Ranking Check zeigt die Basics einer erfolgreichen mobilen Content-Marketing-Strategie

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Auf dem RankingCheck-Blog hat sich Stefan Hassinger damit beschäftigt, wie eine nachhaltige Content-Marketing-Strategie für Mobil-Websites aussehen kann und exemplarisch die technischen Voraussetzungen und die speziellen Anforderungen an „Mobile-Content” herausgearbeitet.

Nachdem Google am 21. April das „mobile-friendly”-Update ausgerollt hat, sind die großen Veränderungen in den mobile SERPs größtenteils ausgeblieben. Die Ergebnisse der aktuellen SEO.at Umfrage zeigen auch keine, eindeutig dem „mobile-friendly”-Update zuzuordnenden Veränderungen – viele Sichtbarkeitsveränderungen könnten auch völlig andere Ursachen haben.

Dennoch ist die mobile Nutzung auf dem Vormarsch – Google erklärte, dass in weltweit 11 Ländern, darunter die USA, Großbritannien und Japan, mehr Suchanfragen über Mobilgeräte getätigt werden als über Desktop-PCs oder Laptops. Somit ist es wichtig den Mobil-Besuchern eine bestmögliche User-Experience zu bieten, damit sie wiederkommen und nicht zur Konkurrenz wechseln. Neben einer schnellen Ladezeit, großen und gut erreichbaren Buttons, kurzen, prägnanten Sätzen und lokalen Informationen, wie Öffnungszeiten, Adresse und Telefonnummer (falls verfügbar), gibt es noch einige andere Faktoren zu beachten. Diese findet ihr im Blog von RankingCheck: Tipps für eine effektive Mobile-Content-Marketing-Strategie

Der neue suchradar #54 mit dem Titelthema: „Bewegung im Netz: Kunden mobil erreichen” ist da!

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Der suchradar in der Ausgabe 54 steht zum Download und als Print-Version bereit. Er kann hier heruntergeladen oder bestellt werden.

Neben dem Titelthema „Bewegung im Netz: Kunden mobil erreichen” hat sich die Redaktion bei dieser Ausgabe umfassend mit dem Thema „Mobile” befasst und zeigt neben der Conversion-Optimierung für mobile Endgeräte und einem Überblick von SEO-Tools für die mobile Suche auch was beim mobilen Shopping in Punkto Recht zu beachten ist und welche Apps in den mobilen SERPs bieten.

Alle Themen der Ausgabe im Überblick:

Top-Thema: „Bewegung im Netz – Kunden mobil erreichen“

> Mobile Suche: Was bisher geschah
> Mobile Webdesign: Conversion-Optimierung für mobile Endgeräte
> Der SEO-Tool-Überblick: Google-Tools für die mobile Suche
> Mobiles Recht: Was beim mobilen Shoppingangebot zu beachten ist
> Mobile Suchergebnisse: Welche Vorteile bieten Apps?

Online-Marketing
> Videos für Unternehmen: Wie das Medium Video im Online-Marketing eingesetzt werden kann

SEO
> Themenradar: Sind Ranking-Faktor-Analysen noch sinnvoll?
> Shop Corner: Von Versandapotheken lernen
> Kostenlose SEO-Tools: SISTRIX Smart

SEA
> Retargeting: Wie Search-Intent-Daten kanalübergreifend Gewinn bringen
> Regionale AdWords-Anzeigen: Account-Aufbau, Ausrichtung und Optimierung
> AdWords-Automatisierung: 13 Regeln aus der SEA-Praxis

Google Analytics
> Google Analytics: Referrer Spam erkennen und von der Analyse ausschließen
Recht
> Urteile im Online-Recht: Freiwillig verlängerte Widerrufsfrist, Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung und Kundenspezifikation

News Lab: Google will Recherche-Plattform für digitalen Journalismus der Zukunft werden

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Google hat zum Wochenanfang das News Lab vorgestellt. Das Unternehmen möchte hier alle Technologien der vergangenen Jahre gebündelt anbieten und zeigen, wie Journalisten diese für Recherchezwecke nutzen können. In diesem Zuge hat Google auch seinen Dienst „Google Trends” letzte Woche umfangreich erweitert, sodass hier auf der Startseite die Nachrichtenschlagzeilen mit den meisten Suchanfragen angezeigt werden – damit wird der Dienst zu einem Nachrichtencenter und bündelt die Schlagzeilen aller reichweitenstarken Nachrichtenportale.

