Konferenz SEOkomm und OMX in Salzburg

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Kurz notiert: Im November findet alljährlich die SEO-Konferenz „SEOkomm“ und am Vortag die Online Marketing-Konferenz „OMX“ in Salzburg (Österreich) statt.

Die SEOkomm ist bereits seit Jahren ein Fixtermin in der deutschsprachigen SEO-Szene und bietet auf 3 parallelen Tracks Hardcore-Facts für Profis, Strategien für Entscheider und Basics für Newcomer.

Die OMX am Vortag der SEOkomm  legt bei der Agenda dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Social Media inkl. Social Messenger. Aber auch Performance Themen kommen nicht zu kurz, wie auch Content Marketing und Visionäres.

Die beiden Konferenzen finden am 17. und 18. November 2016 in Salzburg statt.

Wer mag, kann als treuer Leser von seo.at mit dem Rabattcode SEOAT16 nochmal 60 EUR Rabatt exkl. Ust. auf die SEOkomm und OMX Tickets erhalten.

Muss zuerst noch die oder der Vorgesetzte überzeugt werden, so kann dieses witzige Antragsformular zu Hilfe nehmen.

Mehr Leser durch gezielte Nutzung von Influencern

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Für die erfolgreiche Positionierung von Websites bei Google und ein Ranking in den Suchergebnissen mit den gewünschten Suchbegriffen, braucht es erfolgreiche, individuelle und einzigartige Inhalte. Das predigt die weltweit wichtigste Suchmaschine Google schon seit dem ersten Panda-Update des Anti-Spam-Algorithmus. Diese Inhalte lassen sich oftmals durch Blogartikel generieren. So arbeiten auch immer öfter Online-Shops mit direkt an den eigentlichen Shop angeschlossenen Blogs.

Show me your desk

Doch was tun, wenn die Leser ausbleiben?

Wenn es dann im zweiten Schritt um die Generierung von Lesern geht, stoßen manche Blogger und Website-Betreiber an ihre Grenzen. Denn nachdem ein Artikel auf den eigenen Social Media Kanälen verbreitet und eventuell auch in einem Newsletter eingebunden worden ist, bleibt trotzdem der große Schwall an Lesern aus. Das schadet nicht nur dem eigenen Ehrgeiz, sondern bringt auch Googles Maschinenhirn ins Grübeln: Stichwort Empfehlungen durch Links. Denn was wäre der erste logische Gedanke bei einem Blog, der zwar einige Artikel publiziert, allerdings keine nennenswerten Leserzahlen und Empfehlungen verzeichnen kann? Die Inhalte sind entweder nicht einzigartig und schon auf anderen Websites zu finden, nicht interessant oder nicht relevant – haben also kein Potenzial eine Antwort auf eine Suchanfrage zu sein. Alle drei Eigenschaften haben eines gemeinsam: sie führen dazu, dass ein Artikel nicht erfolgreich ist. Doch die Möglichkeit, dass die Inhalte einzigartig, interessant und auch relevant sind, aber schlichtweg nicht gelesen und damit nicht empfohlen werden, weil die Verbreitung und Reichweite schlecht ist, die könnte von Googles Maschinenhirn außer Acht gelassen werden.

Doch zum Glück gibt es noch einen Ausweg aus dieser Misere: Influencer! Influencer, also Menschen, die eine Gefolgschaft bzw. Community haben und deren Meinungen andere teilen, können Abhilfe schaffen. Doch Influencer müssen natürlich erst einmal von Dir gehört haben und Deine Inhalte für hochwertig befinden, um sie letztlich mit ihrer Community zu teilen. Vladislav Melnik, der Gründer des affenblogs hat sich dem Thema gewidmet und zeigt, wie Du dich mit Influcencern verbinden kannst, die noch nie etwas von Dir gehört haben. Alle Tipps findet ihr im Artikel von Vladi – Kommentare bei Influcencer-Blogs, um auf dich aufmerksam zu machen, aktive Social Media Arbeit mit Influencer-Postings und das Anbieten von Gastartikeln auf Influencern-Blogs sind schon einmal drei Tipps um auf Dich aufmerksam zu machen.

Wenn die Influencer dann deine Inhalte mögen, dann empfehlen sie dich weiter. Manchmal auch mit einem klassischen Link. Und ein Link gefällt auch Google. Denn auch noch heute gehören Links zu den drei wichtigsten Google-Rankingfaktoren.

