Suchmaschinen denken mit und zeigen zur Suchanfrage verwandte aktuelle Nachrichten

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Wenn ein User bei einer Suchmaschine eine Suchanfrage eingibt, könnte er sich auch für weitere aktuelle Ereignisse und Erkenntnisse im gleichen Themenspektrum der eingegebenen Suchanfrage interessieren – Bill Slawski zeigt auf SEO by the Sea ein Yahoo-Patent, welches die Anzeige themenrelvanter News ermöglichen soll.

Wenn der Nutzer einer Suchmaschine also nach Informationen zu einem aktuellen Ereignis sucht, soll die Suchmaschine nach diesem Patent in einem zweistufigen System thematisch relevante und passende News finden und anzeigen. Das System ist dabei in “trending topic identification module” und “query recommendation module” eingeteilt. Die Funktionsweise der Module beschreibt Slawski folgendermaßen:

The trending topic identification module attempts to identify topics that are trending in real-time content sources, such as microblog posts or other user-generated data, like tweets or Facebook source updates, news feeds, or the like.

The query recommendation module is set up to suggest at least one candidate query in response to receiving a user query, by comparing words and named entities of the user query with words and named entities associated within trending topics identified by the trending topic identification module.

By finding related topics, and suggesting search results related to entities that are identified in a query, the purpose behind this process is to help a search engine become more of a real-time monitor of things happening in the world.

Dieses Patent wäre dann eine Erweiterung der “Verwandte Suchanfragen”-Funktion, hier bei einer Google-Suche:
Verwandte Suchanfragen Google

Und darüber hinaus würde sich die Suchmaschine zu einer spezialisierten Nachrichtenzentrale entwickeln. Denn so würden nicht alle Nachrichten angezeigt, sondern automatisch genau die, die für den Nutzer in diesem Moment relevant erscheinen.

Den vollständigen Artikel von Bill Slawski findet ihr hier: How Named Entities Connected To Trending Topics Can Be Used To Address Real Time Search Results

Website trotz Responsive Design mit geblockten Ressourcen “nicht-mobilfreundlich”

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Im Zuge der #mobilemadness-Kampagne von Google haben zwei Teammitglieder des Google Webmaster Relations Team am Dienstag in einem Hangout on Air bekanntgegeben, dass es für Google wichtig ist, dass Website-Ressourcen, wie JavaScript, Bilder und CSS, nicht für den Googlebot geblockt werden, da sonst die Website nicht korrekt gerendert werden kann. So würde die Website in diesem Fall kein “mobile-friendly”-Label erhalten und ab dem 21. April nicht höher in den mobilen Suchergebnissen gerankt werden – auch wenn die Website responsive designt wäre und auf einem Mobilgerät einwandfrei gerendert würde. Es zähle das Ergebnis des mobile-friendly-Tests und eventuelle Benachrichtigungen in den Google Webmaster Tools.

Genauso wie bei der Desktop-Version einer Website, möchte Google, dass Webmaster dem Googlebot dieselbe Version ihrer Website präsentieren wie ihren Besuchern:

So just make sure that we can see the page as users see it.

Den Wortlaut der Googler findet ihr im unten eingebetteten Video:

Mobilfreundlichkeit: Nicht-optimierte Bildateien eine der Hauptursachen für langsame Websites

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Große Bilddateien benötigen eine lange Ladezeit – dieses Problem zeigt sich vor allem beim Aufruf von Websites mit dem Smartphone, denn hier steht nicht immer eine Hochgeschwindigkeitsverbindung via WLAN o.ä. zur Verfügung, manchmal sind auch nur geringe Bandbreiten via Mobilfunknetz verfügbar. Gerade in solchen Situationen nerven ewig lange Ladezeiten von Bildern auf Websites. Abhilfe würden zwei Varianten eines Bildes schaffen – einerseits ein hochauflösendes Bild für die Desktop-Besucher und eine komprimierte Version für die Besucher über Mobilgeräte. Diese Bilder müssten dann je nach User-Agent ausgeliefert werden. Um die Bilder einer Website generell zu optimieren, bietet Google den Download optimierter Bild, JavaScript- und CSS-Dateien in seinem PageSpeed Insights Tool an – darüber haben wir vor genau einer Woche berichtet.

