Webmaster Tools zeigen Fehler zu strukturierten Daten

Wie Markus Hövener im Blog der Internetkapitäne berichtet, zeigen die Google Webmaster Tools ab sofort Fehlerinformationen bei Elementen mit strukturierten Daten an.

Unter dem Menüpunkt „Optimierung“ → „Strukturierte Daten“ finden Seitenbetreiber zunächst eine allgemeine Fehler-Auflistung. Bei einem Klick wird zu einer Übersichtsseite weitergeleitet, auf der eine kurze Zusammenfassung der Fehler zu lesen ist. Erst im „Test-Tool für strukturierte Daten“ ist dann der eigentliche Grund für die Fehlermeldung zu sehen.

So ganz rund wirkt das ganze auf mich noch nicht, ist aber trotzdem besser als vorher.

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Internetkapitäne: Neu: Fehlerdaten zu strukturierten Daten in den Google Webmaster Tools

Matt Cutts: Webmaster Tools mit spezifischen Meldungen

Googles Matt Cutts hat ein neues Video im WebmasterHelp-Channel bei YouTube veröffentlicht. Thema sind die Meldungen in den Webmaster Tools, die bisher oft (zu) allgemein gehalten waren.


(YouTube-Direktlink)

Zusammenfassung: Matt verspricht spezifischere Benachrichtigungen, wenn eine manuelle Webspam-Überprüfung stattgefunden hat. Als Beweggrund führt er das Beispiel einer Domain mit nahezu unzähligen Unterseiten an, die eine generische Meldung á la „etwas ist faul auf deiner Seite“ bekommen hat — mit dieser Information kann ein Seitenbetreiber schließlich wenig anfangen. Matt verspricht, dass der Inhalt der Benachrichtigungen künftig spezifischer sein wird und Beispiel-URLs beinhalten wird, auf denen das genannte Webspam-Problem nachzuvollziehen ist. Er weist aber auch darauf hin, dass es diesbezüglich gerade zu Beginn noch zu Fehlern kommen kann und auch Meldungen ohne Beispiel-URLs verschickt werden.

Suchanfragen mit Webmaster Tools analysieren

Eric Kubitz erläutert im Blog von seo-book.de anhand vieler Beispiele, wie man Suchanfragen über die Google Webmaster Tools analysieren kann. Da immer mehr Anfragen bei Google Analytics den verhassten Zusatz „not provided“ besitzen, sollte man sich nach Alternativen umschauen, um Keyword-Daten auch weiterhin auswerten zu können.

Leider ist der Umgang [in den GWTs] aber ganz schön umständlich. Wir können aber über unsere wichtigsten Keywords und URLs mehr erfahren also irgendwo anders.

SEO BOOK: No more “not provided”: Suchanfragen mit den Google Webmaster Tools analysieren

Google erweitert Data Highlighter

Google hat die Funktionen des Data Highlighters in den Webmaster Tools erweitert. Ab sofort können Seitenbetreiber strukturierte Daten in acht Kategorien bereitstellen (events, products, local businesses, articles, software applications, movies, restaurants, TV episodes). Es können einzelne oder mehrere Seiten zunächst getaggt werden, anschließend verifiziert und an Google abgeschickt werden.

Google learns the pattern of the fields and applies it to similar pages on the site, so all their information can be understood.

Ebenfalls neu ist der Structured Data Markup Helper, der Webmastern bei der Implementierung von strukturierten Daten in Webseiten helfen soll.

Inside Search: Getting started with structured data
SEW: Google Updates Data Highlighter, Launches Structured Data Markup Helper

Falsche Warnung über Webmaster Tools

Einem Bericht von Barry Schwartz bei Search Engine Roundtable zufolge sind in den letzten Tagen „maybe hundreds of thousands“ inhaltlich falscher Warnungen über die Google Webmaster Tools verschickt worden. Angeblich sei die Seite des Betreibers für den Googlebot nicht erreichbar — Matt Cutts hat mittlerweile halbwegs bestätigt, dass es sich um einen Google-Fehler handelt:

[P]lease don’t worry about this message at this point. Enough people are getting this message that I suspect it’s an issue on our end.

SER: Ignore That Last Google Webmaster Tools Notification: Googlebot CAN Access Your Site

Webmaster Tools mit spezifischer Warnung

Barry Schwartz berichtet bei Search Engine Roundtable unter Berufung auf einen Thread bei WebmasterWorld, dass Google nun auch vergleichsweise spezifische Warnmeldungen über die Webmaster Tools verschickt.