AMP-Framework findet Einzug in die Google-App für iOS

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Im Oktober vergangenen Jahres hat Google zum ersten Mal das Accelerated Mobile Pages-Framework vorgestellt. Mit diesem Framework werden mobile Websites so stark verschlankt, dass einzelne Seiten und Artikel in Sekundenschnelle geladen sind – auch bei mobilen Datenverbindungen weit unterhalb des LTE-Turbos.

AMP-Artikel fanden zuerst den Weg in die mobilen Google-News-Ergebnisse. In dem eigens für AMP adaptierten News-Carousel wurden Artikel von News-Publishern besonders hervorgehoben – allerdings bisher lediglich in der regulären Google-Suche über Smartphone- und Tablet-Browser. Doch nun hat AMP auch Einzug in die Google-App auf iOS-Geräten gefunden:

AMP_in_der_Google_App_fuer_iOS

Apple startet Angriff auf Google Maps: Apple Maps bald auch im Browser?

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Apple Maps hatte beim Start auf den Apple-eigenen Betriebssystemen (iOS, OSX) mit ein paar Problemen zu kämpfen. Denn wer sich auf die 2012 gestartete Google Maps-Alternative verlassen hatte, war in den ersten Wochen verlassen – zahlreiche Fehler in den Kartendaten sorgten für Frust und einige Umwege. Doch Apple besserte schnell nach und nach diesen Startschwierigkeiten läuft der Kartendienst mittlerweile rund. Auf iPhone, iPads und Macs kann Apple Maps benutzt werden, im Web beherrscht allerdings Konkurrent Google mit Google Maps den Markt. Das könnte sich bald ändern. Auf der Minisite zur kommenden WWDC hat Apple schon eine interaktive Karte eingebaut, die eine Webversion der, von iOS und Mac OSX bekannten, Karten-App zu sein scheint:

Webversion_Apple_Maps

Und eine API, über die alle Daten des Kartendienstes abgerufen werden können, gibt es auch schon. Entwickler Tim Broddin aus Belgien hat die Daten aus der API auch schon in ein Web-Interface eingebaut, sozusagen „Apple Maps beta“. Zu finden ist sie unter fruitymaps.com.

Ob und wann Apple seine Daten offiziell per Web-Interface bereitstellen wird, ist nicht bekannt. Aber der erste Schritt scheint gemacht und falls der Anwendungsumfang dem von Google Maps entsprechen wird, könnte hier ein echter Konkurrent heranwachsen.

Amazon SEO: Sales Rank und Keywords im Produkttitel korrelieren mit Produkt-Ranking

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Mit einer Studie, in der das Analyseunternehmen Ripen eCommerce 344.936 Produkte und rund 746.000 Amazon-Produktsuchen analysiert hat, konnte es eine Korrelation zwischen mehreren Produkt- und Händlerfaktoren und dem Ranking von Produkten bei einer entsprechenden Amazon-Suchanfrage herausfiltern. Die Ergebnisse sind nicht überraschend – so korrelieren unter anderem der Amazon Best Sellers Rank (eine Liste derer Produkte, die sich am häufigsten in ihrer Kategorie verkaufen), die Anzahl der per FBA (Fulfilled by Amazon) verkauften Produkte und die Anzahl der passenden Keywords mit dem allgemeinen Ranking eines Produktes in den Amazon-Suchergebnissen:

Die oben genannten Faktoren korrelieren positiv mit dem Ranking eines Produktes. Allerdings gibt es auch zwei Faktoren, die negativ korrelieren – dies sind „Third Party FBA“ und „Third Party Merchant Fulfilled“. So scheint es, dass Amazon Produkte stärker puscht, die der Shop-Gigant selber im Lager hat und verschickt, als Produkte, deren Lieferung Drittanbieter übernehmen. Allerdings sind dies natürlich nur Korrelationen, die nicht in einem direkten Zusammenhang stehen (müssen).

via SearchEngineLand

So beeinflusst TV-Werbung das Suchverhalten – Tipps für höhere Conversion

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Search Engine Land-Kolumnistin Erin Everhart hat in einem Artikel analysiert, wie stark das Suchverhalten durch Fernsehen und YouTube beeinflusst wird. Denn schon seit einiger Zeit sind wir beim Konsumieren von Bewegtbild-Inhalten nicht mehr nur auf diesen einen Kanal fokussiert. Oftmals surfen wir neben dem Fernsehen auch noch auf unseren Smartphone, Tablet oder Laptop im Internet. Und so bietet es sich ja geradezu an während des TV-Konsums potenzieller Kunden auch im Internet präsent zu sein und so eine potenzielle Kaufentscheidung zu beeinflussen.

Old Spice Commercial als Beispiel

Zum 40. Super Bowl im Februar 2010 hat die Kosmetik-Firma Old Spice einen Werbespot aufgelegt, der die Bekanntheit der Marke nicht nur in den USA wieder enorm steigerte. Dies zeichnete sich auf in den weltweiten Suchtrends zum Keyword „old spice“ ab, wie Google Trends zeigt:

suchtrends_old_spice

Die Kurve erreicht ihren Peak erst mit der weiteren Verbreitung des Werbespots im weltweiten TV-Markt. Anhand dieser Kurve können wir aber anschaulich sehen, dass TV-Spots auch auf das Suchverhalten einen messbaren Einfluss haben können. Und das Interesse ist auch bis heute auf einem höheren Niveau, als vor der Ausstrahlung des Spots. Weitere Beispiele gibt es einige.

Tipps für höhere Conversion durch Synergien von TV & Web

Erin Everhart hat im weiteren Verlauf ihres Artikels einige Tipps gegeben, wie Marketer TV und Digital so miteinander verknüpfen können, dass Synergien zwischen TV und Web genutzt werden können:

  • AdWords so schalten, dass sie 30 Minuten vor und 30 Minuten nach Ausstrahlung des Werbespots angezeigt werden
  • Durch alle Werbemaßnahmen konsistente Keywords nutzen – nicht vom Schema abweichen
  • AdWords bestenfalls auch während der TV-Spots der Wettbewerber schalten (Erin wollte sich einen Staubsauger kaufen, hat sich jedoch aufgrund der Online-Werbung für eine andere Marke entschieden, als jene, die sie im Werbespot gesehen hat.

Im Sinne der Transparenz: Diese Erkenntnisse basieren auf US-Gewohnheiten. Aber auch in Deutschland ist die Mehrfachnutzung verschiedener Endgeräte während des TV-Konsums populär:

Statistik: Haben Sie, als Sie gestern ferngesehen haben, eines der folgenden Geräte parallel genutzt? (Smartphone, PC, Tablet, Laptop) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Somit können diese Erkenntnisse zu weiten Teilen auf das Verhalten deutscher Konsumenten übertragen werden.

Alle weiteren Tipps findet ihr auf Search Engine Land.

Leistungsschutzrecht reloaded: EU-Kommission plant Links unter Urheberrecht zu stellen

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Einem von der EU-Kommission geleakten Plan zufolge, sollen Links in Zukunft unter das Leistungsschutzrecht fallen. Das Leistungsschutzrecht für deutsche Presseverleger ist im März 2013 vom Bundestag beschlossen worden. und beinhaltet die Forderung an Suchmaschinen für die Anzeige von kleinen Textausschnitten (Snippets) aus urheberrechtlich geschützen Presseerzeugnissen in den Suchergebnissen, Geld zu entrichten.

Zum Hintergrund: Die Verwertungsgesellschaft VG Media, der unter anderem auch der Axel Springer Verlag, die Funke Mediengruppe und Hubert Burda Media angehören, forderte ein Entgelt dafür, dass Suchmaschinen kleine Textausschnitte aus urheberrechtlich geschützten digitalen Presseerzeugnissen zeigen. Im Jahr 2013 beschloss der Deutsche Bundestag das Leistungsschutzrecht, welches beinhaltete, dass Suchmaschinen nur kleinste Textausschnitte und einzelne Wörter von digitalen Presseerzeugnissen kostenlos in den Suchergebnissen anzeigen dürfen, wir berichteten. Nachdem die VG Media Mitte 2014 dagegen klagte, dass Suchmaschinen wie Google die Text-Snippets, also kurze Ausschnitte der journalistischen Texte, unentgeltlich anzeigen dürfte, zeigte Google diese auch nicht mehr an. Stattdessen fand der Google-Nutzer nur noch den Titel und die URL des Artikels in den Google News. In ihrer Not wandte sich die VG Media auch an das Bundeskartellamt. Google würde durch die Auslassung der Snippets nun die Mitglieder der VG Media gegenüber ihren Wettbewerben benachteiligen. Denn hier würden die Snippets weiter angezeigt.

Da letztlich die Leserzahlen und Umsätze einbrachen, erteilte die VG Media und schließlich auch der, zuerst widerspenstige, Axel Springer Verlag Google eine „Gratiseinwilligung“.

