Google Patents mit deutschen Patenten

Google Patents zeigt ab sofort auch Inhalte des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) an. Suchen können nach Zeit, Status, Relevanz und Patentart (Gebrauchsmuster, Design etc.) sortiert werden. Ergebnisse werden in der jeweiligen Originalsprache sowie mit Hilfe von Google Translate auch auf Englisch angezeigt.

When there are multiple submission languages, you can move between them with a single click on the tabs at the top of the page.

Neben Patenten aus Deutschland sind der Ankündigung bei Inside Search zufolge nun auch China, Kanada sowie die World Intellectual Property Organization (WIPO) mit an Bord.

Inside Search: Broadening Google Patents
Seonauten: Google Patents Datenbank nun auch mit deutschen Patenten

Google-Patent zur Lesegeschwindigkeit

Gretus berichtet bei SEO-united.de von einem neuen Google-Patent, welches dem Unternehmen am 18. September 2012 zugesprochen wurde.

In dem Patent wird beschreiben, wie Google die Lesegeschwindigkeit von Web-Inhalten messbar machen möchte — unter Berücksichtigung der Tatsache, dass je nach Sprache eine unterschiedlche Anzahl Wörter gebraucht wird, um Inhalte zu erläutern.

Die in räumlichen Abständen in die Dokumente eingepflegten Marker sollen Aufschluss darüber geben, wie lange der durchschnittliche Internetnutzer braucht um diesen Text in Teilen oder komplett zu Ende zu lesen.

SEO-united.de: Lesegeschwindigkeit als Rankingfaktor?
SEO by the Sea: Is Google Measuring Our Reading Speed of Web Documents?

Google-Patent: Video-Objekterkennung

Wie futurezone.at berichtet, hat Google vor wenigen Tagen ein Patent zur automatischen Erkennung von Objekten in Videos zugesprochen bekommen. Hierbei sollen Eigenschaften wie Farbe, Bewegung, Umriss, Oberflächenbeschafffenheit etc. mit einer Google-Datenbank ohne menschliches Zutun verglichen werden. Im Idealfall müssen YouTube-Nutzer in Zukunft keine eigenen Tags mehr vergeben.

Ziel dürfte es sein, Objekte wie ein Auto, ein bestimmtes Tier oder ein anderes generisches Detail herausfiltern zu können.

futurezone.at: Google patentiert Objekterkennung in Videos

[via seounited]

Google-Patent zur Linkgewichtung

Google hat vor wenigen Tagen ein bereits 2005 eingereichtes Patent zugesprochen bekommen, bei dem es um individuelle Linkgewichtung geht — statt eines follow- oder nofollow-Links beschreibt das Patent, wie User ein Attribut wie “linkweight” nutzen können, um die Gewichtung eines Links spezifisch(er) angeben können.

Bill Slawiski fasst das Patent mit dem Titel “Embedded communication of link information” bei SEO by the Sea zusammen:

The focus of the patent is on adding a way of passing along “opinion” with a link, such as enabling webmasters to decide a percentage of the PageRank that might normally pass through a link, with an attribute that might look something like: “linkweight=0.5″.

SEO by the Sea: Google Patent Granted on PageRank Sculpting and Opinion Passing Links

Google-Patent zu mehr Website-Aktivität

Bill Slawiski stellt im Blog von SEO by the Sea ein neues Patent vor, das Google erst vor wenigen Tagen zugesprochen wurde. Inhaltlich geht es dabei um ein Tool, welches die Kommunikation von Usern auf Webseiten verbessern soll:

Within your toolbar browser would be an instant messenging client attached to a “discuss this page” button. [...] If you click upon that button, you see a menu that enables you to either talk to people who are already contacts or visitors to the page.

Bill sieht viele Einsatz-Möglichkeiten für das im Patent vorgestellte Tool; z.B. für eine Implementierung in Google+.

SEO by the Sea: Will Google Make Browsing A Web Page a Social Activity Too?

Google-Patent: Adressen zu Maps-Links konvertieren

Bill Slawski stellt bei SEO by the Sea ein jetzt bewilligtes Patent von Google vor, bei dem es um das automatische Erkennen von (postalischen) Adressen, Telefonnummern etc. auf Webseiten geht, die dann zu Links in Google Maps konvertiert werden:

If Google decides to move ahead with these kinds of links, it might not hurt site owners to spend some time with Google Maps, verifying their businesses if they haven’t already, and doing things like including a good description of their business, categories, and adding images and/or videos.

Laut Patent-Beschreibung soll das Erkennen von Adressen nicht nur mit Text, sondern auch mit Text in Bildern funktionieren. Gefundene Informationen sollen dann mit vorhandenen Datenbanken abgeglichen werden, bevor die Links in Google Maps auftauchen.

SEO by the Sea: How Google Might Automatically Insert Links to Google Maps in Web Pages

Mehrere Nutzer, eine IP: Wie Google Personen-Anzahlen schätzt

Bill Slawski stellt bei SEO by the Sea ein Patent von Google vor, bei der es um die Bestimmung von mehreren Nutzern hinter einer IP-Adresse geht. Bill mutmaßt auch gleich, welchen Nutzen sich Google von diesen Informationen verspricht und in welchen Bereichen das Patent eingesetzt werden könnte:

  • Trying to determine if click fraud is happening,
  • Determining whether searches, and clicks, and other interactions with search results and advertisements might be automated
  • Deciding whether searches, and clicks, and other interactions with search results and advertisments might be manual but evidence an intent to manipulate user-behavior data
  • Providing data to users of public tools from Google such as Google Analytics, Google Website Optimizer, Google’s Conversion Tracker
  • Analyzing trends in searches, for use with tools like Google Insights for Search, Google Trends, Google Trends for Websites, and Google Hot Trends
  • Analyzing trends for internal Google processes that might determine how popular (or bursty) some topics and some web sites might be, including news and blog results
  • Determining how popular a web site or advertisment might be
  • Determining how “Sticky” a site is
  • Collecting user-data to determine which sitelinks to show for a site
  • Running many other processes that rely upon distinquishing between individuals to track and measure user-behavior data

Zur Unterscheidung von Personen, die sich eine IP-Adresse teilen, könnten neben Cookies auch Browser- und OS-Eigenschaften genutzt werden.

SEO by the Sea: How and Why Google Might Estimate the Number of Users Behind an IP Address