Wertvollste Marke der Welt: Google überholt Apple und besetzt den Thron

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Das US-Marktforschungsinstitut MillwardBrown hat seinen aktuellen BrandZ Report herausgegeben und listet dort Google als wertvollste Marke der Welt – vor Apple:

Laut dem Markenindex BrandZ liegt der Wert von Google bei 229,2 Millarden US-Dollar und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 32% angestiegen. Apple dahingegen hat an Wert verloren (-3% gegenüber dem Vorjahr) und musste somit den Thron an Google abgeben.

Die komplette Auswertung von MillwardBrown findet ihr hier.

Wechsel auf Keyword-TLD wird nicht erhofften Ranking-Boost geben

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Wenn ihr eine Website betreibt und im Zuge der neuen Top-Level-Domains (TLD) auf eine Keyword-TLD wechseln möchtet, dann wird dies nicht mit einem Ranking-Boost für die betreffende Website belohnt. Dies betonten die Webmaster Trends Analysten John Mueller und Gary Illyes in Bezug auf eine Studie, die gestern auf Search Engine Land veröffentlicht wurde:

Der Tweet von John Mueller:

…und der Tweet von Gary Illyes:

Diese Aussage ist allerdings nicht neu, denn schon im März vergangenen Jahres erklärte John, dass Google eine .com-Domain ganz genauso behandele wie eine .berlin-Domain oder eine andere Keyword-Domain. Ein Domain-Wechsel aufgrund eines erhofften Ranking-Boostes ist somit nicht sinnvoll.

Pagespeed & Mobilfreundlichkeit: Google stellt Dreigestirn des Website-Testens vor

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Google hat nicht nur das mobile-friendly Testtool neu aufgelegt, sondern es direkt um ein All-in-One Tool erweitert. Unter https://testmysite.thinkwithgoogle.com können Nutzer nicht nur herausfinden, ob ihre Seite mobilfreundlich ist oder nicht, sondern auch noch auf einen Blick die Ladeperformance ihrer Website auf Mobilgeräten und dem Desktop sehen.

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© Google

Nachdem die eigene Domain in das Testtool eingetippt ist und der Test per Klick gestartet wurde, liefert Google in Sekundenschnelle das Ergebnis – Tipps, wie einzelne Punkte verbessert werden können, bekommen Nutzer anschließend per E-Mail, falls dies gewünscht ist. Falls Du deine Ladezeit verbessern willst, findest Du hier übrigens eine Kurz-Anleitung zur Ladezeit-Optimierung.

Zineb Ait Bahajji nicht länger als Webmaster Trends Analyst tätig

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Die Frau im “Dreigestirn” des Webmaster Trends Analyst Teams, Zineb Ait Bahajji, macht Platz für eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Während der SMX in Paris gab sie per Twitter bekannt, dass sie das Webmaster Trends Analyst Team verlassen hat, aber weiterhin bei Google arbeitet. Sie wechselte bereits im März dieses Jahres ins Conversational Search Team:

Das erklärt auch die Google-Stellenausschreibung von Ende Mai…

Deutsches SEO-Portal “SEO-United” wird verkauft

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Die Meldung ging wie ein Paukenschlag durch die SEO-Szene: Eines der in Deutschland bekanntesten Portale rund um Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing, SEO-United, steht ab heute auf dem Internetmarktplatz eBay zum Verkauf:

Die Betreiber Heiner Hemken und Constantin Rehberg trennen sich schweren Herzens von ihrem Projekt, aber haben schon seit Längerem nicht mehr genügend Zeit gefunden den Blog und alle angeschlossenen Kanäle zu befüllen und pflegen. Das Baby wurde mit der Zeit einfach zu zeitintensiv…

In den letzten Wochen wurde SEO-United technisch umfangreich optimiert und weist noch immer eine sehr hohe Sichtbarkeit im SISTRIX Sichtbarkeitsindex auf – besonders das umfangreiche Glossar und die Agentursuche ranken mit vielen Keywords in den Google Suchergebnissen.

Wer das mit viel Initiative und Engagement aufgebaute und geführte Portal kaufen und weiterführen möchte, der sollte sich schnell in seinen eBay-Account einloggen und mitbieten: SEO-United steht zum Verkauf.

AMP-Artikel sorgen teilweise für unzufriedene Nutzer

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Wie aus einem Thread im Google Produktforum ersichtlich wurde, sorgen die von Google eingeführten AMP-Artikel nicht nur für zufriedene Nutzer. So wünschen sich einige Nutzer die Funktion AMP in den mobilen Suchergebnissen abzuschalten, damit die klassischen Ergebnisse angezeigt werden können. Die bessere Performance, vor allem bei schlechten mobilen Datenverbindungen, scheint sie nicht zu überzeugen.