Responsive Design

Quelle: Shutterstock

Laut dem letzten English/Hindi webmaster central office hours hangout sind nicht-optimierte Bilddateien eine der Hauptursachen für langsame Websites – Jennifer Slegg von TheSEMPost hat die Aussagen der Googler dazu aus dem Hangout transkribiert:

We have seen that a major problem for websites to be slow especially on mobile devices is not optimizing your images for mobile devices. So what we’ve seen is a lot of websites they still serve the same high-resolution heavy images that are supposed to be served for the desktop users. They serve the same thing to mobile users as well and this happens in the majority of cases. This is one of the major problems in making websites slower on mobile devices. So that is a major challenge.

Then of course there’s a lot of things you can fix, and yes by using the page speed insight tool and follow those guielines and solutions there, you should be in a very good position.

Quelle: TheSEMPost

Wie optimiert ihr Eure Bilddateien? Arbeitet ihr mit einem Responsive Design oder liefert ihr Eure Mobilseiten per separater Mobil-URL aus? Arbeitet ihr dabei mit unterschiedlichen Bildern je nach User-Agent?

Linkbuilding: Warum viele SEOs Wetterpaten werden

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In der Meteorologie wird zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten unterschieden – diese bestimmen maßgeblich das vorherrschende Wetter. Wir kennen sie vom Wetterbericht beispielsweise als “Hoch Monika” oder “Tief Walter”. Die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete werden vom Meteorologischen Institut der Freien Universität Berlin vergeben – Tiefs erhalten seit 1998 in geraden Jahren weibliche, Hochs im Gegenzug männliche Vornamen. Seit 2002 können sogenannte Wetterpaten gegen Bezahlung die Namenpatenschaft eines Hoch-oder Tiefdruckgebietes übernehmen. Damit können sie auch den Namen selber bestimmen, das Geld kommt, laut Wikipedia, der studentischen Wetterbeobachtung am Institut zugute. In der Liste der Namenpatenschaften finden sich einige SEOs, Shops und weitere Websites unterschiedlichsten Inhalts – doch warum? Nun, neben der Spende an das Institut der Freien Universität Berlin, lohnt sich diese Patenschaft auch zum Linkbuilding. Denn das Institut setzt (seit 2012 mit zusätzlichen Kosten verbunden) einen “dofollow”-Link auf die gewünschte Website des Paten.

shutterstock_198902360_Urheber_Frank Fiedler

Über dieses Hochdruckgebiet über Mitteleuropa freuen sich nicht nur Sonnenanbeter, sondern vielleicht auch ein SEO – denn neben der Sonne bekommt er einen Backlink auf die Website seiner Wahl mit dazu. Quelle: Shutterstock

Und natürlich können die Wetterpaten auch vom Linkjuice der Websites des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin profitieren – viele Websites mit einer hohen Sichtbarkeit verlinken auf das Institut. Eine kleine Auswahl, sortiert nach der höchsten Sichtbarkeit, findet ihr nachfolgend:

Ausschnitt der auf Institut der Freien Uni Berlin verlinkenden Websites

Die Links bleiben zwei Jahre aktiv, danach werden sie entfernt. Alle weiteren Informationen zur Patenschaft und die aktuelle Namen der Hochs und Tiefs gibt es hier.

Prognose: “Mobile-friendly”-Rankingsignal wird weit höhere Effekte haben als Panda oder Penguin-Update

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Auf der zurzeit stattfindenden Search Marketing Expo (SMX) in München hat Webmaster Trends Analyst Zineb Ait Bahajii mitgeilt, dass das am 21. April in Erscheinung tretende Rankingsignal “Mobilfreundlichkeit” einen weitaus höheren Effekt auf die Suchanfragen in den mobilen Suchergebnissen haben wird, als die Algorithmus-Updates von Panda oder Penguin:

Tweet Alyeda Solis_Mobilfreundlichkeit wird höheren Impact haben als Panda oder Penguin

Quelle: Twitter

Natürlich muss dabei beachtet werden, dass die Auswirkungen des neuen Ranking-Signals nur die mobilen Suchergebnisse betreffen und nicht wie bei Panda oder Penguin Desktop und Mobile. Allerdings schätzt Barry Schwartz auf Seroundtable, dass das Ranking-Signal rund 50% der mobilen Suchanfragen betreffen könnte. Damit wären die Auswirkungen höher als bei Panda oder Penguin, denn hier betrafen die Auswirkungen vom Panda Algorithmus-Update in der Spitze 12% der Suchanfragen und beim Penguin-Algorithmus-Update knapp 4% in der Spitze.

Mobil-Traffic steigt um 45% zu Vorjahr: SISTRIX startet den Smartphone Sichtbarkeitsindex

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(Disclosure: SEO.at ist ein Angebot der SISTRIX GmbH)

Wir gehen immer öfter über unsere Mobilgeräte ins Internet und nutzen dafür natürlich auch Google. Laut der Webtrekk Webstatistik – in ihrer aktuellen Version bezieht sie sich auf das 4. Quartal 2014 – ist der Traffic-Anteil über mobile Endgeräte um 45% zum Vorjahresvergleich gestiegen. Er liegt damit bei rund 22%, wie aus der nachfolgenden Grafik ersichtlich wird.

In diesem Kontext hat Google Ende Februar bekanntgegeben, dass die Mobilfreundlichkeit von Websites ab dem 21. April zu einem Rankingsignal in den mobilen Suchergebnissen erhoben wird. Damit geht Google den konsequenten Schritt die beste User Experience für seine Nutzer zu bieten und ihnen nur – bzw. zu Beginn der SERPs – Ergebnisse anzuzeigen, die für ihre Suchanfrage nicht nur relevant, sondern auch noch optimal auf ihrem Gerät lesbar sind. Websites, die in den mobilen Suchergebnissen mit “Für Mobilgeräte” ausgezeichnet werden, werden dadurch vorne in den SERPs angezeigt.
Um Schwächen in der Konfiguration und Bedienbarkeit von mobilen Websites zu erkennen, hat SISTRIX nun den Smartphone Sichtbarkeitsindex vorgestellt. So können Desktop Sichtbarkeitsindex und Smartphone Sichtbarkeitsindex direkt miteinander verglichen werden.

Hanns Kronenberg, der Head of Product Management bei SISTRIX erklärt das Ziel des Smartphone Sichtbarkeitsindexes: “Da Google für die Desktop-Suche und die Smartphone-Suche den gleichen Index verwendet, der nur mit Informationen zur mobilen Version eines Treffer angereichert wird, war es das erklärte Ziel, mit Hilfe des Smartphone Sichtbarkeitsindexes Schwächen der mobilen Umsetzung zu identifizieren.”

Weitere Informationen zum Smartphone Sichtbarkeitsindex findet ihr im SISTRIX Blog und Informationen zur Mobilfreundlichkeit von Websites unter dem Hashtag #mobilemadness von Google.

Bekämpfung von Webspam: Google aktualisiert Qualitätsrichtlinien für Doorway-Pages

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Brian White vom Google Webspam Team hat gestern auf dem Webmaster Central Blog bekanntgegeben, dass die Suchmaschine im Kontext der allgemeinen Bekämpfung von Webspam daran arbeitet den Einfluss von sogenannten Doorway-Pages in den SERPs zu minimieren. Doorway-Pages sind Seiten, die dazu dienen “den ‘Fußabdruck in der Suche’ zu maximieren”, erklärt White in seinem Blogpost. Das heißt, dass diese Seiten keinen eigenen Mehrwert haben und in einer Vielzahl auf die eigentlich relevante Unterseite einer Domain verweisen. Mit vielen dieser Doorway-Pages (zu deutsch: Brückenseiten) in den SERPs steigert der Webmaster einer Domain die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher die relevante Seite besucht.

Doorway Pages Ranking-Change

Bei Google+ wird von einem “RankingChange” gesprochen.

