Konferenz SEOkomm und OMX in Salzburg

Kommentar verfassen

Kurz notiert: Im November findet alljährlich die SEO-Konferenz „SEOkomm“ und am Vortag die Online Marketing-Konferenz „OMX“ in Salzburg (Österreich) statt.

Die SEOkomm ist bereits seit Jahren ein Fixtermin in der deutschsprachigen SEO-Szene und bietet auf 3 parallelen Tracks Hardcore-Facts für Profis, Strategien für Entscheider und Basics für Newcomer.

Die OMX am Vortag der SEOkomm  legt bei der Agenda dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Social Media inkl. Social Messenger. Aber auch Performance Themen kommen nicht zu kurz, wie auch Content Marketing und Visionäres.

Die beiden Konferenzen finden am 17. und 18. November 2016 in Salzburg statt.

Wer mag, kann als treuer Leser von seo.at mit dem Rabattcode SEOAT16 nochmal 60 EUR Rabatt exkl. Ust. auf die SEOkomm und OMX Tickets erhalten.

Muss zuerst noch die oder der Vorgesetzte überzeugt werden, so kann dieses witzige Antragsformular zu Hilfe nehmen.

SEO-DAY Cologne

Kommentar verfassen


Am 27.10.2016 öffnet der SEO-DAY seine Türen und begrüßt über 40 Referenten zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Wie in den Vorjahren werden über 800 Gäste erwartet. Schwerpunkt der Konferenz sind die Themen: Shop-SEO, SEO-Strategie, Technisches-SEO, Linkbuilding und Content Marketing.

In diesem Jahr wird der SEO-DAY erstmals im Rahmen der www.orgatec.de, im Congress-Centrum Nord, ausgerichtet. Die gemeinsame Expo mit der Orgatec erwartet über 12.000 Besucher.

Nur noch bis Mittwoch wird das SEO-DAY Ticket für den Earlybird Preis verfügbar sein. Ab Donnerstag werden die Tickets 100 Euro teurer.

Wem der SEO-DAY an SEO-Know nicht ausreicht kann am Vortag in den Expert-Workshops sein Wissen einen Tag lang in SEO-Spezialthemen wie Amazon-SEO, Linkbuilding, Shop-SEO oder Youtube-SEO vertiefen.

Deutsches SEO-Portal „SEO-United“ wird verkauft

1 Kommentar

Die Meldung ging wie ein Paukenschlag durch die SEO-Szene: Eines der in Deutschland bekanntesten Portale rund um Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing, SEO-United, steht ab heute auf dem Internetmarktplatz eBay zum Verkauf:

Die Betreiber Heiner Hemken und Constantin Rehberg trennen sich schweren Herzens von ihrem Projekt, aber haben schon seit Längerem nicht mehr genügend Zeit gefunden den Blog und alle angeschlossenen Kanäle zu befüllen und pflegen. Das Baby wurde mit der Zeit einfach zu zeitintensiv…

In den letzten Wochen wurde SEO-United technisch umfangreich optimiert und weist noch immer eine sehr hohe Sichtbarkeit im SISTRIX Sichtbarkeitsindex auf – besonders das umfangreiche Glossar und die Agentursuche ranken mit vielen Keywords in den Google Suchergebnissen.

Wer das mit viel Initiative und Engagement aufgebaute und geführte Portal kaufen und weiterführen möchte, der sollte sich schnell in seinen eBay-Account einloggen und mitbieten: SEO-United steht zum Verkauf.

AMP auf dem Vormarsch? Google hat 125 Millionen AMP-Dokumente im Index

Kommentar verfassen

Auf der Google I/O, der unternehmenseigenen Entwicklerkonferenz, hat Googles Head of News & Social Produkts, Richard Gingras, verkündet, dass Google mittlerweile rund 125 Millionen AMP-Artikel im Index hat, welche von 640.000 verschiedenen Domains stammen. Den folgenden Screenshot hat Jeff Jarvis bei Twitter gepostet:

Hintergrundberichte zu AMP findet ihr hier.

