MdBs fordern mehr Google-Transparenz

Während einer Anhörung im deutschen Bundestag haben Politiker verschiedener Parteien mehr Transparenz von Google gefordert. Der Marktanteil Googles verfüge über „ein extrem hohes Machtpotenzial“, welches der Staat in keinem anderen Bereich tolerieren würde.

Der Sachverständige Christoph Fiedler vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) warf Google vor, eigene Inhalte in den Suchergebnissen bevorzugt darzustellen. Zudem würden Journalisten benachteiligt, wenn Sie nicht bei Google+ angemeldet wären.

Der BDZV hat vergangene Woche seine Beschwerde gegen Google beim Bundeskartellamt formal zurückgezogen und konzentriert sich nun ganz auf die Kartellbeschwerde bei der EU-Kommission.

heise online: Politiker fordern von Google mehr Transparenz

Google erwartet mehr Transparenz von AdWords-Dienstleistern

Google hat angekündigt, Kunden von AdWords-Agenturen und anderen Drittanbietern besser über Kennzahlen (Budget, Impressionen, Klicks) von AdWords-Accounts informieren zu wollen, um die Transparenz zu erhöhen:

Almost all of our third party partners are already providing advertisers with this basic information today, but for those who will need to make changes to their systems, we’re offering six months so that there’s plenty of time to prepare to meet these new requirements.

Die Änderungen sollen im Februar 2011 in die AdWords-Nutzungsbedingungen aufgenommen werden. Weitere Ankündigungen dieser Art sollen in Zukunft im AdWords-Richtlinien-Änderungsprotokoll zu finden sein.

Inside AdWords: Updates to how our partners work with advertisers