Google has created many technologies and platforms that have engaged the media industry. As both the media landscape and technology continue to evolve, we believe we can create a more informed world if technologists and journalists work together—and we’re excited to be part of the effort.

Zu den Tools des News Lab zählen die auch uns altbekannten Google Dienste, wie YouTube, Google Trends, Google Maps und Google Earth mit Visualisierungen, Google News und auch Google Newsstand. Schon heute werden diese Google Dienste eingesetzt um Onlineartikel mit zusätzlichen Informationen zu bestücken. Beispielsweise werden Artikel mit Videos von YouTube bestückt – dies ist auch in genau diesem Artikel der Fall (s.o.) – oder mit Kartenausschnitten aus Google Maps ergänzt. Mit Google News können Artikel in den Suchergebnisseiten besonders hervorgehoben werden. Ein externes Beispiel liefert der Guardian mit einem Artikel von 2012, in dem der Redakteur Simon Rogers mithilfe einer Google Maps Karte zeigte, wo in Großbritannien die meisten Obdachlosen leben.

News_Lab_Google

Google möchte mithilfe dieser Plattform und der im April angekündigten Digital News Initiative den Grundstein für die Zukunft des digitalen Journalismus legen – und natürlich auch einigen Einfluss darauf nehmen. Dies deckt sich mit dem Ziel von Google immer bessere Ergebnisse für die unterschiedlichsten Suchanfragen zu bieten, sowie jederzeit und überall qualitativ hochwertige Informationen und Websites auszuliefern:

[…] given Google’s mission to ensure quality information is accessible and useful everywhere, we want to help ensure that innovation in news leads to a more informed, more democratic world.

Sofern Websites nun mehrheitlich mit Google Daten und Tools arbeiten würden, die ja von Google zweifelsfrei als hochwertig eingestuft werden, stiege der Trust in diese Seiten aus Google Sicht ja enorm. Wären diese Seiten dann automatisch weniger gefährdet in die Qualitäts-Filter von Google zu gelangen? Das nächste Panda-Update steht ja, laut Google, in den Startlöchern. Was denkt ihr?

Bloofusion Webinar: „AdWords für Online Shops” am 26.6.

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Ende der Woche findet wieder ein Webinar von Bloofusion zum Thema „AdWords für Online-Shops” statt. Hier wird Shopbetreibern und Marketingverantwortlichen gezeigt, welche Instrumente AdWords bereithält und für wen sich diese eignen. Der Webinar-Leiter Martin Röttgerding erklärt, dass es hierbei primär um die Unternehmensperspektive und nicht um technische Einzelheiten gehen wird.

Für das Webinar am kommenden Freitag, den 26. Juni um 10 Uhr, könnt ihr Euch über diesen Link anmelden.

Google geht gegen „Revenge Porn” vor

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Amit Singhal, der Vice President des Google Search Teams, hat am Wochenende per Blogpost mitgeteilt, dass das Unternehmen in Zukunft gegen „Revenge Porn”, also gegen die unerlaubte Veröffentlichung von intimen Fotos einer fremden Person – meist des Ex-Partners – vorgehen wird. Damit ergänzt Google das „Recht auf Vergessen” um einen eigens initiierten Grund für die Löschung sensibler Inhalte aus den Suchergebnissen.

Die Aussage von Singhal im Blogpost ist folgende:

Our philosophy has always been that Search should reflect the whole web. But revenge porn images are intensely personal and emotionally damaging, and serve only to degrade the victims—predominantly women. So going forward, we’ll honor requests from people to remove nude or sexually explicit images shared without their consent from Google Search results.

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Damit wird Google in Zukunft mit intimen Fotos und Videos ähnlich umgehen, wie mit anderen hochsensiblen Daten, wie Bankdaten und Unterschriften, die fälschlicherweise den Weg in die SERPs gefunden haben.

