Matt Cutts über ccTLDs und Targeting

Matt Cutts geht im neuesten Video des WebmasterHelp-Channels auf die Frage ein, wie man Google über verwandte Domains in Kenntnis setzen sollte. Welche Maßnahmen sollten Seitenbetreiber mit .com, .fr und .de-Adressen durchführen und wo liegt die Grenze zu (Footer-)Linkspam?


(YouTube-Direktlink)

Frage: Is there any way Google identifies „sister“ websites? For example, relationships between ebay.co.uk and ebay.com? Does linking from one to the other is taken as paid or unnatural? And I’m strictly talking about good, genuine ccTLDs for businesses 🙂

Zusammenfassung: Google versucht die Verwandtschaft zwischen Seiten selbst zu erkennen, kann dabei aber laut Matt „ein wenig Hilfe“ gut gebrauchen. Seitenbetreibern wird der korrekte Einsatz des Linkelements hreflang empfohlen, um Nutzern die jeweils passende Version einer Webseite anzuzeigen. Deutsche Nutzer bekommen ebay.de präsentiert, während französische User zu ebay.fr geleitet werden. — Eine weitere Möglichkeit sind XML-Sitemaps, welche dem Googlebot die lokalisierten Inhalte aufzeigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer zur falschen Seite weitergeleitet werden, wird Matt zufolge durch hreflang und/oder Sitemaps minimiert.
In Sachen direkte Verlinkung empfiehlt Matt, verwandte Domains zu verlinken — solange es sich nicht um 50 Links im Footerbereich handelt. In diesem Fall wäre eine globale Landingpage sinnvoller, von der aus Nutzer das für sie jeweils passende (lokale) Angebot selbst auswählen können.


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