SpiegelOnline ist einer der Vorreiter bei der Benutzung des AMP-Frameworks in der deutschen Nachrichtenbranche. Wir haben im Gespräch mit Raphael Raue, dem Head of SEO bei SpiegelOnline, einige interessante Einblicke in die Umsetzung von AMP beim Nachrichtenmagazin gewinnen können. Das Interview findet ihr hier. 

Google testet schwarze Titel in den SERPs: Hohes Verwirrungspotanzial?

2 Kommentare

In der SEO-Szene wird seit heute Morgen darüber berichtet, dass Google in den mobilen, wie auch den Desktop-Suchergebnissen einen Test mit schwarzen Titeln der Suchergebnisse fährt. Letzte Woche änderte Google die Farbe der Titel und Sitelinks schon von hellblau in dunkelblau und nun folgt die Farbe Schwarz. Aktuell ist es nur ein Test, allerdings dürfte diese Veränderung der Farbe für eine hohe Verwirrung sorgen. So werden Hyperlinks schon seit Anbeginn des WWW blau hinterlegt, damit sie vom Fließtext eindeutig abgegrenzt und als Link erkennbar sind. Nicht-anklickbarer Text dagegen ist meist schwarz.

Ich konnte die schwarzen Titel noch nicht reproduzieren, daher ein Screenshot von Barry Schwartz von Search Engine Roundtable im Vergleich zu den deutschen Suchergebnissen mit (noch) blauen Titeln:

blaue_Titel_Google_Suche

Mobile Suchergebnisse in Deutschland am 09.05. – mit blauen Titeln

google-black-links-mobile-1462671593

© Search Engine Roundtable – schwarze Titel in den Google Suchergebnissen

Was denkt ihr? Wird Google die Titel in der Zukunft schwarz einfärben? Seht ihr auch Verwirrungs-Potenzial?

Gewinne 1 Ticket für den Linkaufbau-Workshop mit Saša Ebach

14 Kommentare

Links sind laut Google einer der drei wichtigsten Rankingfaktoren. Sie stellen im eigentlichen Sinne Empfehlungen von Dritten dar – sind also essentiell für das Erkennen von hochwertigen und weniger hochwertigen Inhalten, auch für Suchmaschinen. Doch in der Vergangenheit wurde durch Linktausch oder Linkkauf Schindluder mit diesen so wichtigen Empfehlungen getrieben, sodass echte von unechten Empfehlungen nicht mehr eindeutig zu unterscheiden waren.

lwpic

Doch echte Links einzusammeln, kann man lernen. Linkaufbau-Experte Saša Ebach gibt in seinem „Linkaufbau-Workshop“ exklusive Tipps, wie hochwertiger Content so promotet werden kann, dass echte Empfehlungen und gute Links dabei herausspringen.

Es kommt heutzutage nicht mehr so stark auf die schiere Anzahl der Links an, sondern darauf, wo sie herkommen, wer sie setzt und in welcher kontextuellen Umgebung sie stehen. Worauf es beim Linkaufbau wirklich ankommt, wie er funktioniert, was die besten Links und Strategien sind, das erarbeiten wir gemeinsam im Linkaufbau-Workshop.

Im Linkaufbau-Workshop mit Saša Ebach lernst Du, wie Du…

  • Themen findest, die sich besonders gut für den Linkaufbau eignen,
  • Inhalte konzipierst, die Linkgeber ansprechen und begeistern,
  • Spaß beim Outreach hast und dabei auch noch hohe Konversionsraten erzielst,
  • Tools einsetzt, um wichtige Arbeitsprozesse zu beschleunigen,
  • die besten Strategien richtig einsetzt, um die maximale Anzahl an Links zu erhalten und
  • Links aufbaust, die sowohl Traffic, Reichweite und bessere Rankings liefern.

moderne-linkaufbau-strategien

Bei SEO.at hast Du nun die Möglichkeit ein Ticket im Wert von 299,- Euro für den Workshop mit Saša Ebach zu gewinnen. Dieser Workshop findet am 12.05.2016 im Seminarraum der SISTRIX GmbH in Bonn statt. Alle weiteren Informationen zu den Inhalten und den Timetable findet ihr unter linkaufbau-workshop.de.

