Verwirrende Preisangaben: Google entfernt Preis-Rich Snippets bei Reise-Suchanfragen

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Sucht ihr manchmal über die Google Suche nach Flügen? Sind Euch bei der Flugsuche dann schon einmal die Preis-Rich-Snippets aufgefallen? So zeigt der Anbieter „Swoodoo“ bei der Suchanfrage „Flug nach Berlin“ einen Preisrahmen an, für die man als Kunde ein Flugticket nach Berlin kaufen kann:

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Allerdings ist dieser Preisrahmen sehr ungenau, da es unzählige Möglichkeiten gibt (verschiedene Fluggesellschaften, diverse Abflughäfen & Abflugzeiten) mit dem Flugzeug nach Berlin zu reisen. Ein Flug von Lissabon nach Berlin wird wohl kaum maximal 171 Euro kosten. In den Suchergebnissen scheint es allerdings, dass alle Flugtickets nach Berlin maximal 171 Euro kosten werden.

Und hier liegt der Knackpunkt, welchen auch Google erkannt hat: Für Flug- oder Reisesuchanfragen sind die Preis-Rich-Snippets schlichtweg ungeeignet. Es gibt diverse Faktoren, die den Preis für ein Flugticket beeinflussen, daher ist der Preisrahmen wahrscheinlich immer ungenau. Daher hat Google nun entschieden diese „pricing rich snippets“ für Reise-Suchanfragen zu entfernen. Bei Produkt-Suchanfragen allerdings macht das Preis-Rich-Snippet schon Sinn. So kann eine Waschmaschine etwa in drei Varianten angeboten werden und somit auch mit drei unterschiedlichen Preisen ausgezeichnet sein. Durch Angabe von Preisrahmen bei mehreren Online-Shops können Google-Nutzer auf einen Blick einen Preisvergleich starten – ganz ohne die Suchergebnisse zu verlassen und sich für einen Shop entscheiden zu müssen.

Selbstfahrendes Google-Auto: Fiat Chrysler wird offizieller Kooperationspartner

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Wie mehrere Medien berichten, wird Google bei der Entwicklung seiner selbstfahrenden Autos mit dem Autobauer Fiat Chrysler Automobiles N.V. zusammenarbeiten. Google hatte zu Beginn seiner Aktivitäten auf speziell für seinen Zweck umgerüstete Autos von Toyota und Honda gesetzt und später auch einen eigenen, freundlich rundlichen Prototyp entwickelt. Zum autarken Autobauer wollte Google allerdings nicht aufsteigen.

Nun hat sich in Fiat Chrysler ein geeigneter Kandidat gefunden, der, laut DW.com, noch nicht so weit mit der Entwicklung eigener autonomer Fahrzeuge sei und deshalb ein idealer Partner sein könnte. Denn die Autohersteller, die schon an eigenen Entwicklungen in Bezug auf autonomes Fahren auf den Markt gebracht haben, fürchten sich, dass sie bei einer Partnerschaft ihre Entwicklung an Google verlieren und damit ins Hintertreffen geraten könnten. Bei dieser Partnerschaft zwischen Google und Fiat Chrysler soll die Google-Technik vorerst in 100 Hybrid-Versionen des Chrysler Minivans Pacifica eingebaut werden.

In diesem Video zeigt Google erste alltägliche Situationen, die die bisherigen Fahrzeuge schon meistern können:

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der offiziellen Google-Website zum Selfdriving Car-Project.

Google überarbeitet Mobile-Friendly-Testtool

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Google hat nun scheinbar die URL der in Search Console umgenannten Webmaster Tools angepasst. Dafür hat sich der Suchmaschinengigant allerdings fast ein Jahr lang Zeit gelassen. Denn die offizielle Ankündigung, dass die Google Webmaster Tools in Google Search Console umbenannt werden, ging am 20. Mai an die Öffentlichkeit. Doch wie SEO Dan Shure herausfand, hat Google nun auch die URL von //webmaster-tools.com/ in //search.google.com/search-console/ geändert:

Auf dem Screenshot kann man allerdings noch eine weitere Neuerung erhaschen. Das „Mobile-Friendly-Testtool“ wird scheinbar überarbeitet. Wenn wir in Deutschland die URL https://search.google.com/search-console/mobile-friendly aufrufen, erscheint jedoch nur ein Hinweis, dass das neue Testtool noch nicht fertig ist. Dan Shure konnte allerdings schon darauf zugreifen und teilte seinen Einblick mit Barry Schwartz von Search Engine Roundtable:

Google arbeitet an Reiseplaner-App

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Fand die Urlaubsplanung in den 90er Jahren noch weitesgehend über das örtliche Reisebüro oder Kataloge mit diversen Pauschalreiseangeboten statt, so hat sie sich mit Beginn des Millenniums und des Internet-Zeitalters gewandelt. Heute beginnt die Reiseplanung oftmals im Internet und bei diversen Reisesuchmaschinen. Auch wenn die Reise dann online gebucht wurde, ist es oft noch Gang und Gebe, dass Reisende dann mit ihrem gedruckten Reiseführer in ihrem Urlaubsziel stehen und Sehenswürdigkeit heraussuchen.

