Vermeintliche Cold-Calls von Google

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Um an neue Kunden zu gelangen, tritt es vermehrt auf, dass SEOs zu unerlaubten Mitteln greifen. Lauren Weinstein, der seit einiger Zeit einen inoffiziellen Google-Blog führt, berichtete kürzlich davon, dass er selbst häufiger angerufen wird und dass die Anrufer, die sich als Google-Mitarbeiter ausgeben, ihm gegen Bezahlung ein bessere Platzierung in den Suchergebnissen versprachen.

Ziel dieser Anrufe scheinen vor allem kleinere Unternehmen zu sein. Vor allem, wenn deren Rankings verbesserungsbedürftig sind und sie wahrscheinlich keine ausreichende Kenntnisse darüber besitzen, wie sie ihre Seite optimieren können. Auf diese Zielgruppe haben die Anrufe eine verlockende Wirkung.

Um eine Vertrauensbasis zu schaffen, nutzen die Anrufer falschen Identitäten als Google-Mitarbeiter. Sie gehen sogar teils soweit, dass die Anrufkennung tatsächlich eine Nummer anzeigt, die Google zugewiesen wird oder dass sie sich per Calling Name Identification Presentation (CNIP) direkt als „Google“ auf dem Telefondisplay anzeigen lassen.

Lauren Weinstein hat sich mit einigen dieser Anrufer auseinander gesetzt, um rauszufinden, worauf diese abzielen. Laut ihm variieren die Techniken zwischen nutzlos und potentiell gefährlich. So genannte Black-Hat SEOs nutzen unerlaubte Techniken, die zwar helfen, die Rankings zu verbessern, aber gleichzeitig das Risiko bergen von Google komplett aus dem Index verbannt zu werden.

Die Frage, ob Google tatsächlich auch hinter so einem Anruf stecken könnte, ist mit einem eindeutigen Nein zu beantworten. Google nutzt die bereitgestellten Telefonnummern niemals für jegliche Zwecke ohne eine vorherige ausdrückliche Zustimmung.

Unterstütze die Bewertungen deines lokalen Geschäfts mit dem schema.org Mark Up

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Seitdem bereits im letzten Jahr die Kritiker-Bewertungen eingeführt wurden, fokussiert sich Google nun nach und nach auf das Unterstützen von weiteren verschiedenen Arten von Bewertungen wie zum Beispiel Bewertungen zu Restaurants, Cafés oder jeglichen anderen lokalen Geschäfte.

Seit kurzem sind nun auch Kritiker-Bewertungen zu lokalen Geschäften verfügbar. Diese können von den Webmastern gefördert werden, in dem sie strukturierte Daten zu ihren Seiten hinzufügen. Dies führt zu einem besser entwickelten Knowledge Graph von Google, der den Nutzern die Möglichkeit gibt auf eine Reihe verschiedener Bewertungen und Meinungen zugreifen zu können.

 

critic reviews

© Google

Diese Kritiker-Bewertungen sind verfügbar auf Smartphone, Tablet sowie dem Desktop, was den Webmastern erlaubt, die Sichtbarkeit ihrer Bewertungen zu erhöhen und damit ein neues Publikum zu erreichen. Bisher werden englischsprachige Bewertungen in den USA unterstützt, weitere Sprachen und Länder sollen jedoch in Kürze folgen.

Die Webmaster können das schema.org Mark Up dazu benutzen, Google zu signalisieren, welche Teile ihrer Seite sie bevorzugen, welche URL mit den Bewertungen verbunden ist und sowie um andere Metadaten zu ihren lokalen Geschäften hinzuzufügen. Dies hilft Google dabei, die richtigen Informationen zu dem richtigen Unternehmen zu finden und sie dementsprechend anzuzeigen.
Google kann eine Reihe von verschiedenen Mark Up-Formaten verarbeiten, darunter das JSON-LD Daten Format, welches es einfacher macht, strukturierte Daten über Bewertungen in Webseiten einzufügen.