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr nur die Anweisungen im Rafflecopter, den ihr am Ende dieses Artikels findet, befolgen. Die Aufgaben werden die folgenden sein:

1. Folge SEO.at auf Facebook.
2. Folge Saša Ebach auf Twitter, um keine News über Linkaufbau mehr zu verpassen.
3. Beantworte die Frage: Für welchen Suchbegriff rankt Sašas Gastbeitrag auf akademie.de seit 2008 auf Platz 1? (Tipp: Scrollt auf linkaufbau-workshop.de zur Sektion „Wer leitet den Linkaufbau-Workshop?“)

rankingverlauf-linkaufbau-akademie.de

Mit jeder erfüllten “Aufgabe” im Rafflecopter schmeißt ihr ein Los von euch in den Topf. Je mehr Aufgaben ihr erfüllt, desto größer ist die Chance zu gewinnen. Befolgt am Besten jeden Schritt, um so eure Chance auf den Gewinn zu erhöhen. Ausgelost wird per Zufall durch den Rafflecopter. Bitte meldet euch mit eurer E-Mail-Adresse an, damit ich euch kontaktieren kann, falls ihr gewinnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter von SISTRIX können leider nicht teilnehmen.

a Rafflecopter giveaway

Rezension | Sebastian Erlhofer: Suchmaschinenoptimierung

Kommentar verfassen

Ein SEO-Standardwerk bekommt seine achte Überarbeitung. Ende 2015 hat Sebastian Erlhofer, seines Zeichens Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur mindshape GmbH,  die achte Auflage seines Klassikers „Suchmaschinenoptimierung“ herausgegeben und hält damit die SEO-Szene mit ihren zahlreichen Einsteigern und vielen „alten Hasen“ auf dem neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von der SEO-Zieldefinition, der Keyword-Recherche, der Architektur von Suchmaschinen, der Website-Struktur, On- und Offpage-Optimierung über Spam zu Controlling von Maßnahmen – um nur ein paar zu nennen.
Beim Thema „SEO und Recht“ hat Sebastian mit dem Medienrechtsanwalt Christian Solmecke zusammengearbeitet. Für diejenigen, die sich tiefer in die Materie einarbeiten möchten, kann ich nur das Buch von Christian Solmecke und Sibel Kocatepe „Recht im Online-Marketing“ empfehlen – die Rezension dazu findet ihr auch hier auf SEO.at.

Cover_Suchmaschinenoptimierung_Sebastian_Erlhofer

Guter Überblick für Einsteiger

SEO-Einsteiger finden in Sebastians Buch die Grundlagen für SEO und Tipps zur strategischen Vorgehensweise bei der Optimierung der eigenen Website. Denn er zeigt anschaulich, was man für die erfolgsversprechende Optimierung seiner Website beachten sollte und das man nicht nur mit klaren Zieldefinitionen in den Ring steigen muss, sondern auch die Arbeitsweise von Suchmaschinen verstehen sollte. Er greift auch das zurzeit sehr stark von Google gepushte Thema „Ladezeit“ auf und erklärt, wie man Suchmaschinencrawler gezielt steuern kann. Praktische Optimierungstipps gibt er auch am Beispiel von beliebten Content-Management-Systemen. Hier empfiehlt er beispielsweise hilfreiche WordPress-Plugins und gibt Tipps zu suchmaschinenfreundlichen Einstellungen im Backend.

Echtes Nachschlagewerk für alle SEOs

Das Buch ist sehr sauber gegliedert, sodass man es auch als echtes Nachschlagewerk benutzen kann – das Glossar am Ende hilft bei unbekannten Begrifflichkeiten. Und Sebastian gibt dem Leser in teilweise eingestreuten Informationsboxen sinnvolle Praxistipps. Auf diese Weise wird die graue Theorie mit in der Praxis erprobten Tipps untermauert. 

Einsteiger sollten sich die Zeit nehmen und das gesamte Buch durchlesen. Für die „alten Hasen“ dient das Buch dann als umfangreiches Nachschlagewerk und bietet in seiner 8. Auflage aktuelles und frisches Wissen.

Das Buch findet ihr beim Rheinwerk-Verlag oder auf Amazon.de.

