Korrelationsanalysen und Ranking

Im Blog von optimizingexperts.de weist Steven Broschart auf ein gängiges Problem bei Korrelationsanalysen hin, das zwar nicht SEO-spezifisch, aber gerade im SEO-Bereich relevant ist. Ihm zufolge gehen durch die Fokussierung auf Korrelationskoeffizienten wichtige Informationen verloren — Rankingmechanismen beeinflussen sich aber wechselseitig.

Es muss die Frage beantwortet werden: Was war zuerst da? Die Social Signals oder das gute Ranking? Das ist allerdings etwas, was zumindest aktuell außerhalb der Möglichkeiten der Korrelationsanalyse liegt.

optimizingexperts.de: Korrelationsanalysen: Die falsche Spielsicherheit

Neue Version der SISTRIX-Toolbar

(Disclosure: SEO.at ist ein Angebot der SISTRIX GmbH)

Die seit 2009 entwickelte SISTRIX-Toolbar ist in einer neuen und kostenlosen Version für Google Chrome und Mozilla Firefox (pending) erschienen. Mit der Toolbar erhalten Nutzer einen Überblick zu wichtigen Domain-Kennzahlen wie Links, Keywords, Sichtbarkeitsverlauf und sozialen Signalen — neu ist auch die SERP-Integration des SISTRIX-Sichtbarkeitsindex.

Da Statusleisten in aktuellen Browsern nicht mehr genutzt werden, haben wir uns für ein kleines, unaufdringliches Fenster am unteren Browserrand entschieden.

SISTRIX: Die neue SISTRIX Toolbar

Matt Cutts übt Selbstkritik

Im neuesten Video des WebmasterHelp-Channels bei YouTube geht Matt auf die Frage eines gewissen Barry Schwartz ein, der wissen möchte, was das Webspam-Team von Google in der Vergangenheit besser hätte machen können.


(YouTube-Direktlink)

Frage: Was there a key moment in your spam fighting career where you made a mistake that you regret, related to spam?

Zusammenfassung: Matt zufolge hat das Webspam-Team in der Vergangenheit zwei große Fehler begangen: Der Umgang mit bezahlten Links (die PageRank weitergeben) und die zögerliche Haltung bezüglich Content-Farmen. In Sachen Paid Links sieht Matt es als Versäumnis an, die Problematik nicht schon früher und konsequenter anzugehen. Matt zufolge hat das Webspam-Team erst 2006 wirklich verstanden, dass bezahlte PageRank-Links zu einer massiven Störung in der Zusammenstellung der Suchergebnisseiten führten.
Ein persönliches Versäumnis sieht Matt im Umgang mit Content-Farmen. Da eine dieser Seiten ihm selbst bei einer heiklen Situation aus der Patsche geholfen hatte, war seine persönliche Sichtweise anders als die von weiteren Google-Mitarbeitern, welche schon früher für ein strengeres Vorgehen gegen Content-Farmen plädierten. Erst nach und nach ist auch Matt überzeugt worden, dass “content machines” in der Regel keinen Mehrwert für Google-Nutzer bringen.

John Mueller: .berlin kein lokaler Vorteil

Markus Hövener verweist im Blog der Internetkapitäne auf einen Thread im Google-Produktforum, in dem Googles John Mueller erläutert, dass neue “lokale” TLDs wie z.B. .berlin zunächst keinen Vorteil im lokalen Google-Ranking haben.

[W]e currently treat the new TLDs as gTLDs, even if they sound like they may be region-specific (eg .berlin)

Weiter heißt es, dass Google unter Umständen “in Zukunft” lokale Domains durchaus als TLDs behandeln könnte. Dies würde allerdings nur dann geschehen, wenn entsprechende Domains wirklich einen lokalen Bezug haben.

Internetkapitäne: Wie behandelt Google eigentlich die neuen Domains

Studien & Umfragen zur lokalen Suche

Im Blog von KennstDuEinen hat Sebastian Soche mehrer Studien/Umfragen von comScore, Google und Ipsos zum Nutzerverhalten in der lokalen Suche zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie und in welchem Umfang sich die Nutzung von Mobilgeräten gegenüber Desktopgeräten unterscheidet sowie vor welchen Aufgaben lokale Unternehmen/Marketer in Zukunft stehen werden.

70% der Nutzer [erwarten], dass Online-Werbung an die Spezifikationen “Stadt” und “PLZ” angepasst ausgeliefert wird. Im Schnitt erwarten 65% der Verbraucher gar, dass die Werbung an ihre direkte Umgebung angepasst eingeblendet wird.

KDE: Lokale Suche: Aktuelle Studien, Umfragen & Untersuchungsergebnisse

SEO-Deal: 50€ Rabatt bei Strucr.com

Gretus hat bei SEO-united.de einen neuen SEO-Deal gestartet, bei dem Interessierte einen Rabatt über 50€ für das Webseitenstruktur-Analysetool Strucr.com bekommen können. Der Rabatt ist sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden erhältlich und muss bis zum 15. Juni 2014 eingelöst werden. — zum jetzigen Zeitpunkt sind noch 41 Deals verfügbar.