Google kann Pop-Ups und Interstitials als Content erkennen

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Wer bereits eine Weile im Internet unterwegs ist kennt sie noch sehr gut: Pop-Ups. Mittlerweile feierten die lästigen kleinen Fenster ihr Comeback in Form von Interstitials und Javascript-Pop-Ups. Wie Googles Webmaster-Trends-Analyst, John Mueller, nun während einer Webmaster-Central-Sprechstunde nun verlauten lies, kann Google diese Elemente auch als eigentlichen Content der Website interpretieren und sich somit negativ auf das Ranking einer Seite auswirken.

Google kam bereits in den Search Quality Rating Guidelines auf dieses Thema zu sprechen und empfahl Betreibern von Websites, solche Elemente nicht zu verwenden.

Google rät den Webmastern und SEOs, solche Elemente wenn nur mit einer zeitlichen Verzögerung einblenden zu lassen, um solche Probleme zu vermeiden.

Das Thema findet ihr im Video ab der 43. Minute.

Konferenz SEOkomm und OMX in Salzburg

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Kurz notiert: Im November findet alljährlich die SEO-Konferenz “SEOkomm” und am Vortag die Online Marketing-Konferenz “OMX” in Salzburg (Österreich) statt.

Die SEOkomm ist bereits seit Jahren ein Fixtermin in der deutschsprachigen SEO-Szene und bietet auf 3 parallelen Tracks Hardcore-Facts für Profis, Strategien für Entscheider und Basics für Newcomer.

Die OMX am Vortag der SEOkomm  legt bei der Agenda dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Social Media inkl. Social Messenger. Aber auch Performance Themen kommen nicht zu kurz, wie auch Content Marketing und Visionäres.

Die beiden Konferenzen finden am 17. und 18. November 2016 in Salzburg statt.

Wer mag, kann als treuer Leser von seo.at mit dem Rabattcode SEOAT16 nochmal 60 EUR Rabatt exkl. Ust. auf die SEOkomm und OMX Tickets erhalten.

Muss zuerst noch die oder der Vorgesetzte überzeugt werden, so kann dieses witzige Antragsformular zu Hilfe nehmen.

SEO-DAY Cologne

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Am 27.10.2016 öffnet der SEO-DAY seine Türen und begrüßt über 40 Referenten zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Wie in den Vorjahren werden über 800 Gäste erwartet. Schwerpunkt der Konferenz sind die Themen: Shop-SEO, SEO-Strategie, Technisches-SEO, Linkbuilding und Content Marketing.

In diesem Jahr wird der SEO-DAY erstmals im Rahmen der www.orgatec.de, im Congress-Centrum Nord, ausgerichtet. Die gemeinsame Expo mit der Orgatec erwartet über 12.000 Besucher.

Nur noch bis Mittwoch wird das SEO-DAY Ticket für den Earlybird Preis verfügbar sein. Ab Donnerstag werden die Tickets 100 Euro teurer.

Wem der SEO-DAY an SEO-Know nicht ausreicht kann am Vortag in den Expert-Workshops sein Wissen einen Tag lang in SEO-Spezialthemen wie Amazon-SEO, Linkbuilding, Shop-SEO oder Youtube-SEO vertiefen.

TIC-Update: Yandex updated seinen “PageRank”

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Wie die Website Russian Search Tipps berichtet, hat die russische Suchmaschine Yandex ihren Thematic Index of Citation (kurz TIC) geupdated. Diese Information stützt sich auf einen Blogpost von Yandex selber. Die Informationen des Blogposts wurde von Russian Search Tipps glücklicherweise vom Russischen in das Englische übersetzt.

Der TIC kann mit Googles PageRank verglichen werden, eine Kennzahl zur Bewertung von Websites, die Google-Gründer Larry Page entwickelt hat. Die Änderungen des TIC hat Yandex nicht eindeutig dargelegt, es betrifft aber vor allem die Signale, die auf eingehenden Links auf eine Website basieren. Einige veraltete Signale wurden gelöscht. Am Grundsatz des TIC hat Yandex jedoch keine Änderungen vorgenommen: Je mehr Autorität eine Website hat, desto besser rankt sie auch.