Doch bald könnte dies auch der Vergangenheit angehören. Wie Android-Digital berichtet, arbeitet Google an einer Reiseplaner-App, die sich noch im Entwicklermodus befindet. Diese App sucht im GMail-Posteingang nach Buchungsbestätigungen und Flugbuchungen. Auf Basis dieser Daten stellt sie im Hintergrund Daten für die jeweilige Reise zusammen. Android-Digital hat dies anhand einer Reiseplanung nach Den Haag vorgestellt. Google sucht auf Basis des Ortes Sehenswürdigkeiten heraus, die gut bewertet sind und stellt sie unter „Things to do“ vor:

Falls ihr Interesse an der App habt, könnt ihr die APK-Datei bei Android-Digital herunterladen. Wir sind gespannt, was die App kann, wenn sie ihren offiziellen Weg in den Play-Store findet.

Google Posts: Instant-Articles Klon ermöglicht direktes Publishing in den Google Suchergebnissen

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Öffnet Google die Suchergebnisse für Publisher und bietet ihnen die Möglichkeit Artikel dort direkt zu veröffentlichen, wie Facebook es mit Instant Articles und Facebook Notizen vorgemacht hat?

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© Google

Das Wall Street Journal hat in einem Test herausgefunden, dass bei manchen Suchanfragen ein Suchergebnis-Karussell angezeigt wird, welches so bisher noch nicht in den Suchergebnissen aufgetaucht ist – es hat allerdings Ähnlichkeit mit dem AMP-News-Carousel. Dieses Karussell beinhaltet allerdings ausschließlich Artikel von einem Publisher. Mit der Suchanfrage „Jimmy Kimmel“ bei www.google.com/ncr/ im Inkognito-Browser konnten wir dieses Karussell schon ausfindig machen:

jimmy_kimmel_live_google_posts

Sobald man auf einen Artikel klickt, wird er direkt in der Google-Suche geöffnet und sieht folgendermaßen aus:

jimmy_kimmel_live_full_post

Dieses neue Google Feature hat laut einer Google Pressesprecherin noch keinen offiziellen Namen. Wir finden „Google Posts“ passt jedoch schon ganz gut. Auf der dazugehörigen Google Hilfeseite erklärt das Unternehmen, dass dieses neue Format auch noch mit mehr Text versehen werden kann. Jimmy Kimmel hat in unserer Vorschau nur eine Headline befüllt. Das Design des Editors ähnelt jenem Editor, der bei der Notizen-Funktion von Facebook erscheint.

Welchen Vorteil hat Google Posts für Publisher? Nun ein Vorteil liegt auf der Hand: Inhalte und auch ganze Artikel können von Google-Nutzern schon direkt in den Suchergebnissen gelesen werden und sind damit unabhängig von der Publisher-Website. Ist diese einmal down, so sind die Artikel weiterhin verfügbar – Gesetz dem Fall, dass Googles Server nicht auch Probleme haben. Dies birgt aber auch einen großen Nachteil: Wenn die Informationen schon in den Google-Suchergebnissen bereitstehen, wer besucht dann noch die Publisher-Website? Was denkt ihr?

Google-Test: AdWords-Titel mit bis zu 80 Zeichen

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Scheinbar testet Google in den UK-Suchergebnissen erweiterte Titel und Meta-Descriptions. Dies teilte zumindest Himanshu Sharma, ein Web Analyst und Gründer der Agentur OptimizeSmart.com, per Twitter mit:

Mit diesen expanded Headlines haben Advertiser die Möglichkeit mehr Informationen in ihrem Titel bereitzustellen und damit gegebenenfalls die Aufmerksamkeit ihrer Anzeige gegenüber den Wettbewerber-Anzeigen zu steigern. Laut Jennifer Slegg von TheSEMPost soll die Zeichenanzahl der verlängerten Titel bis zu 80 Zeichen betragen – zurzeit sind es lediglich 55 Zeichen ohne Leerzeichen.

Gewinne 1 Ticket für den Linkaufbau-Workshop mit Saša Ebach

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Links sind laut Google einer der drei wichtigsten Rankingfaktoren. Sie stellen im eigentlichen Sinne Empfehlungen von Dritten dar – sind also essentiell für das Erkennen von hochwertigen und weniger hochwertigen Inhalten, auch für Suchmaschinen. Doch in der Vergangenheit wurde durch Linktausch oder Linkkauf Schindluder mit diesen so wichtigen Empfehlungen getrieben, sodass echte von unechten Empfehlungen nicht mehr eindeutig zu unterscheiden waren.

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Doch echte Links einzusammeln, kann man lernen. Linkaufbau-Experte Saša Ebach gibt in seinem „Linkaufbau-Workshop“ exklusive Tipps, wie hochwertiger Content so promotet werden kann, dass echte Empfehlungen und gute Links dabei herausspringen.

