per Twitter angekündigt, dass Googles eigener Browser in Zukunft Seiten, die ihre Inhalte ohne SSL-Verschlüsselung ausliefern mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet. Dies soll zeigen, dass sie unsicher sind:

Das entsprechende Symbol wird anstelle des Favicons auftauchen und ein graues Schloss mit einem roten „X“ sein. t3n hat einen Screenshot dazu veröffentlicht. Bei HTTPS-Seiten taucht an dieser Stelle ein grünes Vorhängeschloss auf.

Neue Version der Webmaster Guidelines

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Google hat seine Webmaster Guidelines überarbeitet. Die Überarbeitungen beziehen sich größtenteils auf strukturelle Änderungen, jedoch sind auch einige Punkte hinzugekommen.

  • Provide a sitemap file with links that point to the important pages on your site. Also provide a page with a human-readable list of links to these pages (sometimes called a site index or site map page).
  • Design your site to have a clear conceptual page hierarchy.
  • Follow our recommended best practices for images, video, and structured data.

Webmaster Guidelines_Google

Die neuen Struktur der Webmaster Guidelines sieht folgendermaßen aus: Google unterteilt die Richtlinien in „General Guidelines“ und „Quality Guidelines“. In den „General Guidelines“ werden die Themen „Help Google find your pages“, „Help Google understand your pages“ und „Help visitors use your pages“ zusammengefasst. In der Vorgänger-Version der Richtlinien unterteilte Google die Punkte noch in „Design and Content Guidelines“ und „Technical Guidelines“. Einen Blick auf die alten Webmaster Richtlinien könnt ihr bei Barry Schwartz auf Search Engine Roundtable werfen, er hat sie per Screenshot festgehalten. Den Bereich der Qualitätsrichtlinien hat Google nicht überarbeitet.

Machine Learning? Warum bringt Google „blautöne“ und „reptilienarten“ in Verbindung?

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Martin Missfeldt hat auf Facebook einen interessanten Screenshot von Google Suggest gepostet. So schlägt die Suchmaschine bei der Eingabe der Suchanfrage „blautöne“ das Keyword „reptilienarten“ vor:

Martin_Missfeldt_Post_blautoene_Facebook

Auch die Google Trends zeigen, dass ein statistischer Zusammenhang zwischen „blautöne“ und „reptilienart“ besteht:

Google_Trends_Blautoene_Reptilienart

Wir Menschen würden diese beiden Begriffe nie in einen Zusammenhang bringen. Auch wenn es Reptilien mit blauen Pigmenten, wie beispielsweise den Malachit-Stachelleguan, gibt, so wird nur ein sehr geringer Prozentsatz aller Google-Nutzer diese Farbe mit einer Reptilie in Verbindung bringen. Daher muss es eine andere Erklärung für diesen Zusammenhang für Google geben.

Gibt man „reptilienart“ bei Google ein, so tauchen auf den ersten fünf Plätzen Websites auf, die Lösungen zur Smartphone-App 94% anbieten:

Google_Reptilienart

Die Suchanfrage „blautöne“ liefert immerhin zwei Websites mit Lösungen zur Smartphone-App 94%:

Google_Blautoene

Ich habe einmal stichprobenartig einige der Websites besucht. Neben dem Lösungsvorschlag zum Thema „Reptilienarten“ erwähnen alle Websites auch einen Lösungsvorschlag zum Thema „Blautöne“. Sieht Google dadurch einen Zusammenhang? Lernt Google auf diese Weise schon? Können wir hier beim „Machine Learning“ live mit dabei sein?

Google lässt sich Zeit beim Reindexieren von Bildern

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Andrew Rodgers, ein SEO aus Dublin hat John Mueller via Twitter gefragt, wie oft der Googlebot noch Änderungen an bereits indexierten Bildern sucht.

Die Antwort von John:

Wer also ein Bild, welches einmal im Index von Google gelandet ist, durch ein Update ersetzen will, der muss sich in Geduld üben – reindexiert wird es in jedem Fall.