AMP-Artikel sorgen teilweise für unzufriedene Nutzer

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Wie aus einem Thread im Google Produktforum ersichtlich wurde, sorgen die von Google eingeführten AMP-Artikel nicht nur für zufriedene Nutzer. So wünschen sich einige Nutzer die Funktion AMP in den mobilen Suchergebnissen abzuschalten, damit die klassischen Ergebnisse angezeigt werden können. Die bessere Performance, vor allem bei schlechten mobilen Datenverbindungen, scheint sie nicht zu überzeugen.

Was denkt ihr über AMP? Macht einfach bei unserer kurzen Umfrage mit und teilt uns Eure Meinung zu AMP-Artikel in den mobilen Suchergebnissen mit:

Eure Meinung zu der Anzeige von AMP-Artikeln in der Google-Suche

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Laut Google gibt es bisher keine Möglichkeit AMP abzuschalten und die klassischen Artikel aufzurufen.

Studie: Teure Produkte werden eher auf Tablet und Desktop-PC gekauft

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Die Mobile Effects Studie der Forward AdGroup aus dem Februar dieses Jahres bringt interessante Erkenntnisse über das Online-Shopping auf Mobilgeräten ans Tagseslicht. Auf Basis von 1433 Befragten konnte die Forward AdGroup herausfiltern, dass rund 57,2 % schon einmal einen Kauf über das eigene Tablet getätigt haben. Fast 40 % haben schon einmal mit ihrem Smartphone online eingekauft. Vor allem Bekleidung und Bücher werden oft auf diesem Wege erworben. Ob der Kauf auf einem Smartphone oder auf einem Tablet getätigt wird, hängt einerseits davon ab welches Device verfügbar ist, aber auch vom Preis des zu erwerbenden Produktes. Günstige Produkte im Wert von 1-20 Euro werden häufig per Smartphone gekauft, mittelpreisige Produkte zwischen 21-50 Euro fast gleichermaßen oft mit Smartphone oder Tablet. Mit zunehmendem Preis wird dann aber wieder der PC genutzt. Je größer der Bildschirm des Devices, mit dem eingekauft wird, desto teurer sind auch die eingekauften Produkte – hier könnte natürlich auch nur eine Scheinkausalität vorliegen. Allerdings könnte es auch sein, dass Kunden bei hochpreisigen Produkten intensiver über den Kauf nachdenken und auch Preise vergleichen. Ein Kauf mit dem Smartphone dagegen wäre eher ein “Schnellkauf”.

Die gesamte Studie findet ihr hier. Was sind eure persönlichen Erfahrungen? Kauft ihr hochpreisige Produkte auch eher am Laptop oder Desktop-PC? Wenn ja, warum?

Organic Search wichtigster Traffic-Lieferant für Online-Shops – vor Referral und Social Media

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Wie der “Global Search Marketing Report 2016“, eine Studie des Webanalyse-Unternehmens SimilarWeb, zeigt, sind die organischen Google-Suchergebnisse der wichtigste Traffic-Lieferant für Online-Shops weltweit. Die Studie bezieht sich allerdings ausschließlich auf die Desktop-Nutzung.

Mit 38,98% des Gesamt-Traffics liefern Suchmaschinen sogar noch mehr Besucher an Online-Shops, als das diese Besucher den Shop direkt aufrufen. Bei Brands, wie Valmano, ATU oder Zalando wird dies wahrscheinlich etwas anders aussehen – der Bekanntheit wegen werden diese wahrscheinlich direkt aufgerufen. Interessant: Branchengigant Amazon ist sogar immer unabhängiger von Suchmaschinen wie Google. In einer statistischen Erhebung hat das US-Unternehmen BloomReach herausgefunden, dass rund 44 % der befragten US-Amerikaner Produktsuchen direkt bei Amazon ausführen und nicht bei Suchmaschinen. 

 

Social Media scheint nicht wirklich Traffic zu bringen. Die sozialen Kanäle, die vor allem das Unterbewusstsein emotional stimulieren sollen, bingen nur 4 % des Gesamt-Traffics. Möglicherweise arbeiten nicht alle untersuchten Shops mit Social Media. Oder diese Medien steigern zwar die allgemeine Bekanntheit eines Shops, sorgen aber nicht für Sales. Abschlüssen geht wahrscheinlich immer eine zielgerichtete Kaufabsicht voraus, die dann über einen Direktaufruf oder eine vergleichende Google-Suche befriedigt wird.