Wechsel auf Keyword-TLD wird nicht erhofften Ranking-Boost geben

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Wenn ihr eine Website betreibt und im Zuge der neuen Top-Level-Domains (TLD) auf eine Keyword-TLD wechseln möchtet, dann wird dies nicht mit einem Ranking-Boost für die betreffende Website belohnt. Dies betonten die Webmaster Trends Analysten John Mueller und Gary Illyes in Bezug auf eine Studie, die gestern auf Search Engine Land veröffentlicht wurde:

Der Tweet von John Mueller:

…und der Tweet von Gary Illyes:

Diese Aussage ist allerdings nicht neu, denn schon im März vergangenen Jahres erklärte John, dass Google eine .com-Domain ganz genauso behandele wie eine .berlin-Domain oder eine andere Keyword-Domain. Ein Domain-Wechsel aufgrund eines erhofften Ranking-Boostes ist somit nicht sinnvoll.

Spezielles Site-Clinic Webmaster Hangout am 31. Mai mit John Mueller

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Regelmäßig veranstaltet John Mueller Webmaster Hangouts, in denen Webmaster aller Branchen und jeder Kenntnisstufe individuelle Fragen zu Google-Themen oder der Performance ihrer Website stellen können. Diese kann man entweder schon im Vorfeld des Hangouts einreichen oder einfach live stellen.

Deutschen Webmastern, die sich für die Antworten von John Mueller und allgemeine Google-Fragen interessieren, denen seien die ausführlichen Transkripte der Hangouts im SEO-Portal empfohlen. Wer sich noch weiter und allgemeiner informieren möchte, beziehungsweise ausführlichere Fragen hat, der findet sicher in der Kooperation zwischen Google Search Quality Team und SISTRIX passende Antworten oder kann sie dort einfach stellen. Die Inhalte findet ihr unter Frag Google.

Doch genug des Vorgeplänkels: Ende Mai, genauer gesagt am 31. Mai, veranstaltet John Mueller ein spezielles Google Webmaster Central Hangout. Bei diesem Hangout wird John vorrangig Probleme und Fehler von Websites aufdecken. Interessierte Webmaster, besonders aus dem Bereich “Brick & Mortar”, also Einzelhandelsunternehmen mit realer Verkaufsfläche, die auch im Internet unterwegs sind und keine klassischen “online-only” Online-Shops, können sich hier für die Site-Clinic anmelden.

“Mobile-friendly”-Update 2.0 nun vollständig ausgerollt

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Im März dieses Jahres kündigte Google per Blogpost an, dass das Unternehmen im Mai die Stufe zwei des “mobile-friendly”-Update vom 21. April 2015 ausrollen wird, wir berichteten. Damit verfolgt Google das Ziel die Auswirkungen des ersten Updates zu verstärken und in der Folge auch mehr Webmaster zu forcieren ihre Mobilseiten mobilfreundlich zu gestalten. Die Kriterien dazu sind weiterhin die folgenden:

  • Für Mobilgeräte unübliche Software wie Flash wird vermieden.
  • Der Text kann ohne Zoomen gelesen werden.
  • Die Größe des Inhalts wird an den jeweiligen Bildschirm angepasst, sodass Nutzer nicht horizontal scrollen oder zoomen müssen.
  • Der Abstand zwischen Links ist groß genug, damit Nutzer problemlos auf den gewünschten Link tippen können.

Heute verkündete Webmaster Trends Analyst John Mueller, dass der “Nachbrenner” nun vollständig gezündet wurde:

Die Auswirkungen lassen sich wahrscheinlich in den kommenden Tagen messen. Der Mozcast zeigt auf jeden Fall schon stärkere Bewegungen in den Suchergebnissen an:

Penguin 4.0: Bisher keine Integration in den Core-Algorithmus

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Die vierte Iteration des Penguin Algorithmus Update lässt weiter auf sich warten. Seit rund 569 Tagen warten Webmaster nun schon auf den Penguin 4.0, der mit seinem Rollout in den Core-Algorithmus integriert werden und damit kontinuierlich laufen soll. Doch Websites, die vom Penguin 3.0 betroffen sind, benötigen den Daten-Refresh des Penguin 4.0 um ihre dadurch verlorenen Rankings wiedererlangen zu können.

Auf Nachfragen bezüglich eines Rollout-Termins reagiert Webmaster Trends Analyst Gary Illyes mittlerweile gereizt, die vom Penguin 3.0 betroffenen Webmaster werden aber Informationen sehnlichst erwarten: