Matt Cutts über bezahlte Links

Googles Matt Cutts hat im WebmasterHelp-Channel bei YouTube ein längeres Video veröffentlicht, in dem es um die Definition von bezahlten Links geht. Wo liegt die Grenze zwischen Entlohnung, Bestechung und Promo-Geschenken?


(YouTube-Direktlink)

Matt erläutert zunächst, dass die Sache in „99,9% aller Fälle“ glasklar ist: Jemand möchte verlinkt werden und bezahlt dafür eine wie auch immer geartete Summe an einen Seitenbetreiber, der im Idealfall eine Website betreibt, die einen thematischen Bezug zum Käufer hat. Google mag diese Form des Linkaufbaus aus bekannten Gründen nicht und behält sich vor, entsprechende Maßnahmen durchzuführen, um Käufer/Verkäufer zu bestrafen.
Wie aber sieht es aus, wenn kein Geld den Besitzer wechselt? Matt zufolge kann auch eine materielle „Entschädigung“ eine Form des nicht-geduldeten Linkkaufs sein, z.B. in Gestalt eines ausgiebigen Abendessens oder eines Deals á la „du schenkst uns das Tablet und wir schreiben einen wohlwollenden Artikel“. Für Matt/Google geht es um die dahinter stehende Absicht. Bei einer Konferenz ein T-Shirt geschenkt zu bekommen ist nicht problematisch, wenn dafür keine Gegenleistung erwartet wird.


Kommentare

  1. Die Aussagen bzw. deren Umsetzung bezweifel ich. Preisportale und Preissuchmaschinen regeln teilweise in den AGB, dass von der Startseite des Shops das Preisportal (bzw. der Link in unveränderter Form, als dofollow) verlinkt werden muss.

    Dies führt zu einem extrem unnatürlichen Linkaufbau dieser Portale und trotzdem sind diese aufgrund der zahlreichen Backlinks bei fast allen Produkten in den TOP5 der SERPs.

    Wenn Mr. Cutts es wirklich ernst meint, müssten (theoreitisch) diese Portale wesentlich schlechter bewertet werden und ranken.

  2. Gibt es SEO’s oder große Seitenbetreiber (Facebook, Spiegel & Co ausgenommen) die 100,00% ihrer Links ohne Gegenleistung generieren?! Nie im Leben…