Neuer Google Smartphone User-Agent ab sofort online

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Im März kündigte Webmaster Trends Analyst Gary Illyes an, dass Google den Smartphone User-Agent aktualisieren wird, wir berichteten:

Google aktualisiert Smartphone user-agent – Liveschaltung im April

Google will mit immer aktuellen User-Agents Sorge dafür tragen, dass Websites, die neue Technologien nutzen, immer vollständig gerendert werden können.

Seine Kollegin Zineb Ait Bahajji kommunizierte nun heute per Twitter, dass der aktualisierte Smartphone User-Agent nun online und unterwegs ist:

 

Google testet grüne Ad-Symbole: Erhöhung der Ad-CTR um jeden Preis?

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Update 18.04.2016: Auch in Deutschland werden manchen Google-Nutzern grüne AdWords-Symbole angezeigt:

Danke Tobias!

15.04.2016:
In den USA und Kanada scheint Google neue Symbole zu testen, die neben den AdWords angezeigt werden. Dies teilte unter anderem Sergey Alakov aus Toronto per Twitter mit:

Der im oben eingebetteten Tweet verlinkte Barry Schwartz, griff das Thema auf Search Engine Roundtable noch einmal auf und zeigte noch mehrere Beispiele anderer Nutzer, die diese neue Farbgebung der Ad-Symbole auch angezeigt bekommen haben. Ich konnte dies bei google.de und auch mithilfe des Tricks google.com/ncr (–> die Anzeige der US-Suchergebnisse ohne Geotargeting) nicht reproduzieren.

Sollte sich dieser Test zu einem weltweiten Rollout ausweiten, erschwert es Google seinen Nutzer weiter, organische von bezahlten Suchergebnissen zu unterscheiden. Denn das Symbol hat die gleiche Farbe wie der nebenstehende Link. Bisher waren Ads durch die Benutzung der Signalfarbe Gelb bei den Ad-Symbolen noch als solche zu erkennen. Nach dem Wegfallen der Abtrennungslinie zwischen organischen und bezahlten Suchergebnissen und dem Entfernen der Ads auf der rechten Seite, wäre dies nun der dritte Schritt in Richtung „Verwässerung“ der Grenzen zwischen Paid und Organic. Und Studien belegen: Viele Nutzer können schon jetzt die organischen nicht mehr von den bezahlten Suchergebnissen unterscheiden.

Clickjacking: Google dreht dubiosen Publishern den Geldhahn zu

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Im WWW lauern immer wieder Betrüger auf naive Opfer, die auf offensichtliche Tricks hereinfallen – doch dieses Vorurteil ist noch harmlos. Denn auch sehr versierte Internet-Nutzer können auf Betrügereien hereinfallen. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass die Betrüger ihre Fallen so verschleiern und Inhalte vortäuschen, die durch einen Klick auf einen Link, ein Video oder ähnliches gar nicht erreicht werden. Diese Irreführung nennt man „Clickjacking“. Und das nachfolgende, von Google publizierte, Video beschreibt die Vorgehensweise sehr anschaulich:

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© Google AdSense

Ein Nutzer klickt auf einen täuschen echt aussehenden Play-Button in einem in eine Webseite eingebetteten Video. Doch anstatt mit dem Klick ein Video mit süßen Welpen zu starten, wird er auf eine Website mit diversen Katzenbildern weitergeleitet. Denn hinter dem vermeintlichen Play-Button hat sich ein Ad versteckt, welches per Klick auf die Website mit den Katzenbildern verweist.

Andres Ferrate, Google-Anwalt im Verantwortungsbereich „Ad Traffic Quality“ hat in einem Blogpost auf dem AdSense Blog bekanntgegeben, dass Google in Zukunft aktiv gegen Clickjacking vorgehen wird. Ads, die so platziert sind, dass sie Nutzer in die Irre führen und nur dem Publisher helfen, Geld zu verdienen, werden nicht mehr gezählt. Das heißt die darüber erzielten Klicks werden in Zukunft wertlos sein.

Alles weitere und wertvolle Informationen für Publisher, um ein möglichst angenehmes Ad Experience zu erzielen, findet ihr im AdSense-Blog.

Nicht gekennzeichnete Produkt-Kooperationen: Penalty-Welle gegen US-Blogger

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Google_logo

© Google

Erst vor rund vier Wochen hat Google in einem Blogpost einige Regeln für Google-konformes Blogger-Marketing veröffentlicht. Eine zentrale Aussage war, dass Google sich eine klare Kennzeichnung wünscht, wenn Blogartikel in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden sind:

  • Verlinkungen zu Unternehmen, die kostenlose Produkte oder Dienstleistungen bereitgestellt haben immer in nofollow
  • Klare Kennzeichnung bei Zusammenarbeit mit Unternehmen. Beispiel: „Sponsored Post – Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit xyz entstanden.“

Und jetzt hat der Suchmaschinenriese auf Worte Taten folgen lassen: Vergangenes Wochenende erhielten mehrheitlich Blogger eine Nachricht über unnatürliche Links auf ihrer Seitemeist aufgrund nicht gekennzeichneter Kooperationen und damit einhergehenden unpassenden ausgehenden Links auf Produkt- und Herstellerseiten.

Die betroffenen Blogger müssen sich jetzt um die Beseitigung der unnatürlichen Links kümmern und anschließend einen Reconsideration Request über die Search Console stellen.