Das Tool gibt Webseitenbetreibern umfangreiche Hinweise, wie sie die URL-Struktur ihrer Webseite nachhaltig verbessern können

SEO-united.de: SEO Deal – 50 x 50 Euro Rabatt bei Strucr.com!

Neue Webmaster-Richtlinien zu Redirects

Aaseesh Marina und Johannes Mehlem haben im Webmaster Central Blog auf Änderungen der Webmaster-Richtlinie zu irreführenden Weiterleitungen aufmerksam gemacht. Demnach sollen Seitenbetreiber verstärkt darauf achten, Desktop- und Mobil-Nutzern gleiche Inhalte anzuzeigen. Ein Redirect von Smartphone-Usern z.B. zu einer “Spamdomain” wird explizit erwähnt.

Wie bei allen Verstößen gegen unsere Qualitätsrichtlinien ergreifen wir auch bei irreführenden Weiterleitungen manuelle Maßnahmen.

Zu den manuellen Maßnahmen gehört u.a. eine Entfernung der entsprechenden Seite aus dem Google-Index.

Webmaster-Zentrale: Aktualisierte Richtlinien für Webmaster zu irreführenden Weiterleitungen

SISTRIX IndexWatch 05/2014

(Disclosure: SEO.at ist ein Angebot der SISTRIX GmbH)

René Dhemant stellt im SISTRIX-Blog die Gewinner und Verlierer im April 2014 auf Basis der Sichtbarkeitsindizes vor. Genauer untersucht werden die Portale dpd.com (+139%) und donnerwetter.de (+126%). Bei den Verlieren werden opticalexpress.de (-55%), statigr.am (-54%) und cosmosdirect (-52%) genauer unter die Lupe genommen.

Anhand des exemplarischen Ranking-Verlauf des Keywords [cosmos] ist schön zu erkennen, dass Google nach einer Umstellung auf das HTTPS-Protokoll alle Seiten zunächst neu bewertet.

SISTRIX-Blog: IndexWatch 05/2014

suchradar 47: Inhouse-SEOs finden

Die Internetkapitäne haben heute Ausgabe 47 des kostenlosen SEO-Magazins suchradar veröffentlicht. Titelthema ist der “Inhouse SEO: Den Tausendsassa im Online-Marketing finden”.

Die Entscheidung für einen eigenen Suchmaschinen-Optimierer bietet Vorteile, erfordert aber von Unternehmen, sich mit dessen Anforderungsprofil gezielt auseinander zu setzen.

Weitere Themen:

> Änderungen bei den Suchergebnissen: Wieso Website-Beteiber ihre Seitentitel anpassen sollten
> Linkaufbau: Welche versteckten Links verstoßen gegen Richtlinien?
> SEO in Action: Mitarbeiter als Experten nutzen
> Shop Corner: Problemlöser-Videos für Shopbetreiber
> Content mit Plan: Das perfekte Autoren-Briefing
> Themenradar: Gibt es den Content Shock wirklich?
> WordPress: Weit mehr als nur ein Blogsystem?
> Google AdWords: Shopping-Kampagnen – der PLA-Nachfolger
> Google AdWords: Interaktionsanzeigen im Display-Netzwerk
> Google AdWords für Videos: Videoanzeigen einrichten und optimieren
> Search Engine Advertising: Strategien für internationale SEA-Kampagnen
> Google Analytics: Die neuen Content-Gruppierungen
> Google AdWords Anzeigenerweiterungen: Bemerkungen aus rechtl. Sicht
> Urteile im Online-Recht: Kundenspezifikationen, Impressum und Werbung mit TÜV-Siegeln

Ankündigung: Das neue suchradar 47: Inhouse SEOs finden, Content […]
Download: suchradar Magazin: Die aktuelle Ausgabe

Matt Cutts: So wählt Google Snippet-Titel

Im neuesten Video des WebmasterHelp-Channels bei YouTube geht Matt Cutts auf die Frage ein, wie Google die Snippet-Überschriften in Suchergebnisseiten auswählt.


(YouTube-Direktlink)

Frage: What criteria does Google use to change the title it shows in the SERPs depending on the query? Does schema influence that? Maybe headings (h1, h2..) have more weight?

Zusammenfassung: Google versucht die jeweils beste (kurze) Übersicht zur verlinkten Seite als Überschrift zu nutzen — welche darüber hinaus im Idealfall perfekt zur gestellten Suchanfrage passt. Dazu durchsucht Google den Inhalt der verlinkten Seite, überprüft Linktexte von (eingehenden) Links und schaut bei Bedarf sogar im Open Directory nach. Wenn die vom Seitenbetreiber gewählte Überschrift von Google als ideal betrachtet wird, werden keine Änderungen vorgenommen. Man hat die Snippet-Überschrift laut Matt “nahezu selbst in der Hand”.