Studie: AdWords-Anpassung verdrängt Advertiser und erhöht Klickrate sowie CPC

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Seit dem 19. Februar fehlen die Google-Ads auf der rechten Seite der Suchergebnisse. Diese werden nun je nach Suchanfrage oberhalb und unterhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt. Schon vor einer Woche haben wir über eine Studie der Performance Marketing Agentur adagents, die in Zusammenarbeit mit der Performance Marketing Plattform intelliAd entstanden ist, berichtet. Diese hat gezeigt, dass die Klickraten durch die Veränderung der Ad-Position angestiegen sind – und zwar um 21%.

Eine weitere Studie von Adgooroo zeigt, das, zumindest in den US-Suchergebnissen, eine Reihe von Auswirkungen erkennbar sind. So wird bei den in den USA meistgesuchten Reise-Suchbegriffen ersichtlich, dass die Anzahl der Advertiser, die in den AdWords angezeigt werden oder Werbung schalten, gesunken ist. Dies könnte natürlich eine Folge des im gleichen Kontext gestiegenen durchschnittlichen Cost-per-Click (CPC) sein. Das der CPC steigt, war abzusehen, da Google das Angebot, also die verfügbaren Werbeplätze, verkleinert, die Nachfrage an Advertisern allerdings gleich bleibt oder sogar zunimmt. So könnten manche Advertiser aufgrund des gestiegenen durchschnittlen CPC davon Abstand genommen haben, AdWords zu schalten.

Die Click-Through-Rate allerdings ist nur von 3,13% auf 3,46% gestiegen – ein Anstieg von rund 10%. In der Studie von den adagents und intelliAd wurde ein Anstieg von 21% gemessen, hier scheint es also eine generelle positive Tendenz zu geben, allerdings hängt die Ausprägung wahrscheinlich auch stark von den Suchbegriffen ab.


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