Rezension | Christian Solmecke & Sibel Kocatepe: Recht im Online Marketing

Kommentar verfassen

Die beiden Juristen Christian Solmecke und Sibel Kocatepe haben sich in ihrem Werk „Recht im Online-Marketing“ dem großen Feld der möglichen rechtlichen Fallstricke im Online-Marketing und seinen diversen Teilaspekten gewidmet. Mit der Ankündigung „Dieses Buch bewahrt Sie vor schlaflosen Nächten“, legen sie ordentlich vor. So erwartet der Leser im Grunde die Antwort auf jede rechtliche Frage im Online-Marketing.

Recht_im_OM_Solmecke_Kocatepe

Die Autoren geben beim ersten Aufblättern des Buches in ihrem „Auf einen Blick“ genannten Kurzüberblick eine gute Übersicht auf die zu erwartenden Inhalte. Diese sind nach den verschiedenen Formen des Online-Marketings gegliedert, wie bspw. E-Mail-marketing, Mobile Marketing, Social Media Marketing, Content Marketing, SEO, SEA und Affiliate Marketing – um nur ein paar zu nennen. Der Großteil der Leser wird das Buch wahrscheinlich nicht komplett durcharbeiten, sondern sich speziell für die rechtlichen Fragen in einigen Teilbereichen interessieren. Daher macht es Sinn, diese Vorab-Gliederung so aufzubauen. Das anschließende Inhaltsverzeichnis geht dann ins Detail. Was mir auch positiv aufgefallen ist: Die beiden Juristen zeigen in Fallbeispielen, wie man im Falle eines Rechtsstreites vorgehen  sollte und welche Ansprüche man geltend machen kann. Das Konsultieren eines Anwaltes kann dies natürlich nicht ersetzen, aber so hat man im Falle eines Falles schon eine grobe Marschrichtung.

Aufgeklärt: wichtige rechtliche Fallstricke im Online-Marketing

Bevor Solmecke und Kocatepe die individuellen rechtlichen Kniffe der einzelnen Marketing-Disziplinen erklären, beleuchten sie die Fallstricke von u.a. Urheber-, Persönlichkeits- und Datenschutzrecht, die sozusagen Disziplin-übergreifend stehen. Da wir alle mit unserer Arbeit im Internet, also in der Öffentlichkeit stehen, sollte dieses 6-seitige Kapitel ein Lese-Muss sein.

Online-Marketing-Disziplinen im Detail

Nachdem diese Grundlagen ein Muss für alle Leser sein sollten, kann man sich im weiteren Verlauf des Buches seine Online-Marketing-Disziplin herauspicken und alle wichtigen rechtlichen Antworten zu seinem Thema finden. Denn das Buch ist thematisch sehr klar aufgebaut. In Kapitel 2 stellen Kocatepe und Solmecke die Disziplinen noch einmal kurz vor: „[…] wenn Sie sich nicht unter jedem Punkt im Inhaltsverzeichnis etwas vorstellen können, bieten sich die folgenden Seiten für einen groben Überblick an.“ Eine sehr gute Idee und eine gelungene Umsetzung. Denn sind uns Begriffe wie „Content Marketing“, „Affiliate Marketing“, „E-Mail-Marketing“ oder „Einsatz von Webanalyse-Software“ nicht fremd, aber welche rechtlichen Grundlagen man in diesen Disziplinen beachten muss, wird nicht jeder wissen. Und das die Autoren gehen in ihrem Werk auch auf die Fallstricke im Mobile-Marketing ein. Ein heutzutage sehr aktuelles Thema. Denn da immer mehr Nutzer ihren Weg ins Internet über mobile Endgeräte finden, wird Mobile Marketing auch immer wichtiger – hier besteht wie bei allen anderen Werbeformaten eine Informationspflicht auch beim begrenzten Platzangebot einer mobilen Anzeige. Und auch beim Social Media Marketing gibt es einiges zu beachten. Wer Christian Solmecke schon einmal auf einer SEO-Konferenz hat sprechen gehört, der wird sich erinnern, dass ihm die Implementierung eines wasserdichten Impressums und die korrekte Verwendung von geteilten Bildern – Stichwort Urheberrecht – sehr am Herzen liegen. Vor allem bei einem fehlerhaften oder vollständig fehlenden Impressum mahnen Konkurrenten gerne ab.

Keyfacts zusammengefasst: mit Checklisten am Ende jedes Kapitels

Das finde ich gut: Solmecke und Kocatepe stellen nach jedem Kapitel eine Art Checkliste vor, die noch einmal die wichtigsten Aussagen und Learnings des Kapitels zusammenfasst. Für diejenigen, die sich zwar über einen Themenbereich informieren wollen, aber gerne vorab einen Schnellüberblick bekommen wollen, eignet sich diese Checkliste ideal.

Runde Sache: Mustertexte für Impressum, Einwilligungserklärung und Gewinnspielbedingungen

Wenn ihr euch nicht sicher seid, wie ein wasserdichtes Impressum aussehen soll oder welche Informationen in eine Datenschutzerklärung müssen, dann zeigen euch die Autoren im vorletzten Kapitel des Buches Mustertexte für diese beiden Informationen, die zwingend auf der eigenen Webseite zu finden sein müssen. Um auch bei Gewinnspielen auf der rechtlich sicheren Seite zu bleiben, lohnt sich auch ein Blick in die beispielhaften Gewinnspielbedingungen. Diese können einfach für eigene Gewinnspiele adaptiert werden.

Das Buch findet ihr beim Rheinwerk-Verlag oder auf Amazon.de.

Kann nichts die Talfahrt des Medikamenten-Preisvergleiches Sparmedo stoppen?

4 Kommentare

Es gibt zahlreiche Versandapotheken im Internet. Um Sparfüchsen immer den günstigsten Preis bieten zu können, boomen daher auch Preisvergleichsportale für Medikamente. Allerdings haben sie den Suchmarkt nicht gleichmäßig unter sich aufgeteilt, sondern es gibt einen Platzhirsch (medizinfuchs.de) und weitere Anbieter (apomio.de, medvergleich.de und sparmedo.de):
SEO_modul_vergleich_medikamenten_preisvergleiche

An welchen Stellschrauben drehen die Konkurrenten von medizinfuchs.de, um den Vorsprung zu verringern und ihre Rankings bei Google zu verbessern? Wir haben Kontakt mit den drei oben aufgezeigten Konkurrenten aufgenommen und im SEO-Verantwortlichen von Sparmedo.de, Thomas Puhlmann, einen Gesprächspartner gefunden, der uns Rede und Antwort gestanden hat. Bei Sparmedo ist ein 4-köpfiges Team für die Gestaltung der Website, die Redaktion, die Programmierung und auch die Optimierung für Suchmaschinen zuständig. „Da wir nur einen Mitarbeiter in der Redaktion haben, sind wir auch auf externe Schreiber angewiesen. Dabei achten wir stark auf vorhandene fachliche Kenntnisse im Gesundheitsbereich,“ berichtet Thomas. Zurzeit testet das Team sehr viele unterschiedliche Ansätze, um auf Erfolgskurs zu kommen. Denn der Start war alles andere als rosig.

Schlechte Ausgangssituation

Sparmedo.de war bis Ende Oktober 2012 unter der Domain medikamente-preiswert-bestellen.de erreichbar. Mit dem Domainwechsel auf Sparmedo.de wollten Thomas und sein Team einen stärkeren Brand etablieren: „Uns war bewusst, dass aus der Domain medikamente-preiswert-bestellen.de nur schwer eine Marke werden würde, welche Abseits von Google funktioniert.“ Nach dem Domainwechsel mussten erst einmal einige „schlechte“ Links abgebaut und per Disavow-Tool bei Google entwertet werden. Denn die alte Domain hatte  „eine Nachricht über unnatürlichen Linkaufbau. Aktuell sind keine manuellen Penalties in der Search Console (beider Domains) zu sehen“, erzählt uns der SEO-Manager. Das Linkprofil für Sparmedo sei soweit sauber. 

