SEO-Basics: Ladezeit der eigenen Website optimieren

4 Kommentare

seoBasics

Die Ladezeit einer Website ist vor allem im mobilen Bereich ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Nutzerzufriedenheit. Denn wir kennen es alle: Websites, die wir mit dem Smartphone oder Tablet aufrufen und die sehr lange brauchen, bis sie vollständig aufgebaut sind, können sehr frustrierend sein. Laut einem aktuellen Tweet von Jennifer Slegg von TheSEMPost und der Antwort von Googles Gary Illyes könnte man mutmaßen, dass der Pagespeed ein noch stärkerer Faktor für die Mobilfreundlichkeit von Websites werden könnte:

Doch zum Glück gibt es einige Maßnahmen, die ergriffen werden können, um die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen. Ein paar davon findet ihr nachfolgend:

HTTP-Requests beim Laden einer Seite verringern
Das Laden vieler externer Skripte, Bilder und Stylesheets erhöht die Ladezeit enorm. Die Zeit, die ein Webserver für die Beantwortung eines HTTP-Requests benötigt hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem von der Performance des Webservers, der die Anfragen beantworten muss. Wenn allerdings der eigene Server eine sehr hohe Performance hat, der Server auf dem die externen Skripte liegen allerdings nicht, so verschlechtert es die Gesamt-Ladezeit der Website. Anhand eines Wasserfall-Diagramms kann man erkennen, wo die Ladezeit-Hemmer liegen. Dieses findet sich unter anderem im SISTRIX Optimizer oder unter Webpagetest.org.

Bilder optimieren
Große Bilder benötigen auch lange zum vollständigen Laden. Wenn die Bilder allerdings in ihrer Bildgröße verkleinert sind ohne an Qualität zu verlieren, dann verkürzt das auch die Ladezeit der gesamten Webpage. Wer Photoshop zur Bildbearbeitung benutzt, kann einfach bei “Speichern” den Menüpunkt “Speichern fürs Web” wählen.

Browser-Caching & Gzip nutzen
Inhalte, die einmal abgerufen wurden und sich nicht verändern, können im Cache gespeichert werden. So müssen diese bei wiederkehrenden Besuchern nicht bei jedem Besuch erneut vom Webserver geladen werden, sondern können aus dem Cache geladen werden. Bei WordPress basierten Websites bietet sich dazu das Plugin “Cachify” an.

Mit der Gzip-Komprimierung kann die Dateigröße der Webpages verringert werden – damit geht eine Verkürzung der Ladezeit einher. Ein gängiges WordPress-Plugin ist hier GZip Ninja Speed Compression.

301-Weiterleitungen reduzieren
Bei jeder Weiterleitung muss der Web-Browser auf eine neue URL zugreifen. Das wiederum bedeutet, dass er dort wieder HTTP-Requests rausschickt und auf Antworten warten muss. Wenn viele Weiterleitungen benutzt werden, dann dauert es länger auf die Zielseite zu gelangen, als wenn sie direkt erreichbar ist.

Eigenen Server statt Shared Hosting
Bei einigen Webhostern bekommt man im Standart-Paket oftmals ein Shared Hosting angeboten. Das heißt dass der Server neben der eigenen Website auch noch mehrere andere Websites beherbergt. Wenn die anderen Websites viele Ressourcen des Servers nutzen, dann kann das die Ladezeit Deiner Inhalte negativ beeinflussen – auch wenn die eigene Website umfangreich optimiert ist. Mit einem eigenen Server besteht dieses Problem nicht.

Viele weitere Tipps zur Ladezeit-Optimierung findet ihr bei FRAG SISTRIX.


Kommentare

  1. Schöne Übersicht Julian!

    In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auf unser spezielles WordPress Hosting aus Deutschland aufmerksam machen zumal im Artikel auch über Caching und vor allem einen eigenen (v)Server gesprochen wurde! Standardmäßig arbeiten wir mit NGINX Caching anstelle von Apache, wir haben pro Webseite einen eigenen vServer und eine komplett auf WordPress optimierte Infrastruktur. Eine eigene IP4 und noch viele weitere Features speziell für B2B und Internet Professionals gerne unter Informationen https://raidboxes.de.

    Viele Grüße,
    Torben & Team

  2. Man sollte hier noch SSL erwähnen, weil dadurch das http/2 Protokoll verfügbar wird, was eine hohe Geschwindigkeitszunahme mit sich bringt.

Trackbacks/ Pingbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *