Einsatz von HTTP/2 bringt Performance-Boosts, wirkt sich aber nicht direkt auf SEO aus

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Seit Anfang des Jahres versteht der Googlebot auch das HTTP/2-Protokoll. Dieses ermöglicht die Bündelung von Requests, sodass alle Bilder, CSS- und JavaScript-Dateien einer Website auf einmal ausgeliefert werden können.

Viele Webmaster fragten sich nun, ob die Verwendung von HTTP/2 möglicherweise Vorteile in der Suchmaschinenoptimierung bedeutet. Per Google+ hat sich Webmaster Trends Analyst John Mueller mit den Fragen auseinander gesetzt und erklärt, dass HTTP/2 keinen Impact auf SEO hat:

John_Mueller_HTTP:2

Quelle: Google+

Trotzdem kann es hilfreich sein HTTP/2 einzusetzen, um den Performance-Boost mitzunehmen. Und mit einer besseren Website-Performance und einer daraus resultierenden geringeren Ladezeit erreicht man zufriedene Nutzer und positive User Experience. Diese wiederum zählt als Rankingsignal von Google.

Mobile Suchergebnisse: Google rollt Carousel-Ads für Autowerbung aus

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Google hat in internen Studien herausgefunden, dass 80% der Bildersuchen von Automobilen nach Markennamen auf mobilen Endgeräten durchgeführt werden. Diese Suchen sind im Vergleich zum vergangenen Jahr sogar um 37% angestiegen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden hat das Unternehmen nun ein eigenes Ad-Format speziell für die Automobilindustrie und exklusiv für die mobilen Suchergebnisse entwickelt: Carousel-Ads mit großen Bildern:

carousel-ads_google_mobile_suchergebnisse

© Google

Bisher beschränkt sich das neue Ad-Format nur auf die Werbung der Niederlassungen und exklusiven Partner der Automobilhersteller und nur auf die mobilen Suchergebnissen in den USA. Wann das Feature in weiteren Ländern ausgerollt wird und ob auch kleinere Gebrauchtwagenhändler davon profitieren können, ist noch nicht bekannt.

Google spendiert AdWords-Tool inhaltliche und optische Frischzellenkur

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Googles Werbeprogramm AdWords gibt es seit rund 15 Jahren – das dazugehörige AdWords-Tool auch. Doch im Laufe der Jahre haben sich die Anforderungen verändert und Kunden sowie Advertiser einige Wünsche geäußert und auf Probleme hingewiesen. Damit will Google sein Produkt für die kommenden 15 Jahre fit machen und sich stärker auf die Bedürfnisse seiner Nutzer fokussieren.

Die drei Schlüsselbereiche, auf die sich das AdWords-Team bei der neuen Version fokussiert hat, sind folgende:

  • AdWords should be more about your business, and less about our product. We want everything to support the way you think about your business. From the way you express business goals to the way you measure and manage your ads, we want to make it super easy to execute and optimize campaigns based on your unique marketing objectives.
  • You want the data you care about at your fingertips. From the campaigns that drive the most profit to the percentage of traffic coming from mobile, we want to surface insights and help you visualize them in more actionable ways. By seeing the data most relevant to your business goals, you can spend more time optimizing campaigns and identifying opportunities.
  • At the end of the day, you need simple yet powerful tools that help you do more in less time. You should be able to complete your most important tasks, like managing ad extensions and building reports, all in one place. With less clutter and more intuitive workflows, you can quickly make the changes that move your business forward.

Quelle: AdWords Blog

Optisch wird die inhaltliche Anpassung durch das neue Material Design abgerundet. So fügt sich das AdWords-Tool bald auch optisch in die weiteren Tools der Google-Familie ein. Die neue Version wird schrittweise für alle Advertiser eingeführt und soll im Jahr 2017 allen Nutzern zur Verfügung stehen. Allerdings ist es nicht möglich sich für einen Test anzumelden – Google entscheidet welche Advertiser in den Genuss der neuen Version kommen. Also heißt es für die meisten Nutzer vorerst „abwarten“.

