Tipps zur internen Verlinkung

Im tagSeoBlog hat Martin Mißfeldt einen umfangreichen Artikel zum Thema interne Verlinkung veröffentlicht. Dabei unterscheidet er zwischen sechs verschiedenen Linktypen, die eine jeweils unterschiedliche Gewichtung haben (sollten). Im weiteren Verlauf des Artikels wird auf den wichtigen Unterschied zwischen automatisch und manuell platzierten internen Links eingegangen — Martin zufolge werden gerade manuell gesetzte Content-Links in ihrer Wirkung unterschätzt. Auch bei den Onpage-Analyse-Tools sieht er noch Nachholbedarf in Sachen interne Verlinkung

Hilfreich ist dafür die Site-Abfrage von Google. Mit “site:meine-domain.tld keyword” listet Google alle Seiten der Domain auf, in der das Keyword im Content vorkommt.

tagSeoBlog: Feinheiten der internen Verlinkung (Seo)

SISTRIX LinkRating gestartet

(Disclosure: SEO.at ist ein Angebot der SISTRIX GmbH)

Johannes Beus hat mit LinkRating eine ab sofort verfügbare Erweiterung des SISTRIX Link-Moduls an den Start gebracht. Durch LinkRating bekommen Kunden der Toolbox neue Möglichkeiten zur Linkanalyse: Daten werden dabei aus bis zu acht verschiedenen Quellen zusammengetragen (u.a. SISTRIX, Ahrefs, Moz OpenSiteExplorer, Google Webmastertools) und von einem internen Crawler auf Aktualität überprüft. Im nächsten Schritt werden 50 Bewertungsmetriken mit 30 Regeln abgeglichen und dabei z.B. untersucht, ob es sich um Content- oder Navigationslinks handelt und ob die verlinkende Seite in der Vergangenheit durch Linkverkauf auffällig geworden ist.

Ein LinkRating-Check pro Woche ist bereits kostenlos im Link-Modul enthalten. Damit sind die meisten Anwendungsfälle bereits abgedeckt.

SISTRIX-Blog: SISTRIX LinkRating

Matt Cutts über bezahlte Links

Googles Matt Cutts hat im WebmasterHelp-Channel bei YouTube ein längeres Video veröffentlicht, in dem es um die Definition von bezahlten Links geht. Wo liegt die Grenze zwischen Entlohnung, Bestechung und Promo-Geschenken?


(YouTube-Direktlink)

Matt erläutert zunächst, dass die Sache in „99,9% aller Fälle“ glasklar ist: Jemand möchte verlinkt werden und bezahlt dafür eine wie auch immer geartete Summe an einen Seitenbetreiber, der im Idealfall eine Website betreibt, die einen thematischen Bezug zum Käufer hat. Google mag diese Form des Linkaufbaus aus bekannten Gründen nicht und behält sich vor, entsprechende Maßnahmen durchzuführen, um Käufer/Verkäufer zu bestrafen.
Wie aber sieht es aus, wenn kein Geld den Besitzer wechselt? Matt zufolge kann auch eine materielle „Entschädigung“ eine Form des nicht-geduldeten Linkkaufs sein, z.B. in Gestalt eines ausgiebigen Abendessens oder eines Deals á la „du schenkst uns das Tablet und wir schreiben einen wohlwollenden Artikel“. Für Matt/Google geht es um die dahinter stehende Absicht. Bei einer Konferenz ein T-Shirt geschenkt zu bekommen ist nicht problematisch, wenn dafür keine Gegenleistung erwartet wird.

Google warnt deutsche Webmaster

In der Webmaster-Zentrale hat Johannes Mehlem aus dem Search Quality Team speziell die deutschen Seitenbetreiber daran erinnert, dass gekaufte oder getauschte Links, die PageRank weitergeben, gegen die Google-Richtlinien für Webmaster verstoßen. Gesondert erwähnt wird die Teilnahme an Linktauschprogrammen sowie exzessives Gastbloggen „gepaart mit Beiträgen von geringer Qualität“.

Wir regen sehr dazu an, die Richtlinien für Webmaster zu lesen und damit anzufangen das Linkprofil eurer Seite im Blick zu behalten, um zu gewährleisten, dass es nicht spammig erscheint.

Webmaster-Zentrale: Unnatürliche Links und Anträge auf erneute Überprüfung
tagSeoBlog: Google knüpft sich deutsche “Linktausch-Netzwerke” vor

Matt Cutts: Gastartikel ja, Links nein

Googles Matt Cutts hat in seinem Blog erneut darauf hingewiesen, dass das Schreiben von Gastartikeln in Blogs als Linkaufbaumaßnahme ausgedient hat. Gastartikel selbst seien nicht das Problem, allerdings werde das Prinzip mehr und mehr zur Manipulation von PageRank-Werten missbraucht. Follow-Links in solche Artikel zu setzen (oder setzen zu lassen) sei ein Verstoß gegen die Google-Richtlinien.

In general I wouldn’t recommend accepting a guest blog post unless you are willing to vouch for someone personally or know them well.

Matt weist ausdrücklich darauf hin, dass es nicht um Multi-Autoren-Blogs geht:

High-quality multi-author blogs like Boing Boing have been around since the beginning of the web, and they can be compelling, wonderful, and useful.

