Bing mit verbesserten SERPs?

Jakob Zogalla hat sich für ranking-check.de die veränderten Suchergebnisse von Bing angesehen:

Seit einigen Wochen nimmt bing offenbar massive Verbesserungen an der eigenen Suchqualität vor. Es ist extrem auffällig, dass Ergebnisse die bei Google hervorragend ranken, seit neuestem auch bei bing auf ähnlichen Positionen platziert sind

Nach Meinung des Autors wird durch die qualitätive Angleichung der Suchmaschinen die Suche selbst immer austauschbarer:

In Zukunft spielt es keine Rolle mehr, ob wir eine Suche bei bing, Google oder Yahoo ausführen. Es werden ohnehin, Personalisierung hin oder her, die gleichen Ergebnisse auf den Toppositionen angezeigt.

Artikel lesen: Bings neue Suchergebnisse

Bug im Microsoft adCenter: CPC 0,00$

Wie bei Search Engine Roundtable berichtet wird, gibt es aktuell im Microsoft adCenter einen mittelschweren Bug, bei dem Anzeigen ohne Klickpreis geschaltet werden. Werbetreibende sehen in ihren Reports z.T. hunderte Klicks, die von Microsoft nicht berechnet wurden.
Dazu ein Zitat eines Users des adCenter-Forums:

Since yesterday (January 3th) the spend stats shows 0.00 for all campaigns while I have about 900 clicks.
When I check the stats for January the 2th I get 0.00 spend as a result (about 900 clicks).
When I check the stats for January the 3th I also get 0.00 spend as a result. (about 1500 clicks).

Artikel bei SER lesen: Microsoft adCenter Offering Free Search Ads Over New Years?

Bings Streetside im Test

André Vatter vom Basic Thinking Blog hat sich Microsofts neuen Kartendienst Streetside mal genauer angeschaut, der gestern im Bing-Blog angekündigt wurde:

Ich hätte nicht gedacht, dass sie es wagen würden, Google auf dem Gebiet der Straßenfotografie noch anzugreifen – doch tatsächlich tüfteln die Jungs bei Bing an etwas, das Google Streetview Konkurrenz machen könnte; eines Tages zumindest. Microsoft nennt die Kartenerweiterung “Streetside”, noch ist sie nicht überall verfügbar, doch in einigen Ballungszentren der USA ist der blaue Verfügbarkeitsstreifen bereits sichtbar.

Aritikel lesen: Angriff auf Streetview: Bings neuer Kartendienst angetestet

Top-Suchbegriffe 2009 bei Bing

Die häufigsten Suchbegriffe des Jahres werden von Suchmaschinen ja traditonell geschönt, bevor sie an die Öffentlichkeit kommen. Im Bing-Blog hat man nun die „Top Bing Trending Topics“ veröffentlicht:

  1. Michael Jackson
  2. Twitter
  3. Swine Flu
  4. Stock Market
  5. Farrah Fawcett

Wie ist diese Liste erstellt worden?

We analyzed billions of search queries and developed the list based on searches made with Bing. Not surprisingly, we saw a lot of folks using Bing for quick access to favorite sites like Facebook, MSN, Youtube and Craigslist. We also saw a lot of more complex searches such as product related queries in which people used Bing to help decide what MP3 player to buy and travel searches to help find the best deals on a tropical vacation.

Die ganze Liste gibt’s hier: Top Bing Searches in 2009

Interview mit Stefan Weitz, Bing-Evangelist

Stefan Weitz, der schon bei der heutigen SES-Keynote zusammen mit Lars Lehne von Google zu hören war, hat focus.de ein kurzes Interview gegeben. Viel neues erfährt man dort nicht. Interessant war aber seine Antwort auf die Frage, wann das deutsche Bing die neuen Features der amerikanischen Version bekommt:

Das steht leider noch nicht fest, weil wir nicht 1:1 alle Dinge aus Amerika in andere Länder übernehmen wollen, sondern diese speziell auf die jeweilige Region anpassen. Wir müssen also zunächst eruieren, was auf dem hiesigen Markt Sinn macht. Einige Dinge, wie etwa die Videosuche, finden Sie aber auch bereits auf der deutschen Seite.