Unter “Search” verbirgen sich gleich zwei Unterkategorien: Paid und Organic Search. Laut Similiar Web machen die organischen Suchergebnisse durchschnittlich gut 95% des Online-Shop-Traffics aus, bezahlte Suchergebnisse lediglich 5 %. Eine gute Nachricht für alle SEOs, eine schlechte für Google – denn mit den bezahlten Suchergebnissen verdient das Unternehmen Geld.

Alle weiteren Informationen der Studie findet ihr hier.

Studie: AdWords-Anpassung verdrängt Advertiser und erhöht Klickrate sowie CPC

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Seit dem 19. Februar fehlen die Google-Ads auf der rechten Seite der Suchergebnisse. Diese werden nun je nach Suchanfrage oberhalb und unterhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt. Schon vor einer Woche haben wir über eine Studie der Performance Marketing Agentur adagents, die in Zusammenarbeit mit der Performance Marketing Plattform intelliAd entstanden ist, berichtet. Diese hat gezeigt, dass die Klickraten durch die Veränderung der Ad-Position angestiegen sind – und zwar um 21%.

Eine weitere Studie von Adgooroo zeigt, das, zumindest in den US-Suchergebnissen, eine Reihe von Auswirkungen erkennbar sind. So wird bei den in den USA meistgesuchten Reise-Suchbegriffen ersichtlich, dass die Anzahl der Advertiser, die in den AdWords angezeigt werden oder Werbung schalten, gesunken ist. Dies könnte natürlich eine Folge des im gleichen Kontext gestiegenen durchschnittlichen Cost-per-Click (CPC) sein. Das der CPC steigt, war abzusehen, da Google das Angebot, also die verfügbaren Werbeplätze, verkleinert, die Nachfrage an Advertisern allerdings gleich bleibt oder sogar zunimmt. So könnten manche Advertiser aufgrund des gestiegenen durchschnittlen CPC davon Abstand genommen haben, AdWords zu schalten.

Die Click-Through-Rate allerdings ist nur von 3,13% auf 3,46% gestiegen – ein Anstieg von rund 10%. In der Studie von den adagents und intelliAd wurde ein Anstieg von 21% gemessen, hier scheint es also eine generelle positive Tendenz zu geben, allerdings hängt die Ausprägung wahrscheinlich auch stark von den Suchbegriffen ab.

Geänderte Anzeigenausspielung in den Google SERPs: 21% mehr Anzeigenklicks

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Die Performance Marketing Agentur ad agents hat in Zusammenarbeit mit der Performance Marketing Plattform intelliAd eine Studie herausgegeben, die zeigt wie sich die Änderung der AdWords-Ausspielung in der Google Suche auf die Klickraten und den durchschnittliche Preis pro Anzeigenklick (CPC) ausgewirkt haben.

Zum Hintergrund der Studie: Am 19. Februar rollte Google ein Design-Update für seine Suchergebnis-Seiten aus. Fortan werden AdWords nur noch oberhalb und unterhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt – die Ergebnisse rechts neben den organischen Suchergebnisse entfallen. Wie die “neuen” SERPs aussehen, haben wir in diesem Beitrag gezeigt.

Google_SERPs_ab_19_Februar

Google SERPs seit 19. Februar 2016

Doch wie hat sich diese Veränderung auf die Anzeigenklicks und Klickpreise ausgewirkt? Die Studie von den ad agents und intelliAd, in der eine Stichprobe von rund 3 Millionen Klicks untersucht wurde, zeigt, dass die Anzeigenklicks um 15 Prozentpunkte zugenommen haben – prozentual ausgedrückt also um 21 %.  Denn entfielen vor dem Design-Update noch 71% der Klicks auf die Ads auf der ersten Seite, so sind es nach dem Update schon 86%. Zu diesem Performance-Zuwachs haben scheinbar vor allem die Bottom-Ads beigetragen. Denn sie erzielten über 19% des gesamten Ad-Klickvolumens am Desktop.

Starke Auswirkungen auf die Anzeigenpreise durch die künstliche Verknappung von Anzeigenplätzen sind allerdings ausgeblieben. So führte das Design-Update zu einem Preisanstieg von lediglich 2%.

