Self-signed SSL-Zertifikate geben keinen HTTPS-Ranking-Boost

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Im August 2014 gab Google im Webmaster Centra Blog bekannt, dass HTTPS zu einem offiziellen Rankingsignal wird. Die Suchmaschine setzte sich damit für ein vertrauenswürdigeres und sicheres World Wide Web ein. Nach kurzer Zeit wurden erste Stimmen laut, dass die Umstellung von HTTP auf HTTPS, die ja auch mit einem Zertifikatskauf und damit Kosten verbunden ist, keinerlei Rankingsteigerungen bewirken würde. John Mueller bestätigte dies, wies aber darauf hin, dass sich dies in Zukunft ändern würde.

Sein Kollege Gary Illyes dagegen verteidigte HTTPS von Beginn an. Für ihn gab es nie die Frage, ob man auf HTTPS umstellen solle oder nicht:

Laut Illyes solle HTTPS bisher vor allem seinen Rankingboost in konkurrenzstarken Nischen aussspielen.

Jedoch konnten John Mueller und Gary Illyes nicht jeden Webmaster überzeugen. Um auch die letzten Zweifler zu überzeugen und zum Wechsel auf HTTPS zu bewegen, postete Zineb Ait Bahajji, ihres Zeichens auch Webmaster Trends Analyst und Kollegin von Mueller und Illyes, dass Google ab sofort HTTPS per default indexiert. Somit wird bei Vorkommen von HTTP- und HTTPS-Version einer Domain automatisch die HTTPS-Variante indexiert.

Allerdings sollten Webmaster eines beachten: Self-signed SSL-Zertifikate geben keinen Ranking-Boost:

Unabhängige Autoritäten, die das Zertifikat signieren sind unter anderem Comodo und Symantec. Zertifikate, die von diesen Autoritäten signiert sind, findet ihr beispielsweise hier.


Kommentare

  1. Wie sieht es mit https://letsencrypt.org/ aus? Da der Chrome-Browser als Sponsor auf der Seite vermerkt ist, vermute ich, dass der Service wohl auch von Google selbst unterstützt wird! Wie seht ihr das?

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