Somit fließt zurzeit kein Geld von Suchmaschinen an die Verleger, aber das Leistungsschutzrecht ist faktisch noch aktiv. Da es unsinnig sei, forderte der Branchenverband BITKOM die Abschaffung des Gesetztes, wir berichteten.

Nun flammt das Thema erneut auf. Laut dem vom Blog „IPKAt“ geleakten internen Dokument der EU-Kommission, soll das Leistungsschutzrecht (LSR) auf Links ausgeweitet werden, Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten sollen somit auch unter Urheberrecht gestellt werden. Wir vermuten, dass die EU-Kommission damit das schon fast obsolete LSR reaktiveren will. Nutzer müssten, falls dieser Plan der EU-Kommission umgesetzt werden sollte, die Rechteinhaber um Erlaubnis bitten auf deren Webseiten und Inhalte zu verlinken. Damit wäre die Empfehlungskultur durch Links stark eingeschränkt – denn wer unüberlegt Links setzt, auf den würden Abmahnwellen zurollen. Und der rechtsgültige Weg würde einigen Mehraufwand bedeuten: Alleine in diesem Artikel sind 3-4 externe Quellen verlinkt. Das Internet und das dieses Konstrukt am Leben erhaltene Netz an Links wäre damit in Gefahr:

Links unter Urheberrechtsschutz zu stellen, würde das Internet, wie wir es heute kennen, bis zur Unkenntlichkeit verändern.

Quelle: Julia Reda

Artikel zu diesem Thema in der Übersicht:
Julia Reda: Leistungsschutzrecht 2.0: Die EU-Kommission rüstet zum Angriff auf den Hyperlink
Netzpolitik.org: Pläne der EU-Kommission zum Urheberrecht geleakt: Ideen für Harmonisierung und der Geist des LSR für Presseverleger
Futurezone.at: EU erwägt Genehmigungspflicht für Hyperlinks

Wie wirkt Google gegen sinkenden CPC durch weltweit stärkere Smartphone-Nutzung?

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Der Head of Content bei den Online Marketing Rockstars, Roland Eisenbrand, hat auf Gründerszene einen sehr interessanten Gastartikel über die Entwicklung von Googles Werbeprogramm AdWords und die Einflüsse von der vermehrten Mobil-Nutzung auf CPC-Raten veröffentlicht. Denn weltweit suchen die Menschen genauso häufig mit ihrem Smartphone im Internet nach Informationen, wie mit ihrem Laptop oder Desktop-PC.

Mit besonderem Fokus auf die Einflüsse durch vermehrte Mobilnutzung, wollen wir verschiedene Aspekte nun näher vorstellen.

Im Börsenbericht des Jahres 2012 erklärte Google, dass der durchschnittliche CPC sinkt. Die Gründe dafür lägen auch in dem durchschnittlich niedrigeren CPC auf Mobilgeräten:

The decrease in the average cost-per-click paid by our advertisers was driven by various factors, such as the general strengthening of the U.S dollar compared to certain foreign currencies (primarily the Euro), the revenue shift mix between Google websites and Google Network Members’ websites, the changes in platform mix due to traffic growth in mobile devices, where the average cost-per-click is typically lower compared to desktop computers and tablets, and the changes in geographical mix due to traffic growth in emerging markets, where the average cost-per-click is typically lower compared to more mature markets.

Quelle: Börsenbericht Google Dezember 2012

Im Gespräch mit Roland Eisenbrand berichtete Google AdWords Produktmanager Jerry Dischler, dass auch der durchschnittlich niedrigere CPC bei YouTube zu einer generellen Absenkung des globalen CPC führen würde:

Wenn also die Zahl der Klicks mit niedrigem CPC bei YouTube zunimmt, kann dies zu einem Sinken des durchschnittlichen CPCs führen, selbst wenn bei anderen unserer Angebote der CPC gar nicht sinkt.

Im mobilen Bereich zeigt Google zurzeit – je nach Suchanfrage – sogar drei AdWords Ergebnisse an. In unserem Beispiel unten werden bei der Suchanfrage mit eindeutiger Kaufabsicht „Buch kaufen“ drei AdWords Ergebnisse oberhalb der organischen SERPs angezeigt. Bei einer Suchanfrage nach einer Information „DIN-Norm“ allerdings nur ein AdWord-Ergebnis:

Drei_AdWords_Kauf_Suchanfrage_Buch_kaufen Eine_Anzeige_Informationssuchanfrage_DIN_Norm

Versucht Google damit die Mobil-Nutzer in ihrem Klickverhalten, besonders bei Suchanfragen mit Kaufabsicht, zu beeinflussen? Oder zeigt Google bei Keywords mit höherem CPC mehr AdWords an, als bei Keywords mit niedrigerem CPC?