Was denkt ihr über AMP? Macht einfach bei unserer kurzen Umfrage mit und teilt uns Eure Meinung zu AMP-Artikel in den mobilen Suchergebnissen mit:

Eure Meinung zu der Anzeige von AMP-Artikeln in der Google-Suche

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Laut Google gibt es bisher keine Möglichkeit AMP abzuschalten und die klassischen Artikel aufzurufen.

SEO-Basics: Ladezeit der eigenen Website optimieren

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seoBasics

Die Ladezeit einer Website ist vor allem im mobilen Bereich ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Nutzerzufriedenheit. Denn wir kennen es alle: Websites, die wir mit dem Smartphone oder Tablet aufrufen und die sehr lange brauchen, bis sie vollständig aufgebaut sind, können sehr frustrierend sein. Laut einem aktuellen Tweet von Jennifer Slegg von TheSEMPost und der Antwort von Googles Gary Illyes könnte man mutmaßen, dass der Pagespeed ein noch stärkerer Faktor für die Mobilfreundlichkeit von Websites werden könnte:

Doch zum Glück gibt es einige Maßnahmen, die ergriffen werden können, um die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen. Ein paar davon findet ihr nachfolgend:

HTTP-Requests beim Laden einer Seite verringern
Das Laden vieler externer Skripte, Bilder und Stylesheets erhöht die Ladezeit enorm. Die Zeit, die ein Webserver für die Beantwortung eines HTTP-Requests benötigt hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem von der Performance des Webservers, der die Anfragen beantworten muss. Wenn allerdings der eigene Server eine sehr hohe Performance hat, der Server auf dem die externen Skripte liegen allerdings nicht, so verschlechtert es die Gesamt-Ladezeit der Website. Anhand eines Wasserfall-Diagramms kann man erkennen, wo die Ladezeit-Hemmer liegen. Dieses findet sich unter anderem im SISTRIX Optimizer oder unter Webpagetest.org.

Bilder optimieren
Große Bilder benötigen auch lange zum vollständigen Laden. Wenn die Bilder allerdings in ihrer Bildgröße verkleinert sind ohne an Qualität zu verlieren, dann verkürzt das auch die Ladezeit der gesamten Webpage. Wer Photoshop zur Bildbearbeitung benutzt, kann einfach bei “Speichern” den Menüpunkt “Speichern fürs Web” wählen.

Browser-Caching & Gzip nutzen
Inhalte, die einmal abgerufen wurden und sich nicht verändern, können im Cache gespeichert werden. So müssen diese bei wiederkehrenden Besuchern nicht bei jedem Besuch erneut vom Webserver geladen werden, sondern können aus dem Cache geladen werden. Bei WordPress basierten Websites bietet sich dazu das Plugin “Cachify” an.

Mit der Gzip-Komprimierung kann die Dateigröße der Webpages verringert werden – damit geht eine Verkürzung der Ladezeit einher. Ein gängiges WordPress-Plugin ist hier GZip Ninja Speed Compression.

301-Weiterleitungen reduzieren
Bei jeder Weiterleitung muss der Web-Browser auf eine neue URL zugreifen. Das wiederum bedeutet, dass er dort wieder HTTP-Requests rausschickt und auf Antworten warten muss. Wenn viele Weiterleitungen benutzt werden, dann dauert es länger auf die Zielseite zu gelangen, als wenn sie direkt erreichbar ist.

Eigenen Server statt Shared Hosting
Bei einigen Webhostern bekommt man im Standart-Paket oftmals ein Shared Hosting angeboten. Das heißt dass der Server neben der eigenen Website auch noch mehrere andere Websites beherbergt. Wenn die anderen Websites viele Ressourcen des Servers nutzen, dann kann das die Ladezeit Deiner Inhalte negativ beeinflussen – auch wenn die eigene Website umfangreich optimiert ist. Mit einem eigenen Server besteht dieses Problem nicht.

Viele weitere Tipps zur Ladezeit-Optimierung findet ihr bei FRAG SISTRIX.

Google behält sich Recht vor manuell gesetzten Title umzuschreiben

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Ist es euch auch schon einmal passiert, dass Google in den Suchergebnissen zwar eure Website anzeigt, sich allerdings der Titel des Suchergebnisses völlig von dem Titel unterscheidet, den ihr manuell vergeben habt? Dann wird Google den Titel eigenhändig umgeschrieben haben – und zwar “nur zu eurem Besten”. Denn Google versucht die bestmöglichen Suchergebnisse zu jeder Suchanfrage bereitzustellen.

Wie Jennifer Slegg auf TheSEMPost berichtet, wird Google diese Vorgehensweise auch nicht ändern. Dies erklärte Google Webmaster Trends Analyst Gary Illyes während des Q&A bei der Veranstaltung “Google Dance Tokyo”:

We will never quit rewriting titles. We’ve seen so many sites whose title really suck. A lot of sites have no title; a lot of sites have a title saying “Top Page”.