Mithilfe der folgenden Fragen können Doorway-Pages identifiziert werden:

  • Dienen sie der Optimierung für Suchmaschinen und dazu, Besucher auf den tatsächlich nutzbaren oder relevanten Teil eurer Website zu leiten, oder sind sie ein wesentlicher Bestandteil der Nutzererfahrung eurer Website?
  • Sollen die Seiten einen Rang für allgemeine Suchbegriffe erhalten, obwohl die Inhalte auf der Seite sehr spezifisch sind?
  • Duplizieren die Seiten nützliche Zusammenfassungen von bereits auf der Website zu findenden Elementen wie Orte oder Produkte, um die Zugriffe über die Suche zu steigern?
  • Wurden diese Seiten einzig und allein erstellt, um die Zugriffe über Partnerwebsites zu steigern und Nutzer weiterzuleiten, ohne einen sichtbaren Mehrwert in Bezug auf Inhalte oder Funktionen zu schaffen?
  • Führen diese Seiten ein “Inseldasein”? Ist es schwierig oder unmöglich, von anderen Teilen eurer Website zu ihnen zu gelangen? Werden Links auf solche Seiten von anderen Seiten der Website oder des Website-Netzwerks nur für Suchmaschinen erstellt?

Ob und in welchem Maße Google nun gegen diese Brückenseiten vorgehen wird, ist nicht bekannt. Es ist aber denkbar, dass nach dieser Aktualisierung der Qualitätsrichtlinien auch eine Ranking-Anpassung vorgenommen werden könnte. So lautet die Aussage bei Google+: “We’ll soon launch a ranking change to better address doorway pages.” Auch Barry Schwartz spekuliert darüber und nennt die Anpassung “Ranking-Adjustment”.

Recaps zur Campixx Week und SEO Campixx 2015

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Vom 9. bis einschließlich 15. März fand in Berlin am Müggelsee die Campixx Week und die SEO Campixx statt. Unter der Woche wurden unter anderem beim Neuromarketing Day, beim Media Day, beim Creativity Day, beim Communication Day und beim Inbound Marketing Day themenrelevante Workshops abgehalten und Vorträge präsentiert. Am Wochenende vom 14. und 15. März schloss sich dann die altbekannte Un-Konferenz SEO Campixx an.

Campixx 2015 Logo

Für alle die, die nicht an der Campixx Week und oder der SEO Campixx teilnehmen konnten, bieten Recaps eine gute Möglichkeit die Vorträge aufzuarbeiten. Und alle diejenigen, die im Hotel am Müggelsee waren, aber nicht alle Sessions besuchen konnten (ein unschaffbares Unterfangen) können durch die Recaps die Vorträge aufarbeiten, an denen sie nicht teilnehmen konnten.

Die (vorläufige) Auflistung der Recaps zur Campixx Week und SEO Campixx 2015:
Seokratie: SEO Lebt! Mein SEO Campixx 2015 Recap
RankingCheck: Recap Campixx 2015 – Learnings & Erkenntnisse aus 5 Jahren
TakeValue: SEO CAMPIXX 2015 und RECAP ZUR SEO CAMPIXX 2015
Klaus Ahrens: Campixx: SEO geht heute anders
Popularity Reference: SEO CAMPIXX 2015 RECAPS – hier ist die “Events”-Seite verlinkt, da PR auch über alle Tage der Campixx Week berichtet hat.
Seo Profi Berlin: Meine SEO Campixx 2015
Sebastian Blum: SEO Campixx 2014 – Recap
Redirect 301 (Daniel Weihmann): SEO Campixx 2015
Clicks.de: SEO Campixx 2015 Recap – Campixx Week
Jonas Weber: SEO Campixx Recap 2015
1a SEO: Campixx-Week 2015 und SEO-Campixx 2015 Recap
Zweidoteins: SEO Campixx 2015 Recap
Blurithmics: Recap SEO Campixx 2015 – Bilder, Learnings & Rückschlüsse

Beiträge in Online-Medien:
heise.de: SEO:Google als unverzichtbarer Problembereiter
OnlineMarketing.de: Die CAMPIXX:Week 2015 – Eine Woche gemeinsam lernen, wohnen, networken und Spaß haben

