Google zeigt die Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten in den Webmaster Tools

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Seit einigen Tagen haben die Webmaster Tools eine neue Funktion: “Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten”. Damit haben Websitebetreiber die Möglichkeit Darstellungsfehler der mobilen Version ihrer Website zu bereinigen und die Seite benutzerfreundlicher zu gestalten. Denn wie wir Ende Oktober berichteten, zeigt Google in den Suchergebnissen nun die Darstellungskompabilität auf Mobilgeräten an – damit weist die Suchmaschine darauf hin, wenn Websites auf manchen Geräten nicht korrekt dargestellt werden können. Ein Beispiel sind Flash-Seiten und das iPhone. Um eine solche Anzeige bei Euren Websites zu vermeiden, solltet ihr Euch die neue Funktion in den Webmaster Tools einmal genauer anschauen.

Die neue Funktion stellt Chris Roeb auf dem RankingCheck-Blog im Detail vor: Neue Funktion in den Google Webmastertools: Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Internetkapitäne: Wieviele Shops haben bisher auf HTTPS umgestellt?

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Auf dem Blog der Internetkapitäne hat Markus Hövener untersucht, wieviele Shops aus der Bloofusion-Datenbank bisher auf die SSL-Verschlüsselung mittels HTTPS-Protokoll umgestellt haben. Wie wir im August berichteten , wertet Google HTTPS mittlerweise als Rankingsignal.

Laut Hövener lieferten nur 6,5 % der untersuchten Websites ihre Daten per HTTPS-Protokoll aus – ein doch sehr geringer Anteil. Das deckt sich mit unserer Umfrage in der Sidebar. Scheinbar sind viele Websitebetreiber nicht einem “HTTPS-Hype” erlegen. Interessant ist vor allem, dass sich die Umstellung von HTTP auf HTTPS bei den von Bloofusion untersuchten Websites scheinbar nicht signifkant in einer Verbesserung der Sichtbarkeit niedergeschlagen hat – auch das deckt sich mit Erfahrungen aus einem SEO.at-Artikel vom September.

Den vollständigen Artikel von Markus Hövener findet ihr bei den Internetkapitänen: Wie viele Shops haben eigentlich schon auf HTTPS umgestellt? Und hat es was gebracht?

Vorteile von Real Time Advertising gegenüber klassischem Display Advertising

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Thomas Waniek, der Head of SEA bei RankingCheck hat heute im Agentur-eigenen Blog einen Artikel über die Vorteile von Real Time Advertising (RTA) gegenüber der klassischen Variante – dem Display Advertising – verfasst.

RTA funktioniert laut Waniek folgendermaßen:

Besucht ein User eine Webseite, die Werbeflächen über Realtime Advertising zur Verfügung stellt, kommt es zu einer Auktion um die Werbeflächen auf der jeweiligen Webseite. Mehrere Advertiser geben ihr Gebot für die Impression ab und der Höchstbietende gewinnt. Dieser komplexe Prozess dauert nur 100 Millisekunden und das Werbemittel wird dem User quasi zeitgleich mit dem Aufruf der Webseite angezeigt.

Die Echtzeit-Werbung ist einfacher und zielgenauer skalierbar als Display Advertising. Auch kann es flexibel gestoppt und gestartet werden. Alle weiteren Vorteile könnt ihr im vollständigen Artikel auf Ranking-Check.de nachlesen.

Martin Mißfeldt vergleicht Google und Yandex

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Auf seinem tagSeoBlog hat Martin Mißfeldt Überlegungen angestellt, wie Yandex seine Rankings erstellt. Da die russische Suchmaschine nach eigenen Angaben bei kommerziellen Suchanfragen in Moskau und der Moskauer Region auf die Auswertung von Backlinks verzichtet, muss Yandex andere Signale für das Ranking seiner Suchergebnisse benutzen:

Im Grunde bleiben nur noch zwei Bereiche, die Yandex nutzen kann:

  • Das Besucherverhalten im Yandex-Suche (Klickrate, Rücksprungrate)
  • Onpage-Signale (also alles, was sich aus dem Quellcode einer Website bzw. einer kompletten Domain ablesen lässt)

Diesen Artikel lesen

Welche Anforderungen muss ein SEO im Jahr 2015 erfüllen?

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Julian Dziki hat sich mit der näheren Zukunft von SEOs beschäftigt und aufgezeigt, dass es in der Zukunft immer wichtiger wird, dass sie sich auch in den angrenzenden Bereichen auskennen und nicht nur auf ihr Themengebiet fokussieren.