Ein Seitenbetreiber hat eine Nachricht von Google bekommen, die fast schon entschuldigend wirkt und eine „very targeted action“ verspricht. In der Nachricht wird zudem darauf hingewiesen, dass Google Verständnis dafür hat, dass der Betreiber nicht zwangsläufig großen Einfluss auf die als unnatürlich bewerteten Links hat („links may be outside of your control“).

Personally, I think this is great because the previous penalty notifications were never that specific and webmasters went overboard to remove all links pointing to their sites.

SER: Google’s Targeted Penalty Webmaster Tools Notification

Webmaster Tools melden „Served by two domains“

Markus Hövener berichtet bei den Internetkapitänen von einer neuen Meldung der Google Webmaster Tools. Demnach informieren die GWTs nun auch darüber, wenn Inhalte unter zwei Domains auffindbar sind: Ein typisches Szenario besteht darin, dass Inhalte unter hanswurst.de und www.hanswurst.de ohne etwaige Redirects ausgeliefert werden.

Also: Eine sinnvolle neue Warnung in den Google Webmaster Tools, die wir hoffentlich niemals bekommen werden.

Internetkapitäne: Neue Meldung der Google Webmaster Tools: “Served by two domains”

Matt Cutts über schlechte Links in GWTs

Im neuesten Video des WebmasterHelp-Channels bei YouTube geht Matt auf die Frage ein, wie man über die Google Webmaster Tools Informationen zu „unnatürlichen“ Links erhalten kann. Zudem teasert er ein Tool an, das die ganze Sache in Zukunft vereinfachen soll.


(YouTube-Direktlink)

Frage: Google Webmaster Tools says I have „unnatural links,“ but gives little help as to which specific links are bad. Since I have never purchased links, I don’t know which ones to have removed, and I’m scared of removing good ones, which will hurt my traffic. Suggestions?

Zusammenfassung: Matt verweist zunächst auf die Transparenzoffensive von Google. War es früher noch so, dass Seitenbetreiber nur dann informiert wurden, wenn die Reputation der gesamten Webseite (Domain) in Gefahr war, gehen heute bereits Warnmails raus, wenn Google „nur“ ein Problem mit spezifischen Unterseiten hat.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist laut Matt das „Recent Links“-Feature der GWTs die beste Möglichkeit, um „unnatürliche“ Links aufzuspüren. Webmaster sollten diese Liste im Auge behalten und bei Bedarf mit den blauen Briefen Googles in zeitliche Relation setzen.
Gegen Ende des Videos lässt Matt dann die Katze aus dem Sack: Google arbeite bereits an einem Tool, das Seitenbetreibern konkrete Beispiel für Links auflisten wird, denen Google nicht traut. Webmaster bekämen so „eine Idee“ über nicht-vertrauenswürdige Links. Wann dieses nicht näher benannte Tool veröffentlicht wird ist bisher noch unklar.

Tipps zur Webmaster-Tools-Bestätigung

John Mueller hat in der deutschen Webmaster-Zentrale einige Tipps zur Bestätigung/Verifizierung von Nutzern für die Google Webmaster Tools veröffentlicht.

Falls mehrere Personen aus eurer Firma die Webmaster-Tools nutzen, kann es z. B. hilfreich sein, nur Benutzer mit einer E-Mail-Adresse von eurer Domain zu gestatten

Webmaster-Zentrale: Tipps zur Webmaster-Tools-Bestätigung

Webmaster Tools zeigen mehr Links

Patrick Altoft berichtet im Blog von branded3.com, dass über die Google Webmaster Tools nun auch mehr als 1000 verlinkende Domains angezeigt werden können. Seinen Angaben zufolge stehen Daten zu mehr als 2500 Domains als Download zur Verfügung.

We have had a few instances of 2500+ domains being returned via this method in the past couple of weeks.

Achtung: Im GWT-Interface ist nach wie vor von „Top 1000 Domains“ die Rede. Bei einem Klick auf „Download latest links“ werden aber mehr als 1000 verlinkende Domains angezeigt.

branded3.com: Google Starts Showing More Than 2500+ Linking Domains in Webmaster Tools

[via @seounited]