In den nächsten Tagen wird Google den Blogpost im Public Policy Blog um ein Anfrageformular ergänzen, in dem Betroffene die Löschung intimer Medien beantragen können.

DuckDuckGo konnte Suchanfragen innerhalb eines Jahres fast verdoppeln

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Die Suchmaschine DuckDuckGo konnte im direkten Vergleich vom März 2014 zum März 2015 eine Steigerung der Suchanfragen von rund 74% verzeichnen, wie die nachfolgende Statistik zeigt:

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Die Suchmaschine ging im Jahr 2008 an den Start und sammelt, im Gegensatz zu den Marktführern im Suchmaschinenmarkt, keinerlei persönliche Informationen der Suchenden – und folgt damit ihrem Motto: „The search engine that doesn’t track you.” Im März des Jahres 2012 verzeichnete DuckDuckGo schon mehr als 1,5 Millionen Suchanfragen und hat diese damit fast versechsfacht.

Einen zusätzlichen Schub könnte die Intergration der Suchmaschine in Apples OSX und iOS im Sommer des vergangenen Jahres gegeben haben. Allerdings sind rund 275.000 Suchanfragen pro Tag im Vergleich zu Google nicht viel – der Suchmaschinengigant verarbeitet diese Anzahl Suchanfragen in einer Minute. Doch bei rund 500% Wachstum innerhalb von drei Jahren sind wir gespannt auf die weitere Entwicklung von DuckDuckGo.

Mehr mobile als Desktop-Suchanfragen in weltweit 11 Ländern: Anleitung zum Tracking von Mobil-Besuchern

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Anfang der Woche verkündete Google auf der London Tech Week, dass auch in Großbritannien mehr Nutzer mobil suchen, als mit dem Desktop-PC. Im Mai gab Google schon bekannt, dass in weltweit 10 Ländern, darunter in den USA und Japan, mehr Suchanfragen über Mobilgeräte getätigt werden als über Desktop-Geräte.

Copyright: Google

Copyright: Google


Somit verändert sich das Nutzerverhalten in Richtung „Mobile” – und 121Watt hat passend dazu eine Anleitung erstellt, wie Mobil-Nutzer mithilfe von Google Analytics effektiv analysiert werden. So zeigt 121Watt wie Analytics-Nutzer untersuchen können, wie groß der Anteil der Mobilnutzer am Gesamttraffic ist, woher und wann sie kommen und gibt anschließend Empfehlungen zu Optimierungsmöglichkeiten.

Den ganzen, sehr umfassenden Artikel findet ihr hier: Mobile Nutzer mit Google Analytics effektiv analysieren

Russland fordert personen- und informationsbezogenes „Recht auf Vergessen”

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Wie das Wall Street Journal berichtete, bereitet Russland zurzeit ein umfassendes Gesetz zum „Recht auf Vergessen” vor. Im Gegensatz zum europäischen Pendant soll es Personen, die im öffentlichen Interesse stehen, und spezifische Informationen und nicht nur Links betreffen:

In the Russian version, however, people wouldn’t have to provide specific hyperlinks—but merely say what information they want deleted, giving their right a far greater reach than their European counterparts.

Furthermore, the Russian version extends the right to erasure to public figures and information that is considered in the public interest. In Europe, public figures are not included in the right to be forgotten.

Diese Forderungen sind für Suchmaschinen weitaus schwieriger umzusetzen, als das „Recht auf Vergessen” in Europa. Nehmen wir zum Beispiel einen Politiker (Person im öffentlichen Interesse), der alle Hinweise auf eine Trunkenheitsfahrt verschwinden lassen möchte. Nun müssen die Mitarbeiter der Suchmaschine jedes Suchergebnis und jeden Verweis zu diesem Vorkommnis herausfiltern und löschen. In der EU würde der Geschädigte die URLs einreichen, die er aus den Suchergebnissen gelöscht haben möchte. Falls das Gesetz in Russland verabschiedet würde und die Suchmaschinen einer Forderung nicht nachkommen würden, ständen empfindlich hohe Strafen auf dem Plan. Zum Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Januar 2016 fehlen laut Wall Street Journal lediglich zwei Stimmen und die Unterschrift von Wladimir Putin.

