Google startet AdWords Professionals Search

Google hat die AdWords Professionals-Suche als Beta-Version freigegeben:

Find a Google certified professional or company to help you manage your AdWords campaign. Fill in your budget below to see a selection of professionals who are happy to support campaigns around your budget size.

Unter dem Punkt „Art der AdWords-Hilfe“ können Suchende aus vier Optionen wählen: Kontoverwaltung, -einrichtung, -optimierung und AdWords-Schulung. — Danach stehen weitere Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

adwords-professionals-search-deutsch

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Suche nach AdWords Professionals allerdings nur in den USA möglich. Auch eine offizielle Ankündigung von Google ist noch nicht erschienen. Das Such-Interface selbst ist aber schon auf Deutsch einsehbar, wenn man „?hl=de“ an die URL hängt.

Google AdWords Professionals Search

AdWords Product Extensions in USA verfügbar

Nicht zu verwechseln mit den ebenfalls neuen Product Listing Ads, hat Google für US-Werbetreibende AdWords Product Extensions vorgestellt:

Product extensions allow you to use your existing Google Merchant Center account to highlight your products directly in your search ads. When your AdWords text ad appears, and your Google Merchant Center account contains products that are relevant to the searcher’s query, product extensions show the images, titles, and prices of your products in a plusbox under your ad.

Ein Beispiel für Product Extensions aus dem Inside AdWords Blog:

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Anders als bei Product Listing Ads werden Product Extensions nach Klicks bezahlt:

You’re charged the same cost-per-click (CPC) whether a user clicks on your main text ad or any of the offers within the product extensions plusbox; however, you won’t be charged if a user simply expands the plusbox without clicking through to your site.

AdWords-Anzeigen mit neuen Parametern

Bei den Internetkapitänen werden neue (Produkt)-Paramter für AdWords-Anzeigen vorgestellt:

Mithilfe dieses Dienstes lassen sich zu jedem Suchbegriff ein oder zwei numerische Parameter hinterlegen. Diese Parameter lassen sich dann dynamisch in Anzeigen einfügen, vergleichbar mit der altbekannten Keyword-Insertion.

Ein Beispiel für „Ad Parameters“:

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Das Ergebnis:

adwords-ad-parameters-result

Die Sache hat momentan noch einen relativ großen Haken:

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Parameter vorher gesetzt wurden, was derzeit nur per API möglich ist. Über die AdWords-Oberfläche oder den AdWords-Editor können noch keine Parameter gesetzt werden.

Mehr zum Thema bei den Internetkapitänen: AdWords Ad Parameters

Den eigenen Firmennamen bei Google AdWords buchen?

Olaf Kopp von online-marketing-deutschland.de stellt in seinem Blog die Frage, warum viele AdWords-Agenturen dazu raten, den eigenen Firmennamen als Keyword bei Google AdWords zu buchen:

Ich bleibe der Meinung, dass es nur in Sonderfällen Sinn macht auf den eigenen Firmennamen als Keyword zu bieten. Z.B. dann wenn bei der Suche nach dem Firmen oder Brandname bei z.B. Google die Firma nicht unter den den Top Ranking in den organischen SERPs erscheint, weil die Website eventuell sehr neu ist oder man in Sachen SEO einfach geschlafen hat.

Ein interessanter Gedankengang zum Thema:

Meine Vermutung ist ja immer noch, dass Agenturen gerne auch auf den Firmennamen buchen, da dabei die entscheidenden Kennziffern Conversions, Conversionrate, Conversionkosten und CTR i.d.R. überdurchschnittlich gute Werte aufweisen und dass somit die Gesamtkonto Statistik bzw. Performance die Arbeit der Agentur auf den ersten Blick in einem sehr guten Licht dastehen lässt.

Artikel lesen: Google Adwords: Den eigenen Brand-/Firmen-Namen als Keyword buchen?