Laut Schätzungen der Investmentbank Goldman Sachs soll das mobile Werbegeschäft rund ein Fünftel des Unternehmensumsatzes von Google ausmachen – mit aktuellen Erkenntnissen wahrscheinlich steigend. Stärkster Konkurrent ist hier Facebook, die mit gesponserten Beiträgen ordentlich Umsatz machen.

Versucht Google die Einnahmen im mobilen Bereich durch Kampagne gegen App-Interstitials zu erhöhen?

Im Interview mit Roland Eisenbrand erzählte Jerry Dischler, dass man bei Google daran arbeite neue Einnahmequellen im mobilen Bereich zu generieren, um für die in der Zukunft wahrscheinlich zunehmende starke Mobilnutzung gewappnet zu sein. Dazu zählen neben innovativen neuen Werbeformaten, die wir schon in der Vergangenheit vorgestellt hatten, auch App-Promotionen. Seit Anfang des Monats entzieht der Suchmaschinengigant aus Mountain View Webseiten, die mit ganzflächigen App-Interstitials, zur Promotion ihrer eigenen App, arbeiten, das „mobile-friendly“-Label. Damit könnten sie auch automatisch in den Mobil-Rankings abrutschen, denn hier werden mobilfreundliche Webseiten bevorzugt angezeigt. Auf diese Weise kann Google seinen Nutzern eine bestmögliche User Experience bieten. Google empfiehlt Webmastern für die Promotion ihrer Apps sogenannte Inline-Banner. Diese können, laut Jerry Dischler, auch von Google selbst ausgespielt werden. Bei dem eigenen Angebot „Universal App Campaigns“ übernimmt die Suchmaschine für seine Kunden neben In-App Werbung auch die Ausspielung von Display-Bannern im Browser von Mobilgeräten. Diese arbeiten natürlich nach Google-Richtlinien und die Webseiten auf denen sie angezeigt werden, behalten auch das „mobile-friendly“-Label. Ist Googles Vorgehen gegen ganzflächige App-Interstitials somit nur eigennützig und dient der Generierung von Einnahmen im mobilen Bereich?

Beste Zeiten für Restaurantbesuch mit Google Local planen

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Wusstet ihr schon?: Google zeigt in den Local-Suchergebnissen neben Anschrift, Telefonnummer, Bewertungen und Öffnungszeiten auch die beliebtesten Besuchszeiten von Geschäften und Restaurants an. So lässt sich ein Restaurantbesuch optimal planen ohne lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.

 

Restaurantinformationen_Google_Local

 

Bei einer bekannten Bonner Pizzeria, der Pizzera Tuscolo, bietet es sich an vor 12 Uhr Mittagessen zu gehen oder gegen 16 Uhr einen kleinen Nachmittags-Happen zu essen. Die Hauptstoßzeit beginnt um 17 Uhr und flaut erst gegen 22 Uhr wieder ab.

Mozilla Firefox blockt aktuelles Flash-Player Plugin per default

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Wie das Nachrichtenmagazin „TNW News“ berichtete, hat Mozilla beim Internetbrowser Firefox das aktuelle Flash-Player-Plugin für alle Benutzer standardmäßig geblockt. Es würde zu viele offene und sehr riskante Sicherheitslücken geben, sodass Mozilla den Flash Player erst wieder zulassen würde, sobald Adobe ein neues Update bereitstellt und alle kritischen Sicherheitslücken stopft.

Dies ist die Meldung auf der Addon-Seite von Mozilla:
Mozilla Announcement_FlashPlayerBlocked

Der Support-Chef von Mozilla verbreitete die Nachricht gestern auch per Twitter:

Für viele Mobilgeräte ist Flash schon lange Zeit ein Problem – iOS-Geräte beispielsweise zeigen Flash-Inhalte nicht an und auf anderen Mobilgeräten könnten diese Inhalte zusätzliche Interaktionen und längere Ladezeiten fordern. Google spielt daher das im November 2014 eingeführte „mobile-friendly“-Label nur bei Websites aus, die auf Flash verzichten.

Ist nun das Ende der Flash-Ära gekommen?