In fact, Google almost always rewrites titles. We couldn’t provide useful results to our users if we quit rewriting titles. Experiments showed us users preferred written titles. So, we’ll continue to write titles.

Zitat aus: Why Google Rewrites Title Tags & What SEOs Can Do von TheSEMPost

Das sollte Website-Betreiber allerdings nicht davon abhalten passende und aussagekräftige Titel zu vergeben. Denn auf diese Weise hat man es selbst in der Hand den Google-Nutzern eine möglichst klare Vorstellung davon zu vermitteln, welche Inhalte sie auf der Website finden werden. Dass Google dann, je nach Suchanfrage, dennoch Anpassungen am Titel vornimmt, davor ist niemand gefeit.

Mehr Leser durch gezielte Nutzung von Influencern

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Für die erfolgreiche Positionierung von Websites bei Google und ein Ranking in den Suchergebnissen mit den gewünschten Suchbegriffen, braucht es erfolgreiche, individuelle und einzigartige Inhalte. Das predigt die weltweit wichtigste Suchmaschine Google schon seit dem ersten Panda-Update des Anti-Spam-Algorithmus. Diese Inhalte lassen sich oftmals durch Blogartikel generieren. So arbeiten auch immer öfter Online-Shops mit direkt an den eigentlichen Shop angeschlossenen Blogs.

Show me your desk

Doch was tun, wenn die Leser ausbleiben?

Wenn es dann im zweiten Schritt um die Generierung von Lesern geht, stoßen manche Blogger und Website-Betreiber an ihre Grenzen. Denn nachdem ein Artikel auf den eigenen Social Media Kanälen verbreitet und eventuell auch in einem Newsletter eingebunden worden ist, bleibt trotzdem der große Schwall an Lesern aus. Das schadet nicht nur dem eigenen Ehrgeiz, sondern bringt auch Googles Maschinenhirn ins Grübeln: Stichwort Empfehlungen durch Links. Denn was wäre der erste logische Gedanke bei einem Blog, der zwar einige Artikel publiziert, allerdings keine nennenswerten Leserzahlen und Empfehlungen verzeichnen kann? Die Inhalte sind entweder nicht einzigartig und schon auf anderen Websites zu finden, nicht interessant oder nicht relevant – haben also kein Potenzial eine Antwort auf eine Suchanfrage zu sein. Alle drei Eigenschaften haben eines gemeinsam: sie führen dazu, dass ein Artikel nicht erfolgreich ist. Doch die Möglichkeit, dass die Inhalte einzigartig, interessant und auch relevant sind, aber schlichtweg nicht gelesen und damit nicht empfohlen werden, weil die Verbreitung und Reichweite schlecht ist, die könnte von Googles Maschinenhirn außer Acht gelassen werden.

Doch zum Glück gibt es noch einen Ausweg aus dieser Misere: Influencer! Influencer, also Menschen, die eine Gefolgschaft bzw. Community haben und deren Meinungen andere teilen, können Abhilfe schaffen. Doch Influencer müssen natürlich erst einmal von Dir gehört haben und Deine Inhalte für hochwertig befinden, um sie letztlich mit ihrer Community zu teilen. Vladislav Melnik, der Gründer des affenblogs hat sich dem Thema gewidmet und zeigt, wie Du dich mit Influcencern verbinden kannst, die noch nie etwas von Dir gehört haben. Alle Tipps findet ihr im Artikel von Vladi – Kommentare bei Influcencer-Blogs, um auf dich aufmerksam zu machen, aktive Social Media Arbeit mit Influencer-Postings und das Anbieten von Gastartikeln auf Influencern-Blogs sind schon einmal drei Tipps um auf Dich aufmerksam zu machen.

Wenn die Influencer dann deine Inhalte mögen, dann empfehlen sie dich weiter. Manchmal auch mit einem klassischen Link. Und ein Link gefällt auch Google. Denn auch noch heute gehören Links zu den drei wichtigsten Google-Rankingfaktoren.

AMP-Framework findet Einzug in die Google-App für iOS

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Im Oktober vergangenen Jahres hat Google zum ersten Mal das Accelerated Mobile Pages-Framework vorgestellt. Mit diesem Framework werden mobile Websites so stark verschlankt, dass einzelne Seiten und Artikel in Sekundenschnelle geladen sind – auch bei mobilen Datenverbindungen weit unterhalb des LTE-Turbos.

AMP-Artikel fanden zuerst den Weg in die mobilen Google-News-Ergebnisse. In dem eigens für AMP adaptierten News-Carousel wurden Artikel von News-Publishern besonders hervorgehoben – allerdings bisher lediglich in der regulären Google-Suche über Smartphone- und Tablet-Browser. Doch nun hat AMP auch Einzug in die Google-App auf iOS-Geräten gefunden:

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