Neue Version des AdWords-Editors veröffentlicht

Googles AdWords-Editor, mit dem sich Anzeigen, Keywords und Kampagnen online wie offline bearbeiten lassen, ist als neue Version 7.6.1 erschienen.

Die Änderungen kurz zusammengefasst:

This new version includes support for ad scheduling, advanced location targeting, YouTube Promoted Video ads, and other features.

Die komplette Changelog gibt’s in der AdWords-Editor-Hilfe zu lesen.

Google testet Product Listing Ads

Wie Inside AdWords berichtet, testet Google zurzeit mit amerikanischen Google-Nutzern neue Product Listing Ads. Diese können über das Google Merchant Center erstellt werden und zeigen neben dem Produktnamen auch Preise und Firmennamen der Verkäufer:

Product Listing Ads1

Anders als bei normalen AdWords-Anzeigen werden Product Listing Ads nicht bei Impressionen und Klicks, sondern nach Cost-Per-Action (CPA) bezahlt.

Außerdem müssen Händler keine speziellen Anzeigen mit Keywords erstellen, wenn sie das Google Merchant Center nutzen, um Produktinformationen an Google zu übermitteln — stattdessen entscheidet Google automatisch, wann ein Produkt in den Product Listing Ads auftaucht.

Wie üblich gilt zum Start folgende Einschränkung:

At this time, Product Listing Ads is still a beta feature and is only available to a limited number of retail advertisers. Over time, we’ll increase the number of users who see Product Listing Ads as well as the number of advertisers able to participate.

AdWords-Anzeigen jetzt mit Sitelinks

Wie Inside AdWords berichtet, hat Google nach den erfolgreichen Tests im August nun damit begonnen, ausgewählten Werbetreibenden die Erstellung von AdWords-Anzeigen mit Sitelinks zu ermöglichen:

adwords-sitelinks

Genau wie bei den SERP-Sitelinks führen AdWords-Sitelinks auf Unterseiten — mit dem Unterschied, dass AdWords-Kunden bei der Anzeigenerstellung genau festlegen können, wohin Besucher geleitet werden, wenn sie einen Sitelink anklicken.

Google begründet den Schritt so:

Rather than sending all users to the same landing page, Ad Sitelinks will display up to 4 additional Destination URLs on your search-based text ad for users to choose from. By providing users with more options, you can create richer, more relevant ads that improve the value of your brand terms and other targeted keywords.

Ab wann Sitelinks allen AdWords-Kunden zur Verfügung stehen wird, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Zunächst gilt folgende, für Google typische Einschränkung:

Currently, the option to set up Ad Sitelinks will only appear for advertisers whose ads meet a certain high quality threshold.

Apple bucht AdWords-Anzeigen gegen Microsoft

Über Google AdWords hat Apple dem neuen Windows 7-Betriebssystem von Microsoft den Kampf angesagt. Zwar nur für kurze Zeit, aber immerhin so lange, dass thenextweb.com einen Screenshot machen konnte.

Wer „download windows 7“ oder ähnliche Suchbegriffe bei Google eingab, bekam von Apple den freundlichen Hinweis „There’s never been a better time to switch to a Mac. Find out why“

adwords-apple-google

Mittlerweile ist die AdWords-Anzeige aber wieder verschwunden. Was sagen die AGB von Google zu diesem Thema?

Google ist als Anbieter für Anzeigenflächen nicht in der Position, Markenkontroversen zwischen AdWords-Kunden und Markeninhabern zu schlichten. Unsere Geschäftsbedingungen legen fest, dass allein unsere AdWords-Kunden für den jeweils ausgewählten Anzeigeninhalt und die Keywords verantwortlich sind. Wir empfehlen daher Markeninhabern, Kontroversen direkt mit unseren Kunden beizulegen. Insbesondere deshalb, weil die Kunden eventuell ähnliche Anzeigen auf anderen Websites schalten. Wir sind jedoch bereit, berechtigte Beschwerden für Markeninhaber in begrenztem Umfang zu untersuchen