Wie Googles Autocomplete funktioniert

Danny Sullivan beschreibt in einem umfassenden Artikel bei Search Engine Land die Funktionsweise von Google Autocomplete (ehem. Google Suggestsiehe Kommentar). Nach dem Urteil gegen Google Italien vor wenigen Tagen fragen sich nicht nur italienische Richter, wie die Auto-Ergebnisse zustande kommen:

  • Basierend auf Suchen von Nutzern
  • Nutzerspezifische Suchen aus der Web History
  • Standortbasierte Suchen je nach Ort des Nutzers

Auch die Rangfolge wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Im Normalfall wird die häufigste Suchanfrage ganz oben dargestellt. Nutzerspezifische Suchen aus der Web History werden, falls vorhanden, vor die häufigsten Suchanfragen gesetzt. Aktuelle Themen mit hohem Suchvolumen können häufigste Suchanfragen verdrängen (“freshness layer”).

Autocomplete-Ergebnisse werden entfernt, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Hate or violence related suggestions
  • Personally identifiable information in suggestions
  • Porn & adult-content related suggestions
  • Legally mandated removals
  • Piracy-related suggestions

Wie Google “hate suggestions” definiert ist nicht ganz deutlich. Während religiöse Gruppen bei Autocomplete geschützt werden, können “beleidigende Vorschläge” zu Nationen unter Umständen bestehen bleiben.

Search Engine Land: How Google Instant’s Autocomplete Suggestions Work


Kommentare

  1. Kleine Anmerkung: Autocomplete und Suggest sind nicht dasselbe; Autocomplete kommt nur bei Instant zum Einsatz; in DE bei nicht eingeloggtem Zustand bleibt es bei Suggest.

    Aber trotzdem ein sehr interessanter Ansatz.