Matt Cutts über Geo-Weiterleitungen

Matt Cutts geht im neuesten Webmasterhelp-Video bei YouTube auf die Frage ein, ob Google es als Spam ansieht, wenn Nutzern basierend auf Geo-Informationen verschiedene Inhalte gezeigt werden. Wo ist die Grenze zum Cloaking?


(YouTube-Direktlink)

Frage: Using Geo-detection technique is against Google, I am offering the useful information (price, USP’s) to the users based on the Geo-location, will Google consider this as a Spam i.e. showing X content to SE and Y content to user.

Zusammenfassung: Matt sieht Weiterleitungen auf Basis von geografischen Eigenschaften (IP-Adresse) weder als Spam noch als Cloaking an. Ganz im Gegenteil sollen z.B. deutsche Nutzer auch auf die deutsche Version einer Internetseite geleitet werden — genau dafür werden multilinguale Seiten schließlich erstellt. Google selbst zeigt auf Basis von IP-Adressen andere Inhalte an, so dass Nutzer in der Regel die am besten geignete Version zu sehen bekommen.
Anders verhält es sich beim Googlebot: Um die Grenze zum Cloaking nicht zu überschreiten, sollten den Bots keine anderen Inhalte als dem Nutzer gezeigt werden.

Ortsbezogene +1-Anmerkungen in SERPs

Google hat damit begonnen, +1-Anmerkungen in SERPs teilweise ortsbezogen darzustellen, wenn genügend Daten vorhanden sind. Statt die Gesamtanzahl von +1 anzuzeigen, werden +1 aus der näheren Umgebung aufgelistet.

Hier ein Beispiel für New York aus dem Google Operating Systems Blog:

I’m not sure that it’s useful to know the number of +1’s for the top results of a navigational query, but this could be useful when you’re trying to find a popular restaurant or an Android game.

GOS: Google’s Location-Based Social Annotations