Neue Anzeigeformate in den SERPs: Google Posts und Local Business Cards

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Während alle über die Neuanordnung von Google AdWords sprechen, hat sich im Hintergrund der SERPs einiges getan – Google testet wieder einmal.

Wie Mike Blumenthals herausfand, nutzt der Suchmaschinenriese aus Mountain View die Präsidentschaftswahlen in den USA dazu „Google Posts“ zu testen. Google Posts ist anscheinend der erneute Versuch von Google im Bereich Social Media einen Fuß auf den Boden zu bekommen, denn auf diese Weise ermöglicht das Unternehmen registrierten Personen Kurznachrichten zu verfassen, die dann bei passenden Suchanfragen in den Suchergebnissen angezeigt werden. Zurzeit bekommen wir in Deutschland diese Suchergebnisse noch nicht zu Gesicht, da sich der Test bisher nur auf die US-Präsidentschaftswahlen beschränkt – Donald Trump ist laut dem Googlewatchblog hier schon sehr aktiv.

Eine weitere Neuerung betrifft die Anzeige von Unternehmensinformationen in den Google Suchergebnissen. Dort arbeitet Google wohl mit sogenannten Local Business Cards. Diese werden ähnlich dargestellt wie die Google Posts und beziehen sich meist auf Produkte des bei einer Shoppingsuchanfrage im Knowledge Graph eingeblendeten Resellers. Zur Veranschaulichung nachfolgend ein Screenshot von Mike Blumenthals:

Mit diesen Local Business Cards hätte Google auf jeden Fall einen weiteren Trumpf in Bezug auf das Werbegeschäft im Ärmel. Denn Unternehmen, die ihre Inhalte dort präsentieren können, springen dem Google-Suchenden ja förmlich ins Auge und können eine Fülle von Informationen platzieren – weitaus mehr als mit klassischen AdWords oder auch den Business-Informationen im Knowledge Graph. Und Werbekunden wären sicherlich bereit in diesem Kontext auch höhere Preise zu zahlen.


Kommentare

  1. Hört sich ja erstmal interessant an. Aber rückt das die organischen Suchergebnisse nicht auf die hinteren Plätze?

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