Spezielles Site-Clinic Webmaster Hangout am 31. Mai mit John Mueller

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Regelmäßig veranstaltet John Mueller Webmaster Hangouts, in denen Webmaster aller Branchen und jeder Kenntnisstufe individuelle Fragen zu Google-Themen oder der Performance ihrer Website stellen können. Diese kann man entweder schon im Vorfeld des Hangouts einreichen oder einfach live stellen.

Deutschen Webmastern, die sich für die Antworten von John Mueller und allgemeine Google-Fragen interessieren, denen seien die ausführlichen Transkripte der Hangouts im SEO-Portal empfohlen. Wer sich noch weiter und allgemeiner informieren möchte, beziehungsweise ausführlichere Fragen hat, der findet sicher in der Kooperation zwischen Google Search Quality Team und SISTRIX passende Antworten oder kann sie dort einfach stellen. Die Inhalte findet ihr unter Frag Google.

Doch genug des Vorgeplänkels: Ende Mai, genauer gesagt am 31. Mai, veranstaltet John Mueller ein spezielles Google Webmaster Central Hangout. Bei diesem Hangout wird John vorrangig Probleme und Fehler von Websites aufdecken. Interessierte Webmaster, besonders aus dem Bereich „Brick & Mortar“, also Einzelhandelsunternehmen mit realer Verkaufsfläche, die auch im Internet unterwegs sind und keine klassischen „online-only“ Online-Shops, können sich hier für die Site-Clinic anmelden.

„Mobile-friendly“-Update 2.0 nun vollständig ausgerollt

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Im März dieses Jahres kündigte Google per Blogpost an, dass das Unternehmen im Mai die Stufe zwei des „mobile-friendly“-Update vom 21. April 2015 ausrollen wird, wir berichteten. Damit verfolgt Google das Ziel die Auswirkungen des ersten Updates zu verstärken und in der Folge auch mehr Webmaster zu forcieren ihre Mobilseiten mobilfreundlich zu gestalten. Die Kriterien dazu sind weiterhin die folgenden:

  • Für Mobilgeräte unübliche Software wie Flash wird vermieden.
  • Der Text kann ohne Zoomen gelesen werden.
  • Die Größe des Inhalts wird an den jeweiligen Bildschirm angepasst, sodass Nutzer nicht horizontal scrollen oder zoomen müssen.
  • Der Abstand zwischen Links ist groß genug, damit Nutzer problemlos auf den gewünschten Link tippen können.

Heute verkündete Webmaster Trends Analyst John Mueller, dass der „Nachbrenner“ nun vollständig gezündet wurde:

Die Auswirkungen lassen sich wahrscheinlich in den kommenden Tagen messen. Der Mozcast zeigt auf jeden Fall schon stärkere Bewegungen in den Suchergebnissen an:

Penguin 4.0: Bisher keine Integration in den Core-Algorithmus

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Die vierte Iteration des Penguin Algorithmus Update lässt weiter auf sich warten. Seit rund 569 Tagen warten Webmaster nun schon auf den Penguin 4.0, der mit seinem Rollout in den Core-Algorithmus integriert werden und damit kontinuierlich laufen soll. Doch Websites, die vom Penguin 3.0 betroffen sind, benötigen den Daten-Refresh des Penguin 4.0 um ihre dadurch verlorenen Rankings wiedererlangen zu können.

Auf Nachfragen bezüglich eines Rollout-Termins reagiert Webmaster Trends Analyst Gary Illyes mittlerweile gereizt, die vom Penguin 3.0 betroffenen Webmaster werden aber Informationen sehnlichst erwarten:

Verwirrende Preisangaben: Google entfernt Preis-Rich Snippets bei Reise-Suchanfragen

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Sucht ihr manchmal über die Google Suche nach Flügen? Sind Euch bei der Flugsuche dann schon einmal die Preis-Rich-Snippets aufgefallen? So zeigt der Anbieter „Swoodoo“ bei der Suchanfrage „Flug nach Berlin“ einen Preisrahmen an, für die man als Kunde ein Flugticket nach Berlin kaufen kann:

Preis_Rich_Snippets_Google_DE

Allerdings ist dieser Preisrahmen sehr ungenau, da es unzählige Möglichkeiten gibt (verschiedene Fluggesellschaften, diverse Abflughäfen & Abflugzeiten) mit dem Flugzeug nach Berlin zu reisen. Ein Flug von Lissabon nach Berlin wird wohl kaum maximal 171 Euro kosten. In den Suchergebnissen scheint es allerdings, dass alle Flugtickets nach Berlin maximal 171 Euro kosten werden.