Die Manager von Yandex, der Suchmaschine mit dem größten Marktanteil in Russland, äußerten Zweifel an dem Gesetz:

[The law] would take eternity and might be technically impossible.

Quelle: WSJ

Bewegung in den SERPs: Umstellung bei Wikipedia von HTTP auf HTTPS der Grund?

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Update 15:14:
Der SEO-Tool-Anbieter MOZ spekulierte, dass für die SERP-Bewegungen ein genereller Boost von HTTPS-Seiten verantwortlich sein könnte. Nach direkter Anfrage an Webmaster Trends Analyst Gary Illyes, verneinte dieser jedoch, dass es damit zusammenhängen könnte:

Gestern berichteten wir über die merklichen Bewegungen in den SERPs in den vergangenen Tagen – manche SEOs spekulierten, dass das von Gary Illyes auf der SMX Advanced angekündigte Panda-Update dahinter stecken könnte. Gestern verneinte Webmaster Trends Analyst John Mueller im Webmaster hangout, dass es das Panda-Update sei und erklärte, dass es sich bei den SERP-Bewegungen um normale Schwankungen handle.

Nun könnte auch etwas anderes der Grund für die SERP-Bewegungen und die Ausschläge bei SEO-Wetter sein: Die Online-Enzyklopädie Wikipedia verkündete am 12. Juni, dass sie ihre URLs von HTTP auf HTTPS umstellen werde:

Today, we’re happy to announce that we are in the process of implementing HTTPS to encrypt all Wikimedia traffic. We will also use HTTP Strict Transport Security (HSTS) to protect against efforts to ‘break’ HTTPS and intercept traffic. With this change, the nearly half a billion people who rely on Wikipedia and its sister projects every month will be able to share in the world’s knowledge more securely.

Dieser Internet-Gigant könnte damit zu dem heißen und stürmischen SEO-Wetter geführt haben – zumal heute wieder eine ruhigere Wetterlage herrscht. Was denkt ihr? Könnte das der Grund sein?

Google Trends mit neuen Funktionen: Echtzeitdaten und Trending stories

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Im Jahr 2007 hat Google das Search Insights Tools „Google Trends” an den Start gebracht. Nach rund sieben Jahren und einigen Anpassungen erweitert das Unternehmen heute das Funktionsspektrum von Google Trends um Echtzeitdaten, die Trends bei YouTube und Google News. Die Google News Daten zeigen die Nachrichtenschlagzeilen mit den meisten Suchanfragen des Tages – Google nennt diese „Trendgeschichten”:

Google_Trends_Echtzeitgeschichten

Bei den Vergleichen der Suchanfragen dreier SEO-Toolanbieter zeigt sich, dass die Datenpunkte wirklich (fast) in Echtzeit verfügbar sind:

Echtzeitdaten_Google_Trends

Die Daten sind mit einer Verzögerung von rund 15 Minuten abrufbar – somit ganz nah an der Echtzeit.

Google ist, laut Nimrod Tamir aus dem Google Trends Team, sehr stolz darauf, dass auch Journalisten auf die Daten aus Google Trends vertrauen – mit diesen Daten und Analysemöglichkeiten erweitert das Unternehmen das Quellenspektrum im Datenjournalismus extrem. Denn so haben wir Journalisten Zugriff auf die Daten von 100 Milliarden Suchanfragen pro Monat auf der ganzen Welt und damit einen umfassenden und repräsentativen Datenquerschnitt.

Eine weitere Neuerung ist der Google Trends Datastore, der die Datensätze vom News-Lab zu bestimmten Themen bündelt, beispielsweise die Suchanfragen nach „Grexit” gefiltert nach Ländern – so können Artikel zu diesem Thema mit diesen Daten unterfüttert werden und so ein schneller weltweiter Querschnitt des Interesses am Thema gezeigt werden.

Alle Informationen dazu findet ihr im Blogbeitrag im Google Produktblog: Ein neuer Blick auf die Welt mit Google Trends

Wie nutzt ihr die Google Trends? Was haltet ihr von den neuen Funktionen?