Zur visuellen Auflockerung hat Ines Schaffranek die Vorträge in Form von SketchNotes zu Papier gebracht: SEO Campixx 2015 Sketchnotes

#MobileMadness bei Google: Vorbereitung auf das ab 21. April gültige neue Ranking-Signal

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Ab dem 21. April wird die Mobilfreundlichkeit von Websites zu einem Ranking-Signal. Uns bleibt also noch mehr als ein Monat Zeit unsere Mobil-Seite so zu optimieren, dass sie von Google in den mobilen Suchergebnissen mit dem Label “mobile-friendly” ausgezeichnet wird. Bei der Vorbereitung bisher nicht mobil-optimierter Websites hilft die Suchmaschine aktiv mit und vereint unter dem Hashtag #mobilemadness Hangouts für Webmaster, Informationsseiten zur richtigen Konfiguration von Mobil-Seiten oder die Google-eigenen Tools zur Überprüfung der Mobilfreundlichkeit der eigenen Website.

#mobilemadness Ankündigung auf Google+

Den vollständigen Terminkalender zum Durchklicken findet ihr hier.

Zu Beginn dieser Informations-Reihe hat Google am 5. März ein Hangout zu den Grundlagen von Suchperformance und -strategien veranstaltet, den ihr hier anschauen könnt.

Ab heute startet eine vierteilige Hangouts on Air-Serie, die zeigt, wie Webmaster ihre Website mobilfreundlich machen können:

Learn the correct configurations, go-to tools and optimization strategies to make a big impact on both your customers and search engines.

Der erste Teil beginnt heute Abend um 18.00 Uhr unserer Zeit – alle weiteren Termine und Links findet ihr im folgenden Link: [Basics of a mobile website for SMBs] 1. Learn the tools: PageSpeed Insights, Mobile-Friendly Test and Mobile-Usability

US-Studie: Rund 20% aller Suchanfragen beantwortet Google durch “Rich Answers”

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Eric Enge, der Geschäftsführer der amerikanischen Online-Marketing-Agentur Stone Temple, hat in einem Test analysiert wieviele von 850.000 gestellten Suchanfragen direkt von Google mittels “Rich Answer” beziehungsweise One Box beantwortet werden. Das Ergebnis direkt vorweg: Der Anteil liegt bei 19,5% – also rund ein Fünftel aller Suchanfragen beantwortet Google mittlerweile selbst. Die Studie bezieht sich dabei auf die US-Suchergebnisse.

2015 Study_One Box bringt 20 Prozent der Google Antworten

Bei rund einem Fünftel der über 850.000 Suchanfragen zeigte Google “Rich Answers” an – das Klicken auf ein organisches Suchergebnis wäre hier nicht mehr nötig, Quelle: StoneTemple

Das Set der 850.000 Suchanfragen lässt sich auf drei Bereiche aufteilen: Google Autocomplete, Bing Suggest und ein manuell zusammengestelltes Keywordset (aus Short- und Longtail-Keywords). Die Themenbereiche der manuell zusammengestellten Suchanfragen hat Eric Enge auf seinem Blog aufgelistet – sie eignen sich ehrlich gesagt aber auch für direkte Antworten, denn die Themen waren u.a. “Berühmte Personen”, “Filme”, “Historische Sport-Events” oder “Zeitgeschichte”. Daher sollte das Ergebnis nicht verallgemeinert werden.

Schon seit einigen Wochen berichten wir über die Entwicklung von Google von einer traditionellen Suchmaschine hin zu einem Antwortgeber – dazu passt auch Martin Missfeldts Artikel “Offizieller Kurswechsel: Google will Findmaschine sein”

Wie gefällt Euch die neue Google-Strategie? Damit stellt Google ja eine direkte Konkurrenz gegen die einzelen Websitebetreiber dar. Könnte Google damit seine eigenen Quellengeber (also die Websitebetreiber) verdrängen und so auch den Nachschub an Informationen stoppen? Das spekuliert zumindest der Googlewatchblog.

Die Studie von Stone Temple Consulting zum Nachlesen: Google Provides Rich Answer Results to 19% of Queries Used in Our Test