Und hier liegt der Knackpunkt, welchen auch Google erkannt hat: Für Flug- oder Reisesuchanfragen sind die Preis-Rich-Snippets schlichtweg ungeeignet. Es gibt diverse Faktoren, die den Preis für ein Flugticket beeinflussen, daher ist der Preisrahmen wahrscheinlich immer ungenau. Daher hat Google nun entschieden diese „pricing rich snippets“ für Reise-Suchanfragen zu entfernen. Bei Produkt-Suchanfragen allerdings macht das Preis-Rich-Snippet schon Sinn. So kann eine Waschmaschine etwa in drei Varianten angeboten werden und somit auch mit drei unterschiedlichen Preisen ausgezeichnet sein. Durch Angabe von Preisrahmen bei mehreren Online-Shops können Google-Nutzer auf einen Blick einen Preisvergleich starten – ganz ohne die Suchergebnisse zu verlassen und sich für einen Shop entscheiden zu müssen.

Google überarbeitet Mobile-Friendly-Testtool

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Google hat nun scheinbar die URL der in Search Console umgenannten Webmaster Tools angepasst. Dafür hat sich der Suchmaschinengigant allerdings fast ein Jahr lang Zeit gelassen. Denn die offizielle Ankündigung, dass die Google Webmaster Tools in Google Search Console umbenannt werden, ging am 20. Mai an die Öffentlichkeit. Doch wie SEO Dan Shure herausfand, hat Google nun auch die URL von //webmaster-tools.com/ in //search.google.com/search-console/ geändert:

Auf dem Screenshot kann man allerdings noch eine weitere Neuerung erhaschen. Das „Mobile-Friendly-Testtool“ wird scheinbar überarbeitet. Wenn wir in Deutschland die URL https://search.google.com/search-console/mobile-friendly aufrufen, erscheint jedoch nur ein Hinweis, dass das neue Testtool noch nicht fertig ist. Dan Shure konnte allerdings schon darauf zugreifen und teilte seinen Einblick mit Barry Schwartz von Search Engine Roundtable:

Hohes Leser-Engagement durch Kommentare kann Ranking-Boost geben

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In einer Twitter-Conversation zwischen Jennifer Slegg, der Bloggerin hinter TheSEMPost und Gary Illyes, Webmaster Trends Analyst bei Google, erklärte Illyes, dass Blogs mit einer florierenden, aktiven Community und daraus folgenden Kommentaren auf Blogpost, einen Ranking-Boost bekommen können:

Das heißt natürlich nicht, dass Blogartikel mit besonders vielen Kommentaren automatisch besser ranken, sondern vielmehr, dass eine florierende Community auf die Gesamt-Qualtität eines Blogartikels und in der Folge auch auf die Gesamtqualität eines Webblogs/einer Nachrichten-Website etc. einzahlt:

 

Google bringt AMP offiziell in die Google News

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Anfang März hat Google damit begonnen in den mobilen Suchergebnissen AMP-Artikel anzuzeigen. AMP steht für Accelerated Mobile Pages und bezeichnet ein Open Source Framework, welches Webseiten mit herkömmlichen HTML-Code ein Pendant (den AMP-Artikel) zur Seite stellt, der durch Code-Anpassungen eine vielfach verbesserte Ladezeit aufweisen kann:

Our tests have shown that AMP documents load an average of four times faster and use 10 times less data than the equivalent non-amp’ed result. In many cases these stories will load instantly.

Quelle: Maricia Scott, Engineering Director, Google News „AMPlifying the News“

Nach einigen Tagen konnten Google-Nutzer weltweit die ersten AMP-Artikel in den Suchergebnissen entdecken. Sie wurden bei relevanten Suchanfragen im News-Carousel angezeigt, einem abgetrennten Bereich innerhalb der mobilen Suchergebnisse. Zuerst schien es so, dass nur News-Publisher im fortan für AMP-Artikel reservierte News-Carousel angezeigt würden. Doch Search One-Geschäftsführer Kai Spriestersbach fand heraus, dass auch AMP-Artikel von Publishern angezeigt werden, die nicht in Google-News gelistet sind – AMP also als Eintrittkarte in die News Onebox? Diese Frage konnten wir bisher nicht beantworten, allerdings gibt es seit heute ein offizielles Update zur Distribution von AMP-Artikeln seitens Google. Denn ab sofort zeigt Google in den Google News-Suchergebnissen auch das AMP-News-Carousel an – bisher fanden Google-Nutzer dies lediglich in den normalen Suchergebnissen. AMP-Artikel, die sich in der unter dem Carousel angeordneten Artikel-Liste befinden, sind mit dem bekannten grauen AMP-Blitz-Symbol gekennzeichnet. Das Carousel sieht dann folgendermaßen aus:

amp_google_news_carousel

© Google

Das Feature wird zuerst in den USA ausgerollt. Die anderen Länder- und Sprachversionen sollen in den nächsten Tagen folgen.