Matt Cutts: The decay and fall of guest blogging for SEO
SISTRIX: Matt Cutts sagt Links in Gastbeiträgen den Kampf an
Internetkapitäne: Hat Matt Cutts wirklich etwas gegen Gastbeiträge? Meine Meinung: Nicht grundsätzlich

Neue Link-Guidelines für Widgets

Barry Schwartz berichtet bei Search Engine Roundtable von einer Änderung in den Google Webmaster Guidelines bezüglich Widget-Links. War zuvor einfach nur von „Links embedded in widgets that are distributed across various sites“ die Rede heißt es nun wesentlich spezifischer:

Keyword-rich, hidden or low-quality links embedded in widgets that are distributed across various sites.

Matt Cutts hat die Änderung via Twitter bestätigt.

SER: Google Updates Link Guidelines: Widget Links Are Allowed When…

Jahresrückblick: Linkaufbau 2013

Im Blog der Internetkapitäne hat sich Andreas Schülke die Mühe gemacht und verschiedene Entwicklungen in Sachen Linkaufbau zusammengefasst. Welche Strategien wurden 2013 eingesetzt? Welche Nebelkerzen hat Matt Cutts geworfen? Ist Linkaufbau / SEO mal wieder tot?

Seit ziemlich genau einem Jahr beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Linkbuilding. Die Entwicklungen und Ratschläge, die ich in diesem Zeitraum am spannendsten fand, sind hier zusammengefasst.

Internetkapitäne: Der große Linkaufbau-Jahresrückblick 2013

Matt Cutts: Guestblogging oder Artikelspamming

Googles Matt Cutts geht im neuesten WebmasterHelp-Video bei YouTube erneut auf das Thema Guestblogging ein. Was hält Google von dieser Praxis und wo liegt die Grenze zum Artikelspamming?


(YouTube-Direktlink)

Frage: I predict that in future Google will penalise guest blogging sites. Any insights on guest blogging as spam?

Zusammenfassung: Wie immer geht es um die Verhältnismäßigkeit. Gastartikel bei „high-quality blogs“ zu verfassen ist nicht nur aus SEO-Sicht ein gutes Mittel um Besucher zu generieren. Guestblogging als einzigen Weg zu Links und Besuchern zu betrachten ist dabei aber nicht empfehlenswert. Blogger sollten auch nicht mit einem einzigen Artikel hausieren gehen, sondern ihre Quellen diversifizieren.

Matt Cutts über Penalty-Aufhebung

Matt Cutts geht im neuesten Video des WebmasterHelp-Cahnnels bei YouTube auf die Frage ein, wie Webseiten mit dem Disavow-Links-Tools aus einer Google-Penalty entlassen werden können.


(YouTube-Direktlink)

Frage: How did Interflora turn their ban in 11 days? Can you explain what kind of penalty they had, how did they fix it, as some of us have spent months try to clean things up after an unclear GWT notification. How to help report false positives?

Zusammenfassung: Matt geht nicht explizit auf die genannte Website ein, sondern erläutert die eher generelle Vorgehensweise. Google vergibt Penalties nach und nach, d.h. sie werden im Laufe der Zeit immer umfangreicher — wenn keine Besserung von Seiten der Webmaster in Sicht ist. Eine Methode, um aus Penalties wieder entlassen zu werden, ist das bekannte Disavow-Links-Tool aus den Google Webmaster Tools. Wenn Links entwertet und ein entsprechender Reconsideration Request gestellt wurde, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Google die Seite wieder ranken lässt. Generell ist es aber nicht immer empfehlenswert, gleich alle Backlinks eines bestimmten Zeitraums zu entwerten. In manchen Fällen mag dies sinnvoll sein (z.B. wenn aus Google-Sicht schlechte SEO mit minderwertigen Links betrieben wurde), in der Regel lohnt aber ein genauer Blick auf das jeweilige Backlinkprofil.

Matt Cutts über ausgehende Links

Matt Cutts geht im neuesten Video des WebmasterHelp-Channels bei YouTube auf die Frage ein, wie viele ausgehende Links eine Seite maximal haben sollte.


(YouTube-Direktlink)

Frage: How many links on a page should we have? Is there a limit?

Zusammenfassung: Matt erläutert zunächst Googles frühere Herangehensweise. Demnach wurde die maximal berücksichtigte Anzahl ausgehender Links von der Dateigröße der Webseite abhängig gemacht: Bei 100 KB wurden maximal 100 Links gezählt und der Rest ignoriert. Begründet wird dies mit den früheren technischen Limitierungen. Heute sieht die ganze Sache etwas anders aus und die Größe einer Seite ist für ausgehende Links (zum Glück) nicht mehr relevant. Stattdessen wird eine nicht näher genannte „vernünftige“ Anzahl ausgehender Links empfohlen, die von der Länge und Art der Webseite abhängig gemacht werden sollte. Matt führt als Beispiel Aggregatoren an, die im Grunde nur aus Links bestehen. Nutzer sollten auch den PageRank-Fluss im Auge behalten: je mehr Links, desto geringer ist die einzelne Gewichtung. „Keep it to a reasonable level.“