Neue Partnerschaft: AOL arbeitet mit Bing-Suchergebnissen und übernimmt mit AppNexus zusammen Microsoft Ads

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In einer Pressemitteilung verkündete Microsoft einen Deal mit dem Internetdienstleister AOL und dem Werbeplattform-Anbieter AppNexus. Mit einer Laufzeit von 10 Jahren haben Microsoft und AOL festlegt, dass AOL fortan die Suchergebnisse auf den Seiten von AOL von Microsofts Suchmaschine Bing ausspielt. Zusammen mit der Werbetechnologie-Plattform AppNexus wird AOL darüberhinaus den Werbemarkt von Microsoft übernehmen.

Mit diesem neuen Partner könnte Bing als Suchmaschine in den USA weiter Marktanteile hinzugewinnen. Laut der Pressemitteilung liegt dieser aktuell bei 20% in den USA – StatCounter beziffert den US-Marktanteil von Bing auf rund 11%. Zurzeit ist noch Google der Such-Partner von AOL:

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Das Werbegeschäft von Microsoft teilen sich AOL und AppNexus zu fast gleichen Teilen auf. Während AOL neun Märkte und damit Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Spanien, UK und die USA übernimmt, wird AppNexus fortan die Werbedeals in Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Schweden und der Schweiz abwickeln. Allen 1200 Microsoft Angestellten, die für Microsofts-Werbesparte gearbeitet haben, werden von AOL Übernahmeverträge angeboten.

Mit dem Verkauf der Werbesparte will sich Microsoft auf seine Kernkompetenzen besinnen, beschreibt das Wall Street Journal:

Microsoft Chief Executive Satya Nadella, who has been in his post for 17 months, has made clear–including in an employee memo last week–that Microsoft needs to concentrate on technology areas where it has the biggest opportunities for success, and make “tough choices” in fringe areas.

Quelle: WSJ

Alle weiteren Informationen findet ihr in der Pressemitteilung von Microsoft: Microsoft expands partnerships with AOL and AppNexus, Bing to power search for AOL properties

Java-Nutzern wird bei Update Yahoo als Standard-Suchmaschine aufgezwungen

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Laut dem Wall Street Journal hat Yahoos Chief Executive Marissa Mayer bekanntgegeben, dass das Unternehmen eine Kooperation mit dem Softwareunternehmen Oracle eingeht. So werden Nutzer von Oracles Java Software ab diesem Monat bei einer Aktualisierung ihrer Software per Opt-out gebeten, Yahoo systemweit als Standardsuchmaschine festzulegen. Wer schnell durch die Installation der Java Software hastet, könnten diese Checkbox übersehen, die standardmäßig aktiviert ist. Yahoo sieht darin allerdings keinen negativen Beigeschmack:

“We have definitely made sure that our onboarding process is one that is highly transparent and gives users choice,” a Yahoo spokesman said in an interview.

Quelle: WSJ

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Quelle: WSJ

Ende des Jahres 2014 gab Firefox bekannt, dass sie ab Dezember in den USA Yahoo als Standard-Suchmaschine voreinstellen würden – Google hatte das Nachsehen. Daraufhin entwickelten sich die Nutzungszahlen für Yahoo kurzzeitig ins Positive, allerdings bestand zu keiner Zeit Gefahr für den Marktführer Google. Laut aktuellen Zahlen des US-Marktforschungsinstitutes ComScore hat Yahoo weiter zugelegt und lag im Mai bei 12,7% Marktanteil in den USA. Google hat weiter verloren und liegt bei 64,1% Marktanteil in den USA – im Dezember 2014 hatte Google noch 75,2% in den USA. Weltweit steht Google mit rund 90% Marktanteil unangefochten an der Spitze.

Kann Yahoo sich mit diesen Mitteln an Google heranarbeiten und in den USA zu einem ernsthaften Konkurrenten werden? Was denkt ihr?