Das nachfolgende Schaubild (aus dem Artikel von Julian auf Seokratie.de), zeigt die neuen Anforderungen an SEOs in den nächsten Jahren sehr anschaulich – da braucht es gar keine vielen Worte:

t-shaped-web-marketer

Jeder Web Marketer sollte sein Know-how wie ein “T” aufbauen: Dabei sind fundierte Kenntnisse in seiner Spezial-Disziplin (in diesem Fall ‘SEO’) sehr wichtig, aber auch Grundkenntnisse in den horizontalen Disziplinen. Quelle: MOZ

Dziki zeigt ganz klar, dass die Entwicklung hin zu einem größeren Ganzen geht und die Zeit von “reinem SEO” vorbei ist:

Wir entwickeln uns weg, von den “Freaks” des Online Marketing, die Onpage und Linkbuilding machen. Wer 2015 noch den Kopf in den Sand steckt und sich um nichts außer Linkbuilding und Onpage kümmert, der wird garantiert kläglich scheitern. Es ging vielleicht noch bis vor kurzem, aber in Zukunft wird es “reines” SEO nicht mehr geben. Wir entwickeln uns hin zu jenen, die alles im Überblick behalten.

Den vollständigen (und tiefergehenden) Artikel findet ihr auf Seokratie.de: Das musst Du als SEO im Jahr 2015 drauf haben

SEO-Diaries: Contentaufbau mithilfe eines Glossars?

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Sabrina Tietmeyer hat sich in ihren SEO Diaries die Frage gestellt, ob Glossare ein neuer SEO-Trend sind. Glossare und Lexika seien ihr in der letzten Zeit vermehrt aufgefallen – ein neuer Trend zur Generierung von Content?

Die Vorteile von einem Glossar liegen auf der Hand. Tietmeyer fasst sie folgendermaßen zusammen:

Glossare sind toll, weil …

  • schneller Contentaufbau
  • viel Content
  • gut für die interne Verlinkung
  • Google Rankings möglich sind

Doch der Aufbau eines Glossars oder eines Lexikons birge auch Gefahren: Wenn die einzelnen Begriffe mit wenigen Sätzen erklärt sind und jeweils eine eigene Unterseite bekommen, lauert die Gefahr von Unterseiten mit wenig Content. Wie wir letzte Woche berichteten, wertet Google Seiten mit wenig Content als 404-Seiten. Abhilfe könnte, laut Tietmeyer, eine einzige Seite mit allen Inhalten des Glossars schaffen – “Aber dadurch verliert man den thematischen Fokus jedes einzelnen Begriffs, was ja auch doof ist”, so Tietmeyer. #

Was meint ihr? Ist die Erstellung eines Glossars eine sinnvolle SEO-Maßnahme?

Den vollständigen Artikel findet ihr auf SEO-Diaries: Sind Glossare der neue SEO-Trend?

301-Weiterleitung von fremder Website mit Penalty gibt diese nicht zwangsläufig weiter

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Im Webmaster Central office-hours hangout vom vergangenen Freitag kam die Frage auf, ob eine Website, die mit einer Penalty belegt wurde, die Penalty per 301-Weiterleitung an eine fremde “gesunde” Website weitergeben kann. Jennifer Slegg von TheSEMPost hat diese Frage aufgegriffen und die Erklärung ausformuliert.

Wir halten uns kurz: Laut John Mueller ist Googles Algorithmus ziemlich gut darin solche Taktiken zu erkennen und nicht zu werten. Somit kann auf diese Weise kein negatives SEO betrieben werden – es sei denn die 301-Weiterleitung geht auf eine Unterseite Eurer Domain oder ist thematisch passend: “they don’t do nearly as good a job as they purport, especially if the 301 is somewhat relevant and sent to an internal section”, twitterte CygnusSEO als Antwort auf Sleggs’ Artikel.

Hier findet ihr die wörtliche Aussage von John Mueller:

SEOCouch macht SEO-Vergleich von Fernbus-Websites

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Danny Behne aus dem SEOCouch-Team hat sich einmal die Websites der vier großen Fernbus-Reiseanbieter angeschaut und verglichen. Analysepunkte waren unter anderem die Sichtbarkeit, die Anzahl der Top 10-Keywords, Title- und Meta-Description, Bilder oder auch die Optimierung für mobile Endgeräte.

Der Sichtbarkeitsverlauf zweier Anbieter verläuft positiv: von berlinlinienbus.de und flixbus.de. Die beiden Konkurrenten meinfernbus.de und adac-postbus.de stagnieren. Interessant zu beobachten ist, dass “Reisebus-Urgestein” berlinlinienbus.de von flixbus.de in der Sichtbarkeit überholt wurde. Er hat den “Riesen” berlinlinienbus.de sozusagen verdrängt. Flixbus.de kann auch mit vielen Keywords in den Top 10 punkten – die Konkurrenz dagegen nicht.

Wie die Fernbus-Websites in den weiteren Punkten performen und welche Fehler auftreten, könnt ihr im vollständigen Artikel dazu lesen: Fernbus-Webseiten im SEO-Vergleich