Google: Kein DC-Problem bei identischen PDF- und HTML-Texten

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Der Einsatz von PDF-Dokumenten kann in vielerlei Hinsicht sinnvoll sein. So gibt es einige E-Books oder Studien, die in Form einer PDF zur Verfügung gestellt werden. Für Suchmaschinencrawler, wie den Googlebot, ist das Verstehen einer PDF kein Problem, sofern sie Text beinhaltet. Sind Bilder im Spiel, so können Suchmaschinen diese allerdings auch indexieren – Google zeigt diese sogar in der Bildersuche an.

Allerdings geben auch Text-PDFs keinen Linkjuice weiter, wie Dan Petrovic auf dem DejanSEO-Blog erklärte. Möchte man dies ändern, so bietet es sich an eine PDF-Datei und eine identische HTML-Seite zu erstellen. Per canonical-Tag verweist die PDF dann auf die HTML-Seite und es besteht damit kein Duplicate-Content-Problem. Das ist nach neusten Aussagen von Webmaster Trends Analyst Gary Illyes jedoch gar nicht mehr nötig: Denn auch ohne Canonical wird Google die beiden Versionen nicht als Duplicate Content werten.

Den gesamten Twitter-Verlauf könnt ihr durch einen Klick auf die Tweets sehen.

Google Q&A: Inhalt, Links & RankBrain sind die drei Top-Rankingsignale

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Im gestrigen WebPromo.Expert Google Q&A, einem Hangout mit SEO-Experten, wie Eric Enge, Rand Fishkin und Ammon Johns und Andrey Lipattsev, der als Search Quality Senior Strategist bei Google in Dublin arbeitet, erklärte Andrey zwei Rankingsignale zu den Top-Rankingsignalen neben Googles RankBrain: Content und Links.

Neben hochwertigen und einzigartigen Inhalten sind Links für Google weiterhin sehr relevant. Googles RankBrain ist dann mit künstlicher Intelligenz für Suchanfragen verantwortlich, die vorher noch nie gestellt wurden. Das „Dreigestirn“ der Google-Rankingsignale sozusagen.

via TheSEMPost

Google entwickelt Third-party-keyboard für iOS: Damit mehr Google-Suchen auf iOS-Geräten?

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Wie das Technologiemagazin The Verge berichtet, arbeiten die Google-Entwickler wohl an einem Drittanbieter-Keyword für das Apple-Betriebssystem iOS. Damit verfolgt Google aber nicht ganz uneigennützige Ziele. Denn die Besonderheit dieses Keyboards ist ein spezielles „Search“-Icon, welches den Nutzer auf direktem Wege in die Google Suche führt – von jeder App oder Aktivität, die er gerade auf seinem iOS-Device ausführt.

Die Anzahl der mobilen Suchen wächst zwar weltweit, allerdings sind Apple-Geräte für Google ein schwieriges Thema, wenn es um mobile Suchen geht. Denn im iOS-Betriebssystem können die Nutzer zwischen diversen Suchmaschinen, wie Bing, Yahoo, DuckDuckGo etc. wählen und werden sich nicht immer zwangsläufig für Google entscheiden. Und mit fast 1/4 Marktanteil am weltweiten Smartphone-Markt sind iOS-Geräte für die Google-Suche ein nicht zu vernachlässigender Traffic-Geber:

Source: StatCounter Global Stats – OS Market Share

Mit diesem Drittanbieter-Keyboard schleust Google sozusagen ein Trojanisches Pferd in das Apple-Betriebssystem ein. Wenn es sich auch noch in Punkto Bedienungsfreundlichkeit, guter KI bzw. Texterkennung (die Standard-iOS- Texterkennung bringt ja so manche Nutzer um den Verstand) und Design als echte Alternative zum Standard-iOS-Keyboard herausstellen kann, dann könnte Googles Plan aufgehen.