Mit Unterstützung von Jabber-Server.de zeigen wir Euch in einem kurzen How-to in Bildform, wie ihr die Zwangvoreinstellungen von Yahoo bei zukünftigen Java-Updates unterbinden könnt:

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Suchradar-Webinar: Content-Promotion am Freitag 6. Februar

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Kommenden Freitag (6.2.) findet von 10:00 Uhr – 11:00 Uhr wieder ein suchradar-Webinar statt. Saša Ebach von der Content-Marketing-Boutique beschäftigt sich in diesem Webinar mit dem Thema “Content-Promotion – Mit sieben Strategien ein großes Publikum aufbauen”.

Die Internetkapitäne teasern das Webinar wie folgt an:

Der Content ist da, aber niemand sieht ihn. Existiert der Content dann überhaupt? Saša Ebach stellt im suchradar-Webinar sieben Strategien vor, mit denen sich ein Publikum für die eigenen Content-Marketing-Inhalte aufbauen lässt.

Für das kostenlose Webinar könnt ihr Euch über ein Online-Formular anmelden.

Webprojekt Quondos startet am 21. Januar in Deutschland

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Quondos.de ist laut eigenen Aussagen eine “kostenpflichtige E-Learning-Plattform für Online-Marketing”, auf der jede Woche mehrere Videos zu den Schwerpunkten SEO und Online-Marketing veröffentlicht werden. Das Besondere an dem Konzept von Quondos.de ist die Umsetzung – die Mitglieder können hautnah miterleben, wie sich die Webprojekte zweier gegnerischen Parteien entwickeln. Am 21. Januar startet die vormals nur in Spanien nutzbare Plattform auch in Deutschland. In dieser neuen Runde treten Julian Dziki und Nicolas Sacotte aus Deutschland gegen Carlos Bravo und Alex Navarro aus Spanien an – die Aufgabe ist es ein Webprojekt “von Null an” aufzubauen. Die Abonnenten sehen in regelmäßigen Videos den Verlauf der Projekte und können Learning direkt aus der Praxis ziehen.

Die Kosten für ein Monatsabo liegen bei 29 Euro, 12 Monate kosten 299 Euro.

Yes we launch! Quondos startet am 21. Januar – die offizielle Ankündigung als Blogpost.

Seokratie zeigt Bilderquellen für erfolgreiches Content-Marketing

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Beiträge mit Bildern erreichen besonders viel Aufmerksamkeit und Engagement in sozialen Netzwerken. Dies hat Noah Kagan, der Betreiber des Blogs OkDork mithilfe von BuzzSumo, einer Analysensoftware für Social Signals, herausgefunden. In seinen Auswertungen zeigt sich, dass Beiträge weitaus öfter bei Facebook und Twitter geteilt und damit weiterverbreitet werden, als Beiträge ohne Bilder. Auch teilen Leser gerne Inhalte, die mit Infografiken und Auflistungen unterfüttert sind. Die interessanten Ergebnisse findet ihr auf dem Blog von Noah Kagan.

Aufgrund dieser Ergebnisse haben sich Silja und Lydia von Seokratie auf die Suche nach Bilddatenbanken mit lizenzfreien Bildern und anderen Quellen gemacht – neben Creative Commons Bildern bieten sich da eigene Bilder, Memes oder aber auch Bilder von netten Blogbetreibern, die ihre Bilder lizenzfrei zur Verfügung stellen, an – vorherige Erlaubnis der Blogbetreiber natürlich vorausgesetzt. Alle weiteren Bildquellen findet ihr im Seokratie-Blog: Content Marketing Artikel und Bilder: Warum (W)Einhörner füttern verboten ist.