Google sagt gefälschten Download-Schaltflächen den Kampf an

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Das Fälschen bekannter Download-Schaltflächen (Flash-Player, System-Software-Update) und damit einhergehende Weiterleitungen auf Spam-Websites ist ein auch auf Mobilgeräten häufig vorkommendes Phänomen. So zeigen manch zwielichtige Websites diese Schaltflächen an und stellen diese so täuschend echt dar, sodass der Standard-Nutzer oft fälschlicherweise eine Systemmeldung dahinter vermutet und auf den „Install“, „Update“ oder sonstwie benannten Call-to-Action Button klickt. Doch anstatt ein Update der Software durchzuführen, wird im Hintergrund meist Schadsoftware heruntergeladen und auf dem Mobilgerät des Nutzers installiert. Um diesem Problem Herr zu werden hat Google seine Safe-Browsing-Anzeigen erweitert und zeigt nun auch bei Seiten, die gefälschte Download-Schaltflächen benutzen, eine Warnung an:

betruegerische_website_safe_browsing_google

© Google

Webmaster, deren Website von Dritten mit schadhaften Download-Schaltflächen ausgestattet wurde, sehen einen entsprechenden Hinweis in der Google Search Console. Was anschließend zu tun ist, um das Problem zu beheben, zeigt die Google-Hilfe.

Google entfernt „Ausführliche Artikel“ aus den US-SERPs

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Bei manchen Suchanfragen zeigt Google in seinen Suchergebnissen eine grafisch abgetrennte Sektion von Suchergebnissen an. Diese betitelt die Suchmaschine als „Ausführliche Artikel“:

google_ausfuehrliche_artikel

© Google

Die auf algorithmischen Signalen basierende Auswahl beschreibt Google als qualitativ hochwertige Inhalte, durch die man mehr über das gesuchte Thema erfahren könne. Doch wie Jennifer Slegg auf ihrem Blog TheSEMPost berichtet, hat Google diese Sektion nun aus den Suchergebnissen entfernt. Dabei bezieht sie sich auf Daten aus dem Mozcast, der zeigt, dass unter 10.000 untersuchten Suchergebnis-Seiten keinerlei „Ausführliche Artikel“ mehr aufzufinden sind – seit dem 8. April:

mozcast_in_depth_articles

© Mozcast

Was glaubt ihr? Was könnte der Grund dafür sein? Es könnte sich natürlich auch nur um eine temporäre Entfernung dieser Artikel-Sektion handeln. Es bleibt abzuwarten.

Mobile SERPs: Google gleicht Ads-Design den Local-Suchergebnissen an

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Auf Search Engine Roundtable hat Barry Schwartz einen Screenshot vom Twitter-Nutzer „Northeastern Ext“ veröffentlicht, der zeigt, dass Google die mobilen AdWords nur noch minimal kennzeichnet und so gestaltet, dass sie von den organischen Suchergebnissen kaum zu unterscheiden sind:

Einzig der kleine Hinweis „Ads“ in der oberen linken Ecke der Local-Box weist darauf hin, dass es sich hier nicht um die klassischen lokalen Suchergebnisse handelt. Zum Vergleich einmal die klassischen lokalen Suchergebnisse:

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Google zeigt Kaufinteresse an Kerngeschäft von Yahoo

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Laut einem Bericht der US-Nachrichtenmagazins Bloomberg, zeigt der Suchmaschinengigant Google Interesse an einem Kauf vom Kerngeschäft der Nummer drei des Suchmaschinenmarktes.

Bloomberg bezieht sich bei der Aussage auf unbekannte Informanten, es ist also fraglich wie hoch der Wahrheitsgehalt dieser Meldung ist. Das Kerngeschäft von Yahoo ist immer noch Search und Google würde seine durch eine Übernahme weiter stärken. Das Unternehmen aus Mountain View ist unangefochtene Nummer Eins im internationalen Suchmaschinenmarkt:

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© StatCounter

Durch eine Übernahme würde Google aber auch seinen Konkurrenten Bing weiter verdrängen. Denn für Yahoo liefert Google die Hälfte der Suchergebnisse, Bing allerdings die restlichen 50%.

Timetable & Support: Google Webmasters als Wissensquelle

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Wusstet ihr schon, dass Google eine eigene Website mit allen relevanten Informationen von Google, hilfreichen Support-Artikeln und Kontaktmöglichkeiten für Webmaster bereithält? Diese findet sich unter https://www.google.com/webmasters/.

Seit gestern finden sich dort auch alle Webmaster Central Hangouts in einem übersichtlichen Google-Kalender:

Wenn ihr also Google-Informationen aus erster Hand sucht, dann ist die Google Webmasters Website eine ideale Anlaufstelle.

Mobile Suchergebnisse: Google Suggest mit Trending Topics

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Google schlägt Mobil-Nutzern gerade testweise häufig gesuchte Begriffe vor, wenn nach einem Thema mit Nachrichtenwert gesucht und der Such-Eingabeschlitz geleert wurde. Die Trending Topics werden mit einem kleinen „Aktienkurs“-Symbol gekennzeichnet, wie auf nachfolgendem Screenshot erkennbar:
Google_Suggest_mit_trending_Topics_SEOat

Dies scheint allerdings ein Test zu sein. Sind euch diese Trending Topics auch schon aufgefallen?