Alle weiteren Informationen findet ihr bei ad agents & intelliAd.

 

Edelman Trust Barometer: Millennials vertrauen besonders in Suchmaschinen

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Auch in diesem Jahr hat die Public-Relations Agentur Edelman das Trust Barometer für Deutschland herausgegeben. Aus den Ergebnissen der Befragung geht hervor, dass die Befragten den Suchmaschinen (56%) fast im gleichen Maße vertrauen, wie traditionellen Medien (Zeitung, Zeitschrift, Rundfunk) – diesen vertrauen rund 57% der Studienteilnehmer. Damit ist das Vertrauen in Suchmaschinen im Laufe der Jahre stark angewachsen, denn 2012 waren nur 46% von der Korrektheit der Suchergebnisse überzeugt.

Edelman_Trust_Barometer_Online_Search_Engine_Trad_Media© Edelman.ergo

Bei Digital Natives, also der Generation jener, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden, genießen Suchmaschinen mit fast 60% ein noch höheres Vertrauen. Spannend ist hier aber auch, dass Digital Natives ein viel höheres Vertrauen in Owned Media, also Unternehmens-Websites oder Corporate Blogs haben als der Rest der Befragten und sich weniger auf Informationen aus Medien, die nur im Internet erscheinen, verlassen. Traditionelle Medien genießen bei ihnen einen höheren Ruf als Online Medien.

Die gesamte Studie findet ihr hier. Im Jahr 2015 hat Edelman ein Trust Barometer mit einer weltweiten Erhebung publiziert. Die Ergebnisse findet ihr hier.

Steigende Mobil-Visits schwächen Werbeerlöse von Nachrichtenportalen

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Immer mehr Menschen surfen mobil. So benutzen wir immer öfter unser Smartphone, um eine Wikipedia-Suche durchzuführen, ein Angebot im Supermarkt zu vergleichen oder die nächste Bahnverbindung herauszufinden. Sofern dies nicht über Apps geschieht ist oftmals Google die erste Anlaufstelle. Auch Google merkt den messbaren Anstieg der Mobilnutzung. Letztes Jahr verkündete das Unternehmen, dass die Mobil-Suchanfragen in mehr als 11 Ländern jene über ein Desktop-Gerät übersteigen.

Auch Nachrichtenportale bekommen diese Entwicklung zu spüren. Die Strategieberatung LSP Digital – seines Zeichens Mutterunternehmen des Statistik-Portals “Statista.de” – hat auf selbigem Portal eine Auswertung der mobilen Visits von vier großen deutschen Nachrichtenportalen im Vergleich zu den mobilen Werbeerlösen veröffentlicht. Diese Auswertung zeigt einerseits den Anteil der Besuche über Mobilgeräte an den Gesamt-Besuchen und andererseits die Anteile der mobilen Werbeumsätze am Gesamt-Online-Umsatz.

Hier wird schnell ersichtlich, dass alle vier Portale mindestens ein Drittel ihrer Besucher über Mobilgeräte akquirieren. T-Online kann mit 29% den geringsten Anteil an Mobilbesuchern verzeichnen, Focus Online mit fast 50% den größten Anteil. Was sofort auffällt: Die Nachrichtenportale verdienen mit mobiler Werbung kaum Geld.
Infografik: Mobile Shift „schmerzt“ unterschiedlich stark | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Am schlechtesten monetarisieren Focus.de und T-Online.de. Der Focus erwirtschaftet nur knapp ein Fünftel seiner Gesamt-Werbeeinnahmen über den Mobilauftritt. Doch fast die Hälfte der Besucher kommt über diesen Kanal. Bei T-Online sieht es ähnlich schlecht aus. Die Mobil-Besucher machen fast ein Drittel der Gesamt-Visits aus und das Portal erwirtschaftet lediglich 4% (!) über mobile Werbung.