Auf den um ein Vielfaches größeren Google-Index angesprochen, sagte der Bing-Evangelist:

Da wurde einmal eine Zahl in den Raum geworfen und dann nie mehr diskutiert. Davon abgesehen sind solche Statistiken relativ: Das Netz ist doch viel dynamischer, wenn Sie sich ansehen, wie oft sich etwa eine Seite bei Facebook ändert. Es ist also nicht die schiere Menge an indizierten Websites, die für eine Suchmaschine zählt, sondern vielmehr, in welche Richtung sie ihre User lenkt.

Das ganze Interview mit Stefan Weitz bei focus.de lesen.

Microsofts Bing integriert Wolfram|Alpha

Die Gerüchte über eine Zusammenarbeit kursierten schon länger, nun ist es offiziell: Wie im Bing-Blog zu lesen ist, wird Microsofts Suchmaschine Bing die „rechnende Wissensmaschine“ Wolfram|Alpha in den nächsten Tagen in die eigenen Suchergebnisse integrieren. Zunächst sollen allerdings nur mathematische Formeln und ernährungswissenschaftliche Berechnungen von Wolfram|Alpha über die US-Version von Bing abrufbar sein.

Stephen Wolfram selbst hat für Bing in drei kurzen Videos erklärt, was Wolfram|Alpha eigentlich ist und welche Vorteile das System gegenüber „normalen“ Suchmaschinen hat.

Erst gestern hatte Konkurrent Google angekündigt, frei verfügbare Daten der Weltbank in die eigenen Suchergebnisse zu integrieren. Die Suche nach „internet users germany“ liefert nun als erstes Ergebnis ein klickbares Liniendiagramm mit Daten von google.com/publicdata.

Apple bucht AdWords-Anzeigen gegen Microsoft

Über Google AdWords hat Apple dem neuen Windows 7-Betriebssystem von Microsoft den Kampf angesagt. Zwar nur für kurze Zeit, aber immerhin so lange, dass thenextweb.com einen Screenshot machen konnte.

Wer „download windows 7“ oder ähnliche Suchbegriffe bei Google eingab, bekam von Apple den freundlichen Hinweis „There’s never been a better time to switch to a Mac. Find out why“

adwords-apple-google

Mittlerweile ist die AdWords-Anzeige aber wieder verschwunden. Was sagen die AGB von Google zu diesem Thema?

Google ist als Anbieter für Anzeigenflächen nicht in der Position, Markenkontroversen zwischen AdWords-Kunden und Markeninhabern zu schlichten. Unsere Geschäftsbedingungen legen fest, dass allein unsere AdWords-Kunden für den jeweils ausgewählten Anzeigeninhalt und die Keywords verantwortlich sind. Wir empfehlen daher Markeninhabern, Kontroversen direkt mit unseren Kunden beizulegen. Insbesondere deshalb, weil die Kunden eventuell ähnliche Anzeigen auf anderen Websites schalten. Wir sind jedoch bereit, berechtigte Beschwerden für Markeninhaber in begrenztem Umfang zu untersuchen

Studenten arbeiten lieber für Google als Microsoft

Wie der schwedische Beratungskonzern Universum in einer jetzt veröffentlichten Studie herausgefunden hat, würden Studenten aus den Bereichen Wirtschaft und Technik am liebsten für Google arbeiten. Befragt wurden knapp 120.000 Studenten aus Deutschland, USA, Kanada, Japan, Russland, Indien, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.

Hier die Top 5 Wunsch-Arbeitgeber für angehende Ingenieure:

  1. Google
  2. PricewaterhouseCoopers
  3. Microsoft
  4. Goldman Sachs
  5. Ernst & Young

Bei den Wirtschaftsstudenten sieht das Ergebnis etwas anders aus. Microsoft konnte sich bis auf Platz 2 der Wunsch-Arbeitgeber hochschieben und mit BMW ist immerhin auch ein deutsches Unternehmen dabei:

  1. Google
  2. Microsoft
  3. IBM
  4. BMW
  5. Intel

Die ganze Studie gibt es kostenlos zum Nachlesen als PDF.