Amazon und Target melden 60 Prozent mobilen Traffic über Weihnachten

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Mobile ist auf dem Vormarsch. Schon lange geht der Trend hin zur Nutzung von Apps per Tablet oder Smartphone – immer weniger Nutzer surfen mit dem Laptop oder gar PC im Internet. Im vierten Quartal 2014 rollte Google das mobile-friendly-Label aus und setzte damit ein Zeichen für die mobile Nutzung von Websites. Da viele Google-Nutzer mobil surfen, sollten sie in den SERPs auch sofort sehen, ob die Ziel-Website auch korrekt auf dem Gerät angezeigt wird.

Am Wochenende meldete die Nachrichtenseite MarketingLand, dass sowohl Amazon.com als auch der Online-Shop Target.com Zugriffszahlen von November und Dezember 2014 veröffentlichten – mit jeweils rund 60% mobilen Aufrufen der Shops.

Amazon.com:

Nearly 60 percent of Amazon.com customers shopped using a mobile device this holiday. Mobile shopping accelerated as customers got later into the shopping season. Quelle: Amazon Press Release

Target.com

Mobile traffic made up 60 percent of Target.com traffic November through December. Quelle: Target Press Release

Zumindest in diesen Online-Shops haben also mehr Kunden mit einem mobilen Endgerät eingekauft, als mit Laptop oder Desktop-PC. Target.com hat auch doppelt so viele Käufer per mobilem Endgerät am Black Friday-Wochenende verzeichnen können, als in 2013.

Die Meldung von MarketingLand: The Mobile Majority: 60 Percent Of Holiday Traffic Came From Mobile, Says Target

OMTalk 2015: Im Mai geht es nach Thyborøn, Dänemark

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Der OMTalk 2015 findet vom 15. Mai 2015 bis zum 22. Mai 2015 in Dänemark statt. Dies hat Sören Eisenschmidt heute auf Eisy.eu bekannt gegeben. Die vierte Auflage des Events lässt Deutschland hinter sich, bleibt aber seinem Anspruch, viel Wissen zu teilen, treu.

Von früh bis spät wird Wissen geteilt. Täglich gibt es fest eingeplante Sessions aus dem kompletten Online-Marketing sowie je nach Teilnehmern, auch zu Technik, Webdesign & Co. Alles was uns als Webworker betrifft.

Die Daten im Überblick:
Datum: 15. Mai 2015 bis 22. Mai 2015
Ort: Thyborøn, Dänemark
Sessions: mind. 1 pro Teilnehmer
Teilnehmer: max. 40 Personen
Haustiere: nein (erlaubt diesmal der Vermieter nicht!)
Kosten: 400,- EUR zzgl. 19% MwSt. inkl. Mittags- und Abendverpflegung

Jeder Teilnehmer des OMTalk wird eine Session halten, sodass die maximal 40 Online-Marketer bestmöglich voneinander profitieren können.

Alle weiteren Informationen findet ihr auf Eisy.eu, hier könnt ihr Euch auch für das Event anmelden: OMTalk 2015 in Dänemark

Online-Bibliothek Omlia.de bietet Zugriff auf zahlreiche E-Books zum Thema Online-Marketing und SEO

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Das vergangenen Freitag gestartete Portal omlia.de bietet den Besuchern Zugriff auf zahlreiche E-Books und PDF-Dokumente zu den Themen Online-Marketing, SEO, AdWords, Content-Marketing und Social Media Marketing.

Logo Omlia.de

Omlia.de möchte, laut eigenen Aussagen, eine zentrale Stelle für Publikationen zu diesen Themen sein:

Denn wir haben den Anspruch, immer topinformiert zu sein – sicherlich genau wie Du. Was uns jedoch frustriert, ist die Tatsache, dass die Bücher über das ganze World Wide Web verstreut sind. […] Hier möchten wir mit omlia Abhilfe schaffen, denn Du kannst alle Publikationen nach Kategorien filtern und eine thematische Einschränkung durchführen.

Doch omlia.de will nicht nur ein Portal für die Konsumenten sein – Autoren können hier ihre Publikationen hochladen und so verbreiten.

