Manipulationsvorwürfe gegen Google

Die Generalstaatsanwaltschaft von Texas überprüft derzeit, ob Google Suchergebnisse manipuliert hat. Drei US-Firmen (Foundem, TradeComet und myTriggers) haben die Wettbewerbshüter auf den Plan gerufen. Google wehrt sich im Public Policy Blog gegen die Anschuldigungen und verweist darauf, dass die genannten Unternehmen eng mit Microsoft zusammen arbeiten:

Our focus is on users, not websites. Given that not every website can be at the top of the results, or even appear on the first page of our results, it’s unsurprising that some less relevant, lower quality websites will be unhappy with their ranking.

Auch in Europa läuft derzeit ein Verfahren gegen Google wegen ähnlichen Manipulationsvorwürfen. Hier ermittelt die EU-Kommission nach Beschwerden mehrerer Webseiten.

Public Policy Blog: Texas inquires on our approach to competition
SpOn: US-Justiz prüft Reihenfolge von Google-Treffern


Kommentare

  1. Google hat es doch selbst in der Hand, wie sie ihre Webseiteninhalte anordnen. Das heißt nicht, dass ich es gut fände, wenn dies wirklich gemacht wird. Halte aber jeglichen juristischen Prozess in diesem Bereich für eine lächerliche Masche, seine Missgunst auszudrücken.

    Oder kenne ich irgendein US-Gesetz nicht, welches diese eigenbestimmte Inhaltsanordnung verbietet?

  2. Nennt sich Monopol und Markt-Zugangserschwerung. Für Marktkaliber eines Google gelten hier eben andere Bestimmungen als für Tante Emmas Lädelchen.