Google darf Wetterbox weiter anzeigen

Die Klage des Verbands Deutscher Wetterdienstleister gegen die Einblendung von Wetter-OneBoxen in Google-SERPs ist gescheitert. Google darf damit weiterhin Wetterdaten direkt in den Suchergebnissen anzeigen.

Gretus von SEO-united.de fasst die Urteilsbegründung des Gerichts zusammen:

Google [kann] nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn im Zuge des technischen Fortschritts bzw. der Verbesserung der User Experience der Nutzer einer Suchmaschine bestimmte `Business Modelle´ irgendwann auf der Strecke bleiben

SEO-united.de: Urteil – Google darf das Wetter anzeigen

Google plant wetterabhängige Werbung

Google hat zwei Patentanträge von 2008 zugesprochen bekommen, um Werbung auf mobilen Geräten verfeinert schalten zu können. Das erste Patent betrifft Werbung, die bei Smartphones statt des üblichen Freizeichens geschaltet wird. Hier will Google Geo-Informationen nutzen, um Anzeigen nach Standort des Nutzers auszurichten.

Im zweiten Patent geht es um die Schaltung von Anzeigen nach klimatischen Vorgaben. Sensoren an Mobilfunkmasten sollen Informationen liefern, um Werbung spezifisch z.B. nach Temperatur auszurichten:

[Mobilfunkmaste] messen Wetterbedingungen wie Kälte, Hitze oder Luftfeuchtigkeit, worauf dann die Werbung basieren soll, die wiederum an das Gerät des Nutzers gesendet wird.

netzwelt.de: Patent: Google plant wetterabhängige Werbung