Das Portal an sich ist kostenlos – ebenso wie manche E-Books und ein automatisierter E-Mail Alert, der Abonnenten über neue E-Books und PDF’s aus ihrem Interessensgebiet informiert. Einige E-Books müssen bezahlt werden.

Die neue “Online-Marketing-Library” findet ihr auf Omlia.de

Wie kann Content aufbereitet werden? Projecter zeigt verschiedene Content Marketing Kampagnen

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Auf dem Blog der Online-Marketing Agentur Projecter zeigt Luisa Fischer fünf ganz unterschiedliche Beispiele für Content-Marketing. So stehen in zweien vor allem die Produkte der gezeigten Hersteller im Vordergrund, durch eine ansprechende Geschichte wirkt die Produktplatzierung aber nicht werblich, sondern fast wie ein exklusiver Blick “hinter die Kulissen”. In zwei weiteren Beispielen werden die Use Cases, also Anwendungsfälle, der Produkte in den Vordergrund gestellt – einmal durch Tutorials, einmal durch ein Online-Magazin. Das fünfte Beispiel zeigt das Konsumentenverhalten der Deutschen in Echtzeit an – und ging bisher sehr viral.

Die Beispiele mit Screenshots, Unternehmensnamen und weiteren Erklärungen findet ihr auf dem Projecter-Blog:
5 Beispiele für richtig gelungene Content Marketing Kampagnen

RankingCheck gibt Tipps zur Optimierung der Conversion Rate

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Christian Neubauer, der Head of Inbound Marketing bei RankingCheck gibt im Blog der Agentur wertvolle Tipps zur Optimierung der Conversion Rate. Ganz zentral ist dabei, dass der Kaufprozess möglichst einfach und schnell, sowie ohne komplizierte Umwege, wie die Erstellung eines Kunden-Accounts, unnötiges Scrollen bei der mobilen Ansicht – hierzu gibt es von Google aktuelle Hinweise – oder die Eingabe von Coupon-Codes im Bestellprozess, ablaufen sollte. Coupons sollten in einer speziellen Seite eingegeben werden können, um die Absprungrate im Bestellprozess zu minimieren. Denn wenn ein Käufer erst im Bestellprozess über die mögliche Eingabe eines Rabattcodes infomiert wird, springt er möglicherweise zurück zu Google um einen passenden Code zu suchen – so ist der Kunde erstmal verloren. Auf einer speziellen Coupon-Seite sieht er die Möglichkeit schon vor Beginn der Bestellprozesses und kann sich auf die Eingabe des Codes vorbereiten – muss also nicht den Bestellprozess verlassen.

Auch eine angepasste Darstellung der Website auf Mobilgeräten ist wichtig, denn wenn der Besucher unnötig scrollen muss oder die Call-to-Action-Buttons sehr klein sind, könnte dies auf Kosten der Conversion gehen. Ebenso könnte sich ein zwingend zu erstellender Kunden-Account negativ auf das Kaufverhalten auswirken. “Eigentlich sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass man Usern den Kauf so einfach wie möglich machen sollte, um die Kaufabbruchrate zu senken. Leider gibt es bei vielen Shops immer noch die Verpflichtung einen Kunden-Account bei dem Unternehmen anzumelden, bevor man die Bestellung absenden kann. Nicht jeder möchte jedoch auf jeder Webseite einen Account anlegen und sämtliche Daten dort hinterlegen”, schreibt Neubauer.

Mit hochwertigen Produktbildern und Testimonials kann sich ein potenzieller Käufer noch umfangreicher über ein Produkt informieren – das erhöht, laut Neubauer, die Conversion ebenfalls.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass möglichst transparente und umfangreiche Produktseiten und einfache und schnelle Bestellprozesse einen positiven Effekt auf die Conversion Rate haben.
Viele weitere Tipps und den gesamten Artikel findet ihr auf dem RankingCheck-Blog:
Rankst du nur oder konvertierst du schon?