US-Suchmarkt: Google verliert Desktop-Traffic und Desktop-Marktanteile

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Laut den aktuellen Statistiken des Webanalyse-Unternehmens comScore konnte Google 2015 im Vergleich zu 2014 über 1 Milliarde weniger Suchanfragen verzeichnen. Allerdings sind die Desktop-Suchanfragen im Allgemeinen auch um rund 1,3 Milliarden zurückgegangen. Am wenigsten Verlust mussten Microsofts Suchmaschine Bing und die Suchmaschine Yahoo hinnehmen, wie aus den folgenden Tabellen ersichtlich wird.

comScore Search Query Report Desktop_2014

Anteile an den US-Desktop-Suchanfragen 2014
© comScore

 

comScore Search Query Report Desktop_2015

Anteile an den US-Desktop-Suchanfragen 2015 © comScore

Könnte dieser generelle Shift der Suchanfragen darauf zurückzuführen sein, dass immer mehr Menschen über ihr Smartphone suchen und nicht mehr mit Desktop-PC oder Laptop? Das der Anteil der Sprachsuchen und lokalen Suchen immer weiter wächst und daher die gut 1,3 Milliarden Suchen von Desktop zu Mobile gewandert sind? Dies vermutet zumindest Greg Sterling von Search Engine Land. Google verkündete im letzten Jahr, dass die mobilen Suchanfragen in 11 Länder, einschließlich der USA, die Desktop-Suchanfragen übersteigen – eine mögliche Ursache.

Google verliert Desktop-Marktanteile an Bing & Yahoo

Allerdings hat Google im US-Desktop-Markt auch Marktanteile verloren. Und zwar gegen seine Konkurrenten Bing und Yahoo. Dies wird aus den folgenden Tabellen ersichtlich (erste Tabelle: 2014, zweite Tabelle: 2015):

comScore Search Share Report Desktop Only_2014

Marktanteile am US-Suchmarkt 2014
© comScore

comScore Search Share Report Desktop Only_2015

Marktanteile am US-Suchmarkt 2015
© comScore

Den Verlust der Marktanteile könnte Google verschmerzen, wenn der Suchmaschinenriese im Gegenzug Marktanteile im Mobil-Markt gutmachen könnte. Denn dort liegt die Zukunft.

 

Bitkom: Rund 1/3 der Internetnutzer lesen lokale Blogs

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Einer aktuellen Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) lesen 32% der befragten 1.040 Internetnutzer lokale Blogs, die sich im Kern mit lokalen und hyperlokalen (Stadt- oder Ortsteile) Nachrichten beschäftigen.

Aus der Mitteilung der BITKOM:

„Regionale und lokale Blogs haben sich als Ergänzung zu den klassischen Lokalmedien etabliert“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Meist werden sie von freien Journalisten gegründet und finanzieren sich über Online-Werbung, Sponsoring oder Crowdfunding. Daneben experimentieren die etablierten Zeitungsverlage mit Blogformaten. So betreiben der Berliner Tagesspiegel und das Hamburger Abendblatt eigene Stadtteil-Blogs, andere Zeitungshäuser kooperieren mit den verlagsunabhängigen Bloggern.

Falls in Eurer Stadt oder sogar in Eurem Stadtteil noch kein lokales Blog vorhanden ist, könnte hier eine Marktlücke sein, die ihr füllen könnt. Leser scheint es ja zu geben.

Sichtbarkeit in Google News: SPIEGEL ONLINE im Jahresverlauf 2015 auf Platz 1

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Die Webseite NewsDashboard hat einen Jahresrückblick zu den Sichtbarkeits-Verläufen der großen deutschen Online-Nachrichtenmagazine SPIEGEL ONLINE, BILD, Focus, Süddeutsche und T-Online veröffentlicht.

Für die Erstellung dieses Graphen hat NewsDashboard die Sichtbarkeitsverläufe der Nachrichtenseiten in Bezug auf identische Keywordssets untersucht:

Aus2016-01-04-DL-Jahresübersicht-Google-News-Box

Ganz klar: SPIEGEL ONLINE hat auch mit einem kleinen Abfall der Sichtbarkeit zwischen Mai und Juli 2015 die höchste Sichtbarkeit der untersuchten Webseiten bei Google News. Auf Platz zwei rangiert sich der Focus ein, die BILD schnappt sich den dritten Treppchenplatz.

Allerdings lassen sich bei separater Betrachtung der Sichtbarkeit in Google News keine Rückschlüsse auf die absolute Reichweite der Nachrichtenportale ziehen. Hier markieren FOCUS Online und die BILD die Spitze:

Reichweite News Portale 09 2015

Quelle: DWDL