Kein Einfluss auf Anzeige in Featured Snippets – einzig Opt-out möglich

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Bei bestimmten Suchanfragen – meist Fragestellungen – zeigt Google eine direkte Antwortbox an. In dieser Box wird der Text einer Website extrahiert, die für Google die am ehesten zutreffende Antwort auf die Suchanfrage bereithält. Diese Antwortbox wird auch „featured snippet“ genannt, denn sie hebt ein Ergebnis exklusiv hervor:

Featured_snippet_box_ingress

Doch es ist nicht möglich durch bestimmte Maßnahmen, beispielsweise die Auszeichnung mittels strukturierter Daten, Inhalte der eigenen Seite für die Anzeige in der Featured Snippet-Box zu markieren. Google behält sich vor selbst zu entscheiden, welche Ergebnisse dort angezeigt werden können und welche nicht. Einzige Möglichkeit Einfluss auf die Inhalte der Featured Snippet-Box zu nehmen ist der unten rechts angezeigte „Feedback“-Button. Hier können Nutzer die Inhalte der Box bewerten, kommentieren und Vorschläge abgeben:

Feedback_featured_snippets

Die Möglichkeit nicht in der Featured-Snippet-Box angezeigt zu werden besteht allerdings. Dazu muss nur der folgende Meta-Tag verwendet werden:

nosnippet_meta_tag

Google testet Thumbnails in den Suchergebnissen

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Scheinbar testet der Suchmaschinen-Gigant aus Mountain View wieder einmal die Einbindung von kleinen Vorschau-Bildern in den Suchergebnissen. Das berichtet zumindest Barry Schwartz, nachdem er diverse Zuschriften von Lesern bekommen hat, die diese Vorschaubilder-Einblendung gesehen haben. Wenn Google die Vorschaubilder großflächig ausrollen sollte, dann haben Suchergebnisse mit Bildern gegenüber jenen ohne Bilder einen klaren Vorteil – sie sind auffälliger und haben daher auch ein höheres Klick-Potential.

Die Vorschaubilder hatte Google erst im Sommer 2014 aus den Suchergebnissen entfernt und begründete seine Entscheidung damit, das Desktop-Design dem Mobil-Design anzupassen. Sehen wir hier nun ein Revival?

Testet Google SERPs mit mehr Weißraum?

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Scheinbar testet Google aufgeräumtere Suchergebnis-Seiten. Dies berichtet zumindest Jennifer Slegg auf TheSEMPost. Sie habe die folgenden Screenshots von einem Leser zugeschickt bekommen:

Noch ist das allerdings ein Test, auch ich konnte die Ergebnisse nicht reproduzieren. Wenn Google dieses neue SERPs-Design allerdings doch umsetzen sollte, dann wird es wahrscheinlich auf Kosten der organischen Suchergebnisse gehen. Und schon seitdem Google in den SERPs vier Anzeigen darstellt, schwindet der Platz für die organischen Suchergebnisse. SEO stehen damit schwere Zeiten bevor.

Google Maps nun auch mit myTaxi-Integration

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Smartphone-Besitzer können sich über eine weitere Möglichkeit der Navigation mit Google Maps freuen. In den nächsten Tagen wird Google in Deutschland die Funktion „Taxi-Service“ ausrollen. Zuerst können Android Nutzer davon profitieren, einige Zeit später dann auch iOS-Nutzer. Mit dieser neuen Option können Google-Maps Nutzer nach Eingabe von Start- und Zielpunkt auch herausfinden, wie man mit dem Taxi am Schnellsten von A nach B gelangt. Offizieller Partner in Deutschland ist das Unternehmen myTaxi:

Die Funktion „Taxi-Service“ wird unter dem Reiter „öffentliche Verkehrsmittel“ verfügbar sein:
Taxi_Integration_Google_Maps

Wenn man dann noch die myTaxi-App installiert hat, dann wird man beim Auswählen des Verkehrsmittels Taxi auf die myTaxi-App weitergeleitet und kann dort seine Fahrt direkt buchen. Auch kann Google Maps dann mit der App kommunizieren und zeigt die Uhrzeit an, wann das nächste verfügbare Taxi da sein und wie teuer die Fahrt werden wird.