Google Patent: Smartphone-Kamera erkennt an Mimik die Nutzerzufriedenheit

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Google hat beim US-Patentamt das Patent „RANKING QUERY RESULTS USING BIOMETRIC eingereicht und zeigt damit vielleicht die Zukunft der Messung von Nutzerzufriedenheit – allerdings in einer Welt ohne Datenschutz. Google hat sich die Nutzung der Frontkamera eines Smartphones zur Messung der Mimik beim Ausspielen von Suchergebnissen zu einer Suchanfrage patentieren lassen. Auf diese Weise soll sich herausfinden lassen, ob das erste Suchergebnis den Erwartungen des Nutzers entspricht. Falls dies nicht der Fall ist, wird ein weiteres Suchergebnis ausgespielt und das Messverfahren wiederholt. Die folgende Skizze von Bill Slawski zeigt dies sehr anschaulich:

Google will nicht nur die Augenbewegung und die Gesichtsmimik messen, sondern auch die Veränderung der Herzfrequenz und eine eventuelle Erhöhung der Körpertemperatur. Abwarten, inwieweit wir dieses Patent in Zukunft in der Praxis sehen werden.

Eyetracking-Studie: Mehrheit der Nutzer erkennen AdWords sofort und klicken Organic

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Die Usability GmbH & Co. KG hat eine Eyetracking-Studie herausgegeben, in der das Dienstleistungsunternehmen die Auswirkungen von Google AdWords-Designupdate auf die Wahrnehmung und Klickrate der AdWords analysiert hat.

Um es schon vorweg zu sagen: Die Studie kann sich leider nur auf eine Erhebungsmenge von 30 Testpersonen stützen. Die Ergebnisse allerdings sind sehr interessant und dürften, falls sie auch für eine umfangreichere Personengruppe zutreffen, nicht nur für Google interessant sein. Denn von 30 Testpersonen konnten 22 Personen, also rund 73%, AdWords auf den ersten Blick identifizieren, der Rest habe nach eigenen Aussagen nicht darauf geachtet. Wie auf dem nachfolgenden Bild erkennbar, werden Anzeigen auch fast gar nicht beachtet. Der Blick fällt auf das erste organische Suchergebnis und bei Einblendung von Bildern zur Suchanfrage sogar noch stärker auf das erste organische Suchergebnis nach der Bildstrecke:

Anschließend haben sich die Nutzer aktiv dagegen entschieden auf die Anzeigen zu klicken, da sie diese von Unternehmen gezielte Aussteuerung von Suchergebnissen als eine Art Bevormundung verstehen:

„Die Anzeigen werden dabei nicht als relevante Ergebnisse, sondern als losgelöste Werbung betrachtet.“

In bestimmten Situationen seien Anzeigen allerdings relevant, zum Beispiel wenn Nutzer nach bestimmten Anbietern suchen und bereits wissen, was sie wollen.

Google werden die Ergebnisse der Studie nicht gefallen, denn mit dem AdWords Designupdate hat man ja das offensichtliche Ziel verfolgt, die Klicks auf AdWords zu steigern – und andere Studien haben dies ja auch schon bewiesen.

Local Pack in den US-SERPs: Nun auch Spritpreise bei Tankstellen-Suche

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Eine erfreuliche Nachricht für alle Autofahrer: Google informiert bei einer Tankstellensuche nun auch über die Preise der von der Tankstelle angebotenen Kraftstoff-Sorten. So zeigt das Local Pack in den US-Suchergebnissen bei der Suchanfrage „gasoline“ auf einen Blick die sich in der Nähe befindenden Tankstellen an. Und dazu gesellen sich seit gestern auch die Preise vom bleifreien Normal-Benzin. Klickt man auf eins der Suchergebnisse, öffnet sich ein neues Fenster mit weiteren Informationen und allen verfügbaren Kraftstoff-Sorten mit den aktuellen Literpreisen.

Mike Blumenthal konnte diese Anzeige auch für die Desktop-Suchergebnisse reproduzieren. In Deutschland scheint das Feature noch nicht ausgerollt worden zu sein. Um die Preise anzuzeigen und auch verifizieren zu können, muss wahrscheinlich noch ein geeigneter Daten-Partner gefunden werden.