Trennung von Transaktional und Informational

Doch die Ziele des Relaunches und des Domainumzuges waren auch inhaltlicher Natur: „Vorher hatten wir für jedes Produkt nur 1 Dokument, auf dem alle Informationen gebündelt waren. Wir wussten nie, was den Suchenden interessiert: Will er sich informieren, nur den Preis vergleichen und/oder das Produkt bestellen?“ Um diese Suchintentionen gezielt bedienen zu können, hat das Sparmedo-Team für Besucher, die sich nur informieren möchten und für Besucher, die ein Produkt erwerben möchten, separate Landingpages erstellt. Und es ließen sich Erfolge verzeichnen: „Die Absprungrate hat sich dadurch reduziert, die Conversion-Rate verbessert“, so Thomas Puhlmann.

„Unser Hauptaugenmerk lag, neben der gezielteren Bedienung der Suchintention, auch auf der technischen Onpage-Optimierung“, erklärt er weiter. So haben sie daran gearbeitet den Googlebot effizient durch die Website zu manövrieren – „Unser Ziel war es, die Crawlability zu verbessern, die Nutzer zu begeistern und eine solide Basis für die Skalierungsfähigkeit der Website zu schaffen“ und einiges in Punkto Seitenladezeit und -performance verbessert. „Darunter fielen Maßnahmen, wie die Zusammenfassung von Scripten und CSS oder auch das bedarfsgesteuerte Nachladen von Inhalten, Stichwort ‚lazyload'“, erzählt Thomas. 

Technisch hat Sparmedo auch noch einige weitere Veränderungen vorgenommen. Im ersten Schritt trennte sich das Team von seinem bisherigen Hoster, da dieser in der Vergangenheit immer mit Problemen zu kämpfen hatte und Sparmedo sogar zwei Totalausfälle hinnehmen musste. Im zweiten Schritt folgte eine Umstellung auf ein responsives Design und eine Umstellung auf HTTPS. Technisch wurde der Shop also auf ein wettbewerbsfähiges Niveau manövriert. Doch leider schlug sich das weder in der Sichtbarkeit noch im Traffic nieder:

Traffic_Google_Analytics_sparmedo

© Sparmedo, Google Analytics

Hinweis: Die zwei Traffic-Kurven resultieren aus einem neuen Google-Konto, dass das Sparmedo-Team eröffnet hat. In diesem Zuge wurde dann auch ein neuer Analytics-Code generiert.

Schon die Domain „medikamente-preiswert-bestellen.de“ hatte mit einem Rückgang der Sichtbarkeit zu kämpfen, wie aus dem folgenden Graphen ersichtlich ist. Nach dem Domainwechsel konnte Sparmedo kurzzeitig die anfängliche Sichtbarkeit zurückgewinnen, verlor kurz darauf aber massiv an Sichtbarkeit und nähert sich nun Woche für Woche weiter der x-Achse:

Talfahrt_Medikamente_preiswert_bestellen_de

Nun stellt sich die Frage: Warum kann Sparmedo seine Talfahrt nicht beenden? Und dies trotz diverser Verbesserungen auf technischer Seite (Pagespeed erhöhen, Indexierungsmanagement verbessern, Crawlability verbessern) und inhaltlicher Seite (Suchintentionen bedienen und transaktionale von informationalen Suchanfragen trennen). SEO-Manager Thomas Puhlmann vermutet, dass Sparmedo für Google auch keine vertrauenswürdige Brand ist. Wir haben noch zwei weitere mögliche Gründe entdeckt:

Möglicher Grund 1: Regalplatzoptimierung & Wettbewerbsverdrängung

Auf einer Suchergebnissseite hat eine Suchmaschine nur ein bestimmtes Platzkontingent zur Verfügung. Dieses beschränkt sich bei Google auf insgesamt 10 Plätze. Wenn innerhalb dieser 10 Plätze Wettbewerber von Sparmedo Rankings dazugewinnen, dann verliert Sparmedo Plätze innerhalb der SERPs – auch ohne dies aktiv beeinflussen zu können.

Wenn wir uns anhand des Keywordsets, für das Sparmedo.de rankt, nun einmal Wettbewerber anschauen, die für ähnliche oder sogar die gleichen Keywords ranken, dann stechen direkt Medizinfuchs.de und Docmorris.de ins Auge. Doc Morris ist eine Online-Apotheke mit rund 16 Punkten im SISTRIX Sichtbarkeitsindex. Das Preisvergleichsportal Medizinfuchs kann mit einer hohen Sichtbarkeit von über 20 Punkten überzeugen. Wenn wir uns in einem zweiten Schritt nun die Verläufe der Sichtbarkeit von sparmedo.de, medizinfuchs.de und docmorris.de anschauen, dann sehen wir einen Zusammenhang – ob hier ein kausaler Zusammenhang besteht, oder nur eine Korrelation sei dahingestellt.

Sehen wir uns einmal die Entwicklung der Vergangenheit an: Nach dem Domainumzug von Medikamente-preiswert-bestellen.de zu Sparmedo.de, kann die neue Domain zuerst einen Sichtbarkeits-Boost verzeichnen. Doch diese gewonnene Sichtbarkeit fällt nach wenigen Wochen ab – im Gegenzug steigt die Sichtbarkeit der Konkurrenten an, denn sie können die durch Sparmedo freigewordenen Regalplätze in den Google Suchergebnissen auffüllen. Im weiteren Verlauf lässt sich nur noch ein Zusammenhang zwischen der Sichtbarkeits-Entwicklung von Medizinfuchs.de und Docmorris.de erkennen. Sparmedo spielt in diesem Vergleich keine Rolle mehr.

1Sichtbarkeitsentwicklung_Sparmedo_Docmorris_Medizinfuchs_neu

Möglicher Grund 2: Negative Nutzersignale

Wenn wir uns exemplarisch anschauen mit welchen Keywords Sparmedo bei Google rankt, dann finden wir heraus, dass die Website unter anderem mit „perenterol“ auf Platz 57 zu finden ist. Doch im Jahr 2012 rankte Sparmedo für dieses Keyword noch auf Platz 6, also unter den Top 10:

perenterol_Sparmedo_Keywordentwicklung

Allerdings nicht mit der URL, die Google-Nutzer nun aufrufen, wenn sie auf das Suchergebnis klicken (www.sparmedo.de/erfahrung/perenterol-forte-250mg-kapseln-04508959/), sondern mit www.sparmedo.de/preisvergleich/perenterol. Früher fand man sich auf einer Übersichtsseite der verschiedenen Packungsgrößen von Perenterol wieder, heute bei den Erfahrungsberichten zum Präparat. Wurde hier die Suchintention nicht befriedigt? Gab es für Google zu viele negative Nutzersignale? Oder ist Google sich nicht sicher, welche Informationen (URL) von Sparmedo am hilfreichsten für diese Suchanfrage sind? 

Laut Thomas Puhlmann haben er und sein Team die Website technisch sauber aufgebaut und versucht die Suchintentionen bestmöglich zu bedienen. Hat das Portal möglicherweise einfach zu starke Konkurrenten, die den Markt vollkommen unter sich aufteilen? Oder hat Google Probleme die Inhalte der Website zu verstehen? Letztlich könnten auch die Fehler aus der Vergangenheit weiterhin dazu beitragen, dass es Sparmedo bei Google schwer hat. Beim Verfassen dieses Artikels haben wir bemerkt, dass die alte Domain „medikamente-preiswert-bestellen.de“ auch weiterhin rankt. Hier scheinen also mehrere Faktoren die Performance von Sparmedo bei Google negativ zu beeinflussen.

Was denkt ihr? Welche weiteren möglichen Gründe gibt es, die die Talfahrt von Sparmedo.de erklären können?

„Das wird Punk!“ Jan Kutschera verlässt TRG und widmet sich eigenen Projekten

1 Kommentar

Per Facebook hat der ehemalige Geschäftsführer von TRG bekanntgegeben, dass er seinen Posten als Geschäftsführer bei The Reach Group aufgibt.

Jan_Kutschera_ankündigung_Facebook

„Allerdings bin ich nach wie vor Gesellschafter und von dieser Ebene aus natürlich am Erfolg des Unternehmens interessiert“, erklärt er uns im Interview. Doch nicht nur mir wird die Frage nach dem „Warum?“ auf der Zunge gelegen haben. Jan hat uns die Frage beantwortet:

Warum hast Du Dich zu diesem Schritt entschlossen?
„Wir haben nach dem Zusammenschluss alle ehemaligen Geschäftsführer der verschmelzenden Unternehmen in ihrer Position belassen, das war erst einmal der einfachste Schritt um die Unternehmen zusammenzuführen. Das sechs Geschäftsführer bei einem Unternehme dieser Größe allerdings zu viele sind war uns damals schon klar. Um das Unternehmen nun zielgerichtet nach vorne zu bringen war der erste konsequente Schritt nun also die Geschäftsführung zu verkleinern. Neben mir sind ja auch André Koegler und Philipp Roth aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Diese werden allerdings operativ weiter arbeiten. Für mich also ein Wendepunkt an dem ich einfach mal eine Abbiegung genommen habe, bei der diejenigen die ich Freunde nenne sagen: Es wird Dir besser tun. Ich bin also gespannt. Manchmal ist es besser etwas loszulassen und sich auf neues einzulassen.“

In den nächsten Wochen wird er mit seiner neuen Freiheit „eine Menge Gespräche führen“, aber auch für beratende Tätigkeiten bei TRG zur Verfügung stehen. In der weiteren Zukunft wird er sich auch weiterhin an anderen Unternehmen beteiligen und ihnen mit seinem Wissen zur Verfügung stehen.

Doch Jan hat noch mehr verraten. Und zwar plant er ein Content Bootcamp. Das hat er auf seiner Website www.jankutschera.de angeteasert:

In den nächsten Monaten möchte ich mit Deiner Hilfe und vielen anderen das Content Bootcamp durchlaufen. Das bedeutet für mich: ich möchte mein Wissen und meine Einstellung gegenüber Formaten einfach mal über Board werfen und unbefangen an die Erstellung von Content gehen. Dabei ist Content für mich nicht nur Text, Video, Grafik und Foto sondern alles was man darstellen kann. Von der Idee zum Produkt bis hin zu visuellen und nonvisuellen Inhalten. Vom Video bis zur Veranstaltung, vom Webinar bis zum Dub Mix, vom Produkt bis zur Mitarbeiterkommunikation. Dabei sollst Du mich begleiten, mich kritisieren und mir sagen, was Du Scheiße findest. Du darfst mitmachen, Du darfst zusehen oder weggucken.

Jan wird also Inhalte erstellen und sich im laufenden Prozess das Feedback seiner Zuschauer holen und dieses umsetzen. Das Ziel soll es sein, dass er und auch seine Zuschauer/Mitwirkenden aktiv voneinander lernen können, um noch besseren Content zu erstellen. Dazu dient seine Website als grundlegende Plattform, auf der sich interessierte Nutzer mit ihrer E-Mail registrieren können.

Uns hat er noch ein bisschen mehr zu seinen Plänen erzählt:
„Nun es gibt www.jankutschera.de als grundlegende Plattform dessen, was ich erstmal Content Marketing Bootcamp genannt habe. Auch hier gibt es eine Ahnung wohin es sich entwickeln kann, aber ich möchte gemeinsam mit den Teilnehmern da hinein gleiten. Wer weiß welche Richtung es nimmt. Dem möchte ich nicht vorweggreifen. Es wird auf jeden Fall sehr Interaktiv, es ist kostenlos und jeder kann mitmachen. Wichtig ist: ich möchte durchaus mit Formaten scheitern. In der Vergangenheit war das schwer, daher möchte ich jetzt Gas geben und voll vor die Wand. Entweder knalle ich voll dagegen, oder ich durchbreche sie. Was es aber nicht ist: Es ist kein Kurs, es gibt kein Ebook, man muss nichts machen, aber man darf. Ich bin auch schon ganz nervös, da ich ja live gesehen habe, wer sich in der ersten Stunde bereits alles registriert hat. Ich glaube jetzt einfach mal: Das wird was ganz großes. Das wird Punk!“

Das klingt nach einem spannenden Schritt in die Zukunft. Wir wünschen Jan viel Erfolg dabei und alles Gute! Über das Projekt werden wir Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.