Es kommt heutzutage nicht mehr so stark auf die schiere Anzahl der Links an, sondern darauf, wo sie herkommen, wer sie setzt und in welcher kontextuellen Umgebung sie stehen. Worauf es beim Linkaufbau wirklich ankommt, wie er funktioniert, was die besten Links und Strategien sind, das erarbeiten wir gemeinsam im Linkaufbau-Workshop.

Im Linkaufbau-Workshop mit Saša Ebach lernst Du, wie Du…

  • Themen findest, die sich besonders gut für den Linkaufbau eignen,
  • Inhalte konzipierst, die Linkgeber ansprechen und begeistern,
  • Spaß beim Outreach hast und dabei auch noch hohe Konversionsraten erzielst,
  • Tools einsetzt, um wichtige Arbeitsprozesse zu beschleunigen,
  • die besten Strategien richtig einsetzt, um die maximale Anzahl an Links zu erhalten und
  • Links aufbaust, die sowohl Traffic, Reichweite und bessere Rankings liefern.

moderne-linkaufbau-strategien

Bei SEO.at hast Du nun die Möglichkeit ein Ticket im Wert von 299,- Euro für den Workshop mit Saša Ebach zu gewinnen. Dieser Workshop findet am 12.05.2016 im Seminarraum der SISTRIX GmbH in Bonn statt. Alle weiteren Informationen zu den Inhalten und den Timetable findet ihr unter linkaufbau-workshop.de.

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr nur die Anweisungen im Rafflecopter, den ihr am Ende dieses Artikels findet, befolgen. Die Aufgaben werden die folgenden sein:

1. Folge SEO.at auf Facebook.
2. Folge Saša Ebach auf Twitter, um keine News über Linkaufbau mehr zu verpassen.
3. Beantworte die Frage: Für welchen Suchbegriff rankt Sašas Gastbeitrag auf akademie.de seit 2008 auf Platz 1? (Tipp: Scrollt auf linkaufbau-workshop.de zur Sektion „Wer leitet den Linkaufbau-Workshop?“)

rankingverlauf-linkaufbau-akademie.de

Mit jeder erfüllten “Aufgabe” im Rafflecopter schmeißt ihr ein Los von euch in den Topf. Je mehr Aufgaben ihr erfüllt, desto größer ist die Chance zu gewinnen. Befolgt am Besten jeden Schritt, um so eure Chance auf den Gewinn zu erhöhen. Ausgelost wird per Zufall durch den Rafflecopter. Bitte meldet euch mit eurer E-Mail-Adresse an, damit ich euch kontaktieren kann, falls ihr gewinnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter von SISTRIX können leider nicht teilnehmen.

a Rafflecopter giveaway

Hohes Leser-Engagement durch Kommentare kann Ranking-Boost geben

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In einer Twitter-Conversation zwischen Jennifer Slegg, der Bloggerin hinter TheSEMPost und Gary Illyes, Webmaster Trends Analyst bei Google, erklärte Illyes, dass Blogs mit einer florierenden, aktiven Community und daraus folgenden Kommentaren auf Blogpost, einen Ranking-Boost bekommen können:

Das heißt natürlich nicht, dass Blogartikel mit besonders vielen Kommentaren automatisch besser ranken, sondern vielmehr, dass eine florierende Community auf die Gesamt-Qualtität eines Blogartikels und in der Folge auch auf die Gesamtqualität eines Webblogs/einer Nachrichten-Website etc. einzahlt:

 

In-Depth-Articles wandern zurück in die US-Suchergebnisse

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Vor knapp 2 Wochen haben wir darüber berichtet, dass Google scheinbar die Sektion „In-Depth-Articles“, zu deutsch „Ausführliche Artikel“ aus den Suchergebnissen entfernt hat. Diese ausführlichen Artikel werden mithilfe von Algorithmen ausgewählt und sollen aus qualitativ hochwertigen Artikeln bestehen, die dem Suchenden weitere Hintergründe zu seiner Suchanfrage liefern sollen. Im Artikel vom 11. April habe ich schon vermutet, dass die Entfernung der In-Depth-Articles nur temporär sein könnte – dies scheint sich nun zu bewahrheiten. Der Mozcast zeigt einen Zuwachs von ausführlichen Artikeln in den untersuchten SERPs:

Mozcast_Graph_in_depth_articles

© Mozcast

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© Mozcast

Die Entwicklung könnt ihr im Mozcast nachverfolgen.

Google Chrome mit 1 Milliarde aktiver Nutzer im Monat auf Smartphones

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Wie Avinash Kaushik, Digital Marketing Evangelist für Google und Autor von Web Analytics 2.0, per Twitter mitteilte, hat Google Chrome einen bedeutenden Meilenstein erreicht: 1 Milliarde aktive Nutzer über Mobilgeräte im Monat:

Eine beeindruckende Zahl. Auch wenn Googles Android-Betriebssystem weltweit einen Marktanteil von fast 70% verzeichnen kann und damit auch ein Großteil der Android-Nutzer den vorinstallierten Mobil-Browser (Chrome) verwenden werden. Dennoch zeigt diese Entwicklung, dass Mobilgeräte immer stärker für das Internet genutzt werden – eine mobilfreundliche Website sollte daher Pflicht und nicht mehr Kür sein.